Der Anschlag

von eLa Dani
GeschichteAllgemein / P16
Delenn John Sheridan Marcus Cole Susan Ivanova
08.10.2016
22.10.2016
9
19631
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Hallo!

Ich habe mich entschlossen diese Story die bereits eine Weile auf meinem PC schlummert online zu stellen. Vielleicht findet sie ja Leser.
Die Story beginnt nach dem Krieg mit den Schatten und den Drakh, David wurde von seinen Eltern gerettet, Johns Zwanzig Jahre sind noch nicht abgelaufen und Marcus lebt noch.

Ich wünsche euch viel Spaß!
Natürlich hoffe ich auf Revies von euch, auf Favos, oder Sterne?

Bis bald!
eure eLa


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BABYLON 5


~ Der Anschlag ~



Delenn hob verwundert den Blick, als sich die Tür zu ihrem Büro öffnete. Sie erwartete niemanden. Es war auch nicht üblich, das ihr Attaché, oder sonst jemand ungefragt und unangekündigt bis zu ihr vordringen konnte, anderseits hatte sie bisher keine Geräusche auf dem Korridor vernommen, was bedeuten würde, wer immer das jetzt war, er hatte das uneingeschränkte Vertrauen der Anla'Shok. Dennoch. Sie wusste wo John war, sie wusste von seiner Verabredung mit einem Botschafter, er konnte es also nicht sein. Aber... wer dann?

Sie erhob sich, verharrte dann aber mitten in der nächsten Bewegung als sie sich wider erwartend ihrem Gemahl gegenüber sah. Fragend legte sie den Kopf auf die Seite und erstarrte. Sein Gesichtsausdruck! Und... er hat geweint!
Sie wusste in diesem schrecklichen Augenblick mit Gewissheit, was passiert war. Sie schlug sich die Hand vor den Mund. Die Kinder! David!
Er musste es sein, ihre kleine Tochter war sicher, sie befand sich bei Freunden, John hatte sie selbst dorthin gebracht und sein Freund würde sie zu ihnen zurückbringen. Es musste also David sein. Ihre Augen wurden feucht, ihr innerstes stach. Was hat er getan? Was ist passiert? Wieso ist er tot? Wie? Sie hatten ihn doch eben erst gerettet, noch keine drei Monate, dass....
„David.“, sagte sie kaum hörbar, „wie... sag mir... wie....“
John kam auf sie zu, sie sah seine frischen Tränen, seine Verzweiflung, als er vor ihr zum stehen kam, sie ansah und den Kopf schüttelte. „Nein. Nein nicht David.“, sagte er und packte ihre Schultern. Nicht... aber... er zittert.... sein Schmer.... NEIN!
NEIN!“, rief sie, „Nein, nicht....“
Doch er nickte und zog sie weinend an sich. „Neeija.“, flüsterte er und sie spürte ihn nicken, „sie... sie... wurden vor.... vor dem zweiten Hyperraumsprung.... abgefangen und schließlich.... abgeschossen, es... es gibt nur noch... Trümmer... es... sie haben... sie....“

Ihr innerstes schrie und ihr Herz zerriss. Ohne John, der sie aufrecht und fest in seinen Armen hielt, wäre sie jetzt auf dem Boden zusammen gesunken. Das konnte... das durfte einfach nicht sein. Nicht jetzt, nicht auch noch....
Das was sie immer am meisten geschützt hatten, jenes Kind von dem nicht mal alle Minbari und Ranger wussten, dass sie existierte und dieses Kind war ihnen jetzt genommen worden? Aber wie? Warum?
„Das... das... es... wusste doch niemand! John, es....“
„Doch, irgendjemand.... irgendjemand hat es gewusst. Denn... sie haben sich gemeldet und haben den Rangern eine Nachricht geschickt.“, durchbricht seine Stimme irgendwann die Stille und sie schaut auf. „Was? Was sagst du da?“
„Marcus hat die... Nachricht aufgefangen, zerstört und... er kam zu mir...“
„Zu... wieso... zu....“
„Er... konnte es.... er wollte es uns beiden sagen, aber ich... wollte ihn warten lassen, sagt... sagt er mir nicht den... Grund für sein Drängen....“
„Neeija. John sie... sie war... nur ein Kind.“
„Ja.... Ja ich weiß.“
„Wo? John sag mir.... wo?“
„Über der Erde, in der Quarantänezone. Er... er scheint gehofft zu haben das sie...“
Delenn schüttelte den Kopf. „Wer John? Wer kann...“
„Wir finden es heraus.“, sagte er und zog sie enger an sich. „Wir... finden es heraus.“

xXx


Marcus machte kehrt und verließ den Korridor als er Delenns Aufschrei hörte. Er gebot den wachhabenden Rangern im Vorraum zu bleiben und keine Fragen zu stellen, dann eilte er davon. Er musste zu Susan. Er fand sie zu Hause mit den Zwillingen und alles hob erstaunt, den Kopf als er herein trat. Seine Kinder runzelten Sekunden später die Stirn, doch Susan kam auf ihn zugeeilt und legte ihm eine Hand an die Brust. „Marcus? Kinder rauf!“
„Aber...“
„Mum, was...“
Ich sagte: RAUF!!“
Murrend verschwanden die beiden fast siebzehnjährigen Kinder nach oben und sie kam noch näher. „Himmel, sag was es ist?“
„Neeija.... sie haben... sie...“, er brach ab, schüttelte den Kopf und kämpfte ein weiteres mal mit neuen Tränen.
Sie schüttelte den Kopf, in ihrem Gesicht Sorge und Angst. „Marcus? Was ist mit ihr? Wo... wo ist unser Patenkind?“
Er fasste ihre Schultern und sah sie fest an. „Tot. Sie wurde getötet Susan.“

Sie starrte ihn an, Nein. Nein das kann nicht, das... Sie schüttelte den Kopf, lachte hysterisch auf. „Nein, das... Oh Gott Marcus! John, Delenn!“
„Ich... war da.“
Sie nickte und warf sich weinend in seine Arme. Sie konnte und wollte es nicht fassen. Das kleine Mädchen, welches ihre ersten Jahre ausschließlich bei ihnen in einem der Unterkünfte der Ranger verbracht hatte. Diese wunderbare, friedliebende kleine Person, dieser absolut gelungene Misch aus beiden Eltern und sie war...
„Wie Marcus? Wie... doch nicht... bei... bei Michael?“
„Nein... als Cody mit ihr... auf dem Heimweg war.“
Sie stand jetzt wieder vor ihm und schloss die Augen, sie rang mit sich. Momente später nickte sie und sah hinter sich zur Treppe. „Wir... wir müssen es... ihnen sagen.“
„Ja.“
Sie nickte wieder, nahm seine Hand.

Gemeinsam gingen sie hinauf. Doch schon als sie die Tür öffneten da wussten sie, sie mussten ihnen nichts mehr sagen. Die beiden mussten gelauscht haben. Marc saß auf dem Bett, er weinte und streichelte zitternd über den Rücken seiner Schwester die neben ihm lag, den Kopf auf seinen Knien.
Sie setzten sich zu ihnen. Sie neben ihre Tochter, er neben seinen Sohn und nahmen die Kinder in die Arme. Marisca blickte Sekunden später wütend zwischen ihnen umher. „Welcher Minbari auch immer dafür verantwortkich ist, oder welcher Ranger, wenn er mir begegnet dann... dann töte ich IHN!“
Marisca!“, rief Ivanova erschrocken. Marcus streckte die Hand nach seinem Mädchen aus, hob ihren Kopf an und schüttelte den Kopf. „Das wirst du nicht, ein Minbari tötet keinen Minbari und ein Ranger, keinen Ranger. Aber wir finden ihn und er bekommt seine Strafe.“

Sie sah ihren Mann an und verbarg ihre Skepsis gut. Sagst du mir auch wie? Wer immer sie verraten hat, hat sie quasi getötet und sie... ist, war Minbari. Das ist... eine Katastrophe, wenn es rauskommt und …
… wer soll es gewesen sein? Es wusste... ja quasi niemand wer sie ist....
… das... das ist sowas von nicht gut....
Sie schloss die Augen und verbarg ihr Gesicht in den Haaren ihrer Tochter. Neeija. Meine kleine Neeija.
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