Was verloren schien, kehrt zurück /  What seemed los, returned POV

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12
Mystique / Raven Darkholme Nightcrawler / Kurt Wagner Storm / Ororo Munroe Wolverine
17.10.2016
02.11.2016
29
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RAVENS POV; CENTRAL PARK 15:00 UHR1.TAG
Hier saß ich nun, zwei Tage waren nach den Ereignissen auf Alcatraz vergangen und gute drei Wochen nach der Sache bei Alkali Lake.
Es war ein aufregender Monat gewesen aber als Mutant war ich auch nichts anderes gewohnt und das war halt mein Leben.
Hier im Park wo ich gerade saß beobachtete ich die älteren Herren dabei wie sie mit den metallenen Schachfiguren spielten, sie wirkten als wäre die Sache auf Alcatraz der unzählige Soldaten das Leben gekostet hatte, nicht das es mich stören würde das unzählige Menschen ihr Leben verloren hatten jedoch auch etlichen Mutanten das Leben genommen, was mich wiederrum doch ein wenig störte, nicht mitbekommen hatten.
Ich hatte es aus den Nachrichten erfahren die seit her unentwegt liefen aber es wunderte mich das Erik, der ein paar Meter von mir entfernt auf einer Bank und alleine vor einem dieser Schachbretter in Stein gemeißelt saß und ins Leere starrte, davon gekommen zu sein.
Jedoch schien es so als wäre auch er nicht ganz ohne Verlust davon gekommen und das für ihn bestimmt schlimmer als der Tod den ich beobachtete schon eine geraume Weile wie er versucht eine dieser Spielfiguren zu bewegen in dem er seine Hand über diese hielt, jedoch bewegte sie sich kein Stück.
Aber mir war auch aufgefallen wie alt er nun wirkte, alt unter seinem Hut, den dunklen Klamotten und den Mantel und sein Gesicht das eins so viel Stolz ausgestrahlt hatte war eingefallen und wirkte Krank, Krank und Müde und obwohl die Sonne schien und es doch recht warm für diese Jahreszeit war hatte er sich tief in den Mantel vergraben und der Himmel war Blau, Wolkenlos und Blau.
Ja, Blau.
Oh…wie vermisste ich….diese Farbe an mir, ich war so schön….so einzigartig und auch wenn dies Eriks Worte gewesen waren hatte er dennoch Recht.
62 Jahre hatte ich diese schöne Farbe getragen, voller Stolz, jedoch wundere ich mich ein wenig weshalb ich, nachdem ich mich für Erik in dem Gefängnistruck in dem sie mich gesteckt hatten, in das Heilmittel geworfen hatte, so aussehe als sei ich 32 Jahre und nicht wie das doppelte davon??
Doch war da noch etwas anderes das mich schon eine Weile nicht mehr los ließ und zuerst beachtete ich das Auftauchen dieses jungen, ebenfalls blauen Gesichtes nicht sonderlich und mir war auch die ungeheure Ähnlichkeit mit mir und einem gewissen rothäutigen Mann nicht aufgefallen, beim ersten Treffen mit dem jungen Mutanten der meiner Meinung nach und schätzungsweise gerade mal 25 sein musste und das obwohl ich stets ein wachsames und aufmerksames Auge hatte, nicht so wie die Menschen die zwar Augen besaßen aber dennoch blind durch ihr Leben gingen.
Blind für die Offensichtlichkeiten des Lebens, dafür ob man Manipuliert wurde oder gar wie sie hintergangen wurden, sie waren Blind vor Gier und der allzu gelobten Liebe.
Doch je mehr mir dieses Gesicht in mein Geist auftauchte umso mehr bemerkte ich die Ähnlichkeit die mir vorerst verborgen geblieben war, mit mir.
Wie konnte das sein??
Wie kann das sein das ein außen stehender Mutant den ich zuvor noch nie gesehen hatte so viel Ähnlichkeit mit mir aufwies und mit einem bekannten Rothäutigen??
Ich hatte diesen Jungen Mutanten zum ersten Mal in dem Wald nahe Boston angetroffen, als Pyro, der kurz darauf zu uns gestoßen war, die Regierung verärgert und sie daraufhin im Black Bird abgeschossen wurden und von Erik gerettet wurden und nun in dem Wald Notlanden mussten.
In einem kurzen Moment der Einsamkeit hatte er mich auf meine Gestaltwandlung angesprochen, wohinter wohl einen für mich derzeitig verborgenen Wunsch des jungen Mannes hin zu deuten gewesen war wäre ich aufmerksamer gewesen doch da er für mich zu diesem Zeitpunkt ein Mutant war den die X-Men aufgegabelt hatten, war es für mich nicht von belangen und ging somit nicht weiter auf seine bedrückende Frage ein.
Doch jetzt rückte er immer mehr in mein Feld des Interesses und ich konnte und wollte es nicht mehr länger Ignorieren und so erhob ich mich nun und verließ Erik in seiner Trauer über den Verlust seinerKräfte der noch immer verzweifelt versuchte doch noch einen Funken seiner Macht aufflackern zu lassen.
Kopfschüttelnd wandte ich mich nun zum gehen und verließ den Park Richtung Ausgang, ließ Erik in seinem Verzweifelten bemühen seine alte Stärke wieder zu erlangen alleine, ohne das er vermutlich überhaupt Kenntnis genommen hatte, so vertieft wie er die Schachfiguren vor sich anstarrte.
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