Andere Welt, andere Sitten

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
25.10.2016
18.06.2018
6
15624
1
Alle
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
Kapitel. 1:
Erwachen


Flatternd machte Sophie ihre Augen auf.
Ihre Sicht war noch leicht verschwommen und schleierhaft und erst nach ein paar Mal blinzeln verschärfte sie sich wieder.
Eine reichlich verzierte und ihr unbekannte Zimmerdecke besetzte ihr Blickfeld.
Sophie spürte, dass sie auf etwas weichem lag, vermutlich einem Bett oder ähnlichem.
Im Raum war es, bis auf dem Atem einer anderen Person, komplett still.
Neugierig, wem der andere Atem gehörte, versuchte Sophie ihren Kopf in jene Richtung zu drehen, aus der das Geräusch kam.
Auf einem, wie sich herausstellte weiterem Bett lag, zu Sophie’s Freude und Erleichterung ihre beste Freundin Annabell.
Ihr Atem war Ruhig und gleichmäßig, als ob sie schon seit 1000 Jahre lang schlafen würde, es beruhigte Sophie ungemein, denn es kam selten vor, dass sie überhaupt mal zum schlafen kam.
Nach längerem Zögern entschloss sich Sophie dazu, Mal zu versuchen, sich aufzurichten.
Es klappte, nach ein paar gescheiterten Anläufen.
Gerade als sie sich richtig Aufgerichtet hat und sie es sich am Kopfende des Bettes wieder gemütlich gemacht hatte, ging eine Tür zu ihrer rechten auf und eine junge Frau trat ein.
Sie war ungefähr Mitte 20 und so um die 1,60 m groß.
Ihr himmelblaues Haar war lang und vor ihrer Brust zusammen gebunden und ihre Augen besaßen dieselbe Farbe des Himmels.
Statt Ohren hatte sie eine Art Muschel-schmuck, an dessen stellen sitzen.
Sophie schoss ungewollt die röte ins Gesicht, als sie den Aufzug der Frau genauer betrachtete.
Obwohl die Frau ein weißes Gewand trug, welches ihren Oberkörper hätte mit Leichtigkeit bedecken könnte, so war doch gerade dieser Bereich frei gelegt und nur zwei Muschelschalen bedeckten das nötigste von ihren Brüsten.
Auf ihren Kopf thronte ein Hexen ähnlicher Hut, wahrscheinlich war es sogar einer, das konnte sie nicht genau sagen.
In ihrer rechten Hand hielt sie einen Stab mit einer hellblauen, glasigen Kristallkugel, der vom Holz des Stabes umrahmt wurde.
Im großen und ganzen stand vor Sophie eine hübsche junge Frau, wir übersehen mal die Sache mit der Oberweite.
„Oh, du bist wach.“
Lächelnd kam die blauhaarige auf Sophie zu.
Da sie freundlich zu sein schien, lächelte jene ebenfalls, zwar leicht schüchtern aber freundlich zurück.
„Ehm…Ja, aber auch erst seit ein paar min.“
Die blauäugige stellte ihren Stab beiseite und setzte sich auf einen Hocker, der Sophie erst jetzt auffiel.
Dann begann sie, die im Bett sitzende zu untersuchte, sprich sie fing an sich mit ihr zu Unterhalten und stellte nebenbei auch gleich ein paar Fragen, bezüglich Sophie’s Gesundheit.
„Ich heiße Yamreiha, darf ich dir ein paar Fragen stellen.“
Die Gefragte nickte.
„Fühlst du dich in irgendeiner weise unwohl oder komisch?“
Sophie verneinte.
„Hast du Kopfschmerzen oder andere Beschwerden?“
Sophie verneinte wieder.
Die Frau lächelte zufrieden.
Das auch Sophie, Fragen auf der Zunge lagen bemerkte Yamreiha wohl.
„Wenn du Fragen hast, dann frag ruhig.“
Das lies sich Sophie nicht zweimal sagen.
„Darf ich sie duzen?“
„Na klar, ich duze dich ja auch.“
Yamreiha grinste leicht, bis ihr etwas einfiel.
„Da fällt mir ein, wie ist eigentlich dein Name.“
>Stimmt ja, sie kannte meinen Namen noch gar nicht und den von Annabell auch nicht.
Sophie lächelte verlegen.
„Mein Name ist Sophie Phantom, freut mich dich kennen zu lernen Yamreiha.“
Standesgemäß, reichte Sophie, Yamreiha ihre Hand die auch sogleich von ihrer gegenüber ergriffen wurde.
„Freut mich ebenfalls Sophie.“
Man merkte das sich die beiden jetzt schon ausgezeichnet verstanden.
„Du sag mal Yamreiha, wo genau sind wir hier eigentlich.“
Dabei deutete Sophie auf sich und Annabell.
„Ihr befindest euch im Königreich Sindria.“
Stille.
Sophie war sich gerade zu 100% sicher, dass man ihr auch mit roter Farbe ein Fragezeichen ins Gesicht hätte klatschen können.
Ihr Gesichtsausdruck sagte so ziemlich das selbe aus.
>Äh!!!…Seit wann gab es denn wieder Königreiche oder gar Könige? Ich kenne nur die Englische Königen, Elisabeth die, was weiß ich wie vielte.
Völlig verwirrt, über diese Neuigkeit, war Sophie’s Mund mal wieder schneller als ihr Hirn.
„Wie? Seit wann gibt es denn wieder Königreiche?“
Nun war es Yamreiha leicht verdutzt dreinschaute.
„Ehm…Schon immer.“
Endlich schaltete sich Sophies Festplatte wieder an.
„Ehm…Tut mir leid, wenn ich irgendwie Unwissend erscheine, aber ich habe noch nie von einem Königreich namens Sindria gehört.“
Zum wiederholten mal brach Schweigen aus.
Yamreiha schien über die Aussage, seitens Sophie’s schwer nach zu denken und ihr Gesichtsausdruck wurde mit jeder Sekunde ernster.
„Sophie kannst du dich an irgendwas erinnern bevor du hier aufgewacht bist.“
Nicht ganz wissend, was das jetzt mit ihrer Frage zu tun hat, versuchte Sophie trotzdem, Yamreiha’s Frage zu beantworten und strengte daher stark ihre grauen Zellen an.
Zuerst, war da nur aufkommender Schmerz, als ob sich Sophies Unterbewusstsein weigerte, sich zu erinnern.
Es herrschte gähnende leere in ihrem Kopf.
Doch dann zeigten sich einzelne Ausschnitte.
Es war zwar nicht viel, aber es konnte den beiden vielleicht weiter helfen.
„Naja, Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich auf den weg nach Hause war, zusammen mit Annabell.“
Dabei zeigte Sophie auf die schlafende, damit Yamreiha verstand wen sie meine.
„Dann verschwand, in wahrsten Sinne des Wortes der Boden unter uns, jetzt ist alles schwarz und dann bin ich hier aufgewacht. Das hört sich vielleicht bescheuert an, aber…“
„Ich glaube dir, denn ihr zwei seit in warten Sinne, vom Himmel gefallen. Dich konnte wir noch auffangen, deine Freundin allerdings hatte wirklich Glück im Unglück. Sie ist im Meer gelandet.“
Leicht geschockt über die Aussage, wand Sophie sich Ruckartig zu Annabell um und hielt nach möglichen Verletzungen Ausschau.
Sie wusste zwar das man Annabell nicht so schnell los wurde, aber Verletzungen wollte niemand haben, die machte nur hässliche Narben und von denen hatte ihre beste Freundin schon mehr als genug.
„Sie ist doch nicht verletzt oder so?“
„Nein ihr geht es gut, wie gesagt sie ist glücklicherweise im Meer gelandet.“
Erleichtert Atmete die besorgte auf, ja da hatte sie wirklich Glück gehabt.
„Wie lange waren wir bewusstlos.“
„Nun seit ca. 5 Stunden, wir haben euch erst einmal hier her gebracht und in ruhe gelassen, ich bin die erste die euch einen wirklichen besuch abstattet.“
Sophie nickte verstehend, bevor sie in ihren Gedanken versank.
>Wieso sind wir hier? Warum ausgerechnet Annabell, die eh schon mit sich zu Kämpfen hat. Was ist mit Lebannen und Ino, sie werden sich bestimmt Sorgen machen
Fragen und Sorgen türmten sich in Sophies Kopf auf.
Doch am wichtigste war: Was hatte das alles zu bedeuten?
Unsicher sah Sophie wieder zu Yamreiha, in der Hoffnung sie könne ihr darauf eine Antwort geben.
Jene grübelte immer noch vor sich.
Was Sophie nicht wusste, war das Yamreiha’s wahre Sorge nicht der Frage galt, wie sie hier her gekommen sind, sondern dem geschehen um Annabell herum.
Fröhlich flatterten die schwarzen Rukh um sie herum, als ob es das normalste der ganzen Welt wäre.
Das breitete Yamreiha große Sorgen und schweres Kopfzerbrechen und ließ ihre Theorie über das plötzliche Auftauchen der beiden Mädchen bröckeln.
„Stimmt was nicht Yamreiha? Du bist so abwesend.“
Aus den Gedanken gerissen schaute die Gefragte auf.
Mit einem lächeln tat sie ihren Unmut ab.
„Nein alles in Ordnung, ich bin nur noch mal meine Theorie, über euer plötzliches auftauchen durchgegangen.“
Nun wurde Yamreiha von einem Neugierigem Augenpaar beobachtet.
„Und, wie sieht deine Theorie aus.“
Yamreiha war sich noch nicht ganz sicher ob sie es jetzt schon Sophie sagen sollte.
Sie zögerte daher, sollte sie oder sollte sie nicht.
„Sophie darf ich dir noch eine Frage stellen.“
„Warum?“
Etwas überrumpelt über die plötzliche Gegenfrage, erklärte Yamreiha vorsichtig was sie damit bezweckte.
„D-damit ich mir in meinem Einfall auch wirklich sicher sein kann.“
Sophie zuckte daraufhin mit den Schultern, verneinte aber nicht.
„Weißt du was Magie ist.“
Nun war Sophie an der Reihe überrumpelt zu sein.
Sie hatte die Gegenfrage gestellt, nicht, weil sie misstrauisch oder so sein wollte, sondern einfach nur aus purer Neugierde.
Aber die frage Yamreiha’s, war nun doch etwas verwirrend für sie.
Und doch machte es bei ihr mit einem mal ’Klick’.
Geschockt über die plötzlich Erkenntnis musste Sophie hart schluckten, der ernste Blick der älteren Frau verriet ihr zudem, das ihre Kombination, von 1 und 1 zusammengerechnet Stimmte.
„Wir kommen aus einer anderen Welt, oder.“
Yamreiha, die sich diese Theorie bereits zusammen gepuzzelt hatte, nickte.
Sophie seufzte niedergeschlagen auf.
Na ja, immerhin würde das erklären warum der Boden so plötzlich unter ihnen verschwunden ist.
Annabell hatte ihr mal gezeigt wie ein normales Raumportal aussah, aber von einem ein Weltenportal hatte sie bisher nur  erzählt.
Zu Gefährlich war das Risiko, dort rein gezogen zu werden.
„Darf ich dir noch eine Fragen stellen.“
Yamreiha riss die jüngere aus ihrer Gedanken wieder raus.
Sie musste diese Frage stelle, weil sie eine ganz wichtige Frage bezüglich Sophie’s Begleiterin hatte.
Da jene noch immer schlief, konnte Yamreiha, Annabell nicht persönlich Fragen und aufwecken wollte die Blauhaarige, sie auch nicht.
Bei Sophie dauerte es noch ein bisschen, bis die Frage bis zu ihr durchdrang.
Langsam löste jene sich wieder aus der schockstarre ehe sie Antworten konnte.
„Ehm… zu erst Mal die Frage ob ich weiß was Magie ist.“
Leicht ungeduldig nickte Yamreiha, die musste ja auch noch beantwortet werden.
Sophie jedoch wusste nicht ganz wie sie diese Frage beantworten sollte.
Eigentlich war das ja Annabell Part, war schließlich ihr Gebiet, sie kannte sich in dem Bereich besser aus.
„Nun ja, aber ich weiß nicht ob die Magie unserer Welten die gleichen Nutzungsbedeutungen haben, wie diese hier.“
Vorsichtig gab Sophie diese Worte von sich preis, dementsprechend auch recht zögerlich.
Yamreiha nickte jedoch nur verstehend.
„Also, damit es nicht zu überraschend kommt, sag ich es dir jetzt schon Mal.“
Fragend schaute Sophie die Fragende an.
„Ich bin eine Wassermagierin.“
Sophie’s Augen wurden riesig.
„Eine Magierin, also bist du eine Hexe.“
„So kann man es auch nennen.“
Diese Aussage beruhigte Sophie ungemein.
Das heißt dann wohl, das die Magie in dieser Welt nichts anormales ist.
Nun musste Sophie wieder lächeln.
Tja, wie hieß es noch so schön: Andere Welt, andere Sitten.
Doch fiel Sophie noch ein, das sie noch eine weitere fragen beantworten musste.
„Und die andere Frage war welche?“
Yamreiha würde plötzlich noch ernster als zuvor.
„Die Frage ist eigentlich eher an deine Freundin gestellt, aber vielleicht kannst du da weiterhelfen. Die Frage mag in deinen Ohren vielleicht etwas komisch klingen, aber ich bitte dich sie trotzdem sie ehrlich zu beantworten und nicht zu lachen.“
Verwirrt nickte Sophie, was kam jetzt?
„Deine Freundin…hasst sie…in irgendeiner weise…ihr Schicksal?“
Mit der Frage hatte Sophie jetzt so gar nicht gerechnet.
Obwohl Sophie versprochen hatte nicht zu lachen, so schlich sich doch ein leises kichern aus ihrem Mund.
Aber die Gedanken dazu, die ihren Kopf nun gerade zu überfluteten sorgten dafür, das ihr Kichern zu einem hellem lachen muntert.
Empört über dieses Verhalten, stand Yamreiha plötzlich energisch auf und stemmte ihre Fäuste in die Hüfte.
„Sophie.“
Yamreiha klang wie eine Mutter, welches ihr Kind mahnend ins Bett scheuchte.
Langsam erholte sich Sophie von ihrem Lachanfall.
Die letzten Lachtränen wegwischend, konzentrierte sie sich wieder auf das eigentliche Thema.
„Tut mir leid Yamreiha, aber der Gedanke, dass Annabell, ihr Schicksal hasst, ist in meinen Augen einfach nur lächerlich.“
„Lächerlich!“
Hauchte die Magiern geschockt, während sie sich wieder hinsetzte.
„In wie fern?“
Fragte sie nun.
„Nun sagen wir es so, Annabell’s Ansicht über die Welt ist…recht Speziell.“
Yamreiha’s Verirrung war nun Komplett.
„I…ich verstehe nicht ganz.“
„Anders ausgedrückt Yamreiha, das Schicksal kann Annabell, mal Kreuzweiße am Allerwertesten vorbei gehen. Sie glaubt nicht ans Schicksal.“
Nun verstand die blauhaarige, warum Sophie so gelacht hatte.
Ihr Blick huschte zu der schlafenden.
Dieses Mädchen hasste ihr Schicksal nicht, nein sie glaubte nicht Mal daran, aber warum sind ihre Rukh dann Schwarz.
Das ergab in Yamreiha’s Augen dann doch keinen Sinn.
„Yamreiha, darf ich Fragen warum du das wissen willst?“
Und der nächster Zwiespalt, sollte sie oder sollte sie nicht.
Am besten doch, ja.
Sophie war die Freundin von Annabell und hatte daher auch ein recht es zu erfahren.
„Um dir das zu sagen muss ich dir erst Mal erklären was, in dieser Welt die sogenannten Rukh sind.“
Aufmerksam lauschte Sophie, Yamreiha’s Worten.
„Die Rukh sind die Heimat der Seelen, jedes Lebewesen, jeder Stock oder Stein hat sie in sich und sie bilden, im einem Köper das sogenannte Magoi…“
„Kurze Unterbrechung, aber sind mit den Rukh diese kleinen, Leuchtenten Vögel, die hier überall herumschwirren gemeint.“
Geschockt wurde Sophie zum wiederholten male von Yamreiha angesehen.
Das Mädchen konnte die Rukh sehen, aber konnten doch nur Schamanen, Magier und die Magi.
Wie konnte also ein Mädchen, aus einer anderen Welt, wie sie es war die Rukh sehen.
Yamreiha wurde mit einem Mal klar das, dass auftauchen der beiden Mädchen, mehr als nur Zufall war.
„Ehm…Yamreiha, alles Okay, hab ich was falsches gesagt.“
Aufgeschreckt zuckte Yamreiha zusammen, war aber wieder im hier und jetzt.
„Ehm…eh…nein, es ist nur verwunderlich, das du sie sehen kannst. In dieser Welt können das nämlich nur Schamanen, Magier, wie ich und die Magi.“
„Ehm…ich glaube du solltest es mir wirklich von Anfang an erklären, damit auch keine Missverständnisse aufkreuzen und auch gleich was das mit Annabell zu tun hat.“
Yamreiha, nickte.
Das war vielleicht wirklich besser.
„Also, das was hier überall herumschwirrt sind, wie du bereits vermutet hast die Rukh. Die Rukh kann man auch in verschiedenen Gruppen einteilen, je nach dem welches Element sie verkörpern, z. B. gibt es Rukh die im Himmel Wind, oder welche die im Meer Wellen erzeugen. Die ganze Welt besteht quasi aus ihnen, auch die Menschen.
Die Menschen aber haben noch einen eigenen Teil, mit einem Element, doch können nur Magier, oder Menschen mit bestimmten Voraussetzungen sie auch Nutzen.
Diese Energie nennt man Magoi. Ich z. B. bin wie gesagt eine Wasser Magierin, ich habe das Rukhatriebut Wasser. Kommst du noch mit Sophie.“
Gefragte nickte.
„Gut, also. Normale Menschen jedoch brauchen dafür ein bestimmtes Werkzeug. So eines kann ich dir später Mal zeigen. Aber später mehr dazu, weiter im Text, da der Menschliche Körper jedoch vergänglich ist, stirbt man halt, nur die Seele nicht.
Die Seele kehrt zum Lebensstrom zurück. Also zu den Rukh. Die Sogenannte Heimat der Seelen. Dort verweilt sie dann, bis sie als neues Leben, in einem Neues Körper wiedergeboren. Soweit alles verstanden?“
Sophie nickte.
„Und was sind die Magi?“
„Es gibt insgesamt eigentlich nur drei von ihnen, aus bestimmten Gründen zurzeit jedoch mehr, aber dazu auch ein anderen Mal. Ein Magier, der von den Rukh geliebt wird, nennt man Magi. Dieser ist als einziger in der Lage auch die nicht eigenen Rukh zu bändigen. Der Magi wird auch als: der Magier der die Welt formt genannt.
Ihre Aufgabe ist es Könige zu erwählen und sie so lange durch Leben zu geleiten bis er stirbt und ein Neuer geboren wird. Das ist der Lebenszügellos der Magi.“
„Und was hat das alles mit Annabell zu tun.“
„Da du die Rukh ebenfalls sehen kannst, ist dir sicherlich aufgefallen das ihre nicht Weiß sind sondernd, nun ja…“
„Schwarz!“
Beendete Sophie für Yamreiha den Satz.
Es war eher eine Feststellung als eine Frage.
„Genau, das wiederum hat was mit dem Schicksal zu tun. Jeder Mensch, in dieser Welt, folgt seinem eigenem Schicksal, doch wenn jemand Anfängt sein Schicksal in frage zu stellen und es darauf hin beginnt zu hassen, dessen Rukh werden sich Schwarz färben und dessen Seele, ist es nicht mehr erlaubt in den Strom des Lebens zurückzukehren. Diese Vorgang wird auch der Fall genannt, darum bin ich auch etwas in sorge um deine Freundin, denn wenn man einmal gefallen ist kann man nie mehr zurück.“
Jetzt verstand Sophie was Yamreiha sorgen bereitete.
Doch die jüngere wusste es besser.
„Yamreiha, ich versteh deine Sorgen, aber ich kann dir versichern, das Annabell nicht an das Schicksal glaubt, geschweige den es hasst, das ihre Rukh schwarz sind hat einen anderen Grund, welchen aber kann ich dir auch nicht sagen.“
Skeptisch lauschte Yamreiha, Sophie’s Worten, sie log nicht, das sah sie an den Rukh und doch sagte Yamreiha’s Bauchgefühl, das Sophie etwas verschwieg.
Etwas sehr wichtiges.
„Yamreiha, ich muss es doch wissen, schließlich kenne ich Annabell schon sehr lange.“
Yamreiha gab sich geschlagen.
Sophie sprach mit solch einer ehrlichen Überzeugung, dass die Magierin gar nicht anders konnte als sich damit geschlagen zu geben.
Review schreiben
 
'