One "Drunk" Night

OneshotRomanze / P12 Slash
20.10.2016
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Schritte. Mal langsamer, dann wieder schneller. So ging es schon eine Weile, bis sie plötzlich aufhörten.
Alex konnte schon seit einer Weile nicht schlafen. Was nicht unbedingt daran lag, dass da jemand mitten in der Nacht in den Fluren des Internats herumtrapste.
Trotzdem trug diese Person zu seiner Schlaflosigkeit bei. Eigentlich hatte Alex nicht aufstehen wollen, aber jetzt, wo er ein lautes Husten vernahm, wurde ihm das doch alles zu viel.
Irgendwie waren diese Geräusche ja schon gruselig, vor allem da er komplett allein zuhause war.
Er beschloss, trotzdem nachzusehen. In nichts als Boxershorts (es war eine sehr warme Nacht) trat er mutig und entschlossen auf den leer scheinenden Flur hinaus. Nur dass er nicht leer war. Dort an die Wand gelehnt und zusammengekauert stand bzw. hockte Tommy.
Das Husten, von dem Alex nun die Quelle kannte, war schlimmer geworden. Er ging vorsichtig auf ihn zu.
„Tommy? Was ist los?“ fragte er besorgt. Tommy blickte zu ihm auf. „All... alles b..bestens.“ lallte dieser.
„Tommy, du bist ja ganz betrunken.“ stellte Alex entsetzt fest. In dem Moment stürzte Tommy vorwärts, direkt in Alex Arme, die ihn auffingen.
Es war, als würde die Zeit um sie herum anhalten, als die Augen der beiden sich trafen. Alex musterte Tommy genau, ihm fiel auf, wie glatt seine Haut, wie schön Tommy war. Er merkte gar nicht, dass ihre Köpfe sich näher kamen, bevor er Tommys Atem auf seinen Lippen spürte.
„Du bis´ ja fas´ nackisch.“ gluckste Tommy, womit er den Moment zwischen ihnen brach.
Alex schüttelte verwirrt seinen Kopf und zog sich von dem anderen zurück.
Er schwang Tommys Arm über seine Schulter und zog ihn mit sich in seine Wohnung. „Komm mit, du schläfst hier, ich erspare dir mal die Scham, Frau Rottbach deinen Kater zu beichten.“
Mit diesen Worten schloss er die Wohnungstür.
Zuerst setzte er Tommy auf das Sofa.
„Bleib hier sitzen, ich hole dir ein Glas Wasser.“ Mit diesen Worten ging er zur Spüle und nahm ein Glas aus dem Schrank.
Den Rücken zu Tommy gewandt, fuhr ihm ein Schauer über den Rücken. Hätte er ihn eben wirklich fast geküsst?
Tommy war zwar bereits siebzehn, aber das war trotzdem noch erheblich jünger als er. Außerdem war er eine Vertrauensperson für die Schüler, dieses Vertrauen konnte er doch nicht einfach so ausnutzen.
Er würde jetzt Tommy sein Bett zum Schlafen geben und die Nacht auf dem Sofa verbringen.
Mit diesem Gedanken klar gefasst kehrte er zu dem jungen Mann zurück.
Jedoch wurde zugleich jeder vernünftige Gedanke aus seinem Gehirn geblasen, als er den Anblick von Tommy einvernahm.
Dieser lag mit offenem Hemd auf dem Sofa, sodass man seine definierten Bauchmuskeln deutlich sehen konnte.
Und waren das unter seinem Bauchnabel Haare? Oh, wo die wohl hinführten...
Erneut schüttelte Alex seinen Kopf. Nein, an sowas durfte er nicht denken. Tommy war sein Schüler und dazu noch sturzbesoffen.
Er räusperte sich: „Ähem, hier ist dein Glas Wasser.“ Tommys Kopf schoss hoch zu ihm, dann lächelte er und versuchte, das Glas anzunehmen. Allerdings rutschte ihm jenes aus der Hand und zerschellte auf dem Boden. Alex seufzte. Das müsste er wohl noch wegmachen.
Aber er konnte Tommy nicht alleine lassen. Wer wusste schon, was dieser in seinem Zustand tun würde?
Deshalb entschied er kurzerhand, Tommy auf seine Arme zu nehmen und ihn wie eine Braut ihn sein Schlafzimmer zu tragen.
Dieser protestierte zwar kurz, gab sich dann aber Alex hin.
Im Schlafzimmer angekommen, legte Alex den Teenager auf sein Bett. „Ähm, schaffst du es alleine, dich auszuziehen... zum Schlafen meine ich natürlich?“
Tommy lachte kurz, aufgrund von Alex´ Unsicherheit, dann machte er sich daran, seinen Gürtel aufzumachen.
Und scheiterte kläglich... „Glaub´ da mussu mir helf..“, bevor Tommy den Satz beenden konnte, war Alex zur Stelle und kniete vor ebendiesem auf seinem Bett.
Alex merkte, dass es vielleicht nicht das beste war, Tommy auszuziehen, aber so konnte er ihn auch nicht schlafen lassen.
Also zog er ihm zuerst sein Hemd von den Schultern. Dabei berührten seine Fingerspitzen kurz Tommys weiche Haut und er spürte fast einen elektrischen Schock. Es war unglaublich anziehend.
Trotzdem widerstand er der Versuchung.
Aber dann war er bei Tommys Hose angelangt. Unsicher, legte er eine Hand auf dessen Gürtel und löste diesen.
Danach machte er sich an den Reißverschluss der Hose, doch auf einmal legte sich eine Hand auf die seine.
Erschrocken blickte er hoch, in Tommy Gesicht.
Dieser ergriff die Gelegenheit und legte seine Lippen auf die des älteren.
Tommys Lippen waren anders als alle, die er vorher geküsst hatte. Sie waren rau, aber trotzdem so sanft. Bevor Alex es merkte, erwiderte er den Kuss. Er öffnete seinen Mund leicht, was Tommy die Gelegenheit gab, seine Zunge in den Mund des anderen zu manövrieren. Dort erkundete er Alex Mund aufs genauste, bis er dessen Zunge fand und sie zu einem Tanz einlud.
Nach einiger Zeit, die beiden wie ewig vorkam, lösten sie sich voneinander, völlig außer Atem.
„Ich... ich sollte das nicht getan haben, wir sollten das vergessen. Gute Nacht.“ sagte Alex, der komplett aus dem Konzept geraten war. Er machte sich daran aufzustehen, wurde jedoch gehindert. Tommy zog ihn zurück aufs Bett, ganz einfach mit den Worten „Ich will aber.“ und Alex vergaß jeden Widerstand.
Er gab sich ihrem Liebesspiel voll und ganz hin, auch wenn er wusste, er würde es am nächsten Morgen bereuen und dass Tommy sich wahrscheinlich nicht mehr erinnern würde.
Tatsächlich wachte er nach einer sehr langen Nacht in einem leeren Bett auf.
Dennoch fand er eine Notiz auf seinem Nachttisch.

„Letzte Nacht hat mir sehr gefallen, ich hoffe, es macht dir nichts aus, dass ich dich dafür ausgetrickst habe. Aber nach wochenlangem Hin und Her war das irgendwie die einzige Möglichkeit.
Können´s ja gerne wiederholen. ;) -T“


Ja, ich weiß, dass das überhaupt nicht in die Serie passt, aber irgendwie hatte ich diese Idee schon zu lange, um sie nicht endlich zu verwirklichen.
Fight me xD
(Ich habe hierbei alles ignoriert, was irgendwie canon ist, aber ich finde, die zwei passen irgendwie zusammen)