Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Katzen III: Die Rache des Feindes

von Lynx23
GeschichteAbenteuer, Humor / P12
22.10.2016
04.06.2017
10
12.759
2
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
22.10.2016 1.318
 
Willkommen zu Teil 3 der Katzen-Saga und einem erneuten Beitrag zu „Hilfe, eine Geschichte“. Und ja: Von hier an werden die Star Wars-Parallelen viel deutlicher. Bis auf so ein paar Sachen und die Titel hatten die ersten zwei Teile ja kaum was mit Star Wars gemeinsam.

Dafür fangen wir auch gleich mit dem Nachwuchs an (Ich hatte dir ja versprochen, dass wir da noch drüber reden würden, Pru.). Was natürlich gleich den „Oh nein, meine Frau wird sterben, wenn ich nicht zur dunklen Seite des Rhythmus… äh, der Macht wechsle“-Plot eliminiert. Aber wen kümmert das schon groß?



---------



Die Katzen III: Die Rache des Feindes (Dun, dun, dun!.)



1. Nachwuchs im Katzenversteck



Spike war richtig berühmt geworden, seit er Brutus besiegt hatte. (Berühmt bei wem? Wir haben außer seiner eigenen Gruppe und den Streunern keine anderen Tiere gesehen. Bisher.) Ein so junger Kater, der den gefährlichen Brutus besiegte, klang für viele wie ein Wunder. (Ich versteh jetzt grad nicht, warum Brutus so berüchtigt war. Alles, was wir von ihm gesehen haben, war, wie er versucht hat, das Versteck von ein paar Katzen zu übernehmen. Und das nicht sehr erfolgreich. Nie hatte er irgendwelche Pläne zur „Weltherrschaft“ oder so.) Viele glaubten, dass die Herrschaft der machtgierigen Kater, nun, da sie einen ebenbürtigen Kater hatten, bald zu Ende war. (Wieso machtgierige Kater? Seit wann sind das mehrere? Okay, wir haben Pirat gesehen, der sich mit den Streunern verbündet hat. Und dann Brutus, der anscheinend auch einen Stadtteil kontrollieren wollte, auch wenn er das im Text nie gesagt oder getan hat. Aber das war’s. Rennen da noch mehr Diktator-Kater rum und jeder kontrolliert einen Stadtteil? Wenn ja, dann sind die sich doch alle ebenbürtig, oder? Da braucht nicht Spike ankommen und plötzlich zerbricht die Herrschaft, weil sie jetzt einen Gegner haben.) Doch momentan hatte Spike andere Sorgen (Andere Sorgen als sich mit fremden Katern zu kloppen? Ganz ehrlich, Spike hat bisher nur gekämpft, wenn es seine eigenen Freunde bedroht hat. Nie hat er in das Geschehen in anderen Stadtteilen eingegriffen. Aber wir müssen ja die Star-Wars-Parallelen hochfahren und das geht nicht ohne einen deftigen Krieg.): Sheela war, wie alle anderen Katzendamen auch, schwanger. Und es sah so aus, als ob sie bald gebären würde. Und nicht nur sie, auch die anderen Weibchen. (Alter, was geht da ab? Sheela, Tink, Nscho-tschi und Leila sind alle schwanger?! Und wie viel Zeit ist überhaupt seit dem letzten Band vergangen? Mindestens neun Wochen, denn so lange sind Katzen etwa trächtig. Aber dann stellt sich mir immer noch die Frage, wieso die ALLE zu derselben Stunde ihre Babys kriegen.)



Unruhig warteten die Männchen vor der Tür. (Erstens die Tür ist ein Fenster. Zweitens: Warum wurden die alle rausgeschmissen?)

„Warum schmeißen sie uns raus? Können wir ihnen nicht helfen?“, regte sich Winnetou auf. (Nein, du kannst nicht bei der Geburt helfen. Wie willst du das machen? Aber trotzdem versteh ich nicht, warum du vor der Tür warten musst.)

„Beruhig dich, Winni. Es wird schon schiefgehen“, versuchte Lucky, ihn zu beruhigen. („Winni“ wird auf einmal benutzt, als wäre das Winnetous Spitzname. Aber bisher hat niemand ihn so genannt.)

„Mich nervt es auch“, meinte Monty, „aber gegen die Mädels kommen wir nicht an.“ (Genau, die Mädels sind viel tougher als ihr. Deshalb mussten sie sich auch im letzten Band von euch retten lassen. Alleine hätten sie gegen einen Kater ja nichts ausrichten können.)

Spike zuckte nur die Schultern (Wie kann eine Katze mit den Schultern zucken?) und lief weiter auf und ab. (Damit er „weiter“ laufen kann, müssten wir erst mal wissen, dass er überhaupt gelaufen ist. Das ist das erste Mal, das Spike aktiv vorkommt, und ich soll wissen, was er vorher gemacht hat?!)

„Spike, du machst mich total verrückt!“, klagte Winnetou, „hör endlich auf!“

„Tut mir leid“, entschuldigte sich Spike, „aber ich bin so aufgeregt.“

„Geht uns allen so“, tröstete ihn Lucky, warf Monty einen schrägen Blick zu und meinte: „Mit Ausnahme von Monty.“

Monty, der eben noch auf einem Blätterhaufen gedöst hatte, schreckte hoch. (Hä? Monty hat doch grad noch mit den anderen geredet! Außerdem: Monty pennt, während die anderen lautstark reden. Aber wenn er seinen Namen hört, wacht er natürlich auf. Außerdem versteh ich nicht, warum ich sauer sein soll, dass er vor Nervosität nicht platzt. Laut dem letzten Band hat er was mit Tink. Und die hatte ja wohl schon mehrmals Babys. Kein Grund, nervös zu sein.)

„Was ist?“, fragt er verwirrt.

In diesem Moment flog das Kellerfenster auf und Michel kam angezischt. (Ich kann den Satz nicht ernst nehmen. Angezischt. *zisch, zisch*)

„Ihr seid alle Vater!“, brüllte er. (Warum durfte Michel drin bleiben und einen auf Hebamme machen? Und wo ist überhaupt Bubi?)

Aufgeregt stürzten die Kater in den Keller.

Spike lief sofort zu Sheela (Wohin auch sonst?), an die sich fünf kleine Kätzchen kuschelten. Es waren drei graugetigerte und zwei schwarze.

„Sind die niedlich“, flüsterte Spike, „wie sollen sie denn heißen?“

„Ich dachte, für die Grauen passen Grauchen, Grey und Silver, das sind nämlich alles Jungs“, meinte Sheela (Ganz ehrlich, die Namen sind so neutral, die hätten auch zu Mädchen gepasst.).

„Und das schwarze Mädchen nennen wir Blacky (Woher weiß Spike, dass eins von den schwarzen Babys ein Mädchen ist?)“, schlug Spike vor.

„Ja“, stimmte Sheela ihm zu, „und den schwarzen Kater nennen wir Spike, nach seinem Vater.“ (Okay, warum wurden alle Babys nach ihrer Fellfarbe benannt, außer Spike Junior? Keine der Katzen, die wir bisher kennengelernt haben, wurde nach ihrer Fellfarbe benannt!)



Monty schaute auf den wuseligen Haufen kleiner Kätzchen, die sich hilflos an Tink drängten.

„Drei Stück“, staunte er. (Drei Stück sind für mich kein Haufen.) „Da fällt die Namenswahl ja nicht schwer.“ (Die Namenswahl ist immer gleich schwer, egal, wie viele Kinder du hast. Wenn du natürlich meinst, dass es einfacher ist, weil du weniger Namen verteilen musst, dann hast du Recht.)

„Denkste“, seufzte Tink, „wie willst du zum Beispiel das Rotgetigerte nennen?“

Monty überlegte: „Es ist rot wie eine Kirsche. Nennen wir es Cherry.“ (Super Begründung. Aber immer noch besser als die Namen, die Spike seinen Kinder gegeben hat.)

„Sehr fantasievoll“, witzelte Tink. (Tink, du hast die super einfallsreichen Namen, die dein Adoptivsohn und seine Freundin verteilt haben, noch nicht gehört.) „Und das Grauweiße?“ (Warum überlässt Tink Monty alleine die Namenswahl? Hat sie da nicht auch den ein oder anderen Einfall? Zumal sie ja weiß, dass Monty nicht gerade der Schlauste in der Namenswahl ist. Er hat mal ein Katzenbaby Bubi getauft.)

„Schwieriger“, meinte Monty. (Ich hoffe, du meinst, die Auswahl ist schwieriger. Nicht dass du dein Kind „Schwieriger“ nennen willst.)

„Mir würde Queeny gefallen. Sie sieht so königlich aus“, schlug Tink vor. (Wie kann ein neugeborenes Katzenbaby königlich aussehen?) „Und das Rotweiße nennen wir Sina.“ (Tink hatte anscheinend die Nase voll von Montys dummen Einfällen. Naja, wenigstens rennt bei den dreien jetzt nur eins mit völlig bescheuertem Namen rum.)

„Wie du willst“, seufzte Monty.



Lucky staunte nicht schlecht: „Von den Dreien sieht mir ja gar keiner ähnlich!“ (Da ich nicht weiß, wie Lucky und Nscho-tschi aussehen, kann ich nicht sagen, ob das nun tragisch ist oder eher Glück für die Babys.)

„Ist doch nicht schlimm“, schnurrte Nscho-tschi.

„Na gut, dann verteilen wir schnell Namen (Genau, lass endlich diese lästige Namenssache klären. Ist doch völlig unwichtig, wie unser Baby heißt.): Das Weiße nennen wir Kitty, das mit den roten Pfoten Lilly und das Weißbraune Brownie.“ (What? Warum heißt das eine Brownie, während seine Schwestern halbwegs normale Namen kriegen?)



Winnetou und Leila fiel die Namenswahl wesentlich einfacher. Leila hatte nämlich nur ein Baby bekommen. Einen beige-schwarzen Kater, den sie Moritz nannten. (Guter Name. Und es ist sogar logisch, dass Leila nur ein Baby bekommen hat. Weil nämlich Katzen, die zum ersten Mal werfen, nicht so viele Babys kriegen. Was mich zu der Frage führt, wieso Sheela, die ja auch anscheinend noch nie Babys hatte, gleich FÜNF bekommen hat.)
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast