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Die Fates-Chroniken: Der Tod eines Ninjas

von Die Hand
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Azura Jakob
05.11.2016
18.03.2019
4
2.780
 
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20.11.2016 463
 
Tatsächlich hätten Jakob und seine Frau Azura nicht erwartet, dass jede Menge Soldaten mit gezogenen Waffen vor ihren Haus standen.

Dwyer drehte sich um, mit einem bedauernden Blick. Jakob fragte: "Dwyer, was ist hier los?" "Mutter... Vater... Es... Tut mir leid..." Er ging zwei Schritte auf seine Eltern zu, aber auch sie gingen ein paar Schritte auf sie zu. "Was ich nicht erwähnt hatte... Rinkah kam auch mit uns mit! Sie... Hat Corrin überzeugen können, dass es nur eure Schuld mit den Entführungen sein könne, da Corrin damit angeblich nichts zu tun hätte. Und Rinkah konnte dafür sorgen, dass Corrin euch in Verließ werfen will und euch im schlimmsten Fall sogar... Köpfen lässt!" "Das kann sie doch nicht machen!", schrie Azura und wollte auf ihren Sohn zurennen, doch Jakob hielt sie fest. Er flüsterte zu ihr: "Ruhig... Vielleicht können wir das noch klären, ohne uns gegenseitig die Köpfe einzuschlagen!" Sie fauchte in gleicher Lautstärke zurück: "Sei dir da nicht so sicher!" Allerdings machte sie keine Anstalten, das weiterzuführen, was sie vor Jakobs Eingreifen angefangen hatte.

Dwyer sagte nun: "Mutter... Vater... Es tut mir leid, aber... Corrin wollte unbedingt, dass ich euch mit diesen Soldaten gefangen nehme! Sie dachte, ihr würdet eher mitkommen, wenn ein vertrautes Gesicht euch gefangen nimmt!" "Gefangen nehmen?", brüllte Azura. "Du kannst doch das hier nicht eine Gefangennahme nennen! Du hast so getan, als ob wir in Gefahr wären, nur um uns dann einfach so zu verraten! Du... Du bist nicht mehr mein Sohn!"

Entsetzt ließ Jakob seine Frau los. "Azura!" Auch Dwyer sah sie geschockt an. Er sah etwas so aus, als ob er gleich weinen würde, woraufhin Azura schrie: "Wehe, du heulst jetzt los! Du hättest ja daran denken können, dass ich so reagieren könnte! Man verrät schließlich nicht einfach so seine Eltern, du Verräter!" "Mutter...", sagte Dwyer leise.

Plötzlich waren Flügelschläge zu hören. Bevor irgendjemand reagieren konnte, kam schon Shigure auf seinem Pegasus angeflogen. Er landete direkt vor seinen Eltern. "Schnell, springt auf!" Azura und Jakob kletterten so schnell wie möglich auf den Pegasus, während einige Soldaten mit gezogenen Schwertern auf sie zu rannten.

Dwyer konnte der ganzen Sache nur geschockt zusehen.

Doch kurz bevor die Soldaten den Pegasus erreichten, hatten Shigures Eltern den Pegasus schon bestiegen, und dieser erhob sich schon in die Lüfte. Während der Pegasus immer an Höhe gewann, beschossen einige Bogenschützen ihn mit Pfeilen, doch dieser konnte ihnen knapp ausweichen.

Schließlich war der Pegasus viel zu hoch, weshalb die Bogenschützen ihr Vorhaben aufgaben. Jakob fragte seinen Sohn nun: "Was ist hier überhaupt los?" "Das... Erzähle ich euch, sobald wir in Sicherheit sind!"
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