Nightlight & Timegas - die zwei anderen Antihelden neben Deadpool

von lunmimi
GeschichteHumor, Übernatürlich / P16
Deadpool / Wade Winston Wilson OC (Own Character) Spider-Man / Peter Parker Storm / Ororo Munroe Wolverine / James "Logan" Howlett
05.10.2016
05.10.2016
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Eines Nachts, als Nightlight durch die Straßen von New York ging, vernahm sie einen lauten Knall, welcher dem Geräusch einer heftigen Explosion glich. Ohne zu zögern wandte sie sich um und rannte in die Richtung wo dunkler Rauch den Himmel empor stieg. Ihr Handy klingelte während sie lief. „Hast du das auch gehört?“, schrie Timegas förmlich ins Telefon und Nightlight kniff wegen der Verzerrung seiner Stimme ein Auge zusammen. „Ja natürlich, aber wegen dir bin ich bestimmt gleich Taub“, „Sorry“, murmelte er entschuldigend und sie einigten sich darauf sich bei dem Ort der Explosion zu treffen. Als sie beide ankamen staunten sie nicht schlecht, denn vor ihnen befand sich ein riesiges Gebäude welches in Flammen stand. „Hm…“, gab Nightlight von sich und betrachtete das leuchtende und rasselnde Feuer. „Ich dachte wir wären diejenigen für Chaos sorgen!“, beschwerte sich ihr Kamerad und wies auf eine Person, die sich auf dem Dach der Fabrik befand. Ja, da gab sie ihm Recht, schließlich sorgten sie meist für die Brände, die Diebstähle und Unannehmlichkeiten mit der Bullerei…aber anscheinend wollte ihnen jemand die Show stehlen. Und mit Jemand meinte sie den Typen dort oben, welcher einen Satz aufs nächste Dach machte und schließlich zu ihnen runter sprang. Verdammt, dachten sich die beiden Antihelden und betrachteten den in rot schwarz gekleideten Mann. „Deadpool“, sprach Timegas den Namen ihres Gegenübers wenig erfreut aus und verschränkte die Arme vor der Brust, ließ sie aber schnell wieder sinken, da die Schläuche, die mit seiner Gasmaske verbunden waren, ihn störten. „Wenn das nicht Twideldi und Twideldum sind“, Nightlight schnaubte und hätte am liebsten eine ihrer Waffen gezogen, welche an ihrem Körper befestigt waren, doch sie ließ es bleiben. Wenn sie ihn ausschalten würden, dann mit Timegas Technik. „Weißt du Deadpool, wir haben gerade keine Lust auf dich…also…“, Nightlight warf Timegas einen Blick zu. Er nickte und dunkelrotes Gas begann aus seiner Gasmaske zu sprühen. „Scheiße“, kommentierte der Mann im Ganzkörperkondom und fiel Bewusstlos zu Boden, nachdem er das Gas eingeatmet hatte. Nightlight hob ihren behandschuhten Daumen und richtete die kleine Gasmaske, welche ihren Mund zierte, dann sah sie zu ihrem Kameraden. Seine Maske verdeckte sein ganzes Gesicht und die Scheiben, welche über seinen Augen lagen, waren getönt, sodass man die Augen darunter nicht erkannte. Er öffnete seinen schwarzen langen Mantel und zeigte die Messer, die sich an dem teuren Stoff aufreihten. Nighlight schüttelte sofort ihren Kopf. „Heute nicht Timegas“, meinte sie bloß, drehte sich um und verschwand in dem dunklen Rauch, der das brennende Gebäude umgab.

Luna schmiss sich auf das Ledersofa und umschlang eines der seidenen Kissen mit ihren Armen. „Ich finde immer noch, dass diese Angewohnheit von dir äußerst Merkwürdig ist“, meinte ihr bester Freund, doch sie zuckte bloß mit den Schultern. Während Jack es sich in seinem passenden Ledersessel bequem machte, schloss Luna ihre Augen, denn die Morgensonne schien durch das riesige Panoramafenster und blendete ihre scharfen Pupillen. „Ich frage mich… ob Deadpool für den Brand verantwortlich war“, murmelte er nach einiger Zeit und legte die Zeitung mit der neusten Story von New York zur Seite. „Kann sein“, Luna gähnte, sie war unglaublich Müde. Warum konnten sie nicht Tagsüber unterwegs sein anstatt Nachts?- dachte sie sich und kippte zur Seite. „Du weißt, dass ich ein Schlafzimmer für dich habe einrichten lassen?“, sie nickte doch die Müdigkeit übermannte sie urplötzlich. Jack legte seine Finger an sein Kinn und betrachtete für einen Augenblick seine beste Freundin und Partnerin. „Du bist unverbesserlich“, kommentierte er ihre vom Schlaf heimgesuchte Gestalt und stand auf, denn seine Klingel läutete. Wer das wohl so früh war?- fragte er sich in Gedanken und lief zu der Tür die in den polierten Flur, außerhalb seines Apartments, führte. Dann sah er auf den Bildschirm und runzelte die Stirn. „Hier ist die Polizei, öffnen sie augenblicklich!“, er neigte seinen Kopf und blinzelte: Die Zeit blieb stehen. Gelassen öffnete er seine Haustür, ging hinab und stellte sich vor die in Starre gefallenen Bullen. „Nervig“, quittierte er und drehte alle drei Männer um. Sein Tattoo begann zu brennen und er wusste, dass es langsam anfing rot zu leuchten. Er zischte, legte dem ersten Bullen einen seiner schlanken Finger an die Schläfe und löschte sein Gedächtnis von den letzten vierundzwanzig Stunden. Dasselbe tat er mit den anderen beiden, dann drehte er sich um, schloss die Tür und ließ die Zeit sich weiter drehen. Das Tattoo rechts unterhalb seines rechten Auges, welches aus einem verkehrtherumen Pentagramm bestand, hörte auf zu leuchten, der Schmerz verging jedoch erst, nachdem er seine beste Freundin ins Bett gebracht und sich selbst in sein eigenes gelegt hatte.

Am Abend wachte Luna auf und rieb sich ihre Augen, welche die Farbe von einem leuchtenden Rubin hatten. Danach stand sie auf und sah sich verwirrt im Zimmer um, hatte Jack sie hergebracht?  Anscheinend war sie mal wieder einfach so eingeschlafen, na ja, passiert - dachte sie sich und schlurfte in die moderne und großräumige Küche des Apartments. "Guten Abend", begrüßte ihr bester Freund sie, welcher an der Theke saß und eine Packung Salzstangen zu sich nahm. Dazu hatte er noch in einem schönen Glas teuren Wein eingegossen und trank diesen nach jeder dritten Stange. Sie schnalzte mit  der Zunge und klaute ihm eine. Dies nahm er mit finsterer Miene zur Kenntnis. "Gut geschlafen?" Fragte er nachdem er einen Schluck getrunken hatte. "Sehr gut, danke der Nachfrage und danke, dass du mich ins Bett gebracht hast", "Kein Problem", antwortete er und stellte, das nun leere Glas beiseite. Sie setzte sich zu ihm und lehnte ihren Kopf an seine Schulter. "Gehen wir gleich los?", "Sehr gerne sogar, ich hab ein bisschen, während du geschlafen hast, an meinem Gas gearbeitet. Die Wirkung müsste jetzt effizienter und länger halten. Außerdem bin ich gerade daran ein neues Gas zu entwickeln, welches die Gegner Bewegungsunfähig macht", "Das kannst du aber doch auch einfach wenn du die Zeit anhältst", gab sie zu bedenken und schloss ihre Augen. "Ja schon, aber wenn ich die Zeit anhalte, halte ich auch immer dich an. Unter anderem mag ich die Schmerzen nicht die dabei entstehen", er Strich über ihr dunkles Haar, stand langsam auf und räumte das Glas, sowie die Packung weg. Luna legte ihren Kopf auf die Tischplatte und seufzte. "Gut, dann gehe ich schnell duschen, dann können wir los und dein Zeug da testen", "Gas", korrigierte er sie, doch sie machte bloß eine wegwerfende Handbewegung "Jaja".

Timegas und Nightlight sprangen von Dach zu Dach, bis sie schließlich ihr Ziel erreichten, eine Fabrik von reichen Typen in der Nähe des Empire State Buildings. "Und hier willst du das ausprobieren? War der Typ der das führt nicht mal ein Klassenkamerad von dir?", Timegas nickte und seine, durch die Gasmaske verzerrte, Stimme durchbrach die Stille der Nacht. "Ja war er und ich konnte ihn nie leiden", Nightlight verdrehte die Augen. "Du bist unglaublich nachtragend, weißt du das?", "Ja das weiß ich, aber du bist es auch also sei still und komm", sie zeigte ihm den Mittelfinger und sprang nach ihm vom Dach. Bevor sie die Möglichkeit hatte zu fallen, packte ihr Kamerad sie an der Taille und schmiss sie durch eines der geöffneten Fenster. Er folgte. "Sein Büro müsste eins über uns sein", sagte er, richtete seinen Mantel und öffnete die Tür die zum Flur führte. "Hey! Was macht...", hörten sie eine Männerstimme irritiert und wütend rufen, doch dem Mann verschlug es die Sprache, nachdem Timegas seine Waffe einsetzte. Nightlight klatschte in die Hände "Respekt...0,5 Sekunden", Timegas verbeugte sich spielerisch und trat schließlich auf den Flur um die bewusstlosen Männer zu betrachten. Nightlight stieg über die Typen, verpasste manchen ausversehen einen Tritt und lief zum Fahrstuhl.  Mit geschürzten Lippen drückte sie den Knopf und wartete bis sich die Türen öffneten. Zusammen gingen sie rein. "Es wäre schneller gegangen wenn wir die Treppe genommen hätten...", gab Timegas zu bedenken, doch seine Kameradin schnaubte nur. "Halt die Schnauze und beschwer dich nicht", Timegas schwieg. Nachdem die beiden auf der nächsten Etage waren, folgte Nightlight Timegas zum Büro und beachtete nicht die umfallenden Menschen die sie umgaben. Höflich klopfte ihr Kamerad an die hölzerne Tür aus Mahagoni und drückte sie nach einem schroffen: "Was?!", auf. "Wer..?", fragte der Besitzer der Firma irritiert nachdem wir eintraten, doch er hatte nicht lange Zeit zum Sprechen, denn Timegas wandte schon seine Taktik an und der Mann fiel um wie ein Sack Reis. Nightlight schmunzelte. "Er lebt noch", sie ging die paar Schritte, die sie von dem Mann trennte und hockte sich neben ihn. "Ich sehe seinen Puls", durch ihre scharfen Augen, die denen eines Adlers glichen, erkannte sie dich leichte Erhebung an der Haut, dort wo die Halsschlagader lag. Nightlight wusste, dass ihr Kamerad das schwarze Gas heute Nacht nutzte, nämlich das neue Todesgas, welches den Körper des Gegners in Totenstarre versetzte, doch das Herz dieses jungen Mann wollte wohl nicht aufhören zu schlagen. "Seltsam", kommentierte Timegas und setzte noch mehr Gas frei, doch der Mann blieb am Leben, auch wenn er schwer atmete und sie beiden mit ängstlichen geweiteten Augen anstarrte. "Er scheint immun zu sein", stellte Nightlight fest, zog eine ihrer Pistolen die am ganzen Körper mit Gurten verteilt waren und legte den Lauf an seine Schläfe. Der Mann gab ein helles Geräusch von sich, Schweiß rann seine kalte Stirn hinab. "Töte ihn nicht...ich will ihn als Laborkanninchen verwenden", er Strich dem Mann durch das feucht werdende Haar und stand schließlich wieder auf. Nightlight schnaubte, drehte die Waffe um und verpasste dem Mann einen Schlag gegen den Kopf, jetzt war er Aufjedenfall erstmal Bewusstlos. "Ich trage ihn aber nicht...", sagte sie genervt und sprang aus dem Fenster. Timegas seufzte.
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