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Heroes of Ancient Prophecies

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Fantasy / P12 / Gen
24.09.2016
24.09.2016
2
2.590
 
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24.09.2016 644
 
„Wach auf.“

„Wach auf!
Eile ist geboten! Ich muss dir das Wenige, was ich weiß, anvertrauen bevor… bevor ich fortgehen muss. Der Tag mag kommen, an dem sich unsere Wege erneut kreuzen, aber für den Moment musst du nur zuhören und Folge leisten.
Es gibt… noch immer Hoffnung. Es gibt noch einige wenige, die verbleiben. Einige wenige, die noch Ordnung in das Chaos bringen können, Licht ins Dunkel, Verzweiflung in Glückseligkeit wandeln.
Die Ältesten wussten einst von den Prophezeiungen. Verewigt in den antiken und vergessenen Folianten in den Tiefen der verborgenen Bibliotheken Winterreachs. Niedergeschrieben in Rätseln und mysteriösen Sprachen. Ich habe sie mit meinen eigenen Augen gesehen!
Ich versuchte die uralten Enigmata und Beschwörungen zu entschlüsseln. Nichts habe ich unversucht gelassen! Aber für jedes Geheimnis, das sich vor meinen Augen lichtete, kamen zwei weitere zum Vorschein.
Für eine gefühlte Ewigkeit arbeitete ich unermüdlich. So manches Mal war ich am Rande des Wahnsinns und erlag beinahe den entfesselten arkanen Mächten. Eines Tages stand ich kurz davor die monumentalen Geheimnisse zu enthüllen als… als sie…
Und jetzt haben sie mich verstoßen! Das Arkane Tribunal erachtet meine Untersuchungen als… erbärmlich und niederträchtig! Verflucht seien sie! Soll der Zorn der Unterwelt ihre alten, knarrenden Knochen heimsuchen! Ich habe mein Leben nicht irgendwelcher banalen Zauberei gewidmet, um Jammerlappen und Schwächlinge zu unterhalten!

Wir müssen mit dem fortfahren, was begonnen hat. Das Rad des Schicksals ist bereits in Bewegung gesetzt und wir können nicht länger abwarten. Wir sind auf uns alleine gestellt. Und Ruhm soll uns folgen.
Nun denn, horche meinen Worten. Seitdem der Orden der Sieben Flammen zugrunde ging und die Drachenväter in den Gharad Bergen zusammenkamen; sie sind, wenngleich jenseits sterblichen Begreifens, das Einzige, was dem brütenden Unheil in Khrond im Wege steht und der einzige Trost für das Volk der Twilight-Königreiche.
Ein erbärmlicher Trost, wahrhaftig.
Die Lebenskraft der Lichtungen von Lithôe schwindet schon längst und der magische Glanz im Wald des Schicksals verblasst. Ich habe es gesehen und ich habe es gespürt. Es wird bald über uns hereinbrechen.
Jedoch sprachen die Prophezeiungen von den Kristallträgern. Auserwählte Helden des Sternenlichts, geboren für das Wohl der Königreiche. Die Wächter von Menschen, Elfen und Zwergen, Beschützer der Reiche.
In düsteren Zeiten sollen sie sich erheben. Und bringen geheimnisvolles Licht und den Zorn der Drachen mit sich. Ein Held soll aus jedem Königreich aufsteigen und mit ihm ein himmlischer Kristall, der dessen Namen widerhallt. Sie sind die Twilight Force.
Durch die Grimoires und Niederschriften hindurch verbleiben sie namenlos und auch ihr Aufenthalt und Herkunft  werden nicht erwähnt. Ich habe in allen Ecken des Landes gesucht, von den Bergen bis hin zum Meer, durch das Nichts und die Zeit. Und nun weiß ich endlich. Ich habe ihre Gestalten gesehen und ich habe ihre Gegenwart gespürt.
Einer ist ein Waldelf. Ein flinker, gewiefter Waldläufer mit dem Herzen in den Bäumen und der Seele auf dem Meer.
Ein weiterer ist der rechtmäßige Erbe des Smaragdthrones. Ein galanter und mächtiger Krieger auf dem Weg zu seiner Bestimmung. Ein Junge im Gemüt und ein wahrer König im Herzen.
Der Dritte ist ein altehrwürdiger Waldflüsterer. Ein geheimnisvoller Kräuterkundler mit der Gabe der Tiersprache.
Der Vierte ist ein Halbelf von verstohlenem Charakter. Mit unbeugsamen Willen und von stiller Natur ist er der Schattentod.
Der Fünfte ist wahrlich ein Mysterium. Ich hatte Schwierigkeiten seine Lebensform durch meine Visionen zu erkennen. Und ich war wie gelähmt von der Kraft seines Geistes. Ich spürte Fluten niederträchtiger Absichten sowie Wellen kosmischen Verständnis und urweltliche Weisheit. Fürwahr ein faszinierendes Wesen unheimlicher Abstammung.
Und, mein Freund… Ich, bis zum letzten Vollmond selbst mir nicht bewusst, bin der letzte Kristallträger. Deshalb suche ich dich jetzt, in der elften Stunde, auf. Ich muss die Träger aufsuchen und die Kristalle müssen zutage gebracht werden. Und du musst im Gegenzug deinen Eid erfüllen.
Die Ritter unter Twilight’s Macht müssen sich sammeln und erheben.“
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