Die Avengers-Chaos-WG

GeschichteHumor, Schmerz/Trost / P16
Black Widow / Natasha Romanoff Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Hawkeye / Clint Barton Scarlett Witch / Wanda Maximoff Vision Winter Soldier / James Buchanan "Bucky" Barnes
08.10.2016
01.06.2017
38
73278
16
Alle Kapitel
103 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hallihallo ihrs,
ich bin StellaHada und irgendwann dachte ich mir, ich probiere mich mal an Captain America FFs aus, passend zum DVD-Start (meine Güte habe ich ewig auf diesen Tag gewartet >.<. Ging’s noch jemandem so?) Hauptsächlich schuld an der WG ist jedoch Farfalla, also beschwert euch auch bei ihr =P
Erstmal generelle Erklärungen: Weder mache ich Geld mit der FF, noch gehört mir irgendeiner der Charaktere, obwohl ich nicht zögern würde, wenn mir jemand Bucky, bzw. Seb Stan anbietet (so ists ja nicht…)
Dann zu der FF selbst. Ich habe bereits mit dem Schreiben begonnen, als der Film noch nicht rausgekommen ist, deswegen hat Bucky seinen Arm noch, nur falls sich jemand wundert (erklärt auch spätere Kapis. Von der Tatsache, dass er kein verfluchter Schneemann ist, der mich zum Heulen bringt, mal ganz abgesehen>.<).
Warum sie in New York wohnen? Öhm… Das ist ne gute Frage… Mir war kurzzeitig entfallen, dass Steve ja in Washington gelebt hat im zweiten Cap Am Film, bzw. nun in Wakanda. Sorry dafür.
Falls sonst noch irgendwelche Fragen bezüglich der Logik sind: nur her damit (obwohl ich euch jetzt schon mal davor warnen kann, dass diese FF nicht sonderlich viel davon besitzt^^). Ist halt hauptsächlich Kram, der mir gerne Mal kurz vorm Einschlafen durch die Birne spukt.
Sooo und nun endlich genug des Gelabers. Hoffe, ihr habt jetzt noch Lust, euch das erste Kapitel durchzulesen^^ Ach ja, ne letzte Warnung: dieses gehört nicht unbedingt zum Rest, wusste nur nicht, wo ich das einfügen soll (hab sie halt erst nach einigen anderen und vor allem nach dem Film geschrieben, deswegen würden weitere Kapis nicht ganz soo viel Sinn machen, wenn man dieses streng dazu zählt). So jetzt aber:
Ganz liebes Grüßlein
StellaHada

__________________________________________________________________________

Als er einen Fuß in das riesige Haus setzte, wurde Bucky erst bewusst, dass er sich niemals hätte von Steve überreden lassen sollen, mitzukommen. Doch der Blonde hatte so lange auf ihn eingeredet, bis er schließlich entnervt zugestimmt hatte. Es würde schon lustig werden, hatte er ihm versichert.
Was allerdings so spaßig daran sein sollte, in die entsetzten Gesichter der restlichen Mitbewohner zu schauen und sich so fehl am Platz zu fühlen, wie selten zuvor, erschloss sich ihm nicht. Natürlich waren sie zu höflich, um es direkt zu fragen. Doch ihre Augen schrien Steve förmlich an, dass er den Verstand verloren hatte. Es war die Braunhaarige, die ihn vor T’Challas Krallen bewahrt hatte, die vorsichtig bemerkte, dass sie kein weiteres Zimmer für ihn zur Verfügung hatten.
Doch Steve winkte nur ab und meinte, dass sie sich eines teilen würden. Dass eigene Zimmer und sogar Betten ohnehin ein Luxus seien, mit dem er noch nicht ganz klar kam. »Also dann…«, meinte einer der Männer schließlich unschlüssig, »Willkommen.«
Bucky nickte nur zum Dank und erkundigte sich, wo das Zimmer sei, um so schnell wie möglich aus dieser Situation heraus zu kommen.
Es benötigte nicht einmal eine Minute, um seine wenigen Habseligkeiten einzuräumen. Bis Steve eintrat, verbrachte er die Zeit sitzend auf dem Bett. Was sollte er auch großartig mit sich anfangen?
»Mich hierher mit zu schleppen, schafft es, was Dämlichkeit betrifft, fast mit deiner Idee zur Army zu gehen, zu konkurrieren«, begrüßte er seinen besten Freund.
Dieser zuckte nur grinsend mit den Schultern. »Vergiss die anderen. Sie brauchen halt noch eine Weile.«
»Kannst du es ihnen verdenken? Sie sollen sich ein Haus mit einer tickenden Zeitbombe teilen…«
»Das bist du nicht.«

Dass Steve mit seiner Überzeugung falsch lag, bewies Bucky ihm bereits in der ersten Nacht. Erinnerungen seiner Missionen verfolgten ihn bis in den Schlaf. Er hörte Schreie, fühlte weiche Haut unter seinen Händen nachgeben. Als Steve ihn weckte, war er noch so sehr in der Panik gefangen, dass er dem anderen Mann beinahe einen Arm gebrochen hätte beim Versuch, ihn loszuwerden.
Seitdem hatte er noch mehr Angst vor dem Einschlafen. Er zwang sich, wach zu bleiben, war es ohnehin gewohnt, mit wenigen Stunden Schlaf klar zu kommen. Was ihn jedoch wirklich störte, war die Tatsache, dass sein bester Freund sich eindeutig zu breit machte. Schon als er nur ein Knirps gewesen war, hatte er ein unglaubliches Talent darin gehabt, doch nun, wo er ihn an Größe eingeholt hatte, wurde er an den Rand des Bettes gedrängt und drohte, jeden Augenblick auf dem Boden zu landen. Außerdem zog er ihm immer wieder die Decke weg. Sie hätten sich eindeutig eine zweite zulegen sollen. Würde er vielleicht auch am nächsten Tag machen.
Nahm er sich bereits zum fünften Mal vor…
Stattdessen stand er lieber jedes Mal seufzend auf und machte es sich auf dem Fenstersims gemütlich. Starrte so lange in die Nacht, bis die ersten Sonnenstrahlen sich hervor stahlen, erst dann war er müde genug, um sicher zu sein, dass er nicht träumen würde. Nur dann wagte er es, sich wieder zu seinem besten Freund zu gesellen.
Es gehörte mittlerweile zu einer Tradition, sich vorher zu vergewissern, dass der Mann tatsächlich real war. Er musste es in seinen Schädel bekommen, dann würde er vielleicht auch nicht mehr so aus der Haut fahren, wenn er geweckt wurde… Mal wischte er Steve eine Strähne aus dem Gesicht, wenn sie ihn in seinem Schlaf störte, mal wagte er es, um die Decke zu kämpfen. Doch sein bester Freund wirkte jedes Mal wie ein kleines Kind, dem das größte Unglück wiederfahren würde, weshalb er es schließlich ließ und lieber frierend die Augen schloss.

Erst nach einigen Wochen wagte er sich aus ihrem gemeinsamen Zimmer. Da sie ein eigenes Bad hatten und Steve ihm seine Mahlzeiten mitbrachte, hatte es auch immer gut funktioniert. Doch schließlich mussten sie diese Routine unterbrechen, weil der Blonde zu einer Mission aufgebrochen war.
Er wusste nicht, wie viele der anderen noch geblieben waren, weshalb er die Tür vorsichtig öffnete und zu seiner Erleichterung fest stellte, dass das Wohnzimmer menschenleer war.
Nun etwas mutiger, schritt er auf den Kühlschrank zu, an dem sich ein pinker Zettel befand. Bedien dich stand drauf. Eine Augenbraue hebend, öffnete er das monströse Gerät, das größer wirkte als der Kleiderschrank seiner gesamten Familie in den zwanziger Jahren. Kurz stockte er, er hasste Kälte. Sie erinnerte ihn daran, wie man ihn auf Eis gelegt hatte. Schließlich überwand er das Gefühl und wollte sich wahllos etwas greifen als ihm ein weiterer Zettel auffiel.
Dieser klebte auf einer Tiefkühlpizza und trug seinen Namen. Irritiert nahm er die Packung heraus, stellte fest, dass diese mit Mozzarella, Tomaten und Rucola belegt war und konnte nicht anders als lächelnd den Kopf zu schütteln. Es war die erste Pizza, die er sich zusammen mit Steve in einem italienischen Restaurant geteilt hatte. Na ja, nur halt größer und vor allem frisch. Sei’s drum. Es ging ihm eh nur darum, dass Steve sich tatsächlich noch daran erinnerte. Er las sich die Anleitung durch und fühlte sich wie ein dummes Kind. Er hatte keine Ahnung, was von diesen Hochglanzgeräten ein Ofen sein sollte… Gerade hatte er beschlossen, es lieber sein zu lassen als ihm weitere Zettel auffielen. Ihnen folgend, fand er schließlich alles, was er benötigte und sogar eine Anleitung für das Ding. Während die Pizza warm wurde, schaute er sich in dem riesigen Haus um. Als Steve ihn hier angeschleppt hatte, war er hauptsächlich damit beschäftigt gewesen, auf den Boden zu schauen.
Ihm gefiel, was er sah. Das Wohnzimmer war groß, hatte einen dunklen Holzfußboden, moderne, weiße Möbel. Man konnte sich hier wohl fühlen. Wenn sich nicht so viele andere laute Menschen ebenfalls hier befinden würden, die ihn nicht bei sich haben wollten. Daran sollte er jedoch lieber nicht denken. Er konnte schon dafür dankbar sein, dass sie ihn überhaupt duldeten.
Also verdrängte er alles Störende und ließ seinen Blick weiter schweifen.
Noch immer schien er nicht alle Zettel aufgesammelt zu haben, auch auf dem riesigen Fernseher, einigen Schränken und anderem technischen Kram befanden sich welche.
Einige waren tatsächlich hilfreich, bei anderen fragte er sich, für wie beschränkt ihn sein bester Freund eigentlich hielt. Oder erlaubte er sich nur einen Scherz? Man musste ja nicht einmal im letzten Jahrhundert geboren worden sein, um zu wissen, was Bücher oder Kerzen waren. Oder dass man Pizza mit den Händen essen konnte, obwohl es natürlich anfangs heiß wäre. Er hätte ihm lieber mitteilen sollen, wo sich das Besteck finden ließ.  
Auch an den Fenstern befanden sich welche. Steve machte also tatsächlich einen auf Captain Lustig… Dabei hätte er ihm ruhig beschreiben können, wofür das duzend Fernbedienungen gedacht war, das auf dem Couchtisch lag, denn er hatte nur die Namen der Geräte niedergeschrieben, nicht, wie sie sich bedienen ließen. Eigentlich wollte er es mit Musik versuchen, doch stattdessen gingen die Jalousien runter. Er probierte es mit Fernsehen, aber es reagierte der Ventilator. Mit Mühe und Not schaffte er es, die Geräte wieder auszustellen und entschied sich, lieber die Finger von dem ganzen Kram zu lassen.
Was er allerdings noch erledigen musste, bevor die Pizza fertig wurde, war ein Zwischenstopp im Bad.
Sobald er es betrat, lachte er doch schließlich auf. Dass man die Spülung betätigen musste, bevor man es verließ und dass man besser nicht hineinfiel, hätte er ja wohl einem ganz anderen beibringen sollen…

__________________________________________________________________________

Soo, das wars dann auch schon mit dem ersten Kapitel. Hoffe, es war ein gelungener Start. Über Reviews würde ich mich super freuen =)
Ganz liebes Grüßlein
StellaHada
Review schreiben
 
'