How can I live without you?

GeschichteAllgemein / P12
Oz Vessalius Raven (Gilbert Nightray)
24.10.2016
24.10.2016
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Also erstmal Hallo~
Ich muss sagen ich bin mir bei dieser Geschichte ziemlich unsicher, denn ich reihe öfters Dinge aneinander, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben und verliere dabei sehr schnell den roten Faden^^'. Aber ich denke, das es bei dieser Geschichte Okay ist, denn sie soll ja Gilberts Gedanken darstellen.
Trotzdem würde ich mich sehr über Reviews freuen, damit ich mich verbessern kann.
Meine Inspiration dafür, dass ich diese Geschichte geschrieben hab war: "How can I live" von Ill Nino.
Und jetzt ohne weitere Umschweife wünsche ich viel Spaß beim Lesen.~
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Wir waren unterschiedlich, glichen uns aber auch auf eine komische Art und Weise wieder.
Wir waren beide unglückliche Seelen, die jeweils alleine existierten.
Du mein Herr und Meister und ich dein loyaler Diener. Unsere soziale Stellung war eine gewaltige Kluft zwischen uns. Dich schien es aber wenig zu stören.

Nur was wirst du machen, wenn ich dich aus dem deinem Gefängnis befreie und du herausfindest wie viel sich während deiner Abwesenheit  geändert hat?
Wie viel ich mich verändert habe? Ich, dein treuer Ergebener, der jetzt schon sein zwanzigstes Lebensjahr erreicht hat und in den Adelstand erhoben wurde. Zudem auch noch in einer Familie, die mit deiner bis aufs Blut verfeindet ist. Würde es dich stören, was aus mir geworden ist?

Ich habe, seid du mich verlassen hast, mein Leben nur als ein weiterer unbedeutender Schandfleck in der Geschichte der Menschen weitergelebt. In dem ich im Auftrag der Nightrays gemordet und gesündigt habe.
Alles was mir von dir und unserer Gemeinsamen Zeit geblieben war, war die Narbe, die du mir versehentlich verpasst hast, bevor man dich in dieses grausame Gefängnis gestoßen hat.
Wahrscheinlich machst du dir deswegen Sorgen, aber für mich ist es etwas das mir allgegenwärtig zeigt, dass ich nicht aufgeben kann, solange du noch in deinem Käfig fest gekettet bist, wie ein Vogel, dem die Flügel gestutzt worden waren.
Für mich wäre es Okay, wenn du mich verlassen würdest. Zwar hab ich davor Angst aber wer würde nicht einen Lügner und Verräter wie mich zurück lassen?

Ich weiß nicht wie oft ich gelogen und gesagt habe, dass mit mir alles in Ordnung sei, obwohl ich mich fühlte, als hättest du meine Seele und mein Herz mit in die Tiefen gerissen. Ich fühle mich unendlich schuldig, weil ich dich damals verraten habe.
Du gabst mir einen Grund zu Leben, einen Ort den Zuhause nennen konnte und  machtest mich zu der Person, die ich bin oder wohl eher war. Denn genauso wie mein Alter, mein Aussehen oder die Umgebung selbst, hat sich auch mein Charakter verändert.
Denn jetzt bin ich Gilbert Nightray, ein Adeliger.
Mein altes Ich, das gelacht und sich im Leben wohl gefühlt hat, ist zusammen mit dir an jenem Tag verschwunden und hat nur eine gähnende Leere in mir zurück gelassen.
Ich frage mich ob mein altes Ich zusammen mit dir auftauchen oder für immer in den Tiefen des Abyss verweilen wird.

Und obwohl  ich dir dieses ganze Leid angetan habe, komme ich nicht um die Tatsache herum, dass ich besonders nachts, wenn ich mal wieder einer meiner schlaflosen Nächte habe, darüber nachdenke, ob du auch an mich denkst. So wie ich jede Sekunde meines erbärmlichen Daseins an dich denke.
Mein Kopf ist nur mit dir gefüllt. Ich kann diese ganzen Bilder und Erinnerungen nicht aus meinem Kopf verbannen. Kurz um, ich kann dich nicht aus meinen Kopf verbannen. Aber eigentlich will ich das auch gar nicht. Wenn ich dich vergessen und hinter mir lassen würde, wäre dies für mich der größte Verrat, den ich dir gegenüber noch verüben kann.
Und doch fühlt sich mein Herz jedes Mal so an als würde es ausbluten, wenn ich daran denke wie sehr du mir doch fehlst und dass ich so gerne an deiner Seite wäre.
Mit jemanden darüber zu reden kann ich einfach nicht, denn die einzige Person, der ich mich öffnen und mit ihr über meine Probleme reden kann, bist du.

Mit dir zusammen zu sein ist alles was ich möchte. Wir waren durch unsere Gemeinsamkeiten und Unterschiede verbunden. Vielleicht sind wir es sogar immer noch.
Ich kann es immer und immer wieder sagen. Du bist der einzige Grund warum ich lebe.
Ich würde es akzeptieren, wenn du mich ablehnen würdest, für alles was ich getan habe und dafür was aus mir geworden ist.
Aber trotzdem würde ich mich fragen:
     
Wie kann ich ohne dich leben, Oz?
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