Garys Brief

KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Timothy Tiberius "Timmy" Turner
06.10.2016
06.10.2016
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Liebster Tim-Tim,

heute schreibe ich diesen Brief an Dich, weil ich in letzter Zeit über so viel nachgedacht habe, weil mir eine Menge Dinge klargeworden sind, die ich nun einfach nicht mehr länger für mich behalten kann.
Tagelang, nächtelang, habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, ob ich ihn überhaupt verfassen, geschweige denn, ihn tatsächlich auf den Weg zu Dir schicken soll. Wenn Du diese Zeilen in Händen hältst, dann weißt Du, dass ich mich schlussendlich doch dazu durchringen konnte, sie an dich abzusenden und Dir dadurch all die Gedanken, die mich seit Wochen nicht mehr ruhig schlafen lassen, mitzuteilen.
Bevor ich damit jedoch beginne und zum Grund meines Schreibens an Dich komme, möchte ich Dir gerne sagen, dass es mir alles andere als leicht fällt, Dir das Nachfolgende einfach so ohne Weiteres zu offenbaren, weil es nicht nur ein Einblick in meine momentane Gefühlslage, sondern auch zeitgleich ein Eingeständnis meiner Niederlage gegen mich selbst ist. Eine verlorene Schlacht gegen meine Vernunft, gegen meinen Verstand, gegen alle Prinzipien, die bis vor kurzem noch mein gesamter Lebensinhalt gewesen sind. An denen ich aus ehrlicher Überzeugung heraus festgehalten und mich aufgrund dessen lange gegen meine Gefühlswelt zur Wehr gesetzt habe.
Aber es hat keinen Sinn mehr. Es hat absolut keinen Sinn mehr, mir weiterhin selbst einzureden, dass ich nur eine Phase durchmache, die mit der Zeit bestimmt wieder vorübergehen wird. Es bringt nichts, die eindeutigen Tatsachen zu verleugnen und meinen Blick weiterhin davor zu verschließen. Viel zu klar sind die Dinge mittlerweile erkennbar für jeden, der nur halbwegs bei klarem Verstand ist. Viel zu deutlich spüre ich, was ich eigentlich gar nicht spüren sollte, viel zu sehr beschäftigt mich die ganze Sache, als dass sie sich lediglich als „vorübergehende Phase“ abtun ließe.
Sogar die anderen auf der Insel haben inzwischen Wind davon bekommen, dass irgendetwas mit mir nicht zu stimmen scheint, dass etwas in mir vorgeht, mich tagein, tagaus beschäftigt. Und natürlich liegen sie mit dieser Vermutung goldrichtig, allerdings habe ich mich (noch) nicht getraut, ihnen die komplette, ungeschminkte Wahrheit einfach so ins Gesicht zu sagen.
Aber Dir, Tim-Tim, Dir will ich in diesem Brief die ganze Wahrheit gestehen. Dir will ich sagen, was mich dazu veranlasst hat, Nacht für Nacht wachzuliegen und kein Auge zuzumachen. Dir will ich sagen, warum ich manchmal, wenn ich ganz allein und ungestört bin, meinen Emotionen die freie Hand überlasse und weine. Warum so viele, kleine Tränen meine Wangen hinunterfließen, während ich nur untätig dasitzen und sie gewähren lassen kann. Dir will ich erklären, warum ich jede Nacht lautes Herzklopfen habe und mich so stark ich kann zusammenreißen muss, um die anderen nicht noch mit zusätzlichem Misstrauen zu füttern.
Der Grund, der unumstrittene und für mich selbst noch kaum zu begreifende Grund für all dies, für dieses Eigenleben meines gesamten Empfindungssystems, wäre im Prinzip mit drei simplen, kurzen Wörtchen erklärt, allerdings fällt es mir ausgesprochen schwer, sie jetzt einfach niederzuschreiben und Dich komplett damit zu überfordern.
Ich bringe es nicht fertig, sie auf diesem Stück Papier zu verewigen und dadurch bis in alle Ewigkeit festzuhalten, auch wenn sie sich bereits seit Wochen, wenn nicht sogar schon Monaten, in mir hochdrängen und endlich den Zeitpunkt herbeisehnen, an dem ich sie herauslasse. Ich bringe es nicht fertig, das Zittern meiner Hände, meiner Finger, meines gesamten Körpers zu unterdrücken, während ich sie immer und immer wieder in meinem Kopf widerhallen höre.
Auch wenn ich haargenau weiß, dass es meine verdammte Pflicht ist, Dich über alles aufzuklären, Dir zu sagen, was in mir vorgeht, Dich teilhaben zu lassen an meinen Gefühlen, weil sie Dich und ganz allein Dich betreffen. Auch wenn ich diese Sache, dieses verdammte Geheimnis endlich aus mir raushaben, Dir gegenüber endlich mit offenen Karten spielen und alle Fakten auf den Tisch legen will, ich bringe es einfach nicht über mein Herz.
Zu groß ist meine Angst davor, dass Du dich darüber lustig machst. Dass Du lachst, einfach nur lachst und spottest, während Du wieder und wieder diese Worte liest und vergeblich zu verstehen versuchst, dass ihr Sinn, ihr wirklicher Sinn so viel tiefer geht, als sie es je ausdrücken könnten.
Zu groß wäre meine Scham, wenn die anderen hier auf der Insel die komplette Wahrheit herausfinden und ihnen endlich ein für alle Mal bewusst werden würde, warum ich mich in letzter Zeit so merkwürdig verhalten habe.
Trotzdem – ich will, nein, ich muss versuchen, all meine Ängste zumindest für diesen Augenblick beiseite zu schieben und reinen Tisch zu machen. Ich muss Dich endlich wissen lassen, was tief in meiner Seele vor sich geht, was ich denke und spüre. Was ich für Dich spüre.
Liebster Tim-Tim, ich weiß nicht, wie ich Dir das beibringen soll, ohne Dir den Schock Deines Lebens zu versetzen, ohne Deine ganze Welt völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen und Dich zu verunsichern.
Ich weiß nicht, wie ich es formulieren soll, wie ich ausdrücken kann, was Sache ist, ohne dabei meinen ganzen Stolz zu verlieren und mein eigenes Spiegelbild zukünftig zu meiden. Ich weiß nicht, wie ich eine Umschreibung für meine Gefühle finden soll, deshalb teile ich sie Dir jetzt einfach mit, auch auf die Gefahr hin, dass Du mich dann für alle Zeiten verspotten und verabscheuen wirst. Aber ich kann und ich will es nicht mehr länger zurückhalten.
Mein süßer Tim-Tim, bitte lies die nachfolgenden Worte ganz genau durch und versuch, sie zu begreifen, sofern Dein Verstand dazu in der Lage ist. Versuch, diese Worte anzunehmen und sei Dir bitte, wenn Du sie liest, darüber im Klaren, dass es mich meine gesamte Überwindung gekostet hat, sie aufzuschreiben. Mach Dir bewusst, dass sie die absolute Wahrheit sind, egal, was früher einmal zwischen uns vorgefallen ist. Egal, was auch immer war, für mich sind diese Worte die einzigen, mit denen sich klar und deutlich ausdrücken lässt, was ich empfinde. Und diese Worte, diese unmissverständlichen Worte, Timmy, lauten:

Ich liebe Dich!

Ja, Timmy, das sind sie. Das sind die Worte, die meine endlos tiefen Gefühle für Dich als einzige treffend beschreiben können. Das sind die Worte, bei denen ich mich selbst unheimlich schwer getan habe, sie richtig zu begreifen und zu akzeptieren. Wegen derer ich mich oft nächtelang ruhelos hin- und hergewälzt habe, vergeblich darum bemüht, in einen halbwegs ruhigen Schlaf zu fallen.
Diese Worte sind es, die mir immer wieder aufs Neue bewusst werden lassen, dass es keinen Sinn hat, mich gegen meine Emotionen zur Wehr zu setzen.
Ich habe mich in Dich verliebt, Timmy. Ich habe mich wirklich richtig in Dich verliebt. Kein einziger Tag vergeht auf dieser einsamen, kleinen Insel, an dem ich Dir nicht nachhänge, Dich nicht unsterblich vermisse und mir wünsche, Du würdest neben mir im Sand liegen und wir könnten zusammen das rauschende Meer beobachten, das golden im Glanz der Abendsonne schimmert.
Jeden Tag wünsche ich mir, Deine warme, weiche Haut auf meiner zu fühlen und mit den Fingern durch Dein schokoladenbraunes, seidiges Haar zu streifen, das durchströmt ist von diesem süßlich-frischen, die Sinne berauschenden Duft nach Magnolie.
Jeden Tag sehne ich mich danach, in Deinen Armen zu träumen, während deine samtweiche Haut sich behutsam an meine schmiegt und mich wärmt. Jeden Tag male ich mir aus, wie es wohl wäre, mit Dir zusammen zu sein, die Tage, die Nächte, den Strand und das Meer – einfach alles auf dieser Insel – mit Dir zu teilen.
Mit Dir, mein Tim-Tim. Nur mit Dir. Weil Du der eine und einzige Mensch in meinem Leben bist, der mir wirklich etwas bedeutet. Der einzige, der mich immer verstanden hat, früher, unter der schimmernden Nachmittagssonne längst vergangener Kindertage.
Weißt Du noch? Erinnerst Du Dich noch daran, wie oft wir beide im Vorgarten Deines Hauses gelegen und den am königsblauen Himmel vorbeiziehenden Wolken nachgeschaut haben? Erinnerst Du Dich noch an jene, unbeschwerte Zeit, als wir bei dreißig Grad im Schatten unser Fahrrad aus dem Schuppen geholt haben und hinunter zum Lake Dimmsdale geradelt sind? Kannst Du dich noch an die Fische erinnern, die an unseren nackten, ins Wasser getauchten Füßen vorbeigeschwommen sind, während wir am Ufer saßen und den Ausblick über die Stadt genossen haben? Fühlst Du unter der Haut noch immer die Sorglosigkeit, die uns beide damals Tag für Tag umgeben und mit ihrer einzigartigen Magie erfüllt hat? Fühlst Du noch die weiche Daunendecke, in die wir uns an kalten Wintertagen im spielenden Feuerschein des Kamins im Wohnzimmer eingehüllt haben? Schmeckst Du noch den heißen Pfefferminztee auf der Zunge, mit dem uns Deine Mom nach einer rasanten Schneeballschlacht in der Küche empfangen hat und mit dessen merkwürdigem Aroma wir uns nie so richtig anfreunden konnten?
Sind Deine Erinnerungen an diese Zeit, an diese einmalige Zeit noch genauso klar vorhanden wie bei mir? Oder hast Du sie längst vergessen, verdrängt in irgendeine staubige Schublade Deines Unterbewusstseins, um Dich nie wieder mit ihnen befassen zu müssen?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob Du Dich über all die Jahre hinweg Deiner Erinnerungen an mich entledigt hast, ob sie inzwischen längst dem Meer des Vergessens anheim gefallen sind, oder ob sie Dir, wie mir, tagtäglich vor Augen stehen.
Ich weiß nicht, ob Du in der Lage dazu bist, meine weiter oben geschilderten Empfindungen für Dich mit dem Herzen anzunehmen und sie zu akzeptieren, oder ob sie ebenfalls in einer Welle der Verdrängung untergehen werden. Ich weiß nicht, ob Du mit dieser Tatsache ohne weiteres leben kannst, ohne Dich dabei in der nächsten Ecke übergeben zu müssen, während Du sie Dir immer und immer wieder aufs Neue vor Augen führst.
Aber selbst wenn letztgenanntes auf Dich zutreffen sollte, wenn Dir wirklich schlecht wird von meinem überraschenden Geständnis, dann könnte ich das sogar nachvollziehen. Ich könnte es bestens verstehen, wenn Du Dich beim obenstehenden Satz „Ich liebe Dich“ erbrechen musst, weil Du Dir nicht erklären kannst, warum ausgerechnet ich – von allen Menschen auf dieser Welt – diese Gefühle für Dich habe.
Ich kann es mir auch nicht erklären, Tim-Tim. Ich weiß nicht, woher meine tiefe Liebe zu Dir auf einmal gekommen ist oder warum ich ganz plötzlich diese brennende Sehnsucht nach Deiner Zuneigung und Nähe entwickelt habe. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass meine sämtlichen Hormone beim Gedanken an Dein unwiderstehliches Lächeln plötzlich völlig aus der Bahn geraten und mich Dinge tun lassen, die bis vor kurzem noch unvorstellbar für mich gewesen wären.
Ich weiß auch nicht, warum mich jede Spekulation darüber, wie Du jetzt, nach den vielen Jahren, wohl aussehen könntest, sexuell erregt und mich dazu bringt, meinen Bedürfnissen nachzugeben. Ich kann Dir nicht erklären, warum mich die bloße Vorstellung, Dich hier vor mir am Strand zu sehen, Deine weiche Haut mit nichts weiter bekleidet als einer knappen Badehose, die Eindeutiges erkennen lässt, während Dein seidiges Haar vom zarten Glanz der Sonne beschienen wird, dazu bringt, mich selbst zu streicheln und mich der Lust, die mich dann jedes Mal überwältigt, hinzugeben.
Ich weiß nicht, warum ich Dich sexuell anziehend finde, warum meine Gedanken Tango tanzen, wenn ich nur einen Augenblick darüber nachdenke, und meine Vernunft sich völlig auskoppelt.
Die einzige Sache, die ich wirklich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass all diese Dinge der Wahrheit entsprechen. Dass ich Dich wirklich – auch in sexueller Hinsicht – attraktiv finde und mir sehnlichst wünsche, Du würdest genauso darüber denken wie ich.
Aber natürlich ist mir bewusst, dass dieser Wunsch nur ein Gebilde meiner Fantasie ist und es auch für alle Zeiten bleiben wird. Wahrscheinlich hast Du diesen Brief ohnehin längst weggeworfen oder verbrannt und Dir gar nicht die Mühe gemacht, ihn bis zu dieser Stelle zu lesen.
Ganz ehrlich: Auch das ist etwas, was ich durch und durch nachvollziehen kann. Ich weiß, dass die Dinge, die ich Dir damals angetan habe, absolut unverzeihlich sind und dass meine neu entwickelten Gefühle für Dich daran nicht das Geringste verändern.
Nichtsdestotrotz, Tim-Tim, möchte ich, dass Du eine Sache mit hundertprozentiger Sicherheit weißt: Sie sind echt. All die Empfindungen, die ich Dir in diesen Zeilen geschildert habe, sind so echt wie der brennend heiße Sand, auf dem ich in diesem Augenblick sitze, um sie zu verfassen.
Ich liebe Dich, mein Tim-Tim. Ich habe Dich damals schon geliebt und über all die Jahre, die ich nun bereits auf dieser Insel verbracht habe, hat dieses Gefühl sich immer weiter verstärkt, sodass ich nicht einmal die kleinste Chance dazu habe, mich dagegen zur Wehr zu setzen.
Natürlich ist mir bewusst, dass Du mich aus tiefstem Herzen verabscheust, nach allem, was ich Dir und Deinen Freunden damals angetan habe. Natürlich weiß ich, dass ich Dein Vertrauen nicht mehr verdiene und Du mich zu Recht aus Deinem Leben gestrichen hast. Dass ich wahrscheinlich nie mehr die Chance dazu haben werde, persönlich mit Dir zu sprechen, um Dir all das hier mit eigenen Worten zu erklären. Um alle Differenzen der Vergangenheit endgültig aus dem Weg zu räumen und einen kompletten Neuanfang mit Dir zu machen.
Trotz allem möchte ich Dich noch wissen lassen, wie sehr ich Dich jeden einzelnen Tag vermisse, wie sehr Du mir und meinem Herzen fehlst. Ich möchte, dass Du weißt, wie viel Du mir in Wirklichkeit bedeutest und mich dafür entschuldigen, dass damals nicht in der Lage war, mich zu beherrschen und Dich so tief verletzt habe.
Auch wenn ich mir bereits denken kann, dass ich für Dich nichts weiter als ein mieser Lügner bin – eine Sache musst Du mir bitte glauben: Ich wollte Dir nie wehtun, Tim-Tim. Niemals hatte ich die Absicht, auf Deinen Gefühlen herumzutrampeln und Dir so übel mitzuspielen.
Dass dies keine Entschuldigung oder gar Rechtfertigung für mein mehr als unangebrachtes Verhalten von damals ist, das ist mir selbstverständlich bewusst. Ich weiß, dass sich das, was ich getan habe, mit nichts auf dieser Welt mehr geradebiegen, geschweige denn verzeihen und vergessen lässt.
Trotzdem sollst Du wissen, wie viel Du mir in Wirklichkeit bedeutest und dass ich wirklich ernst meine, was ich hier schreibe.
Ich liebe Dich, mein Tim-Tim. Ich liebe Dich mehr, als man es mit jedem noch so kraftvollen Wort jemals zum Ausdruck bringen könnte. Mein Herz schlägt für Dich. Nur für Dich ganz allein. Weil Du der einzige Mensch in meinem ganzen Leben bist, der mir wirklich etwas bedeutet. Und daran wird niemand jemals irgendetwas ändern. Nicht die Zeit, nicht die anderen hier auf der Insel und auch nicht Du.
Egal, was auch immer Du über mein Geständnis denken wirst, meine Liebe zu Dir wird immer vorhanden sein. Sie wird niemals wieder vergehen, mich jeden einzelnen Tag begleiten und mir dadurch immer bewusst machen, dass Du für mich der wichtigste Mensch auf der Welt bist.
Das warst Du schon immer. Und diesen Platz in meinem Herzen, in meiner Seele und in meinem Leben wird Dir niemals irgendjemand streitig machen. Er wird immer nur Dir gehören, solange mein Herz schlägt.
Du bist mein Prinz, Tim-Tim. Der Einzige, für den ich jemals diese tiefgehende Emotion namens Liebe empfinden kann. Der Einzige, der mich besser kennt als irgendjemand anderes auf dieser Welt.
Und ich wünsche mir sehr, dass Du, wenn Du diesen Brief wirklich bis zu dieser Stelle gelesen hast, noch einmal über unsere gemeinsame Zeit, über alles, was wir zusammen erlebt und durchgemacht haben, nachdenkst. Ich wünsche mir, dass Du eines Tages in der Lage sein wirst, mir zu vergeben, was ich getan habe und versuchen kannst, meine Gefühle zu verstehen.
Bis dahin bleibt mir nichts anderes übrig als abzuwarten und Dir alles Gute für die Zukunft und Deinen weiteren Lebensweg zu wünschen. Pass bitte immer auf Dich auf und vergiss nie, wie sehr ich Dich liebe. Vergiss nie, dass es für mich mein ganzes Leben lang nur Dich geben wird. Nur Dich, Timmy. Dich ganz allein.
Ich liebe Dich, mein kleiner Prinz. Und ich werde Dich immer lieben, egal, was die Jahre auch mit sich bringen. Mein Gefühl für Dich ist unerschütterlich. Es wird für alle Zeit so stark sein wie heute. Und ich hoffe, dass wir uns eines Tages, wenn Dein Herz dazu bereit ist, die Wahrheit zu begreifen, irgendwo und irgendwann wiedersehen. Ich hoffe, dass wir uns eines Tages noch einmal in den Armen liegen können, genau wie damals, unter der brennend heißen Sonne vergangener Kindertage.
Bis dahin, mein süßer Tim-Tim, schicke ich Dir viele Grüße über das Meer hinaus und wünsche Dir nur das Beste für Deinen weiteren Lebensweg. Mach es gut.

In unvergänglicher, herzenstiefer Liebe,
Dein Gary
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