Ushi – U – Saru

DrabbleAbenteuer, Suspense / P16
Kakashi Hatake
23.09.2016
04.11.2016
2
1531
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Disclaimer: Ich verdiene kein Geld mit dieser Geschichte. Alle bekannten Namen, Figuren, Orte, Ereignisse etc. gehören nicht mir. Die vom Original abweichende Handlung dieser Geschichte und mögliche OCs gehören jedoch mir.

Kurzbeschreibung: Ein Kampf im Nebel und auf totem, feuchten Laub... [Kakashi vs. ???][Beitrag zum Projekt „Herbstdrabbles“]

A/N: Bei allgemeinen Fragen und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Gebrauchsinformation im Profil. Sie finden sie dort unter dem Punkt Homepage.

Dies ist ein Beitrag zu Nairalins Herbstdrabbles


Vorgaben:
Drabbleform: 400
Max. erwünschtes Rating: P16
Fandom:  Naruto Zelda, Klippenland-Chroniken, Pokémon, One Piece oder Archenemy & Hero
Sonstiges: Ein Kampf soll vorkommen


für
Die Hand








Ushi – U – Saru


Er war dort.

Er war irgendwo dort draußen und wartete.

Wartete nur darauf, dass er einen Fehler machte. Einen Schritt bloß, oder vielleicht auch zwei in die falsche Richtung.

Er. Derjenige, von dem er nicht einmal wusste, wer genau er war oder ob er überhaupt ein Er war.

Und plötzlich war sie wieder da, die Erinnerung daran, dass dies hier ursprünglich nur als B-Rang-Mission ausgeschrieben gewesen war. B-Rang! Das war etwas für Chunin, aber... Er war klug genug, um zu wissen, wann man den Mund hielt, sich seinen Teil dachte und auf das Urteilsvermögen des Hokagen vertraute. Manche Entscheidungen konnte man mit Vernunft nicht erklären und doch erwiesen sie sich im Nachhinein oft genug als goldrichtig.

Er könnte jetzt... Selbstverständlich könnte er sich einfach des Sharingans bedienen. Es wäre nicht einmal schwer und im Grunde genommen ein völlig logischer Schritt. Es würde das hier, diese drohende und unausweichliche Fortsetzung des Kampfes sofort einläuten. Noch konnte er auch gar nicht sicher sein, ob er es mit nur einem oder sogar mehreren Gegnern zu tun hatte. Ob diese Begegnung zufällig oder absichtlich erfolgt, ob es ein Hinterhalt war, den man dem erwarteten Boten aus Konohagakure gelegt hatte. Noch war er unwissend, aber... Vielleicht war diese Unwissenheit ein Segen, nicht für ihn, aber für das, was sich dort verbarg und mehr und mehr vom aufziehenden Nebel verschluckt wurde. Von einem Nebel, der natürlichen Ursprungs war und bis jetzt ungefährlich. Er kam mit dem Einschlafen des Windes, kroch unter die bunt belaubten Baumkronen, schob seine kalten, blassen Finger durch das Unterholz und über die erste dünne Schicht matschiger brauner Blätter.

Kakashi atmete aus. Langsam. Kontrolliert. Und spürte instinktiv, dass die Zeit reif war.

Er kam.

Lautlos.

Von vorne.

Er hielt inne.

Taijutsu, schoss es ihm durch den Kopf. Das war es, was er hier erwarten konnte, und alles andere...

Sie hatten sich lange genug belauert.

Es war Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen. Er hob eine Hand und schob sein Stirnband nach oben, langsam, sorgsam.

Und dann sah er ihn. Hörte Zweige brechen und das schleimige Glucksen feuchten Laubs unter schweren Stiefeln.

Das war es – der Moment, auf den er so lange gewartet hatte. Es war Zeit für das erste Mal.

Er schloss das rechte Auge.

Ushi. U. Saru.
Chidori!

Sekunden nur, bis...

Sie prallten aufeinander. Nur ein einziges Mal, denn dann... Ihm stieg der beißende Geruch verbrannten Fleisches in die Nase.



***
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