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Maybe we found love right where we are

KurzgeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Eddie Jack Brewer Jerry Martinez Kim Crawford Milton Krupnik
26.10.2016
31.10.2016
8
3.927
 
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26.10.2016 833
 
PROLOG



Kims POV


„Moment, stopp, was sagt ihr?“ Ich starre meine Freunde entgeistert an, welche nur blöd zurückgrinsen.
„Jap, Donna schmeißt eine Halloween-Party und wir sind alle eingeladen.“
Schock pur. Donna und ich mögen uns nicht wirklich… liegt möglicherweise daran, dass sie meinen Bruder, Jerry, nur an der Nase herumführt (was zugegebenermaßen nicht gerade schwierig ist, aber trotzdem) und dass sie der Meinung ist, dass ich ihr Jack wegnehme. Vollkommener Schwachsinn. Wobei ich natürlich hoffe, dass sie Recht hat und Jack sich wirklich für mich interessiert… aber das ist eine andere Geschichte. Wobei Jacks Grinsen, als er das sagt, nicht gerade schlecht aussieht. Eigentlich sieht es heiß aus. Er sieht heiß aus – und das weiß er leider auch nur zu gut.
„Donna lädt mich ein?“ Meine Augenbrauen wandern noch höher als ohnehin schon. Jacks Grinsen wird zwar breiter, aber auch nervöser. Aha, wusste ich es doch.
„Also eigentlich nicht… aber sie hat uns eingeladen-“
„Außer mich“, fügt Eddie hinzu mit einem sehr traurigen Tonfall.
„Wieso?“
„Weil ich ihr wohl nicht cool genug bin“, erklärt Eddie und zuckt mit den Schultern. Schon spüre ich eine Wut in mir aufkommen.
„Glaub mir, es ist nicht unbedingt das Beste, wenn man von ihr als cool angesehen wird“, murmelt Jack zwar leise, aber immer noch für uns alle verständlich. Wir grinsen ihn an und er errötet.
„Wie auch immer. Jack hat Recht. Sie ist sowieso eine… naja, ihr wisst schon, was ich sagen will.“ Mein Zwinkern erhellt Eddies Miene.
„Danke, Leute.“
„Wo war ich? Ah ja. Wie gesagt, sie hat uns eingeladen und jeder darf eine Begleitung mitnehmen und-“
„Lange Rede, kurzer Sinn; Jerry nimmt Eddie mit, Jack dich und ich meine Julie.“

Ich lächle Milton an, weil dieser Sternchen in den Augen hat. Er ist wirklich verliebt in seine Freundin. Dann realisiere ich, dass ich mit Jack auf eine Party von Donna gehen werde – Ja, Baby! Das werde ich für immer und ewig in ihr Gesicht sagen und sie somit nerven können. Aber nun muss ich cool bleiben – Jack soll ja nichts von meinen Gefühlen erfahren.
„Okay, und wann ist die Party? Moment, vergesst diese Frage… das war blöd von mir.“ Ich lache einfach drauf los – es ist wirklich eins der wenigen Male, in denen ich befreit über mich lachen kann.
„Aber vielleicht willst du wissen, um wie viel Uhr?“
„Das wäre nicht schlecht.“ Ich lächle Jack an und bedanke mich stumm für sein Mitdenken.
„Ich bin um sieben bei dir.“
„Okay.“ Ich beiße mir auf die Lippe, als ich seinen durchdringenden Blick auf mir spüre und sehe. Und verfluche ihn gleichzeitig für diesen heißen, hinreißenden Blick. Wieso muss er nur so anziehend sein? Wobei ich natürlich (wenn auch recht unwillig) den Geschichten von anderen Mädchen glauben kann, dass dieser Blick auch recht ausziehend ist, wenn ihr versteht, was ich meine.

„Da das jetzt geklärt ist“, Miltons Stimme bringt mich aus der Trance, „werden wir die Kostümwahlen ziehen. Aber denkt daran, wir dürfen niemandem etwas sagen, okay? Es wird eine Überraschung, für jeden. Denkt da-“
„Wir haben’s kapiert“, sagen wir alle zusammen, nachdem Milton es zum gefühlt tausendsten Mal wiederholte – manchmal kann er einfach nicht ruhig sein. Aber deswegen lieben wir ihn ja auch – oder so.

Schließlich hält Eddie einen Eimer mit kleinen Zetteln drin uns hin.
„Lady‘s first oder lieber zum Schluss?“, fragt Jerry mit einem schiefen Grinsen.
„Oh, es ist doch auch egal“, meine ich mit geschlossenen Augen und greife in den Eimer. In den Händen halte ich mein Schicksal.
„Was mir gerade einfällt… was passiert, wenn wir Jungs einen Zettel bekommen, auf dem eigentlich etwas für ein Mädchen drauf ist?“
„Das wird hoffentlich nicht passieren, Jerry.“ Eddies Augen vergrößern sich und meine werden zu Schlitzen.
„Was genau habt ihr da drauf geschrieben?“
„Wirst du dann ja vielleicht sehen“, beruhigt mich Jack und spricht mir gut zu. Ob das hilft… naja.
„Ich nehme auch für Julie einen.“ Damit greift Milton in den Eimer und fischt zwei Zettel heraus. Jerry, Eddie und Jack schnappen sich je einen Zettel.

„Hier aufmachen oder daheim?“
„Lieber daheim, dann werden wir wenigstens nichts sagen.“ Jack sieht dabei besonders Jerry an, welcher die Frage stellte. Nur verständlich.
„Wir sehen uns dann, Jungs. Ich muss noch ein Kostüm zusammenstellen – hoffentlich nichts allzu Böses.“ Mit einem letzten, hoffentlich terrorisierenden Blick laufe ich aus dem Dojo aus und öffne endlich den Zettel. Mein Atem stockt erst, bevor ich leicht grinse. Auf solche Sachen können nur meine Jungs kommen.

Sexy Rotkäppchen-Kostüm mit einem blutigen Korb und einem blutverschmierten Jagdmesser

Aber das allerbeste ist, dass es eindeutig Jacks Handschrift ist – denn meine und seine sind sehr ähnlich und ich kenne meine. Das ist einfach genial.


A/N: Und hier ist endlich mein Beitrag zum Projekt „Halloween Costumes“ von Hibiyaki Havelock. Ich bin ja mal gespannt, was ihr von den folgenden Kapiteln (außer dem Epilog sind das Drabbles) halten werdet.
Ich werde täglich bis zum 31.10. hochladen. Mit Sicherheit, denn vorgeschrieben ist schon. :)
Viel Spaß noch! :D
LG, Kara.
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