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Rosen Tanz

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
05.11.2016
18.09.2020
21
24.853
8
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Dieses Kapitel
1 Review
 
26.01.2017 1.527
 
Hm.. L.A….Berlin….Tokio….Teneriffa….Moskau. Ah … gefunden! Ich stehe gerade auf dem Flughafen in Dresden. Fast habe ich es geschaft  noch einmal bis Moskau Fliegen und den Rest fahre ich mit dem Zug nach Baja.

Mein Flug geht erst in einer Stunde und deswegen schaue ich mich noch etwas auf dem Flughafen um. Er ist sehr klein und so bin ich schon nach einer viertel Stunde später wieder an meinem Ausgangspunkt. Na gut dann gehe ich eben schon mal zu meinem Gate. Noch habe ich ein wenig zeit und so nehme ich mir einen meiner Western Romane und les noch etwas.
Es ist soweit. Mein Flug wird aufgerufen und ich gehe zum Boardingschalter. Zum Glück verläuft alles problemlos und so sind wir ohne Verspätung in der Luft und Steuern auf Russland zu. Bald bin ich zuhause.
>>Dimitri…Dimitri! Komm wach auf<<

>>Bitte, las mich noch etwas Schlafen Rose.<< Mit geschlossenen Augen drehe ich mich von Rose weg.

>>Dimitri jetzt komm schon wir kommen noch zu spät! Wir sind doch mit Lissa und Christian zum Frühstück verabredet.<<

>>Brr… Na gut ich komm ja schon.<<

>>Ich geh schon mal Duschen.<< Sie gibt mir noch einen Kuss auf die Wange und geht dann aus dem Schlafzimmer. Ich höre noch wie sie das Wasser anstellt, bevor ich wirklich aufstehe.
Ich suche meine Sachen zusammen und ziehe mich an. Wie jeden Tag mache ich für mich einen Kaffee und für Rose eine Tasse Tee. Ich höre wie die Badezimmertür aufgeht. Leise Tapsend kommt Sie zu mir in die Küche.

>>Hier dein Tee.<<

>> Danke.<<

>>Wann Treffen wir uns mit Lissa und Christian?<<

Sie schaut auf die Uhr und sagt: >>So in einer Stunde etwa.<<

>> Na dann haben wir ja noch etwas Zeit…<< Ich nehme Sie in den Arm und Küsse leicht ihre rechte und dann noch leicht ihre linke Wange. Von der linken Wange aus fahre ich mit meinen Lippen zuerst zum Ohr und knabbere ein wenig am Ohrläppchen.  Leise stöhnt sie auf. Mit einer Hand fahre ich vom Hals aus über den Bauch nach unten. Meine andere Hand liegt auf Rose Rücken um Sie von hinten zu stützen, da wir noch immer mitten in unserer Küche stehen. Rose Hände packen meine Oberarme und drücken zu, als ich meine  Lippen vom Ohr aus zum Hals Wandern lasse. Ihre Fingernägel Krallen sich in meine Körper. Ich werde immer mehr von Ihrem wundervollen Körper angezogen. Am liebsten würde ich mich in Ihr verlieren.

>>Oh…Dimitri!<<, ruft Rose und krallt sich noch mehr an mich.
Doch plötzlich läuft es mir kalt den Rücken herunter. Irgend etwas stimmt hier nicht. Ich habe das Gefühl, dass ich etwas sehr wichtiges vergessen habe.

>>Dimitri was ist denn? Warum hörst du auf?<<

>>Rose ich glaube ich habe etwas wichtiges vergessen. Ich weis aber nicht was.<<

>>Mach dir keine sorgen. Es ist alles in Ordnung.<< Mit einer Hand streicht Sie mir über meine Haare.
Ich hebe meinen Kopf um ihr in die Augen zu sehen und ich sehe Ihr in die Augen….

Nein!!! Nicht schon wieder!
Ich habe gehofft, dass die Alpträume vorbei sind. Seit dem ersten mal hatte ich immer wieder ähnliche Träume. Die Handlung variiert meist, doch das Ende ist immer gleich. Ich sehe jedes mal Rose mit roten Augen. Vielleicht soll, das ein Zeichen sein und mir sagen, dass Rose nicht mehr Rose ist sondern ein Strigoi. Ich will nicht glauben, dass meine Rose nicht mehr ist. Schon vor einigen Monaten habe ich mich damit abgefunden, dass ich Sie nie wieder sehen werde. Trotzdem habe ich Alpträume.

Ich schaue aus dem Flugzeug. Unter uns ist eine scheinbar undurchdringliche Wolkendecke. Die Sonne ist noch zu sehen. Doch nicht mehr lang, da es schon spät am Abend ist. Bald sind es 24h, die ich schon unterwegs bin aber für meine Familie würde ich alles machen.
Weiter schaue ich aus dem kleinen Fenster, bis die Ansage zum Landeanflug kommt.

Der Moskauer Flughafen ist sehr groß, doch da ich bereits einige male hier war weis ich genau wo ich hin muss. Zuerst laufe ich zum Gepäckband um meine Tasche zu hohlen. Nun muss ich noch durch einige Sicherheitskontrollen, da ich ja aus dem Ausland komme. Zum glück wurde mein Pflock mit einem extra starken Blendzauber belegt, so dass ich problemlos durch alle Kontrollpunkte kam. Trotz des Blendzaubers habe ich meinen Pflock in meiner Tasche gelassen, für den fall, dass eine Leibesvisite durch geführt wird. Ich weis nemlich nicht genau was passierpassiert, wenn ein Mensch einen versteckten Gegenstand berührt. Ich glaube nicht, dass der Zauber verfliegt, oder dass die Hand einfach durch den Pflock fährt. Dennoch möchte ich lieber kein Risiko eingehen.
Jetzt wo ich jedoch durch alle Kontrollen gelaufen bin, kann ich meinen Pflock wieder in meinem Mantel verstauen.
Den letzten Rest meiner Reise werde ich mit dem Zug fahren. Zum Glück gibt es einen kleinen Bahnhof direkt im Flughafen. Um diesen zu erreichen gehe ich einige Treppen nach unten und schon stehe ich auf dem Bahnsteig. Auf der Tafel steht, das der Zug zum Hauptbahnhof Moskau in zwei Minuten kommt. Da hab ich wirklich glück gehabt. Ein bisschen später und ich hätte den Zug verpasst und musste länger warten.

Ich höre schon sehr zeitig, dass der Zug kommt. Durch die langen Tunnel und mein sowieso verbessertes Gehör. Nun denn. Weiter geht’s!
DING DONG!
》AUFGRUND VON BAUARBEITEN BITTEN WIR ALLE PASSAGIERE AN DER NÄCHSTEN STATION AUSZUSTEIGEN UND DEN ERSATZVERKEHR ZU NEHMEN.《
DING DONG!

Na super! Jetzt werde ich ganz bestimmt meinen Anschlusszug in Nowosibirsk verpassen. Genervt nehme ich mein Gepäck und warte an der Tür darauf, dass der Zug hält.

Der Bahnsteig ist klein. Den Ort auf dem Ortsschild kenne ich nicht. Es gibt nur Zwei Gleise. Vermutlich einen Richtung Moskau und dann noch in die andere Richtung.
Scheinbar war ich der einzige Fahrgast, da sonst kein anderer auf dem Bahnhof ist. Es ist Dunkel. Mitten in der Nacht. Leise rauchend zieht der Wind durch die Umliegenden Bäume und Büsche. Doch ich habe ein seltsames Gefühl. Irgendetwas stimmt hier nicht. Der Ersatzverkehr ist auch noch nicht da.

RASCHEL!
Ich drehe mich in die Richtung aus der das Rascheln kam.
RASCHEL!
Mist! Ein Strigoi! In diesem Moment springt das Ungeheuer mit gebleckten Zähnen aus dem Gebüsch. Sofort schleudere ich Ihm meine Tasche entgegen um Ihn zu verwirren. Leider klappt es nicht länger als eine halbe Sekunde. Doch selbst diese kurze Zeit reicht aus, so dass ich meinen Pflock ziehen kann. Mit einem geübten hacken versuche ich den Strigoi direkt aufzuspießen. Leider weicht er aus und ich treffe Ihn nur am Arm. Na toll jetzt ist er wütend. Ich hatte gehofft, dass es schnell gehen würde. Langsam umkreisen wir uns einige male.
In diesem Moment kommt mir der Gedanke: Was wäre, wenn das Rose wäre? Könnte ich Sie wirklich umbringen?
Plötzlich sehe ich nicht mehr den männlichen Strigoi vor mir, sondern Rose. Sie umkreist mich mit rot glühenden Augen und gebleckten Zähnen.

NEIN! Ich bin so fassungslos, dass ich nicht mehr reagiere. Erst als ich einen scharfen Schmerz an meiner Schulter spüre verschwindet Rose und ich sehe nur noch den Strigoi.
Verdammt! Ich habe mich ablenken lassen. Warum muss das gerade mir passieren. Ich bin so Wütend. Ich bin Wütend auf die Strigoi, welche Rose verschleppt haben. Ich bin Wütend auf mich, dass ich es einfach nicht schaffe mein leben weiter zu leben. Und ich bin Wütend auf das Universum. Warum muss das Schicksal nur so grausam zu mir sein?
Ich lege meine gesamte Wut in meinen nächsten Angriff und stoße meine Pflock so kräftig in den Strigoi, dass meine Hand in den Körper dringt.
Ich spüre wie der Körper des Monsters erschlafft. Langsam ziehe ich meine Hand, in der ich noch immer den Pflock halte aus dem Körper heraus.
Es kümmert mich nicht, dass ich voller Blut bin.  Auch interessiert es mich nicht, dass ein Teil des Blutes mein eigenes ist. Ich spüre keine schmerzen.
Langsam hohle ich mein Handy aus meiner Tasche um die Alchemisten Anzurufen, welche die Leiche verschwinden lassen.


》NÄCHSTER HALT BAJA!《

Als die Ansage kommt stehe ich schon lange an der Tür und warte. Bald bin ich zuhause und kann etwas Ruhe finden.

Kaum bin ich ausgestiegen und schon springt mir Viktoria entgegen.

„Dimka! Da bist du ja endlich. Ich hab dich soo vermisst!“

„Ich hab dich auch vermisst süße.“ Ich umarme Sie fest bevor ich von Ihr ablasse und meine Mutter begrüße. „Hallo Mom.“

„Hallo Dimka. Wie war deine Reise? Ich habe mir schon sorgen gemacht als du Angerufen hast und meintest es gab einen Zwischenfall und du würdest deswegen erst später als geplant da sein. Aber jetzt komm erstmal nach Hause alle warten schon sehnsüchtig auf Dich. Ich habe auch Essen für dich gemacht. Du bist bestimmt Hungrig, oder?...“
So geht das noch weiter bis wir zu Hause sind. Typisch Olena Belikov wie sie leibt und leb.
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