Gegenoffensive

GeschichteAngst, Schmerz/Trost / P18 Slash
Krabat Lyschko Meister
30.10.2016
19.10.2019
37
40271
3
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Also zu aller erst möchte ich sagen, dass die Geschichte nicht von mir, sondern von einem Englischen Ff Autoren verfasst wurde. Ich habe sie also nur ins Deutsche übersetzt. Genau so wie ich hat dieser Autor sich mit beiderlei- dem Buch und dem Film- auseinandergesetzt. Ich habe die Erlaubnis vom Autoren seine Geschichte hier hochzustellen. Auch habe ich versucht seinen Schreibstil etwas mit einzubinden.
Viel Spaß :)

Fröstelnd saß Krabat am kalten, morschen Kreuz des Bäumels Tod und schaute auf das Dorf Schwarzkollm herunter. Es war ganz schön viel passiert seit der letzten Osternacht, in der er hier saß. Kurz schloss er die Augen. Dieser Ort weckte zu viele Erinnerungen. Er wollte sich zurück lehnen, sein rasendes Herz, welches ohne Gnade pochte beruhigen, entspannt atmen... doch er spührte Loboschs erwartungsvollen Blick in seinem Rücken und er wusste, welche Frage er nicht auszusprechen vermochte. Lange Zeit war es still. Nicht nur das. Es war kalt- sehr kalt. Bibbernd kuschelte sich Krabat in die warme Wolldecke, darauf hoffend diese Nacht sich nicht zu Tode zu frieren. Sonst konnten die Bürger von Schwarzkollm ein zweites Kreuz aufstellen.
„Was bitte schön hatte dich dazu gebracht?“ drang Loboschs mittlerweile sehr erwachsene Stimme zu ihn durch. Gedankenverloren sah er den weißen Wolken nach, die er während eines Seufzens ausstieß. Das wusste er selber nicht so ganz genau aber er wusste: „Hätte ich nichts unternommen...“ Was wäre dann passiert? „Hätten wir wohl den Rest des Jahres damit verbracht sein Blut von dem Boden zu schrubben. Und die Sauerei hätte wohl niemand wegmachen wollen.“ Wieder brach Schweigen zwischen den Beiden aus.
Von weitem sah man wie sich Schwarzkollm erhellte und der Gesang der Mädchen herüber hallte. Krabat wartete und wartete, doch die Stimme, auf die er voller Sehnsucht hoffte, die er so sehr vermisste, erklang nicht. Weder beim Vorsingen noch im Chor... und sie Beide wussten warum. Vor Trauer zerfressen biss er auf seiner Unterlippe herum. Er wird nie wieder in der Lage sein ihre schöne Stimme zu hören. Er wird nie wieder in der Lage sein sie lächeln zu sehen.
Noch tiefer kuschelte er sich in die wärmende Decke.
„Du weißt, dass er es war, auf dem sie zeigte?“ „Nein...“ sagte er ungelogen. Er hatte es nie wirklich gewusst „aber..“ er hatte es sich gedacht und „Können tut er auch nichts dafür...“ „Er kann nichts dafür?“ echote Lobosch unglaubwürdig. „Oh entschuldige. Vielleicht habe ich auch einfach nicht mitbekommen, wie er sie dazu gezwungen hat.“ fauchte Krabat, den Sarkasmus deutlich vernehmbar. Wütend sprang Lobosch auf. Er konnte es wohl einfach nicht verstehen. Verstehen, dass Krabat einsah, dass es sein eigener Fehler war. „Vielleicht konnte er nichts dafür aber er ist der Grund warum sie überhaupt auftauchte an den Tag.“  „Nein, sie wäre sowieso gekommen. Ich bin der Grund. Er hatte zu mir gehalten als ich dachte es sei alles verloren.“ was es jetzt dennoch ist... aber um ehrlich zu sein... Krabat seufzte erneut. Es wäre vielleicht wirklich besser gewesen, wäre sie nicht gekommen. Er sah ja was sie davon hatten. Gedankenverloren schauten beide in den Sternenhimmel. Ja... es war tatsächlich viel passiert seit der letzten Osternacht...