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Stay Strong

Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Mina Amiri Oliver Radek
30.10.2016
18.08.2017
8
10.056
2
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Dieses Kapitel
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21.11.2016 1.128
 
Mitten in der Nacht hörte Mina das klingel von ihren Handy, es war zwar eigentlich auf sehr leise gestellt doch seit dem Vorfall mit der Drohung konnte sie nur noch ganz leicht schlafen, so bekam sie jeden Geräusch in ihrer Umgebung wahr.
Leicht genervt nahm sie ihr Handy von Olivers Nachtisch und schaute drauf.
Eine Nachricht von einer unbekannten Nummer stand auf ihren Bildschirm mit dem Hintergrundbild von Lucy, Mark, Oliver und ihr was sie seit dem Vorfall nicht wieder geändert hat.
Um die Nachricht vernünftig lesen zu können setzte sie sich auf und wartete bis die Nachricht fertig geladen hat.
In der Wartezeit schaute sie auf die Uhr, es war erst 1:23 Uhr.
Sie hat es lange im Verhältnis zu gestern ausgehalten  ruhig liegen zu bleiben.
Ihr Blick ging wieder auf die Nachricht die sich als Video heraus stellte, was Mina sofort abspielte.
Eigentlich war das Video am Anfang ganz schön man konnte eine kleine Waldhütte sehen wo zwei unscharfe Personen rein liefen, nach einer Weile kam eine dritte hinter den zwei her.
Sie folgte den zwei aber nicht ins Haus sonder verschloss die Tür und zündete das Haus an.
Erschrocken ließ Mina das Handy auf den Boden fallen, denn erst jetzt realisierte sie das es ein Video von Marks und Lucys Tod war.
Ihr liefen ein paar Tränen würde die Wange.
|Wer mach denn so was ? Und warum bekomme ich das ?|
Mit zitternden Händen hob sie es wieder auf, das Video lief immer noch, doch grade als sie es aus machen wollte kam ein schwarzer Bildschirm mit einer Botschaft drauf.
《So ergeht es dir bald auch. Viel Spaß noch und Genies die letzten Moment im Leben》

Dank dieser Botschaft folg ihr Handy erneut auf den Boden, da sie es bei ihren schnellen Sprint ins Bad fallen ließ.
Während sie sich vor Schock übergab krallte sie sich mit ihren Händen an der Toiletten Schüssel fest um Sicherheit zu bekommen.
Es dauerte nicht lange bis sie sich nach hinten fallen ließ, denn die kraft ging ihr aus.
Mit den Blick an die Decke gerichtet holte sie einmal tief Luft, sammelte ihr ganze letzte Kraft wieder zusammen und stand vorsichtig auf.
Taumelt ging sie zum Waschbecken spülte sich den Mund aus und wäscht sich die Hände.
Nun wagte sie mit zitternden Körper den weg zu Oliver ins Wohnzimmer, ganz vorsichtig und langsam ging sie bis zu Treppe, stürzte sich aber zwischen durch an der Wand ab.
Schritt für Schritt begann sie die Treppe runter zu gehen was durch ihr immer dollers taumeln schwieriger wurde so dass sie die ungefähr letzten 4 Stufen runter fiel.
Einen kleinen Augenblick lang musste sie sich kurz wieder sammeln, stand dann aber wieder vom kalten Flur Boden auf und ging wieder in Richtung Wohnzimmer.
Dort angekommen erblickte sie mit ihren etwas verschwommenen Blick Oliver auf dem Schlaf- Sofa liegen.
Sie rannte auf ihn zu und blieb vor den Sofa stehen.
Er schläft tief und fest, jetzt ihn wach zu machen wäre gemein aber sie brauchte ihn jetzt irgendwie, so beschloss sie kurzerhand zu ihm unter die Decke zu krabbel.
Er lag auf dem Rücken so dass sie ihren Kopf auf seine Brust Betten konnte.
Die Nähe von ihm beruhigte sie da das Gefühl von etwas Sicherheit wieder da war.
Zögert schloss sie die Augen und schlief reaktiv schnell für ihre Verhältnisse im Moment wieder ein.
Kurz nach dem Mina ein geschlafen ist wachte Oliver auf da er etwas auf seiner Brust merkte.
Er schaute verwundert nach und sah dann Mina, bei diesen Anblick musste er lächelte.
Vorsichtig strich er ihr ein paar Strähnen aus dem Gesicht zum zuschauen ob sie schläft, was sie auch tat bis Oliver sie leicht berührte.
Ruckartig schreckte sie auf und zitterte vor Angst.
"Hey Mina, ich bins doch nur" vorsichtig zog er sie in seinen Arm um sie etwas zu beruhigen, ohne sich irgendwie zu wehren ließ sie es zu.
"Was machst du eigentlich hier unten ?" Fragte er mit leiser beruhigender Stimme.
"Mir war nicht gut" ihr Blick schweife zu den beiden großen Fensterscheibe wo zum Glück noch die Vorgänge vor sind.
"Wieso hast du mich nicht wach gemacht".
Radek folgte ihren Blick zu den Vorhängen.
"Ist da was ?" Wollte er wissen, da ihr Blick dort hin für ihn komplett verwirrt war.
"Wo...hmm... nein..." stotterte sie. Er merkte das irgendwas mit ihr nicht so ganz stimme, denn anscheint hatte er sie grade wieder zurück auf ihren Gedanken geholt, aber wieder nach fragen wollte er jetzt nicht da es nicht ganz so der richtige Zeitpunkt war um ein langes Gespräch anzufangen.
"Versuch weiter zu schlafe ich bin bei dir".
Seine liebevolle stimme zaubert ihr ein Lächeln übers Gesicht.
Mina löste sich auf seinen Armen und kuschelte sich wieder in die Decke ein, er tat es ihr gleich bloß das er um ihr mehr Sicherheit zu gewähren einen Arm um sie legte, was sie dankbar an nahm .Beide schliefen wieder ein, Oliver machte sich zwar Gedanken über Mina aber nicht so dass er wach lag und auch Minas angst ließ sie schlafen.



Ein komisches Gefühl von Übelkeit zog durch Minas Körper und sie wurde wach.
Schützend verschenkte sie ihre Arme vor ihren Bauch. Langsam setzte sie sich auf und blickte auf die Uhr 6:15.
Draußen war es immer noch dunkel da sie es mitten November haben.
Sie beschloss auf zu stehen, vorsichtig stand sie auf und ging in Richtung Küche.
Beim Küchen Tisch angekommen stütze sie ihre Hände ab und atmete tief durch, der Schmerz ihn ihren Bauch wurde immer mehr.
Sie wusste genau das es die pure Angst vor den Drohungen war die sich in ihren Körper breit machte, doch es war der falsche Zeitpunkt gestern Oliver alles zu erzählen.
Mit verschwommenen Blick machte sie sich taumelt auf den Weg rüber zum Wasserhahn um sich ein Glas Wasser zu holen.
Am Waschbecken musste sie sich kurz wieder fest halten und sammeln.
|Alles wird gute Mina bleib ganz ruhig das geht wieder weg|
Versuchte sie sich selbst etwas zu beruhigen, doch ihr Kreislauf hielt davon überhaupt nichts und ließ als sie sich grade ein Glas holen wollte nach.
Ihre Beine wurden weich, sie sackte zu Boden und merkte einen krampf artigen schmerz in ihren Bauch.
Aus Reflex verkrampfte sie sich während sie die arme wieder vor ihren Bauch verschränkte.
Der schwarze Schleier vor ihren Augen wurde dichter, genauso wie das pipen in ihren Ohren immer lauter wurde.
|Bleib einfach ruhig und hab keine Angst mehr| bettelte sie im Kopf.
"Oliver" rief sie ganz leise, da es lauter nicht mehr ging.
Mittlerweile konnte sie nichts mehr sehen und hören, es dauerte nur noch ein paar Sekunden bis sie komplett weg war
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