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(in the dark) we'll find each other

Kurzbeschreibung
OneshotSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Het
Lucas North Ros Myers
09.10.2016
09.10.2016
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Ficathon: like the whisper of the wind (Gedankenzirkus)
Prompt: Ros x Lucas | Adam hat ihr Herz gebrochen und es tut weh, weh, weh.
Doch Lucas, die Arme voll DVDs, Wein und Schokolade,
ist wie der heilende Balsam nach dem sie so lange gesucht hat.

Pairing: Ros Myers x Lucas North
Wordcount: 2522


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(in the dark) we'll find each other



Nichts ist mehr, wie es einmal war, Ros ist nicht mehr diejenige, die sie einmal war. Von der kalten, rücksichtslosen Agentin ist nicht mehr viel übrig geblieben, denn eigentlich fühlt sie sich nur noch wie ein Häufchen Elend, seitdem Adam nicht mehr da ist, und sie will sich nur noch verkriechen, verkriechen, verkriechen und am liebsten gleich ganz verschwinden.

-

Sie weiss, eigentlich sollte sie ihn vergessen und nach vorne sehen. Einfach ihren Job machen und dem Team eine verlässliche und engagierte Leiterin sein. Eine Chefin, die sie respektieren und der sie vertrauen können.
Aber all das ist so schwer und sie kann nicht, kann ihn einfach nicht vergessen.
Und das, obwohl Adam ihr Herz gebrochen und nur mit ihr gespielt hat.

-

Nachts, wenn sie alleine in ihrer dunklen, stillen Wohnung liegt, holen die Träume, die Erinnerungen sie jede Nacht aufs Neue wieder ein.
Sie kann seine Stimme hören, wie er leise »Ich liebe Dich, Ros«, flüstert, sie spürt seinen Atem, der über ihre blosse Haut weht, wie ein warmer Sommerwindhauch. Sie fühlt seine Hände, die langsam und zärtlich über ihre Arme streichen, fühlt seine Lippen, die sich zu einem liebevollen Kuss auf ihre legen.
Sie öffnet die Augen, um ihn anzusehen, um ihn seine strahlenden, blauen Augen zu blicken, doch alles was sie sieht ist Dunkelheit. Dunkelheit und ihre leere Wohnung.
Sie beisst sich auf die Zunge, um nicht zu schreien und kann doch nicht verhindern, dass Tränen über ihre Wangen rinnen.

-

Sie weiss, dass sie aufhören muss an ihn zu denken, sie weiss, dass sie aufhören muss ihn zu vermissen, weil es sie früher oder später doch noch zerstören wird. Aber sie kann einfach nicht.
Nicht mal auf der Arbeit kann sie sich ablenken, weil alles, einfach alles, sie an Adam erinnert.
Harry, ihre Kollegen, sogar ihr beschissenes neues Büro, das früher Adams gewesen ist.
Verdammt, sie kann sogar noch den schwachen Duft seines Parfüms in diesen Räumen wahrnehmen.
Wie zur Hölle soll sie ihn also jemals vergessen?

-

Sie ist sich sehr wohl im Klaren darüber, dass ihr Team nur allzu gut bemerkt hat, dass sie nicht mehr die Alte ist. Dass irgendetwas mit ihr nicht stimmt und sie eigentlich nur noch ein Schatten ihrer Selbst ist, der nur noch funktioniert anstatt zu leben.
Dass von der scharfzüngigen Ros Myers, die sie einmal gewesen ist, nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Sie weiss auch, dass das Team sich Sorgen um sie macht und vielleicht hasst sie das mehr, als alles andere. Schwach zu sein. Nicht mehr sie selbst zu sein.
Vielleicht weicht sie darum jedes Mal aus, wenn Harry oder Lucas oder sogar Jo, sie fragen, was mit ihr los ist und wissen wollen ob und vor allem wie sie ihr helfen können, weil sie einfach jedes Mal das Gefühl hat, sie würde vor ihren Augen versagen.

Also beisst sie die Zähne zusammen, kämpft sich durch die Tage, kämpft sich durch ihren Arbeitsalltag, der sie wenigstens für ein paar Stunden am Tag von der hoffnungslosen Leere, die sich in ihr ausgebreitet hat, nachdem Adam gestorben ist, ablenkt.

Nur um dann völlig zusammen zu brechen, wenn sie wieder Zuhause ist. Wenn sie wieder alleine ist.
Wenn es nichts mehr gibt, das sie von Adam ablenken kann.

-

Sie hasst sich dafür, dass sie ihn einfach nicht vergessen kann, hasst sie dafür, dass sie ihn trotz, dass er ihr Herz gebrochen hat, immer noch liebt. Und sie hasst ihn dafür, dass er sie betrogen und fallen gelassen hat, doch sie hasst ihn noch mehr dafür, dass er nicht mehr hier ist und sie ihm all das nicht mehr voll Wut entgegen schreien kann.

-

Egal, was sie auch versucht, egal wie oft sie sich einredet, dass Adam nicht mehr da ist, dass er ohnehin nur ihr Herz gebrochen hat, dass es besser wäre nicht mehr an ihn zu denken, er ist immer noch wie eine offene Wunde in ihrem Herzen, die einfach nicht verheilen will. Für die sie noch kein Heilmittel gefunden hat.

-

Also vergräbt sie sich spätabends, nach einem langen Tag im Hauptquartier, unter zahlreichen Decken auf ihrem Sofa und starrt einfach stumm in ihre leere Wohnung.
Wie so oft in letzter Zeit.
Also schaltet sie den Fernseher an und schaut irgendwelche dummen Talkshows, die eine Ros Myers sich früher niemals angesehen hätte. Doch es ist eben nicht mehr wie früher, sie ist nicht mehr wie früher.
Und das Gekeife, der verzogenen, dummen Teenagergören übertönt zumindest für eine Weile den tosenden Sturm in ihrem Inneren.

-

Sie weiss nicht, wie lange sie so dagesessen und abwesend auf den Fernseher gestarrt hat, als ein energisches Klopfen und der nervige, plärrende Ton ihrer Türklingel, sie aus ihren Gedanken, wirren Erinnerungsfetzen, reisst.
Seufzend schaltet sie den Ton des Fernsehers aus und verharrt ein paar Sekunden unschlüssig mit der Fernbedienung in der Hand auf dem Sofa.
Eigentlich ist es ihr vollkommen egal, wer dort draussen vor der Tür steht. Sie will ohnehin niemanden sehen. Es reicht ihr schon jeden Tag im Büro mit ihrem Team kommunizieren und interagieren zu müssen.
Und wer zur Hölle sollte sie auch um diese Zeit in ihrem Safehouse besuchen sollen? Wer zur Hölle würde sie überhaupt besuchen wollen?
Doch das Klingeln hält an, wer auch immer da vor der Tür stand, er würde gewiss nicht so schnell aufgeben.
Also rappelt sie sich schließlich doch noch auf, um die Tür zu öffnen. Nur damit sie so, dieses nervige Geklingel abstellen kann.

-

Als sie die Tür öffnet, ist sie im ersten Moment so perplex, dass sie gar nicht reagieren kann. Sie hätte wirklich mit allem gerechnet, nur nicht damit.
»Hallo, Ros.«
Lucas steht vor ihr, die Arme voll DVDs, Wein und Schokolade und sieht sie mit einem Lächeln an.
Genervt will sie ihm die Tür sofort wieder vor der Nase zuschlagen, doch Lucas' Reaktionsvermögen ist deutlich schneller als ihres, denn er hat bereits sicherheitshalber einen Fuß in die Tür gestellt.
Mit einem merkwürdigen Gefühl in der Magengegend erkennt sie, dass sie sich wirklich ziemlich von ihrem alten Ich entfernt haben muss, denn ansonsten hätte sie viel schneller reagieren können, als er. Sie war immer schon schneller gewesen, als Lucas. In allem.
»Was willst Du hier, Lucas?«, fragt sie genervt und verdreht die Augen.
Lucas schmunzelt. »Dir Gesellschaft leisten. Wonach sieht es denn aus?«
Langsam kocht der Ärger in Ros hoch. »Und was bitteschön, bringt Dich auf den Gedanken, ich könnte Deine Gesellschaft wollen?«
Ihr Kollege stößt ein leises Seufzen aus und sieht sie an, als wollte er fragen, ob er ihr das wirklich erklären müsste.
»Ros, Du brauchst Gesellschaft, Du bist eine Teamplayerin. Du kannst Dich doch nicht bis an Dein Lebensende hier in Deiner Wohnung verkriechen.«
Sie zuckt mit den Schultern. »Und warum nicht? Warum könnt ihr mich nicht einfach in Ruhe lassen?«
»Weil Du uns brauchst, Ros. Wir sind wie Deine Familie. Und wir brauchen Dich.«
Ernst sieht er ihr in die blauen Augen, bis Ros schließlich nachgibt und ihn hereinlässt.

-

»Was schleppst Du da eigentlich für Zeugs mit Dir rum?«, fragt Ros etwas sanfter, als sie ihn ins Wohnzimmer führt.
»Ah, ich hatte schon befürchtet, Du würdest gar nicht fragen«, meint Lucas grinsend und stellt Sachen auf ihrem Couchtisch ab.
»Also zuerst einmal Wein«, sagt er und hält ihr die Weinflasche entgegen. »Hast Du hier irgendwo Weingläser?«
Suchend sieht er sich in ihrem Wohnzimmer nach irgendetwas um, das aussieht, als könnte es Geschirr beinhalten.
»Warte«, meint Ros nun doch etwas schmunzelnd und verschwindet in der Küche. Kurz darauf kommt sie mit zwei Weingläsern und einem Korkenzieher zurück.
»Sehr schön.«
Er nimmt eine große Packung Schokoladen Pralinen vom Tisch und wirft sie ihr zu.
»Schokolade? Ich esse keine Schokolade, Lucas, das wisst ihr doch alle.«
Mahnend hebt Lucas seinen Zeigefinger. »Paperlapapp. Heute isst Du Schokolade. Schokolade soll ja angeblich Glückshormone freisetzen und ich finde es ist Zeit, aus diesem Trauerkloß, der sich in Ros Myers verwandelt hat, wieder eine aufgeweckte, lebenslustige Frau zu machen.«
»Na, danke«, entgegnet Ros trocken, kann sich jedoch ein Grinsen nicht verkneifen, als sie Lucas neckischem Blick begegnet.
»Und zu guter Letzt hätten wir da noch ein paar DVDs. Und Ros, sag mir jetzt bitte nicht, dass Du keinen DVD Player besitzt.«      
Gegen ihren Willen bricht sie in ein kurzes Lachen aus.  »Natürlich habe ich einen. Wer hat denn bitte heutzutage keinen?«    
Grinsend reicht sie Lucas den Korkenzieher. »Hier. Du hast den Wein mitgebracht, also musst Du ihn auch aufmachen.«
Lucas wirft ihr einen seiner unergründlichen Blicke zu, die Ros noch immer nicht richtig deuten kann und nimmt den Korkenzieher aus ihren Händen und bei der kurzen Berührung zucken sie beide kurz zusammen.
Doch zumindest Lucas hat sich nach einigen Sekunden wieder gefasst. »Dein Wunsch ist mir Befehl.«

-

»Also, worauf stoßen wir an?«, abwartend sieht Lucas sie an.
Ros denkt eine Weile nach, bevor sie antwortet. »Auf - die Freundschaft?«
»Das klingt gut denke ich«, meint Lucas, nickt zustimmend und die Beiden stoßen an.
»Okay. Welche DVD soll ich zuerst reinschmeissen?«
Auffordernd streckt Ros die Hand aus. »Gib mal her, mal sehen was Du da für einen Schund mitgebracht hast.«
Empört starrt er sie an. »Na hör mal. Das ist eine exquisite Auswahl. Sorgfältig ausgewählt. Ich besitze keinen Schund.«
Einen Moment sehen sie sich schweigend an, Lucas beleidigt und Ros ungläubig, bis sie ihm schließlich einen leichten Knuff gegen die Schulter versetzt und sie beide anfangen zu lachen.
»Jetzt gib schon her.«
Neugierig geht sie den Stapel DVDs durch, dabei leise vor sich hin murmelnd.
»Lass uns den gucken«, sagt sie und reicht ihm die Hangover DVD.
Skeptisch sieht Lucas sie an. »Bist Du sicher?«
Ros nickt. »Klar. Du wolltest doch den Trauerkloß loswerden, oder? Hangover ist wenigstens lustig.«
Einen Moment sieht er sie noch mit einem Fragezeichen im Gesicht an, bevor er aufsteht, den DVD Player anschaltet und die DVD einlegt.

-

Kurz darauf sitzen die Beiden nebeneinander auf dem Sofa, jeder von ihnen sorgsam darauf bedacht den »Sicherheitsabstand« zwischen ihnen einzuhalten.
Doch als Lucas merkt, wie Ros sich neben ihm Minute für Minute mehr entspannt, entspannt auch er sich und erleichtert atmet er leise aus.
Und als Ros' helles, unbeschwertes Lachen das Wohnzimmer erfüllt, kann er sich ein glückliches Lächeln nicht mehr verkneifen. Denn die vergangenen Wochen müssen für sie so hart gewesen sein, dass Lucas fast vergessen hat, wie schön ihr Lachen eigentlich klingt.

»Möchtest Du noch ein Glas Wein?«, fragt er circa anderthalb Stunden später, als Ros gerade den zweiten Film eingelegt und sich zurück neben ihn auf das Sofa gesetzt hat.
»Gerne«, erwidert sie lächelnd und Lucas bemerkt, dass sich eine zarte Röte auf ihren Wangen ausgebreitet hat, doch er kann nicht sagen, ob es am Wein liegt, oder vom Lachen kommt, oder ein bisschen von Beidem. Oder, ob vielleicht etwas ganz anderes die Ursache dafür ist.
»Was hast Du denn jetzt für einen Film eingelegt?«
»Der Zoowärter.«
»Oh, der ist gut«, meint Lucas und reicht ihr das Weinglas.
»Ich weiss«, erwidert Ros und ein Schauer jagt über ihre Haut, als ihre Hände sich berühren. Schnell wirft sie Lucas einen Blick zu, und das Funkeln in seinen Augen sagt ihr, dass es ihm ähnlich ergangen sein muss.    
Und allmählich begreift sie, dass es vielleicht gar nicht mehr Adam ist, den sie vermisst, sondern einfach nur irgendjemanden. Jemanden, der bei ihr ist, jemanden, der sie versteht. Jemanden, der auch die Schrecken versteht, die ihr Joballtag so mit sich bringt.
Jemanden, bei dem sie einfach nur Ros sein kann.  

-

Lucas kann nicht genau sagen, was ihn dazu bringt, seinen Arm um ihre Schultern zu legen und sie an sich zu ziehen und eigentlich ist es ihm auch vollkommen egal.
Für ihn zählt einfach nur, dass sie nicht vor ihm zurückweicht, sondern sich stattdessen mit einem leisen Seufzen gegen ihn sinken lässt.
»Ich glaube, Du hattest Recht Lucas. Anscheinend habe ich wohl wirklich Gesellschaft gebraucht.«
»Fühlst Du Dich besser?«, besorgt sieht er sie an.
Sie nickt. »Viel besser. Ich glaube, ich fühle mich allmählich wieder wie Ros. Wie Ich selbst.«
Lucas schweigt eine Weile, bevor er schmunzelnd antwortet: »Bis auf die Tatsache, dass Ros längst Hackfleisch aus mir gemacht hätte, wenn ich versucht hätte meinen Arm um ihre Schultern zu legen.«
Langsam hebt sie den Kopf, um ihm in die Augen zusehen.
Und Lucas hat das Gefühl, als würde irgendetwas in seinem Inneren passieren. Warum ist ihm nie zuvor aufgefallen, wie schön ihre blauen Augen wirklich sind?
»Lucas -.«
»Hm?«, murmelt er abwesend, als er fast unbewusst sein Gesicht näher auf ihres zubewegt.
»Ich weiss nicht, ob wir das tun sollten«, wispert sie leise, doch Lucas legt ihr schnell einen Finger an die Lippen.
»Sht. Hab keine Angst, aber das will ich einfach schon viel zu lange tun.«
Und ehe Ros wirklich realisiert hat, was geschieht, liegen Lucas' Lippen auf ihren.
Warm und weich und so ganz anders, als Adams.    
Sanft schlingt Lucas seine Arme um sie und zieht sich an sich und Ros legt ihre Arme um seinen Nacken, kurz bevor sie ihre Hände in seinen kurzen, dunklen Haaren vergräbt, während ihr Herz immer schneller und schneller schlägt.
Sie kommt nicht umhin sich einzugestehen, dass dieser Kuss, Lucas' Lippen, seine Arme um ihre Hüften, sich erstaunlich gut anfühlen, viel zu gut, als sie sich anfühlen sollten.

-

»Ich weiss, dass es nicht einfach ist, Ros. Aber denkst Du nicht, Adam würde wollen, dass Du glücklich bist?«, fragt Lucas, als sie eng aneinander gekuschelt auf ihrem Sofa liegen, mit verschlungenen Beinen, als wären sie nicht zwei Körper, sondern nur ein einziges verworrenes Knäuel aus Gliedmaßen.
Ros schweigt eine Weile und denkt nach.
Ihr eigenes, wild pochendes Herz gibt ihr schließlich die Antwort. Seit Adams Tod hat sie sich nicht mehr so lebendig gefühlt, wie an diesem Abend. Seit Adams Tod hat ihr Herz nicht mehr so schnell geschlagen, wie während dieses Kusses.    
»Doch, ich denke, er würde wollen, dass ich glücklich bin.«
Lächelnd sieht sie Lucas an und legt die Hände auf seine Brust. »Aber ich brauche Zeit, ja? Können wir das Ganze … langsam angehen?«
Lucas drückt ihr einen leichten Kuss auf die Stirn. »Solange Du mir sagst, dass es nicht vollkommen hoffnungslos ist, bekommst Du von mir alle Zeit der Welt.«      
Glücklich schmiegt sie sich an ihn und haucht einen Kuss auf seine Lippen. »Ich denke nicht, dass es hoffnungslos ist, Lucas. Ich brauche nur Zeit. Ich will nicht gleich die nächste Beziehung versauen, wenn das Ende meiner letzten Beziehung mich noch in ihren Fängen hat.«  
Beruhigend streicht Lucas ihr über das Haar. »Ich verstehe das, Ros. Wir haben Zeit. Jetzt haben wir alle Zeit der Welt.«  
»Danke«, flüstert sie leise und versucht all das in ihre Stimme zu legen, das sie im Moment noch nicht in Worte fassen kann, während sie begreift, dass Lucas vielleicht der heilende Balsam ist, nachdem sie so lange gesucht hat.
Und Lucas versteht sie, als er sie enger an sich zieht und ihren Kopf an seine Schulter bettet.

Es ist ein Anfang. Und das ist schon viel mehr, als er sich jemals erhofft hat.


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