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Lost Souls

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P18 Slash
 Clear  Koujaku  Mink  Noiz Aoba Seragaki OC (Own Character)
29.10.2016
29.10.2016
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Zu Beginn muss ich sagen, kenne ich nur den Anime. Die Geschichte spielt nach der Rettung von Aobas Großmutter. Er ist danach nicht von der Polizei gejagt worden und ins Platinum Jail gegangen.
Ich hoffe meine Ideen gefallen euch. Ich würde mich sehr über Reviews freuen.

Eure Absol ^^







Kapitel 1 Verzweiflung

Aoba lag auf seinem Bett und starrte ins Leere. Er war Schuld. Er war an allem Schuld. Seinetwegen war seine Großmutter entführt worden und auch seinetwegen würde Mizuki vermutlich nie wieder aufwachen. Er schloss die Augen. Sofort flammten wieder diese grauenvollen Bilder von Mizukis Geist in seinem Kopf auf. Der Blauhaarige verkrampfte sich. Wäre er doch nur nicht so erstarrt gewesen. Er hätte Mizuki sicher irgendwie helfen können.
„Aoba!“, ertönte da eine dunkle leicht mechanische Stimme.
Der Angesprochene schlug seine ockerfarbenen Augen auf und warf seinem Allmate Ren einen kurzen Blick zu. Der kleine dunkelblaue Hund hockte neben ihm auf dem Bett. Er schien besorgt zu sein.
„Ich habe Mizuki das angetan.“, flüsterte Aoba.
„Du wusstest nicht, dass so etwas passieren würde. Niemand wusste das. Mach dich deswegen nicht selbst fertig Aoba.“, entgegnete Ren. „Außerdem würde auch Mizuki das nicht wollen.“
Aoba hob seinen Allmate hoch und setzte ihn auf seine Brust.
„Ich weiß.“, sagte er knapp und schloss erneut die Augen.
Ren schwieg. So schlief Aoba ein und wurde von Albträumen geplagt.
Koujaku lag zu diesem Zeitpunkt ebenfalls wach. Auch er dachte über Mizuki nach und die Erklärungen für die Entführung von Aobas Großmutter, doch vor allem dachte er an Aoba selbst. Er musste sich eingestehen, dass er das in letzter Zeit andauernd tat. Der Schwarzhaarige unterdrückte einen Seufzer. Verzweifelt versuchte er gegen den Wunsch anzukämpfen einfach zu ihm zu gehen und ihn in seine Arme zu schließen. Ihn ganz nah bei sich zu haben. Mit den Gedanken an das schöne Gesicht des Blauhaarigen schlief er schließlich doch noch ein.
Am nächsten Tag hatte sich das Wetter schlagartig verändert. Es regnete in Strömen und der Wind schien von mal zu mal kräftiger zu werden. Nach dem Frühstück machte sich Aoba wortlos auf dem Weg zur Arbeit. Aufgrund des Regens zog er sich die Kapuze seiner blauweißen Jacke über den Kopf. Ren war sicher verstaut in seiner Tasche. Aoba begann zu rennen. Einerseits um aus dem Regen heraus zu kommen und andererseits weil er befürchtete, dass er einen der anderen begegnen würde. Er hatte Angst. Angst davor erneut einen Fehler zu begehen. Die anderen hatten es nicht verdient benutzt zu werden. Er hatte kein Recht in ihrer Nähe zu bleiben. Diese Gedanken quälten ihn seit er von seiner Fähigkeit erfahren hatte.
„Weichei!“, schoss eine Stimme durch seinen Kopf.
Aoba erschrak, stolperte und schaffte es noch rechtzeitig zu verhindern, dass er auf den Boden stürzte. Er spürte die Schmerzen und hielt sich den Kopf. Er kramte in seiner Tasche nach seinen Tabletten.
„Aoba.“, meldete sich Ren besorgt, da er den gequälten Blick bemerkt hatte.
Der Blauhaarige ignorierte ihn und schluckte die Tablette hinunter. Dann strich er dem blauen Hund kurz über den Kopf und schloss die Tasche wieder. Danach machte er sich wieder auf dem Weg zur Arbeit in der Hoffnung dort etwas Ablenkung zu bekommen. Unterdessen tapste eine sandfarbene Katze durch den Regen. Aufgrund der vielen Pfützen und dem Matsch, der durch den Regen aufgeweicht wurde, war die Katze völlig durchnässt und schmutzig. Trotzdem wurde sie nicht bemerkt, während sie dem jungen Mann in blau folgte.
Koujaku sah Aoba an sich vorbei rennen. Keine Begrüßung, kein kurzes Gespräch, der Blauhaarige sah ihn nicht einmal an. Dieses kalte Verhalten ihm gegenüber versetzte dem Schwarzhaarigen einen Stich im Herzen. Was war auf einmal mit seinem Kindheitsfreund los? Er rannte ihm nach.
„Aoba!“, rief er.
Der Angesprochene bremste ab und wäre beinahe gestürzt. Koujaku hielt ihn rechtzeitig davon ab und wich schnell wieder einige Schritte zurück um ihm nicht zu nah zu kommen. Aoba wandte sich währenddessen irritiert um und sah direkt in die feuerroten Augen seines Freundes. Sein Blick verriet seine Sorge.
„Hey... hab dich gar nicht gesehen.“, meldete sich der Blauhaarige etwas abwesend.
Er wollte weg. Koujaku sollte nicht auch noch wegen ihm in Gefahr geraten. Ebenso wie alle anderen. Sie sollten sich besser von ihm fern halten.
„Stimmt etwas nicht?“, fragte der Schwarzhaarige besorgt.
Aoba setzte ein Lächeln auf.
„Nein alles in Ordnung. Ich will nur so schnell wie möglich zur Arbeit sonst weiche ich hier noch auf.“, scherzte er.
Koujaku lächelte ihn sanft an, doch in seinen Augen spiegelte sich immer noch Sorge. Aoba hob zum Abschied die Hand.
„Man sieht sich. Bis dann.“, sagte er flüchtig, drehte sich wieder um und rannte davon.
Koujaku sah ihm mit schmerzendem Herzen nach. Er hatte die falsche Fröhlichkeit Aobas bemerkt und vor allem seine ziemlich abweisende Haltung. Was quälte seinen Freund nur so und warum wollte er nicht mit ihm darüber reden? Erneut bekam er das Bedürfnis ihm nachzulaufen und ihn in seine Arme zu schließen. Fluchend ballte er seine Hände zu Fäusten und drehte sich um. Er musste sich ablenken. Hoffentlich besuchten bei dem Wetter einige Kunden seinen Laden.

Das Wetter wurde am Abend zunehmend schlimmer. Der Wind war schon zu einem Sturm geworden. Triefend nass kam Aoba bei sich zu Hause an. Bevor er die Haustür aufschließen konnte meldete sich Ren plötzlich aus seiner Tasche.
„Aoba!“, rief er warnend.
Der Blauhaarige öffnete seine Tasche und sah seinen Allmate irritiert an. Dieser hüpfte nur aus der Tasche.
„Du wirst verfolgt!“, erklärte er und begann zu knurren.
Aoba wandte sich in die Richtung die Ren anknurrte und ging langsam los. Ren lief dicht neben ihm. Es war schwierig bei dem Sturm voranzukommen. Plötzlich wurde der dunkelblaue Hund von etwas angesprungen und dann von zwei verdreckten Pfoten zu Boden gedrückt.
„Überraschung!“, rief die Besitzerin dieser Pfoten.
Es war eine Katze. Ziemlich verdreckt und völlig durchnässt.
„Du... du bist ein Allmate.“, meldete sich Aoba zu Wort.
Die Katze ließ von Ren ab und setzte sich schnurrend direkt zu Aobas Füßen.
„Wie viele sprechende Katzen kennst du noch?“, fragte sie belustigt.
„Was willst du von Aoba?“, wollte Ren wissen.
„Schoßhündchen du bist noch nicht dran. Ich rede mit deinem Meister.“, blockte die Katze ab.
„Schoßhündchen?“, rief Ren irritiert und leicht verärgert.
Aoba hob die Hände.
„Okay, okay! Beruhigt euch wieder! Sag mir wer du bist und was du von mir willst!“, rief er dazwischen.
„Folge mir!“, forderte die Katze ihn einfach auf und lief durch den Sturm davon.
Aoba und Ren tauschten einen Blick. Dann rannten sie der Katze nach. Ob es sinnvoll war, kam ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht in den Sinn. Auch wussten sie nicht, was daraufhin noch alles geschehen würde.
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