Neue Herausforderungen

von Testhrus
GeschichteAbenteuer / P18
31.10.2016
15.03.2019
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In ein paar Wochen hatte Ginny ein Quidditch-Spiel in Indien. Sie hatte Harry gebeten mitzukommen. Dieser war begeistert und stimmte zu.

Sie wollten gerade darüber reden, als Kreacher mit einem Brief ankam. Harry nahm ihn entgegen und öffnete ihn. Es war eine Einladung von Hermine und Ron zu deren Hochzeit. Beide waren begeistert. Harry legte den Brief vorrübergehend auf die Kommode im Raum und widmete sich dann wieder seiner Frau.

„Soll ich ein Hotelzimmer für dich in Indien buchen?“, fragte sie.

Harry reagierte zunächst nicht, da er darüber nachdachte, Frodo zu Hermine und Ron zu schicken.

„Soll ich ein Hotelzimmer für dich buchen?“, fragte Ginny erneut.

Harry überlegte kurz und schüttelte dann seinen Kopf. „Nein, Schatz. Ich finde selber etwas.“ Ein gewisses Lächeln lag in seinem Gesicht.

„Wenn du meinst?“, sagte sie.

Harry nickte. „Wie sieht es mit der Reise nach Indien aus?“

„Die wird ein paar Tage dauern, da wir mit Portschlüsseln reisen werden.“

Harry hob eine Augenbraue. „Fliegt doch mit den Muggeln. Dann seid ihr in nicht einmal einem Tag dort.“

Ginny war erstaunt über diese Antwort. „Nun ja“, sagte sie. „Das kann ich Gwenog ja mal vorschlagen.“

„Komm, lass uns abendessen und dann bald ins Bett gehen.“

„Warum?“, fragte Ginny nach. „Morgen ist doch Samstag.“

„Du kannst ja noch aufbleiben“, meinte Harry. „Aber ich bin richtig müde. Der Tag heute war anstrengend.“

Und so war es auch. Kurz nach dem Abendessen ging Harry ins Bett. Ginny kam erst zu ihm, als er schon schlief. Harry begann zu träumen.

Als er am nächsten Tag aufwachte, fiel ihm etwas ein. Daher setzte er sich noch vor dem Frühstück, aber nach der Morgentoilette, an einen Tisch und begann einen Brief zu schreiben. Er ging an die Familie Patil nach Indien, denn die beiden Töchter der Familie hatten Harry und seine Freundin \bzw Frau eingeladen zu kommen. Sie verbrachten gerade einige Monate in ihrem Heimatland. Zum einen, weil sie Urlaub hatten, aber zum anderen auch, weil sie Familienangelegenheiten zu regeln hatten.

\brief{Sehr geehrte Mrs Patil, sehr geehrter Mr Patil,ihre beiden Töchter Padma und Parvati hatten uns eingeladen, bei Ihnen zu übernachten, falls wir mal in Ihr schönes Land kommen würden. Da in wenigen Wochen meine Frau Ginny ein Quidditch-Spiel in Ihrem Land bestreitet, würden wir gerne, oder zumindest ich, bei Ihnen übernachten.
Ich hoffe, dass ich Sie mit meiner Anfrage nicht überfordere.

Hochachtungsvoll
Harry Potter}

Harry warf den Brief erneut in den Briefkasten, damit er schneller ankommen würde. Nach knapp eineinhalb Wochen kam ein Brief zurück.

Harry öffnete ihn und Ginny sah ihm dabei über seine Schulter. „Du übernachtest bei den Patils?“, fragte sie erstaunt.

„Wir“, gab er zurück, „Sofern du außerhalb des Hotels übernachten darfst.“

„Erst nach dem Spiel“, antwortete sie leicht traurig. „Wir reisen schon eine Woche vorher an und können nach dem großen Spiel noch zwei Tage bleiben, bevor wir wieder zurück müssen um erneut zu trainieren.“

„Apropos Anreise, Ginny. Wie macht ihr’s denn jetzt? Per Flugzeug?“

Ginny nickte. „Ja, Schatz. Wir haben einen Charter-Flug gebucht. Eine ganz tolle Fluglinie.“ Ginny klang ganz begeistert.

„Wann geht’s los?“, fragte Harry, doch Ginny hatte seine Frage nicht gehört.

„Es ist eine kleine Linie, die nur Charter-Flüge macht. Du gibst den Start- und Zielflughafen an und die fliegen dich dorthin. Sie heißen Fö-Nix. – Wir fliegen übrigens nur eine Woche vorher. Durch das Flugzeug können wir wesentlich später anreisen.“

   Die Flug-Linie Fö-Nix klingt beim Sprechen wie Phönix. Ein Seitenhieb auf die Phönix-Bau.

„Dann sind wir etwa eineinhalb Wochen weg.“ Ginny nickte. „Gut, dann werde ich da Urlaub nehmen. Das dürfte gut gehen, da momentan wenig los ist. – Wir müssen das noch mit unseren Elfen klären.“

„Kommt ihr alle mal her?“, rief er in den Raum.

Es dauerte ein paar Sekunden, dann erschienen alle Elfen im Raum. Doch bevor Harry anfangen konnte, erschienen Dobby und Winky.

„Oh, Verzeihung, Sir Harry. Dobby kommt später wieder.“

Harry war einen Moment perplex, nickte dann aber und meinte: „Ich werde euch dann rufen.“ Dann verschwanden die beiden Elfen wieder.

„Wir haben euch etwas wichtiges zu sagen“, begann Harry.

Und Ginny machte weiter. „Wir werden in knappen zwei Wochen für etwa 10 Tage nach Indien reisen. Ihr werdet dann alleine sein.“

„Was sollen wir dann tun?“, fragte Eowin.

„Macht Urlaub, wenn ihr wollt. Oder etwas anderes, was euch Spaß macht“, antwortete Harry.

Die Elfen sahen zunächst ratlos drein.

Ginny und Harry bemerkten, wie es in den Köpfen der Elfen arbeitete. Dann begannen sie leise aber kurz zu tuscheln. Sie verneigten sich und verschwanden.

Harry grinste seine Frau an. „Ich habe das Gefühl, dass unsere Elfen sich amüsieren werden.“

Ginny grinste zurück. Dann setzten sie sich auf das Sofa und Harry rief nach Dobby und Winky.

„Um was geht es?“, wollte Ginny wissen.

„Darum, dass Dobby und Winky bei Sir Harry arbeiten wollen.“

Harry erinnerte sich, dass Dobby diesen Wunsch geäußert hatte, aber er hatte schon viele Elfen. Er brauchte einfach keine Elfen mehr.

Dobby schien das zu spüren, denn seine Ohren senkten sich leicht nach unten. Doch Harry hatte einen Einfall. Er stand auf und holte den Brief vom Schreibtisch und zeigte ihn Dobby und Winky.

Nachdem beide Elfen den Brief gelesen hatten, bekam Harry den Eindruck, dass Dobby und Winky verstanden.

„Was haltet ihr davon?“, fragte Harry.

„Miss Granger hatte ihre Aktionen in letzter Zeit nicht mehr durchgeführt. Dobby und Winky denken, dass es in Ordnung geht.“

Die Elfen schienen glücklich zu sein. Auf gewisse Weise waren sie dann doch mit Harry verbunden. Denn sie würden, sollten sie angenommen werden, für den Bruder seiner Frau und dessen Frau arbeiten.

Plötzlich sah Harry betrüb drein.

„Was hat Sir Harry?“, wollte Winky wissen.

„Naja“, meinte er. „Als Hochzeitsgeschenk fallt ihr wohl flach. Da hätte Hermine was dagegen. Sie mag es nicht, wenn man Elfen besitzt. Aber dennoch möchte ich sie damit überraschen.“ Er dachte weiter nach.

„Winky und Dobby bestehen notfalls auf ihr Gehalt.“

Harrys Kopf zuckte. Das brachte ihn auf eine Idee. Seine Mundwinkel gingen nach oben.

„Was hast du?“, fragte Ginny.

„Wir werden Ron und Hermine einen Vertrag zur Hochzeit vorlegen und das erste Jahr an Lohn übernehmen.“

Ginny staunte und auch die Elfen waren von der Idee angetan.

Die vier verblieben dabei und Dobby und Winky verschwanden wieder.

„Ich denke, die zwei werden sich freuen“, meinte Ginny.

„Ja, das denke ich auch“, antwortete Harry. „Und was machen wir den Rest des Tages noch?“

* * * * *


Es war der Tag der Abreise. Ginny musste mit dem Flugzeug fliegen und stand nun mit Harry am Gepäckschalter des Flughafens, um ihren Koffer auf das Band zu legen. Sie checkte ein und gab danach ihren verpackten Besen als Sperrgepäck an einem gesonderten Schalter ab. Dann saß sie mit Harry noch eine Weile im öffentlichen Bereich des Flughafens, bevor sie in den Sicherheitsbereich wechselte. Dort traf sie auf ihre Kolleginnen, mit denen sie sich die Zeit vertrieb. Da einige muggelstämmige unter den Spielerinnen waren, konnten diese die anderen darüber aufklären, wie das ganze Procedere ablief.

Harry kehrte in der Zwischenzeit wieder nach Hause zurück und machte sich bereit für seine Reise nach Indien. Nachdem er in eine sichere Distanz zum Hause der Patils gewandelt war, ging er darauf zu. Man konnte es gar nicht verfehlen, denn die Beschreibung, die dem Brief beigelegen hatte, stimmte genau. Zudem war es eines der nur wenigen Häuser in dem kleinen Dorf. Und dort sahen alle Häuser unterschiedlich aus. Das Haus hatte ein bisschen Ähnlichkeit mit dem der Weasleys. Harry fand es von außen schon einmal klasse. Sein Koffer schwebte neben ihm her und noch bevor er das Gartentor erreicht hatte, ging die Tür auf und Mrs Patil kam heraus, um ihn zu begrüßen.

„Schön, dass Sie kommen, Mr Potter.“

„Es freut mich, dass Sie mich eingeladen haben, Mrs Patil.“

„Schatz, kommst du?“, rief sie nach hinten zu ihrem Mann. „Mr Potter ist da.“

Eine halbe Minute später erschien Mr Patil und begrüßte Harry ebenfalls. Dann bat er Harry hinein und lies ihn zunächst seinen Koffer im Gang abstellen. Anschließend ging es ins Wohnzimmer, wo sich Mr und Mrs Patil vorstellten und etwas über sich und ihr Leben hier erzählten. Dann war Harry an der Reihe.

Nach einer knappen Stunde wurde es Zeit fürs Abendessen. Mrs Patil deckte den Tisch und trug die Speisen auf. Kurz vor dem Essen hob Mr Patil sein Glas und meinte dann: „Mr Potter. Wenn wir hier zusammen zu Abend essen, dann gehören Sie zur Familie. Ich bin Tarun.“

Und seine Frau sagte daraufhin: „Mich können Sie Roshanara oder Rosi nennen.“

„Dann nennt mich Harry“, sagte dieser und hob sein Glas ebenfalls.

Dann tranken alle und ließen sich das Essen schmecken. Kurz danach wollte Harry ins Bett. Tarun nahm Harrys Koffer und ging voraus. Nachdem er Harry dessen Zimmer gezeigt hatte und eine Möglichkeit sich frisch zu machen, verließ Tarun das Zimmer und ging nach unten zu seiner Frau. Dort saßen sie noch eine Weile zusammen und unterhielten sich über den netten Europäer.

Der nette Europärer, den Tarun und Roshanara meinen, ist eine kleine Anspielung auf den Brexit, da diese Zeilen geschrieben wurden, nachdem sich England entschlossen hatte auszutreten, es aber noch nicht vollzogen hatte.

Spät abends klopfte es an der Tür und Tarun öffnete. Er freute sich, seine beiden Töchter nach langer Zeit wieder einmal zu sehen und führte sie sofort ins Wohnzimmer, wo seine Frau die letzten Reste des Abends zusammen räumte. Als diese ihre Töchter sah, umarmte sie diese sofort. Die Sachen, welche sie noch bis vor kurzem in ihren Händen gehalten hatte, blieben einfach unbeweglich in der Luft stehen.

„Wo kommt ihr denn her?“, fragte ihr Vater sie.

„Aus England. Genauer gesagt sind wir mit dem Schiff angereist. War schön.“

Nach wenigen Minuten, in denen man sich darüber unterhielt, was die Eltern und Töchter gemacht hatten, sah Padma ihre Schwester mit eigenartigem Blick an.

„Haben wir einen Gast im Haus?“, fragte diese ihren Vater.

Dieser nickte. „Harry Potter wird ein paar Tage bleiben, da seine Frau hier ein Quidditch-Turnier bestreiten wird.“

Jetzt wechselte der unsichere und nachdenkliche Blick in einen sorgenvollen.

Padma stand auf und ging in die Küche, während Parvati ihre Eltern über das warum aufklärte. Sie hatten schon einmal Nachwirkungen von Harrys Anziehungskraft verspürt und mussten einen Trank schlucken. Sicherheitshalber hatte ihnen Frederick damals das Rezept gegeben, sodass sie ihn jetzt selber brauen konnten.

Tarun und Roshanara verstanden.

Als Padma mit dem Trank so weit fertig war, dass er über Nacht köcheln musste, verabschiedeten sich beide in ihr Zimmer und machten sich für die Nacht zurecht.

„Wird der Trank morgen fertig?“, fragte Parvati.

„Ja, Schwester. Etwa um zehn Uhr. Ich denke, bis dahin schaffen wir das.“

„Wir werden sehen“, gab Parvati zurück.

Dann zogen sie sich aus und gingen schlafen. Doch bald darauf wachte zuerst Parvati und kurz darauf Padma auf. Sie sahen sich an und wussten genau, was die andere dachte. Sie schlichen sich zu Harry in sein Zimmer und legten sich zu ihm in das Bett, in dem er schlief. Unter die Decke. Einerseits linderte das ihre Lust auf ihn, andererseits gaben sie ihr aber auch ein Stück weit nach.

Harry erwachte erst am nächsten Morgen und war erstaunt, dass die beiden Zwillinge so nah bei ihm angekuschelt schliefen.

„Wo kommt ihr beiden denn her?“, fragte er sie leise, was die beiden Frauen aufweckte.

Verschlafen fragte Parvati: „Wie spät ist es denn?“

„Kurz nach sieben Uhr“, antwortete Harry.

„Dann haben wir noch Zeit, bis wir wieder umrühren müssen“, antwortete Padma, ohne sich bewusst zu sein, dass sie neben Harry schlief.

Doch als sie ihre Augen aufmachte, bemerkte, sie, wer sie im Arm hielt.

Harry lag auf dem Rücken und sah abwechselnd zwischen beiden hin und her. Das Verlangen der beiden wuchs mit jeder Sekunde, die sie im Raum verbrachten.

„Wir konnten nicht schlafen, Harry. Als wir bemerkten, dass du hier bist, haben wir sofort einen Trank aufgesetzt, da die Wirkung, die du auf uns ausübst, immer noch nicht ganz verblasst ist“, sagte Padma.

Und Parvati fügte hinzu: „Frederick hatte uns damals vorsorglich das Rezept gegeben, damit wir den Trank brauchen können. Wie du weißt, hat es uns stärker erwischt.“

Harry nickte.

In der Zwischenzeit hatte auch Ginny durch ihre Verbindung zu Harry mitbekommen, dass diesem etwas Unbehagen bereitete. Sie konzentrierte sich so darauf, zu erfahren was es war, dass sie beinahe einen Klatscher abbekam. Da Harry emotional aufgewühlt war, wusste sie, was sich im Zimmer abspielte. Zumindest war ihr bewusst, dass die beiden Patils bei Harry waren und ziemlich scharf auf ihn. Sie versuchte diese Reize zu blocken, da sie gerade ein Frühtraining hatte, konnte diese aber nicht gänzlich unterdrücken.

„Und warum seid ihr dann hier?“

„Weil wir Lust auf dich bekommen haben. Es wurde in der Nacht stärker. Um das Ganze etwas abzuschwächen, haben wir uns zu dir gelegt“, sagte Parvati.

„Ich hätte Lust, mit dir zu schlafen, Harry.“

„Du weißt aber schon, dass ich verheiratet bin?“, fragte Harry nach.

Währenddessen verzog Ginny ihren Besen leicht. Glücklicherweise kam gerade ein Klatscher auf sie zu, sodass es nicht auffiel.

„Das hält unsere Gefühle aber nicht auf. Nur der Trank. Der ist aber erst um zehn Uhr fertig“, gab Padma zurück.

„Auch wenn ich nicht mit dir schlafen kann, so lass mich doch bitte an deinen Penis und ihn etwas lecken. Das könnte schon helfen“, meinte Parvati nun und Padma nickte heftig.

Ginny wurde gerade aus dem Trainingsspiel genommen und durch eine andere Hexe ersetzt.

„Was ist los mit dir, Ginny? Du wirkst so unkonzentriert“, meinte Gwenog.

„Ja, Gwenog. Ich brauche ein paar Minuten. Mir kreisen gerade zu viele Gedanken in meinem Kopf, die ich nicht sortieren kann.“ Innerlich stellte sich Ginny darauf ein, dass sich Harry von den beiden Inderinnen einen blasen ließ, denn etwas anderes fiel ihr auch nicht ein. Harry konnte sie zwar abhalten, aber das würde vermutlich den Jagdtrieb der Zwillinge wecken und sie würden alles versuchen, ihn zu bekommen. Doch das war ihr gar nicht recht. In ihr baute sich Wut auf. Dadurch konnte sich Ginny besser konzentrieren. Sie versuchte gedanklich dem Spiel zu folgen, war aber immer noch nicht ganz bei der Sache.

So, als würde er Ginnys Gedanken empfangen und damit ihre Erlaubnis, stimmte er den beiden Inderinnen zu.

Sofort zogen die beiden die Decke zurück und zerrten an Harrys Hose. Kaum hatten sie diese entfernt, zogen sich beide Frauen aus und fingen an, an seinem Penis zu lecken. Er wurde steif.

Als nach mehreren Minuten Padma ihn in den Mund nahm, konnte Parvati nur warten und zusehen. Doch nach kurzer Zeit gab sie Harry einen Kuss und setzte sich fast auf sein Gesicht. Nun hatte er einen guten Blick auf Parvatis rasierte Scham.

Diese zog ihre äußeren Schamlippen auseinander und forderte dann: „Leck mich, Harry.“

Das ließ sich dieser nicht zweimal sagen. Er hatte zwar schon mit ihr geknutscht und ihr mit der Hand zwischen die Beine gefasst, aber noch nie hatte er sie nackt gesehen. Er sah an ihrem Körper entlang hoch und zuerst auf ihre Brüste und danach in ihr Gesicht. Noch bevor Parvati ein zweites Mal ihre Forderung aussprechen konnte, fing er an, ihre Spalte zu lecken. Vergnügt warf sie ihren Kopf zurück, sodass Harry mit dem Anblick ihrer Brüste vorlieb nahm.

Immer dann, wenn er eine kurze Pause machte, besah er sich ihre Schamlippen und schob ab und an einen Finger in ihre Scheide und beließ ihn dort, bevor er ihn langsam zu bewegen begann und dann über ihren Kitzler leckte. Parvati fühlte sich großartig, denn sie gab wohlige Geräusche von sich.

Nach ein paar Minuten meinte Padma: „Ich will auch mal.“

„Dann komm und nimm dir den Platz“, sagte ihre Schwester und bleib so sitzen.

Harry spürte, wie Padma sich bewegte. Dann spürte er erneut etwas an seinem Penis. Doch bevor er reagieren konnte, hatte Padma sich schon auf ihn gesetzt und sich danach wieder erhoben. Noch einmal nahm sie seinen Penis in den Mund und schob dann Parvati zur Seite.

Dann ging Parvati mit ihrem Mund über Harrys Penis und machte weiter, während Padma die Position über Harrys Gesicht einnahm.

Anders als ihre Schwester hatte sich Padma nicht rasiert, aber sonst konnte Harry keinen Unterschied feststellen. Padma ließ er die gleiche Behandlung zukommen wie ihrer Schwester Parvati. Auch diese Scheide leckte er mit Genuss und blickte ihr ins Gesicht und auf ihre Brüste. Er fuhr ihr mit dem Finger in die Scheide und leckte an ihrem Kitzler.

Doch einen Unterschied spürte Harry. Die beiden Frauen schmeckten anders.

Er schob gerade einen Finger in Padma, als er bemerkte, dass sich Parvati auf ihn gesetzt hatte. Langsam ließ sie ihn wieder aus sich gleiten und kam erneut mit ihrem Mund. Harry vermutete, dass die Mischung aus seinem und ihrem Saft sie zusätzlich antörnte.

Nach einer guten Stunde ließen sie von ihm ab.

„Danke, Harry“, sagten sie. „Das sollte reichen, bis der Trank fertig ist.“

Leicht erschöpft legten sie sich neben ihn und sahen zu, wie sein Penis zu erschlaffen begann.

Als sie sich um zehn Uhr dem Trank widmeten, hatten sie schon wieder viel Lust auf Harry, der noch immer in greifbarer Nähe war. Aber kurz nachdem sie den Trank geschluckt hatten, war der Drang verschwunden. Eine leichte Scham machte sich in den beiden breit. Nicht die Scham, dass sie mit ihm diese Sachen gemacht hatten, sondern die Scham, dass sie dem Drang nicht hatten wiederstehen können.

Das folgende Frühstück verlief ruhig und entspannt. Harry erzählte ein paar Anekdoten aus seiner Schulzeit und ein paar kleine Peinlichkeiten über die beiden jungen Frauen, was ihre Eltern zum Staunen und Lachen brachte.

Während Harry mit den Patils scherzte und sich unterhielt, hatte Ginny ihr Training beendet und stand gerade unter der Dusche. Ihre Gedanken kreisten um die beiden Inderinnen. Doch je mehr Wasser über ihren Körper floss, desto mehr wurden ihre negativen Gedanken weggespült. Und ihre Stimmung wurde immer besser.

Als sie mit einem Handtuch um die Hüfte aus der Dusche stieg, war sie kein bisschen mehr sauer. Innerlich verzieh sie ihrem Mann schon. Sie sollte eher sauer auf Padma und Parvati seien. Doch wenn sie bedachte, dass sie an einer Krankheit litten, konnte sie ihnen auch das verzeihen.

Am Nachmittag hatte Ginny frei und apparierte zu den Patils, dessen Adresse und Foto des Grundstücks sie hatte.

Freudig wurde sie von Harry und den jungen Frauen begrüßt. Und auch die Eltern der beiden Schwestern freuten sich, dass Ginny gekommen war. Zusammen nahmen sie erst einmal auf der Terrasse Platz, wo Roshanara Tee servierte. Nun konnte auch Ginny etwas aus ihrer Schulzeit erzählen.

Der Rest des Tages war für alle angenehm. Aber der Abend kam viel zu schnell und Ginny musste zu ihrer Gruppe zurück. Sie verabschiedete sich von Roshanara und Tarun und ging dann an die Grenze des Grundstücks.

Sie hatte bereits die Hälfte des Weges hinter sich, als sie von Padma und Parvati aufgehalten wurde. Padma hatte sich vorgenommen Ginny zu erzählen, was heute Morgen passiert war, aber sie brach vorher ab. Daher sprang Parvati ein. Mit wenigen Worten und kurzen Sätzen sagte sie Ginny alles Wichtige und entschuldigte sich gleichzeitig.

Ginny lächelte leicht. Sie wusste bereits Bescheid. „Macht euch darüber keine Gedanken. Ihr konntet nicht anders. Ihr leidet an einer Krankheit, einem Zauber. Übertreibt es nur nicht mit Harry“, sagte sie und verschwand in der dünnen Luft.

Sie ließ die beiden jungen Hexen zurück.

„War das eine Erlaubnis?“, wollte Padma scherzhaft wissen.

Doch ihre Schwester begriff die Frage zunächst nicht als Scherz, sodass diese sie zuerst entsetzt ansah, bis Padma zu Lachen begann.

* * * * *


Es war der Tag des Spieles der Hollyhead Harpies gegen die Indian Flying Tigers. Harry hatte gerade gefrühstückt und ging danach in die Stadt, wo er sich die Hauptstadt einmal anschauen wollte. Die Einkaufspassage war so anders, als er es aus England kannte. Fremdartig aber spannend. Er kaufte sich ein paar Souvenirs, aber auch Sachen, die er zuhause nicht bekam oder nicht kannte.

„Das hier ist gut für einen Trank, der einem Mann die Unfruchtbarkeit nimmt“, sagte der Verkäufer.

Das weckte Harrys Interesse, da er schon einmal mit so einem Trank in Berührung gekommen war.

„Wieviel?“, fragte er und feilschte dann mit dem Händler.

Zufrieden mit sich selbst kehrte er mit einer großen Portion des Krautes zu seiner Gastfamilie zurück. Nachdem er seine Einkäufe in seinem Zimmer verstaut hatte, ging er auf die Terrasse und entspannte sich etwas. Doch das war nur von kurzer Dauer.

Plötzlich musste sich Harry abstützen. Ein komisches Gefühl durchfuhr ihn. Eine Erschütterung der Magie. So, als würden hunderte Menschen aufschreien und dann verstummen.

     Als Harry auf der Veranda der Patils saß, durchfuhr ihn ein komisches Gefühl. Eine Erschütterung der Magie. So, als würden hunderte Menschen aufschreien und dann verstummen. So ein ähnliches Gefühl hatte Obi-Wan Kenobi in Krieg der Sterne, als der Todestern den Planeten Aldebaran zerstört hatte.



Als er sich wieder besser fühlte, nahm er einen Ruf und einen sehr starken Sog war. Er gab dem Drang nach und stand kurz darauf in der Mondbibliothek. Dieses Mal war er vollkommen körperlich anwesend.

Er wurde von einem Wesen empfangen, dass er vorher noch nie gesehen hatte. Er kannte nicht einmal die Art. Das männliche Wesen sah wie ein Mensch aus. Allerdings war die Haut wie die eines Krokodils und die Augen sahen auch so aus. Ebenso war am Hinterteil ein langer Schwanz. Das Wesen sah so aus, als wäre es eine Mischung zwischen Mensch und Reptil.

„Du kannst mir Fragen zu meiner Person ein anderes Mal stellen“, stellte das Reptil klar. „Nenn mich Ranpin. – Komm mit.“

Harry folgte dem Reptil in einen der Gänge und lauschte den Informationen von Ranpin. „Du müsstest schon wissen, dass eine Seuche die Hexen und Zauberer befallen hat.“

Harry nickte.

„Und du bist dir sicher, zu wissen, wer dafür verantwortlich ist?“

Harry nickte erneut.

„Gut. Dann gibt es nicht mehr viel zu tun für mich. Nur zwei Dinge. Wenn du die Infos aus dem Buch, das ich dir gleich geben werde, gelesen hast, kehrst du zurück und machst normal weiter. Das Wissen muss sich erst setzen, denn einige Sachen machen zunächst keinen Sinn, sind aber für das Verständnis immens wichtig. Erst an deinem normalen Abreisetermin wirst du nach deiner Rückkehr andere informieren.“ Dann holte Ranpin ein Buch aus dem Regal und gab es Harry. Dann verließ er ihn …

Wieder in Indien dachte Harry über das nach, was er erfahren hatte. Er setzte sich auf das Sofa. Genau zwischen die beiden Schwestern. Die sahen erstaunt zu Harry, genossen es aber, dass Harry so nah bei ihnen war. Heute Morgen hatten sie eine weitere Dosis ihres Trankes zu sich genommen und waren deshalb nicht scharf auf ihn.

„Was hast du?“, fragte ihn Parvati.

„Ich muss über etwas nachdenken“, antwortete Harry. „Etwas, was ich gerade eben erfahren habe. Sobald ich zurück bin, muss ich mit Kingsley reden.“

„Minister Shacklebolt?“, fragte Padma nach.

Harry nickte. „Es geht um unsere Zukunft“, sagte er unklar.

„Wenn du  sagst – wen genau meinst du dann?“, wollte Padma genauer wissen.

Harry sah sie an. „Um uns alle. Die gesamte magische Gemeinschaft.“

„Kannst du genauer werden?“, fragte Parvati nach.

Harry schüttelte seinen Kopf. „Das ist noch geheim. Aber ich denke, ihr werdet es bald erfahren. – Wollen wir zum Spiel gehen?“

Die beiden jungen Hexen nickten. „Wir holen unsere Eltern“, sagten beide und verschwanden kurz. Zu viert kehrten sie zurück und Harry bot ihnen seine Arme an. Dann disapparierte er mit allen zum Stadion. Besser gesagt, auf eine Apparitionsfläche vor dem Stadion.

Es dauerte noch eine gute Stunde bis das Spiel begann. Etwa fünfzehn Minuten vorher gab es eine Einführungszeremonie, in der die beiden Parteien vorgestellt wurden und ein paar Bands zur Unterhaltung spielten.

Dann ging das Match los. Beide Parteien stiegen in die Luft und der Schnatz wurde losgelassen.

Das Spiel war spannender, als das, welches Harry bereits gesehen hatte, das aber von Todessern unterbrochen worden war. Aber ansonsten lief es genauso ab, wie das Spiel.

Eine halbe Stunde nach dem Spiel kam Ginny bei den vier vorbei und ging dann mit Harry mit. Heute Abend würde sie bei ihrem Mann schlafen.

Zurück bei den Patils setzten sich Roshanara und Tarun sowie Ginny und Harry in das Wohnzimmer, während sich Parvati und Padma verabschieden wollten. Ginny überredete die beiden, doch zu bleiben, da sie vermutete, den beiden war es peinlich, mit Ginny und Harry im selben Haus zu schlafen. Ginny dachte, sie hatten Angst vor ihr.

Nach einem netten Abend gingen alle ins Bett.

Als Ginny neben ihrem Mann im Bett lag und dieser mit geschlossenen Augen auf der Seite lag, dachte sie nach. Sie stellte sich vor wie Parvati und Padma sich mit ihrem Mann vergnügt hatten. Aber jetzt hatte sie keinerlei Ärger oder Wut in sich. Das war mehr als eigenartig.

Ginny stand bereits seit ein paar Minuten am Fenster, als eine Tür zum Nachbarzimmer aufging, Parvati herauskam und im Bad verschwand. Als sie das Bad wieder verließ, bemerkte sie Ginny. Sie gesellte sich zu ihr und sah nun ebenfalls zum Fenster hinaus.

„So nachdenklich?“, fragte Parvati sie.

Ginny nickte nur. „Ich habe Angst“, meinte sie.

„Warum?“, wollte Parvati wissen.

„Weißt du, Harry könnte jede haben.“

Parvati drehte sich zu Ginny, packte deren Schultern, drehte sie zu sich und schüttelte sie erst einmal. „Denk nicht mal daran, Ginny. Harry hat dich gewählt.“

„Ja, aber …“

„Kein aber. Gewiss. Viele würden mit Harry zusammen sein wollen. Aber er hat sich für dich entschieden. Du bist es, die er will. Rede dir nichts anderes ein.“

Das rüttelte Ginny etwas wach und aus ihrem Trübsal heraus. Sie umarmte Parvati und meinte dann: „Danke. Für alles.“ Dann ging sie wieder in ihr Zimmer zurück. Sie sah zur Decke und dachte über Parvatis Worte nach.

Ihr kamen wieder die Bilder in ihren Geist, die sie schon einmal gesehen hatte, als sie bemerkt hatte, dass die beiden Inderinnen über Harry hergefallen waren. Diese Bilder versuchte sie zu verdrängen, doch je mehr sie es versuchte, desto schlimmer wurden sie. Daher gab sie nach.

Nach knappen fünf Minuten war die Szene vorbei und Ginny konnte sanft einschlafen.

Am nächsten Tag, kurz nach dem Frühstück, kam der Abschied von der Gastfamilie. Zumindest für Ginny, denn sie musste zurück zu ihrer Gruppe, um das Flugzeug zurück nach England zu nehmen. Harry hingegen sprach noch eine halbe Stunde mit Roshanara und Tarun, bevor auch er zurück nach England kehrte.

Ginny würde erst heute Abend ankommen und seine Elfen hatten heute noch frei. Daher richtete sich Harry selbst sein Mittagessen. Ein einfaches Wurstbrot. Er würde am Abend für Ginny und sich kochen.

Es war zwei Uhr nachmittags, als Harry auf dem Sofa saß und ein dumpfes Geräusch hörte, das aus dem Keller zu kommen schien. Er kannte das Geräusch, hatte aber keine Lust, das, was sich auch immer in einer der Kisten rührte, zu holen. Er ignorierte es und schloss seine Augen, um zu dösen.

Doch das Geräusch kam wieder. Dieses Mal etwas stärker. Harry ignorierte es weiterhin, bis es einen Knall tat und kurz darauf das Buch in das Zimmer schwebte und etwa zwei Meter vor Harry zum Stillstand kam.

Harry, der vom Knall hochgeschreckt wurde und die Ankunft des Buches sah, schloss seine Augen wieder als er bemerkte, dass es stehen blieb. Doch als das Buch näherkam und seine Nase berührte, konnte er es nicht mehr von sich drängen. Das Buch wollte ihm etwas sagen.

Also nahm er es in die Hand und nahm sich vor noch ein paar Minuten zu dösen, da er immer noch nicht sehr fit war. Kurz danach öffnete er das Buch und begann zu lesen. Es war nicht besonders dick. Innerhalb einer Stunde hatte er es durchgelesen. Nachdem er fertig war, wurde er ganz nachdenklich und es machte sich ein Unwohlsein in ihm bemerkbar. Das ganze Buch handelte nur von einem Zauber. Es war die Erstellung des Raumes der Wünsche.

Was sich zu Anfang noch sehr gut lies, wurde zunehmend immer schwerer zu lesen, denn das, was er über den Raum herausfand, fand er gar nicht gut. Eine Person musste für den Zauber geopfert werden. Jetzt verstand Harry auch, warum der Raum der Wünsche so gut funktionierte. Es war fast wie die Herstellung eines Horkruxes. Nur musste man eine Person finden, die sich dafür freiwillig opferte.

Ob sich dabei die Seele desjenigen spalten würde, der den freiwilligen umbringen musste, wusste Harry nicht. Aber darüber konnte er später nachdenken. Oder in der Mondbibliothek in Erfahrung bringen. Oder er analysierte den Zauber und versuchte es so herauszufinden.

Doch was es auch war, er würde sich später darum kümmern, denn es klingelte an der Haustür.

Nachdem er geöffnet hatte, blickte er in Kerstins Gesicht. Jene Nachbarin, die den kleinen Sohn Harry hatte.

„Kerstin, komm doch rein“, meinte er.

„Nein, nein“, wiegelte sie ab und fuchtelte mit ihren Händen. „Ich habe nicht viel Zeit. Aber wollen Sie und Ihre Frau morgen nicht zu uns zum Kaffee kommen?“

Harry überlegte kurz. „Sie kommt erst heute Abend zurück. Kann ich Ihnen dann auch noch Bescheid geben?“

„Da bin ich leider nicht da, aber mein Mann. Sie wissen ja wo wir wohnen?!“

Harry nickte.

Kerstin verabschiedete sich und wünschte Harry noch einen guten Tag.

Nach einer guten Stunde trat Ginny durch den Kamin und wurde von Harry erst einmal begrüßt. Dann sagte er ihr, was Kerstin von ihm gewollt hatte. Ginny war begeistert, hatte zunächst jedoch einmal Hunger. Dann gingen sie zusammen zu den Yorks.

Ginny und Harry wurden in das Wohnzimmer gebeten, wo gerade der Fernseher lief. Harry sah interessiert, was dort lief. Andrew wollte schon ausmachen, doch Harry bat ihn, noch ein paar Sekunden sehen zu dürfen. Als Harry fertig war, drückte Andrew auf der Fernbedienung den Aus-Knopf. Harry fühlte sich an den Raum der Wünsche erinnert, da in der Serie von einem Holo-Deck die Rede war.

Ginny sagte der Einladung zu und Andrew war begeistert. Dann gingen die beiden wieder zurück.

Auf dem Sofa sitzend sah Harry nachdenklich ins Feuer. Nach einer Minute spürten er und Ginny, dass die Elfen wieder im Haus waren.

„Du siehst so nachdenklich aus, Schatz“, meinte sie.

„Ja, Ginny. Ich denke über etwas nach. Erinnerst du dich an die Serie, die im Fernsehen lief?“

„Nur grob“, sagte sie.

„Dort haben die von einer Art Holo-Deck gesprochen. Etwas, was wir mit dem Raum der Wünsche haben. Ich frage mich, ob wir damit auch Geschichten erzählen können!“

„Versuch es. Du arbeitest doch im Ministerium.“

Harry nickte. Dann gab er seiner Frau einen Kuss und nahm sie bei der Hand. Er zog sie nach oben, dort aus und dann ins Bad, wo er die Wanne einlaufen lies. Dann gab er noch etwas Badeschaum hinzu.

Zusammen mit Ginny stieg er in die Wanne und beide genossen das gemeinsame Bad, bevor es ins Schlafzimmer ging. Beide kuschelten noch nackt, bevor sie zusammen einschliefen.

In seinen Träumen reifte die Idee, mit dem Raum der Wünsche Versuche zu machen.

Am nächsten Tag war Sonntag und deshalb verbrachte er ihn zusammen mit seiner Ginny Zuhause. Die Elfen waren mitten in der Nacht nach Hause gekommen und der diensthabende Elf war deshalb am Morgen leicht verschlafen, als er das Frühstück herrichten sollte.

Ginny und Harry ignorierten das und sprachen ihn auch nicht darauf an. Als das Frühstück vorbei war, verschwand der Elf wieder und weder Ginny noch Harry sahen sie bis es an das Mittagessen vorzubereiten ging. Denn solange schliefen die anderen noch und auch Timmy, der das Frühstück zubereitet hatte, legte sich wieder hin.

Am nächsten Morgen stand Harry auf, lies seine Frau schlafen und ging nach dem Besuch des Bades und einem Frühstück ins Ministerium.

Dort lag auf seinem Arbeitsplatz bereits ein Brief. Es ging um das Problem, welches das Mungo zurzeit hatte. Die beiden Wissenschaftler, welche Harry mit Zustimmung von Kingsley beauftragt hatte, schienen etwas herausgefunden zu haben. Willbu war noch nicht im Zimmer, deshalb las Harry den Brief alleine.

Nachdem Harry den Bericht gelesen hatte, machte er sich sofort auf den Weg zum Minister. Vor seinem Büro angekommen meinte seine Sekretärin, dass er noch beschäftigt sei und es etwa eine halbe Stunde dauern würde. Also setzte sich Harry auf einen der Stühle und wartete. Nach etwa zehn Minuten kam Willbu in das Zimmer, setzten sich zu Harry und erhielt den Brief zum Lesen.

Nach über einer dreiviertel Stunde öffnete sich die Tür und der Besuch verlies das Zimmer. Kingsley kam mit heraus, verabschiedete seinen Besucher und sprach kurz mit seiner Sekretärin. Auf dem Rückweg entdeckte er Harry, der einen Brief in seiner Hand hielt.

„Dann kommt mal mit“, meinte Kingsley und ging in sein Büro.

Harry und Willbu folgten ihm und Harry übergab seinen Brief an Kingsley.

Dieser las ihn und sah dann zu Harry. „Gut und schlecht“, meinte er.

Harry nickte. „Ja, Kingsley. Das meine ich auch.“

„Was willst du tun?“

„Den Zauber, der auf den beiden Muggeln liegt, verstärken.“

„Mir ist noch immer nicht ganz klar, wie der Zauber funktioniert.“

„Da sind wir schon zwei. Aber ich habe gelernt, dass ich es mir nur vorstellen kann und muss. Dann klappt es auch.“

„Hast du Angst, dass sie etwas verraten könnten?“

Harry schüttelte seinen Kopf.

Plötzlich ging die Tür auf und Hermine kam herein.

„Guten Tag, Hermine. Was gibt es denn wichtiges?“

Hermine setzte sich und fing an. „Ich dachte, ich müsste hier sein. Es geht bestimmt um die Situation im Mungo und den Muggeln, die etwas über den Erreger herausgefunden haben.“

„Woher weißt du denn davon?“, wollte Kingsley wissen und Harry hatte auch schon seinen Mund aufgemacht, schloss ihn aber wieder, da Kingsley schneller gewesen war.

„Ich hatte das Gefühl“, meinte sie. „Es gibt etwas, was ich euch sagen muss.“ Hermine zog aus der dünnen Luft ein Buch heraus. Harry erkannte es sofort.

„Das ist das Buch, welches du von Frederick bekommen hast?“, wollte Harry wissen.

Hermine nickte. „Mir ist heute etwas klar geworden, als ich das Gefühl bekam, dass ich hier sein sollte. Mir ist wieder eingefallen, was ich gelesen, aber wieder vergessen hatte. Ich werde es euch sagen und ihr werdet es vermutlich auch wieder vergessen, werdet aber ein Gefühl behalten. Wie auch immer das geartet sein mag.“

Kingsley und Harry sahen sich an und dann zu Hermine. Willbu sah nachdenklich aus.

Diese meinte darauf hin: „Als ich Sachen in dem Buch gelesen und wieder vergessen hatte, war mir klar, dass dort wichtige aber gefährliche Sachen stehen. Zurück blieb nur das Gefühl, dass ich bei wichtigen Sachen immer wissen werde, was zu tun ist. Die Magie, welche dahinter steht, ist mir nicht ganz klar, aber ich verstehe, dass sie so wirken muss, um uns zu schützen.“

Die beiden verstanden es immer noch nicht ganz, akzeptierten vorerst aber Hermines Erklärung. Nur Willbu schien es zu begreifen. Dann fing Hermine an, den Raum gegen Abhören abzusichern. Sie sprach verschiedene Zauber. Zusätzlich zu denen, die schon auf dem Raum lagen. Dann sagte sie den beiden, was sie im Buch gelesen hatte.

Erst jetzt begriff Harry, was Hermine vorhin gemeint hatte. Und Kingsley dämmerte es, was hinter der Sache stand.

Das, was die Gruppe losgelassen hatte, war ein schwerer Eingriff in die Welt der Magie. Aber es war allen auch klar, dass sich die Gruppe weder im Klaren darüber war, welche Auswirkungen das genau hatte, noch welche Möglichkeiten sie dadurch haben würde.

Nun war schnelles Handeln angesagt und Kingsley teilte beiden mit, dass er sofort alle Hebel in Bewegung setzen würde. Harry musste seine Gruppe zusammenrufen und die Auroren würden ihm für diesen Einsatz unterstellt werden. Er würde nachher die Leiterin der Auroren und den Leiter der magischen Polizeibrigade unterrichten, dessen Leute ebenfalls Harry unterstützen sollten.

Dann fing das Vergessen an einzusetzen. Harry und Kingsley vergaßen einen Großteil dessen, was Hermine ihnen gesagt hatte, behielten aber das Gefühl und die Einschätzung der Lage bei. Allen war klar, dass das, was sie zu tun im Begriff waren, richtig war.

Und die beiden Männer verstanden auch, warum.

Hermine stand auf und ging wieder, während Harry blieb, nachdem ihn Kingsley darum gebeten hatte. Das nachfolgende Gespräch mit den beiden Abteilungsleitern der Polizeibrigade und den Auroren war für Harry nur mäßig interessant. Es bekam zwar alles mit, aber seine Gedanken waren beim Raum der Wünsche im Ministerium und die Möglichkeit, es für Geschichten und Trainingsszenarien einzusetzen, die anders wären als die bisherigen.

Nachdem Kingsley die beiden Leiter informiert hatte, gingen diese, um ihre Mitarbeiter zu unterrichten.

„Und du, Harry, wirst deine V-Leute aufsuchen und sie fragen, wo die Gruppe sitzt. – Willbu, du kannst schon mal den Plan von euch an die anderen weitergeben.“

Willbu nickte.

Harry auch. Dann fiel diesem etwas ein. „Warum hast du mich das nicht früher machen lassen?“

„Die Frage könntest du dir selbst beantworten“, meinte Kingsley. „Wir brauchten Informationen über die Gruppe und was sie vorhat. Und außerdem eine Möglichkeit ein Gegenmittel zu entwickeln, ohne dass es jemand mitbekommt.“

„Ja. Das stimmt.“ Dann ging auch Harry und apparierte auf den Friedhof, während Willbu an einem Plan arbeitete, \bzw ihren Plan erweiterte, den sie schon vor ein paar Wochen grob aufgestellt hatten. Harry rief seine Todesser zu sich und begann sie über die Gruppe auszufragen. Dann meinte er: „Ihr werdet nicht mehr dorthin gehen. Meine Quellen haben mir berichtet, dass das Ministerium eine Razzia dort vorhat.“

Plötzlich überkam ihn ein überwältigendes Gefühl. Er streckte seine Hand aus und sein Stab flog ihm in seine Hand. Sofort klammerte er eine der Todesserinnen. „Ich dulde keine Verräter in meinen Reihen.“

Die anderen standen perplex da und sahen wollkommen fassungslos aus. Einer der Todesser hatte von seiner Kollegin von dem Wechsel gehört, sich aber noch nicht entschlossen. Doch jetzt wusste er, dass er seinem Meister treu bleiben würde. Vorsichtig fragte er nach: „Was passiert jetzt mit ihr?“

„Sie bleibt hier stehen“, antwortete Harry kühl.

„Wie lange?“

„Bis ihr verwesender Körper zu starke Gerüche aussendet. Dann fällt sie in sich zusammen.“

Allen war sofort klar, dass das ihren sicheren Tod bedeutete. Und das schlimme daran war, dass die entsprechende Todesserin alles mitbekommen würde, da nur ihr Körper bewegungsunfähig blieb.

„Wohin sollen wir, mein Lord?“

„Geht nach Hause und wartet. Geht eurer normalen Arbeit nach. Und werdet endlich diese Farben los“, sagte er, als sich die Farben, welche nach dem Tod Voldemorts auf ihren Gewändern aufgetaucht waren, durch ihre Mäntel durchschlugen.

Immer wieder mussten sie sich umziehen. Mehrmals täglich. Und sie hatten große Probleme, die Farben aus ihrer Kleidung heraus zu bekommen. Alle verließen das Gelände und Harry blieb als einziger zurück.

Er ging auf das Grab der Riddles zu und blieb davor stehen.

Nach einigen Minuten fuhr eine alte Frau auf einem Fahrrad auf den Friedhof. Sie hatte einen kleinen Rechen dabei und hinten in einem Drahtkorb eine Gießkanne für die Erde. Sie bemerkte die geklammerte Frau nicht.

Als sie abstieg und Harry sah, fragte sie ihn: „Kannten Sie die Familie Riddle?“

Harry drehte sich zu der Frau um und meinte: „Nein.“ Dann sah er wieder zum Grab zurück. „Nur deren Sohn. Tom.“

„Ah ja“, meinte die alte Dame. „Man sagt, er sei in einem Waisenhaus aufgewachsen und hat dann an einer Schule studiert.“ Sie machte eine kleine Pause. „Dass er gestorben ist, habe ich erst vor Kurzem erfahren, als ich die Buchstaben auf dem Grabstein entdeckt hatte.“

Dann kam sie näher auf Harry zu. „Haben Sie sich gut gekannt?“ Wollte die alte Frau wissen.

Harry sah sie eine Weile an. „Eigentlich nicht, obwohl ich viel über ihn erfahren habe. Man kann nicht sagen, dass wir uns gut gekannt haben oder uns viel getroffen haben. Es war eine Feindschaft, die zwischen uns stand.“

„Und trotzdem besuchen Sie sein Grab?“

„Ja. Aber sonst hätte ich Sie nicht kennen gelernt“, meinte Harry.

„Das stimmt.“

Harry wollte noch etwas wissen und fragte deshalb nach. „Können Sie mir etwas über die Familie Riddle erzählen?“

Die Frau nickte. „Kommen Sie einfach an einem der nächsten Tage zu mir. Dann werde ich Ihnen erzählen, was ich weiß.“

„Warum nicht heute?“, wollte Harry wissen.

„Ich spüre, dass Sie heute keine Zeit mehr haben.“

Harry verstand. Zumindest dachte er das, denn er hatte heute keine Zeit mehr. Er wollte sofort die Gruppe um den Alten Zauberer angreifen. Daher nickte er und verabschiedete sich.

Zurück im Ministerium hatte Willbu bereits die anderen über den Plan in Kenntnis gesetzt. Er informierte Harry in Kürze über das, was beide schon vor dessen Kurzurlaub in Indien besprochen hatten, und über die Neuerungen, die er jetzt neu aufgenommen hatte.

Da Willbu den Plan besser kannte als Harry, überließ er ihm die Oberaufsicht über die Mission. Dieser war begeistert und sich der Verantwortung bewusst.

Die komplette Gruppe verließ gebündelt das Ministerium und machte sich auf den Weg zu einem Sammelplatz, um von dort an ihr Ziel zu apparieren – Die vier Unterkünfte, von denen die Gruppe aus agierte, wurde zeitgleich angegriffen.

In jeweils Zweiergruppen griffen sie die Häuser an. Der eine feuerte sofort Zauber auf das Haus, der andere erschuf einen Anti-Apparitionsschild. Je fünf Gruppen griffen eine Unterkunft an.

So überraschend, wie der Angriff erfolgte, so wenig konnten die Angegriffenen dem etwas entgegensetzen. Nach knappen fünf Minuten waren fast alle festgenommen. Nur drei konnten entkommen. Leider war der Anführer, der Alte Zauberer, nicht dabei.

Doch Harry schaffte es, einen Zauber auf die drei zu legen, bevor sie die Kuppel verlassen konnten und in der dünnen Luft verschwanden.

Sofort nahmen andere die Verfolgung auf.

„Wartet kurz hier“, befahl Harry und verschwand. Doch nach ein paar Sekunden tauchte er wieder auf. Er hatte einen Schlüssel in der Hand und hielt beide Hände schräg nach außen. Damit gab er das Zeichen, einen Kreis zu bilden. Zusammen apparierte er mit den restlichen Personen der Gruppe zu einem abgelegenen Waldstück.

Dort benutzte er den Schlüssel, um in den Weltall-Raum zu gelangen. Er sagte seiner Gruppe, dass sie nach Ausgängen suchen sollten. Egal auf welche Art und Weise. Harry vermutete, dass sie über diesen Weg die restlichen Flüchtigen zu fassen bekommen konnten.

Erst nach einer dreiviertel Stunde fand einer eine mögliche Tür. Er gab den anderen Bescheid, die ihre Suche vorrübergehend einstellten und sich nun auf den möglichen Ausgang konzentrierten.

Willbu wusste sofort, als er die leicht schimmernde Oberfläche berührte, wie sie zu öffnen war. Doch keiner wusste, was sich hinter der Tür befand. Jeder musste schnell reagieren. Alle waren bereit loszustürmen, nachdem Willbu die Tür geöffnet hatte.

Auch dieser Kampf dauerte nicht lange, da sich die restlichen vier Personen sicher fühlten, denn es gab sonst keinen anderen Weg aus diesem Versteck und keiner hätte erwartet, dass Harry auf die Idee kommen würde, hier zu suchen.

Doch leider schaffte es der Alte, sich aus der Affäre zu ziehen, und verschwand, trotz eines Anti-Apparitionsschildes.

Harry griff sich sofort die beiden neben ihm stehenden Personen und folgte der noch frischen Spur.

Harrys menschlicher Begleiter wurde gleich nach dessen Ankunft außer Gefecht gesetzt. Jetzt blieben nur noch Harry und Willbu übrig.

Doch so einfach, wie Harry sich das vorgestellt hatte, war die Sache nicht, denn der Alte war sehr schnell. Selbst mit dem Elfen an seiner Seite dauerte es lange, bis sich das Blatt leicht zu seinen Gunsten wendete. Doch der Alte schaffte es, dass sich das Blatt wieder drehte.

Zu Harrys Glück tauchte wenige Minuten danach Luna auf, die nun mitmischte. Zusammen mit Harry beschäftigten sie den Alten so, dass er den Elfen aus den Augen verlor und nicht mit einem Angriff von ihm rechnete. Dieser schaffte es in solch einem Moment den Alten mit einem Zauber zu belegen, den er nicht mehr abwehren konnte. Harry und Luna legten noch einige Zauber darauf.

In einer Art Stasis und mit einem Harz umschlossen, wurde er abtransportiert. Harry und Luna brachten den Alten Zauberer in das Ministerium, während der Elf den Weltall-Raum wieder sicherte und Harry später den Schlüssel übergab.

Nun begann für die Auroren und die Brigadisten die langwierige Aufgabe der Verhöre und das Anklagen der Inhaftierten. Durch Einsatz von Veritaserum wurde die Befragung etwas beschleunigt und alle konnten als schuldig betrachtet werden. Der Prozess war daher nur eine Formsache und die Reise nach Askaban war fast schon fest terminiert.

Der Alte wurde in geistiger Abwesenheit verurteilt und in seiner Stasis gelassen. Da aber eine sehr große Gefahr von ihm ausging, schlug Harry vor, ihn mechanisch in Scheiben zu zerteilen und die Stasis dann aufzuheben. Da dieser Vorschlag einer Exekution glich, musste er lange und sorgfältig geprüft werden.

* * * * *


Jetzt endlich konnte ein entsprechender Impfstoff hergestellt werden. Harry besuchte mit Kingsley die beiden Wissenschaftler. Während Kingsley den Auftrag gab, belegte Harry die beiden mit neuen und frischen Zaubern, da ihr Wissen über das, was sie herausgefunden hatten, sehr gefährlich war.

Nachdem genug Impfstoff hergestellt wurde, begann das Vergessen einzusetzen. Die beiden waren sich nur noch dessen bewusst, dass es gut war, etwas vergessen zu haben. Sie kannten die Gefahr durchaus. Nachdem alles fertig war, gingen sie ihrer normalen Arbeit wieder nach \bzw suchten sich eine neue Arbeitsstelle.