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Fighting The Angels

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
29.10.2016
23.12.2021
233
295.950
37
Alle Kapitel
1.006 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
04.11.2021 1.176
 
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228

Vollkommen beseelt lag Amor auf dem Kopfkissen. Wie er es liebte, wenn die Beiden sich so in ihre Leidenschaft verloren. Nun schliefen sie eng aneinander gekuschelt, Er hatte seine Nase in ihren Haaren vergraben, liebte den Duft nach frischen Pfirsich. Leise hörte man ihre Atemzüge, schön gleichmäßig. Es hatte nicht lange gedauert, nachdem sie sich geliebt hatten, dass sie ins Land der Träume gewandert waren und diese Träume waren süße Träume, dafür hatte er gesorgt  …
Leicht amüsierte er sich darüber, das der Single-Engel tatsächlich die perfekte Performance von Ihm verpennt hatte. Der hatte eindeutig zu tief ins Glas geguckt. Fast schon hätte er ihn in der U-Bahn vergessen, denn dort hatte der es sich auf einem freien Sitz gemütlich gemacht gehabt und war weggedusselt. Im letzten Moment hatte er ihn noch geweckt und aus der Bahn gezogen gehabt, natürlich unter Gemecker. Die vier Etagen rauf in die Wohnung waren dann schon eine größere Herausforderung gewesen, Stufe für Stufe …
Wie konnte ein betrunkener Nichtsnutz-Engel nur soo schwer sein?
Nun lag er im Flur, zusammengerollt  in ihren Hausschuhen und hatte wirklich alles verpennt …
Die Tür zum Schlafzimmer öffnete sich von Geisterhand und Amor richtete sich leicht auf, um besser gucken zu können. Verschlafen schlurfte der Single-Engel in den Raum, offenbar war der Schuh auf Dauer doch nicht die beste Wahl als Schlafplatz gewesen. An der herunterhängende Bettdecke hangelt er sich hoch aufs Bett und Amor musste doch an sich halten, es sah zu komisch aus, denn die Koordination seiner Hände und Füße hatte er noch nicht wieder unter Kontrolle. Oben angekommen machte er große Augen und murmelte: „Was ist ...“
Amor unterbrach ihn grinsend: „Das nächste Mal einfach nicht so zuzuziehen, dann bekommt man auch alles mit ...“
Blinzelnd sah der Single-Engel zu ihm rüber: „Du willst mich verarschen … Da ist nichts gelaufen ...“
Leise lachte Amor auf: „Natürlich nicht ...Er benutzt Gummis einfach nur zum schlafen ...“ Mit den Worten, zeigte er auf die aufgerissene Folie, die noch auf dem Nachtschrank lag ...
Brummend rollte sich der Single-Engel nun auf der Bettdecke ein und murmelte: „Kannst mich mal ….“ Im nächsten Moment war nur noch ein Schnarchen von ihm zu hören und Amor war froh, dass er die Kopfschmerzen vom Fiesling nicht ertragen musste am nächsten Tag …


Tyra erwachte am nächsten Morgen als erste von den Zweien. Sie lag in Samus Armen und spürte seine Wärme. Ein unglaublich schönes Gefühl machte sich in ihr breit, genauso liebte sie es, aufzuwachen. Seine Nähe gab ihr Geborgenheit, ein Gefühl, welches sie nie wieder missen wollte. Während sie Samu schlafend beobachtete, musste sie an den vergangenen Abend, an die vergangene Nacht denken und von alleine schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen. Seine Performance war perfekt gewesen. Dieses Gefühl, dass er alles gab, um ihr absolute Lust zu schenken, einfach nur schön. Sie hatte sich fallen lassen können und hatte sich gleichzeitig heiß begehrt gefühlt. Er behandelte sie absolut respektvoll, wie sie es bis dahin noch bei keinem Partner erlebt hatte. Seine Mutter hatte ihn zu einen Gentleman erzogen, in allen Belangen ...
In dem Moment wurde ihr bewusst, dass sie zwar Pläne mit Samu machte, aber sie seine Eltern und Geschwister nicht kannte, er aber auch ihre nicht …
Irgendwie war es doch komisch …
Aber es hatte sich bis jetzt auch nicht ergeben …
Aber sollte man nicht eigentlich die Eltern wenigstens mal kennengelernt haben?
Es war ihr Leben, eigentlich war es egal …
Samu wurde wach. Blinzelnd sah er in den Tag hinein und atmete Tys Duft ein. Er liebte es, sie genauso am Morgen neben sich liegen zu haben. Als er seine Augen weiter öffnete, sah er, dass sie über irgendwas nachzudenken schien. Sanft ließ er seine Finger über ihre Wange gleiten und fragte leise, mit noch belegter Stimme: „Alles in Ordnung Süße?“
Sofort nickte sie, lächelte ihn an: „Hej … Ja … Natürlich ...“
Sein Blick wurde ernst: „Ich meine es wirklich … Ist irgendwas?“
Ty schüttelte den Kopf, sprach dann aber doch: „Nichts wichtiges … Mir ist nur grade bewusst geworden, ich kenne deine Eltern nicht und du meine nicht …“
Er sah sie irritiert an: „Daran denkst du, direkt nach dem Aufwachen?“
Leicht lächelte sie: „Nur so ein Gedanke … Weil ich mich irgendwann mal bei deiner Mutter bedanken will, dass sie so einen Gentleman aus dir gemacht hat ...“
Ein Lächeln legte sich in sein Gesicht und sprach ohne groß zu überlegen: „Wird sie gerne hören! Wenn es dir wichtig ist, dann wird es sich bestimmt mal einrichten lassen, dass wir zu ihr fahren können, wenn du bei mir bist! Ich hab auch kein Problem damit, deine Mutter oder Schwester zu treffen!“
Sie lächelte ihn an: „Nein, eigentlich ist es gar nicht so wichtig, du bist der Mensch, der mir wichtig ist! Bei mir hat es sich ja auch noch nicht ergeben, weil alle raus aus Stockholm sind. Natürlich sind sie neugierig auf dich, aber Mama ist auch sehr skeptisch … Sie findet es nicht wirklich gut, dass ich jetzt schon zu dir ziehen will ...“
Samu drehte sich leicht auf die Seite und sah sie fragend an: „Warum ist sie skeptisch? Weil ich ich Musiker bin?“
Leicht biss sich Ty auf die Lippe, sie hatte nicht daran gedacht, dass das sein wunder Punkt war …
Zärtlich strich sie ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht: „Sie kennt dich nicht … Sie hat auch nicht wirklich Ahnung von Musik oder Musikern … Ich habe ihr schon paar mal gesagt, dass sie nicht auf Vorurteile hören soll, sondern dich kennenlernen soll ...“
Leise seufzend drehte sich Samu auf den Rücken und schloss seine Augen. Ty sah genau, dass es ihn traf, aber sie wollte ehrlich ihm gegenüber sein, denn nichts anders hatte er verdient, gerade weil er seine Vergangenheit hatte. Sie rutschte näher an ihn ran, ließ ihre Finger zärtlich über seinen Arm gleiten und hauchte ihm einen federleichten Kuss auf die unrasierte Wange. Leise wisperte sie: „Liebster, ich weiß … Ich bin aber nicht sie … Ich weiß was ich will, worauf ich mich einlasse! Meine Mutter wird es irgendwann begreifen, dass sie falsch gedacht hat! Ich kenne den Mann, mit dem ich mein Leben verbringen möchte! Freya hat es ihr auch schon versucht zu erklären, dass man nicht alle Musiker über einen Kamm scheren kann … Sie ist wirklich gespannt darauf, dich mal kennen zu lernen! Wenn sie nicht gerade hochschwanger wäre, wäre sie bestimmt mal zu Besuch gekommen, aber Autofahren ist gerade nicht so ihr Ding!“
Ein leichtes Lächeln schlich sich wieder auf Samus Lippen: „Das wäre viel zu stressig für sie! Ich freue mich auch darauf, sie kennenzulernen, ihren Mann und das Kleine dann auch … Warum denken immer alle, dass ich nicht ….“
Sie legte ihren Finger auf sein Lippen und wisperte: „Das ist mir egal … Ich freue mich darauf, zu dir zu ziehen und viel öfters genauso morgens aufwachen kann … Samu, ich liebe dich!“ Ihre Lippen suchten seine, ihre Zungenspitze bettelte um Einlass und Samu gab ihr nach, während sie sich immer weiter auf ihn raufschob. Sie verfielen in ein zärtliches, morgendliches spiel und starteten den Tag absolut liebevoll …
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