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...vielleicht sollten sie sich dann einfach küssen.

OneshotLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Aomine Daiki Kise Ryōta
09.10.2016
09.10.2016
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Ein weiterer Oneshot von meinen Aokise-Babys!
Okay, es ist etwas sehr emotional und kitschig geworden..aber nach dem was nach ihrem Spiel passiert ist brauchte ich das ^^
Vielleicht gefällts ja jemanden :D

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"Kise!" hörte ich ihn rufen, als ich auf dem Weg war nach Hause zu gehen. "Was willst du Aominecchi?" fragte ich erschöpft, fühlte mich so, seelisch wie auch körperlich. Er kam näher, während ich auf ihn wartete versuchte ich mein Körpergewicht auf mein Bein zu verlagern,welches nicht drohte vor Überanstrengung nachzugeben. "Schaffst du es so nachhause?" Er musterte mich mit diesen ozeanblauen Augen. Etwas hatte sich geändert, schon während des Spiels das wusste ich. Jedoch konnte ich noch nicht erklären was es war.

"Mein Vater holt mich ab, er wird in ein paar Minuten hier sein." Er sollte verschwinden, sollte mich in Ruhe lassen. Immerhin hat er mir nichts mehr zu sagen, Wut und Enttäuschung breitete sich in mir aus. Ich war sauer, sauer auf ihn, da er mich besiegt hat, wieder einmal, und auf mich. Ich war mir sicher ich würde es dieses mal schaffen aber ich war nicht stark genug. Ich bin einfach nicht gut genug um ihn zu besiegen, ich..

"Hör auf damit, du hast gut gespielt, besser als ich erwartet hätte, es hat nur nicht gereicht um mich zu besiegen."  Hatte er mir gerade ein Kompliment gemacht? Verwirrt sah ich zu ihm und traf seinen Blick. Es war erstaunlich aber ich hatte das Gefühl er würde mir direkt in die Seele blicken können. "Das tut es nie. Ich habe verloren Aominecchi und du hast gewonnen, es ist so wie du sagtest. Gewinner haben den Verlierern nichts zu sagen, genauso wenig wie die Verlierer den Gewinnern."

Daraufhin sagte er nichts, ich hatte vor ihn einfach so stehen zu lassen, vergaß jedoch mein schwaches Bein und verlor das Gleichgewicht als dieses nachgab. Bevor ich unsanft auf dem Boden landen konnte griffen  starke Arme nach mir und zogen mich an einen warmen festen Körper. Mir entfuhr ein überraschtes Keuchen. "Pass doch auf, Idiot." gab Aomine unwirsch von sich.

Noch immer krallte ich mich in seine Oberarme, mir fiel auf wie nah sich unsere Gesichter in diesem Moment waren. Mein Blick wanderte von dem eindringlich blickenden Augenpaar über seine markanten Wangenknochen und der glatten Haut die sich darüber spannte zu seinen Lippen.

Ich habe ihn von unserer ersten Begegnung an bewundert. Nach einiger Zeit habe ich zu ihm aufgesehen und bemerkt wie ich mich in ihn verliebte. Jedoch sagte ich es ihm nie, zu tief war meine Verehrung ihm Gegenüber, ich sah mich nicht als ihm ebenwürdig.
Jetzt jedoch erschienen mir diese Gedanken schwachsinning, ich dachte nicht weiter nach und riskierte es einfach, was hatte ich auch zu verlieren? Ich näherte mich seinem Gesicht, zuerst sah er mich verwirrt und etwas misstrauisch an, als er begriff was ich vorhatte weiteten sich seine Augen und etwas undefinierbares lag in seinem Blick.
Ich bekam nicht die Möglichkeit es herauszufinden da ich meine schloss und dem Jungen in den ich seit der Mittelschule verliebt war meine Lippen auf den Mund zu senken. Sie waren rau und hart, ich unterdrückte  ein Seufzen und presste schließlich meinen gesamten Körper an ihn. Er konnte nun entscheiden was passieren sollte, wenn er mich von sich losreißt und mir klar macht wie krank ich sei und das er mich nie wieder sehen will, wird es halt so sein. Wenn er jedoch den Kuss erwidern würde dann wäre dies der glücklichste Moment in meinem Leben.

Seine derzeitige Starre hingegen gefiel mir überhaupt nicht. Kapitulierend wollte ich den Kontakt unserer Lippen wieder lösen, als mein Hinterkopf auf einmal von seiner Hand festgehalten wurde und er ihn wieder heranzog. Auch in seine Lippen kam auf einmal Leben, und was für eins!
Gierig küsste er mich, was mir ein aufseufzen entlockte. Er nutze die Gelegenheit um seine Zunge in meinen Mund zu schieben und mit der meinen einen Kampf zu beginnen. Ich versuchte die Dominanz wieder zu erlangen, scheiterte aber kläglich als er seinen Arm um mich schlang und meinen Körper an seinen drückte. Das Gefühl seines Körpers der sich so dermaßen delikat unter meinem Bewegte, ließ mich beinahe aufstöhnen.
Ich konnte weder einen klaren Gedanken fassen noch wollte ich dass das jeh wieder aufhörte. Stattdessen wollte ich mehr. Alles in mir schrie nach mehr, mehr von seinem Geschmack, seinem Körper, seinem heißen Atem. Ich wollte so viel mehr von ihm. Leider aber vertrugen sich meine Wünsche nicht mit meinem Überlebensinstinkt, welcher mir gerade versuchte klar zu machen  dass es echt wichtig wäre mal wieder Sauerstoff zu mir zu nehmen.

Es ging ihm anscheinend nicht anders, da er  keuchend seine Lippen von meinen löste, mich aber nicht losließ. Ich wusste nicht wirklich was ich sagen wollte, sagen konnte. "Gewonnen.." hauchte ich deswegen nur benebelt und ein Lächeln umspielte meine Lippen. Er zog eine Augenbraue hoch. "Du bist gut Ryouta, aber es reicht noch immer nicht um mich zu besiegen." Um mir dies zu verdeutlichen küsste er mich ein weiteres mal, zärtlich diesmal und ohne jede Hast. Sanft bewegte er seine Lippen auf meinen, ich erwiderte den Kuss und versuchte ihm so, all meine seit Jahren angestauten Gefühle zu zeigen.

Beinahe verzweifelt wollte ich ihm all das klar machen, was ich mich nicht getraut habe zu sagen. Er legte seine Hand auf meine Wange und streichelte beruhigend darüber. Das war zu viel, Tränen traten mir in die Augen und ein erstickter Laut entfuhr mir. Ich unterbrach den Kuss und versuchte mich wieder zu fangen, was schwerer war als gedacht. Seine Hand lag noch immer auf meiner Wange und wischte die Tränen weg. "Hör auf zu weinen, ich geb's ja zu, du hast gewonnen." hörte ich ihn leise sagen. "Ich liebe dich..ich liebe dich...ich.." Er unterbrach mich indem er mein Kinn anhebte. "Ist ja gut, ich hab es verstanden." er lachte leise, was auch mich lachen ließ.  'Wenn sich Gewinner und Verlierer nichts zu sagen haben, vielleicht sollten sie sich dann einfach küssen.'  schoss es mir durch den Kopf.
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