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GeschichteDrama, Romanze / P12
Alex Breidtbach Anton "Toni" Vogel Emma Wolfshagen Hugo Krüger Jonas Neumann Leo Roland
30.10.2016
18.06.2017
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Hallo ihr Lieben,
wie ihr ja alle wisst, bin ich Franzi und die Freundin von Leo Roland. Ich würde euch gerne an unserer Geschichte teilhaben lassen. Und am besten fange ich damit von vorne an :)
Alles begann vor zwei Jahren, auf einem Festival in Berlin. Es war der schönste Tag in meinem Leben und ich danke meiner besten Freundin Mina dafür. Ihr müsst wissen, dass ich da eigentlich gar nicht hin wollte, aber Mina war es die mich stundenlang dazu überredet hat. Das Kennenlernen mit Leo war mehr als peinlich und filmreif. Ich kleiner Tollpatsch habe Leo meine Cola übergeschüttet. Ich hab mich 1000 mal dafür entschuldigt und als ich ihm in die Augen sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Erst tauschten wir Nummern, dann nach 1 Monat wurden wir ein Paar. Doch aufgrund der Entfernung zwischen Bayern, wo ich wohnte und Berlin, war Leos Heimat war, war eine Beziehung relativ schwierig. Fernbeziehung eben.

Also dauerte es nicht lange und ich entschied mich Bayern und meine Familie zu verlassen und nach Berlin zu meiner großen Liebe zu ziehen. Es war perfekt. Ich fand einen tollen Job, wir zogen in eine gemeinsame Wohnung und waren einfach glücklich. Doch dann kam dieses Jahr. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern. Es war ein kalter Frühlingstag im März. Wir waren gerade spazieren, als Leo sich setzten musste wegen seinen Schmerzen im Bein, wochenlang hatte er das und es wurde immer schlimmer. ich brachte ihn ins Krankenhaus, stundenlang wurde er untersucht während ich im Flur auf und ab tigerte. Als der Arzt auf uns zu kam ahnte ich nichts gutes und seine Worte "Es tut mir leid ihnen mitteilen zu müssen, dass sie Knochenkrebs haben. Aufgrund des Stadiums müssen wir Ihnen leider ein Bein abnehmen" hallen noch immer in meinem Kopf. Es war der schlimmste Tag in meinem Leben. Leider konnte ich Leo aus wichtigen Gründen in der Anfangszeit wie z.B. Chemo nicht beistehen. Wir telefonierten und skypten aber dafür. Es zerbrach mir das Herz, meine Liebe, meinen Leo so leiden, so zerbrechlich zu sehen.

Doch heute ist der Tag, wo ich ihn wiedersehe. Meinen Leo, meine Liebe

-Drei Stunden später-
Endlich war ich im Krankenhaus und klopfte zittrig. So aufgeregt war ich ihn wiederzusehen.

L: Franziiiiiiii
F: Leoooo  

Ich rannte auf ihn zu und umarmte ihn.
F: Wie gehts dir?
L: Mittlerweile gehts echt bergauf die Chemo ist rum und der Stumpf ist auch gut verheilt. Wie gehts dir? Wo warst du die ganze Zeit?
F: ähm ja mir gehts auch gut mein Kämpfer. Ich durfte nicht zu dir haben die Ärzte gesagt. Tut mir echt leid. Ich hab dich vermisst

Endlich hatte ich meinen Leo wieder bei mir. Auch wenn es nur kurz ist. Ich genoss die Zeit mit ihm, küsste ihn, zeigte ihm meine Liebe. In seinen Armen vergaß ich alles um mich herum und entspannte. Doch meine Gedanken waren bei meinem Geheimnis. Ich konnte es nicht verraten. Nicht Jetzt in Leos Zustand. Erst einmal zählt er und seine Gesundheit.