Destiny

GeschichteDrama, Romanze / P16
Beck Oliver Jade West OC (Own Character)
04.11.2016
31.03.2017
22
27117
2
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hallo Leute! : )
Wie angekündigt habe ich hier für euch das Sequel zu Fate.
Für die, die Fate nicht gelesen haben, ist es trotzdem kein Problem, da Destiny eine eigenständige Handlung hat.
Ich werde diese Geschichte einmal pro Woche immer am Freitag updaten.
So, da jetzt alles formelle geklärt ist, viel Spaß beim Lesen.

Lg Yoshi = )

Disclaimer: Victorious gehört mir nicht.



Prolog

„Hey Beck, kannst du noch ein paar Windeln mitbringen. Wir haben fast keine mehr.“ Jade  wartete ab, bis sich ihr Verlobter am anderen Ende der Leitung antwortete. „Welche? Extra Dry oder die zum reinschlüpfen?“

„Nimm die Extra Dry. Gegen die anderen wehrt er sich immer.“, entgegnete Jade. „Alles klar. Sonst noch was, Baby?“, fragte Beck sie. „Wenn du schon fragst, bring mir noch eine Makrele mit.“

„Wozu? Du hasst Fisch.“, erwiderte Beck verwirrt. „Wer hat gesagt, dass ich vorhab sie zu essen?“ Es gab eine kurze Pause, bevor Beck wieder antwortete. „Nein, ich werde nicht fragen. Bis später.“

„Ciao.“, sagte Jade knapp und legte auf. Sie steckte ihr Handy in ihre Hosentasche und setzte sich neben Rory aufs Bett. Sie hob ihren Sohn hoch und setzte ihn auf ihr Knie. Er sah sie kurz an und steckte seine rechte in seinen Mund.

Sie rollte ihre Augen und nahm seine Hand wieder aus seinem Mund. Sie griff zum Nachtkästchen, wo sein Schnuller lag und gab ihm Rory stattdessen. „Hey Kleiner, willst du etwas raus? Die Welt sehen?“, fragte sie ihn.

Er gab nicht wirklich eine Antwort, sondern sah sie nur erwartungsvoll an, während er an seinem Schnuller saugte. „Gut, dann entscheide ich. Und ich will raus. Ich war gestern den ganzen Tag drin und du auch. Es wird Zeit für Frischluft.“

Jade nahm Rory auf den Arm und ging mit ihm rüber in sein Zimmer. Sie legte ihn auf seinen Wickeltisch und öffnete den Schrank. Sie holte seine Jacke und seine Mütze heraus und zog sie ihm an.

Sie nahm ihn mit und lief mit ihm in den Hausflur. Jade legte Rory in seinen Kinderwagen und zog ihre eigene Jacke an. In L.A. war es zwar im Allgemeinen ziemlich warm, aber in den Wintermonaten wurde es selbst dort etwas kühler.

Jade wollte gerade nach draußen gehen, als Beck's Mutter aus dem Wohnzimmer kam und sie stoppte. „Wo geht ihr hin?“, wollte sie wissen. „Etwas spazieren. Auch nicht lange, nur um den Block.“, antwortete Jade.

„Seit ihr warm angezogen?“, hakte sie nach. „Ja, sind wir. Außerdem hat Rory seine Kuscheldecke im Kinderwagen.“ Beck's Mum lächelte zu Rory hinab und strich ihn kurz über die Wange. „Na dann bis später.“

Jade öffnete die Haustür und schob Rory nach draußen. Sie machte die Tür hinter sich zu und lief den Fußweg Richtung Hills entlang. Seit Rory geboren war, gingen sie etwa jeden zweiten Tag spazieren. Normalerweise mit Beck, aber heute war er bei einem wichtigen Meeting von dem Film, in dem er bald mitspielen würde.

In den etwas über drei Wochen, die Rory jetzt alt war, ist er schon um Einiges gewachsen. So groß, dass einige seiner ersten Bodys schon erschreckend eng wurden. Jade musste feststellen, dass ihr Sohn und ihr Verlobter vieles miteinander gemeinsam hatten.

Zum Beispiel die Tatsache, dass ihr beide manchmal furchtbar auf den Geist gingen. Doch sobald sie sie ansahen, würde sie sofort nachgeben. Sie hasste wie schwach die beiden sie machen konnten. Aber solange sie die einzigen blieben. Gut, manchmal vielleicht noch Cat.

Jade hatte in den letzten Wochen nicht wirklich viel gemacht, außer daheim rumzugammeln und Zeit mit ihren beiden Männern zu verbringen. Einmal hatte sie sich mit Cat getroffen, aber das war es auch schon im Großen und Ganzen.

Sie hatte viel Zeit nachzudenken und hatte den Entschluss gefasst, dass sie sobald es Beck und ihr denn finanziell möglich war, ausziehen wollte. Es war nicht so, dass sich nicht mit Debby und Ryan verstand, aber sie wollte auch nicht ewig von Beck's Eltern abhängig sein und sie war sich ziemlich sicher, dass es ihm ähnlich ging.

Sie blieb kurz stehen und sah nach unten in den Kinderwagen, um sicher zu gehen, dass Rory nichts fehlte. Die ersten Tage war es ziemlich schwierig mit ihm klarzukommen. Sie und Beck waren beide total überfordert und wussten nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollten, doch nach ein paar Tagen hatten sie das Grundlegende abgedeckt.

Jade war mit ihrer Runde zu Ende und kam wieder beim Haus an. Gerade in dem Moment, als sie um die Ecke bog, parkte ein Auto in der Einfahrt. Beck war wieder zuhause. Das konnte man durchaus perfektes Timing nennen.

Er stieg aus seinem Auto und lief lächelnd auf Jade zu. „Hey Baby.“ Er küsste sie und beugte sich dann nach unten zu seinem Sohn. Er hob Rory aus seinem Kinderwagen und küsste ihn auf die Stirn.

Die beiden gingen ins Haus und hängten ihre Jacken auf. Sie gingen in ihr Zimmer und Beck legte Rory aufs Bett, um seine Jacke und Mütze wieder auszuziehen. Sie legten sich aufs Bett und Jade nahm ihren Sohn auf ihre Schulter.

„Und wie war's bei dem Meeting?“, fragte Jade Beck. „Ja, ganz gut. Die Producer machen nur noch die letzten Vorbereitungen und in zwei Wochen geht es dann mit dem Dreh los.“, antwortete er. „Was soll ich dann den ganzen Tag machen, wenn du weg bist?“, fragte Jade ihn.

„Erstens, an mich denken und dich danach sehnen, dass ich wieder nach Hause komme. Zweitens, dich um Rory kümmern und drittens, es nicht so düster sehen. Treff dich mit Cat oder André.“

„Wenn du meinst. Ich kann ja auch mal bei meinen Eltern vorbeischauen. Die nerven mich eh schon die ganze Zeit, dass sie ihr Enkelkind sehen wollen. Vor allem meine Mum.“, meinte Jade. „Das klingt doch nach einem Plan.“

„Seh ich genauso und jetzt hör auf zu reden. Ich will heute Abend mit dir allein verbringen. Wir kuscheln, dann massierst du mich und dann schlafen wir nebeneinander ein.“ Sie rutschte näher an ihn ran und küsste sanft auf seine Lippen. „Was ist mit Rory?“, fragte er skeptisch. „Der bekommt jetzt noch schnell was zum Essen und dann wird er eh schlafen. Der weckt uns heute Nacht höchstwahrscheinlich noch einmal, weil er eine neue Windel braucht. Und du weißt, was das heißt.“

„Japp, du bleibst liegen, weil ich ohne dich Windeln wechseln kann. Aber bis dahin ist noch viel Zeit.“ Beck legte seine rechte Hand an ihre Hüfte und zog sie näher an sich, sodass Rory noch genügend Platz zum atmen hatte. Er küsste sie und lächelte sie dann an.

Beck streichelte seinem Sohn über den Kopf und setzte sich hin. „Ich hol schon mal seinen Schlafanzug.“, meinte er grinsend.


Ich würde mich sehr über Reviews freuen. = D
Review schreiben