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Thabea Swing und der letzte Fairtay

von loomy06
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
OC (Own Character)
27.10.2016
17.11.2017
33
24.095
 
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11 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
27.10.2016 479
 
Hi! Diese Fanfiction schreibe ich mit einer Freundin zusammen, die hoffentlich bald unter dem Namen LollyNerd13  hier aktiv sein wird. Weder zusammen noch alleine haben wir eine FF geschrieben, aber kommentiert nicht nett gemeinte Sachen, sondern wirklich eure Gedanken. Ich hoffe, dass ich zwei Kapitel pro Woche hochladen kann, wer weiß. Ich werde mich bemühen sie länger zu schreiben als dieses hier.
Ich hoffe, ihr bleibt dran!




"Thabea, pack deine Sachen, wir ziehen nach Liverpool!"
Och nö, nicht schon wieder. Es ist immer dasselbe. Jedes mal, wenn man sich halbwegs eingelebt hat, geht's wieder weg. Denn meine Oma und ich ziehen die ganze Zeit in Hotels durch halb England. Meine Eltern sind schon lange tot, deshalb ist sie für mich verantwortlich. Da wir die ganze Zeit umherziehen, bekomme ich keinen ordentlichen Unterricht. Leider. Das meiste was ich weiß stammt vom Internet oder von ,,den Weisheiten'' meiner Oma. Ich seufze und gehe in mein ,,Zimmer''.

Etwas später sitzen wir im Zug nach Liverpool. Ich schlage mein Physikbuch auf, während meine Oma mich von der Seite anschielt. Sie ist eine schrullige alte Lady die eine Vorliebe für flauschige Socken (auch im Sommer!) und pink gefärbte Haare hat. Ich dagegen liebe Fechten (nicht, dass ich es könnte) und lese für mein Leben gern. Ich bin 13 Jahre alt und habe keinen besonderen Kontakt zur Außenwelt, was sicherlich auch daran liegt, dass ich kein Handy habe.

"Willkommen in Liverpool, Tabby!" Tabby ist mein Spitzname.
"Klasse, wir sind da! Und wo wohnen wir bitteschön?" , frage ich sie in gespielter Freude.
Ein paar Minuten später glaube ich zu wissen, wo wir schon mal nicht wohnen werden! Wir stehen vor einer prächtigen Villa mit Erkerfenstern, Balkon, Garten, und, wenn ich mich nicht täusche, sogar ein Pool und Trampolin. Das kann nicht unser Haus sein. Ist es auch nicht. Dies antwortet mir Oma später. "Das ist unser Haus" , sagt sie und spaziert fröhlich auf ein winzigen Bungalow mit höchtens vier Zimmern zu, während ich ihr folge.

Super. Damit meine ich nicht den Bungalow, sondern den Furz von Oma. Sie ist echt eine Meisterin im Luft verpesten. "Gehen wir rein?" "Momentchen, ich brauch noch den Schlüssel" , schnauft Oma. Sie kramt noch ein Weilchen in ihrer pailletten besetzten Handtasche rum, dann hat sie ihn gefunden und schließt auf. Falls ihr fragt: Sie ist die unordentlichste Frau der Welt.

Drinnen angekommen suche ich sorfort mein Zimmer (was nicht so schwierig sein sollte, da es nur vier gibt, aber ich habe wirklich dreimal das Falsche genommen) und schmeiße mich auf das größte Einzelbett, das ich je gesehen habe. Also wenn das hier wirklich Liverpool ist, dann ist das dass ablegegenste Plätzchen in ganz Liverpool. Man könnte sich ganz einfach vorstellen, man würde mitten im Nirgendwo wohnen. Denn das tun wir ja auch.
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