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Just ask her already!

Kurzbeschreibung
OneshotDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Flaky Flippy
20.09.2016
20.09.2016
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2.488
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Legende:

"blablabla"................................jemand redet

//blablabla//..............................wenn Flippy denkt (da es aus seiner Sicht geschrieben ist)

~blablabla~................................die Stimme (zweite Persönlichkeit, Fliqpy) in Flippy's Kopf

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Just ask her already!




Ich sah sie und war sofort von ihrer Schönheit verzaubert.

Rotes langes voluminöses Haar welches ihr fast bis zu ihrem Hintern reichen. Sie hat einen Stufigen Haarschnitt. Es ist ein bisschen unordentlich und wirkt zerzaust, wegen der struppigen Haar Konsistenz, vermute ich. Doch es passte ihr sehr. Es wirkt keineswegs ungepflegt oder vernachlässigt. Im Gegenteil es gab ihr ein bestimmtest etwas, was sie aus machte. Vielleicht weil man dadurch schon ihre Persönlichkeit deuten konnte. Zerstreut, etwas ungeschickt, aber immer freundlich und hilfsbereit. So wirkte es auf mich. So wird sie wahrscheinlich sein.

Auch diese vielen weißen Haarspangen in ihrem Haar verzuckerten nur ihr süßes Aussehen, es erinnerten an Flocken.

Ich würde so gerne über dieses Haar streicheln.

Sie besitzt einen kleinen und zierlichen Körper, der aber deutliche Kurven und Rundungen einer weiblichen Figur aufzeichnet, die jeden Mann fantasieren lassen könnten. Ein Grund wieso ich eifersüchtig und besitzergreifend werden könnte, weil ich weiß, mit welchen Blicken sie dafür von den Männern angestarrt wird.

Dann dieses hübsche Gesicht, welches so unschuldig wirkt. Wie ein Engel. Ja, sie bestitzt engelhafte Gesichtszüge. Eine süße Stupsnase. Und rosige Lippen, die so weich aussehen...

Gerne würde ich diese kosten, ihre jede menge meine heißen Küsse aufzwingen. An ihnen vielleicht auch knabbern?

Ganz besonders aber nicht zu vergessen! Ihre großen runden Augen, welche von langen dunklen Wimpern umramt sind. Ja, ihre Augen sind wirklich faszinierend... Sie besitzen die Farbe von einem dunklen braun, welches aber einen roten Schimmer aufweist und dadurch schon fast dunkelrot aufglänzen. Es harmoniert perfekt zu ihren roten Haaren.

So wunderschön...

Ich wünschte diese Augen könnten nur mich sehen.

Das ist die Schönheit die ich gesehen habe und mir nicht mehr aus den Gedanken geht. Immer wieder taucht ihr nymphenhaftes Erscheinungsbild vor mein inneres Auge auf und ich frage mich im Stillen.

Wer ist sie? Wie heißt sie? Wie alt ist sie? Ist sie im selbem Alter wie ich? Oder jünger? Älter? Was macht sie in ihrer Freizeit? Welche Hobbys hat sie? Oder bestimmte Interessen denen sie nach geht? Hat sie viele Freunde? Oder eher wenige? Hat sie einen Freund? Ich hoffe nicht...

So vieles was ich über sie wissen will. Aber es nicht weiß, weil ich sie nicht kenne. Eine Tatsache die mich depremiert, denn ich würde sie so gerne kennen. Ihr nahe sein.

~Wieso fragst du sie dann nicht einfach, Schlappschwanz!?~

Ertönte die Stimme in meinem Kopf.

//Das kann ich nicht. Und du weißt wieso!// antwortete ich in Gedanken.

Ja, ich wollte sie so sehr kennenlernen, aber ich konnte es nicht reskieren. Denn ich wollte ihr nicht weh tun. Mein böses Selbst, Fliqpy würde früher oder später aus mir heraustretten und dann würde sie mich fürchten. Ja, gar vielleicht auch verabscheuen. So etwas könnte ich nicht ertragen. Ich will nicht abgewiesen werden.

~Aaach, was redest du denn da schon wieder für einen Scheiß! Du denkst eindeutig zu viel nach! Du solltest nicht so viel nachdenken sondern, mehr deinen Instinkten folgen! Soldaten denken nicht, sie handeln zuerst, weißt du!~

//Halt die klappe, Fliqpy! Wegen dir ist mein Leben eine reinste Katastrophe!//

~Hey! Jetzt fang nicht schon wieder damit an! Wer hat dich im Krieg am Leben gehalten, Hosenscheißer! Ohne mich wärst du drauf gegangen, klar! Weichei!~

Genervt durch mein eigenen Gedanken, fuhr ich mir einmal durch mein grünes Haar, bevor ich einen frustrierten Laut von mir ließ. Ich dachte nicht mehr weiter darüber nach und ging aus meiner Wohnung hinaus. Ein Spaziergang wird mir gut tun.

~Das ist also deine Antwort! Ignorierst mich mal wieder! Glaubst du wirklich so kannst du deinen Problemen entkommen, indem du sie immer ignorierst!~

Ich höre meiner Inneren Stimme nicht zu. Und genieße den schönen Tag. Der blaue Himmel ist in Happy Tree Friends Town ein allseits bekanntes Merkmal dieser Stadt. Ich atme die frische Luft ein und genieße den angenhemen leichten Wind der auf meinen Wangen vorrüber weht.

Ich gehe an einem Eisstand vorbei, als ich ein Kichern vernehme. Woraufhin mein Blick wie automatisch zu der Quelle des Geräusches hinsah. Ich erblicke das Mädchen mit den kurzen rosa Haaren und der großen roten Schleife im Haar, welche kichert und ihrer Freundin einen Klaps auf den Rücken gab.

Ich bin wie paralysiert als ich das andere Mädchen neben der Rosahaarigen erkenne.

Es ist das Mädchen, welches ich letztens im Park gesichtet habe. Rote lange Haare, zierlicher Körper und diese bezaubernden roten Augen. Ja, das ist sie. Das Mädchen, dass mir in letzter Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht.

Ich stand einfach nur da und starrte sie von der Ferne an. Beobachtete sie wie sie sich zusammen mit der Rosahaarigen unterhielt.

Sie lächelte. Und sofort habe ich mich in dieses ehrliche und aufrichtige Lächeln verliebt. Fragte mich ob sie mir solch ein Lächeln auch schenken könnte? Ob ich sie sogar zum Lächeln bringen konnte? Das wäre schön. Ich würde sie gerne zum Lächeln bringen.

~Dann solltest du sie vielleicht mal als erstes anreden und kennen lernen, Romeo!~

Rief mir Fliqpy genervt in Gedanken zu. Doch ich kann nicht. Was ist wenn ich versage!?

~Oh Mann! Jetzt sei keine Memme!~

Nein, ich will es einfach nicht reskieren. Sie ist glücklicher und sicherer ohne mich in ihrem Leben. Denn ich bin instabiel. Ich könnte ausflippen und ihr weh tun. In mir steckt ein Monster mit welchem ich sie nicht konfronieren möchte. Darum halte ich mich lieber zurück. Ja, ich werde mich zurückhalte und sie nur von der Ferne aus beobachten. Das wird am besten sein.

~Das genügt dir? sie nur von der Ferne zu beobachten?~

//Ja, das ist genug für mich. Mehr habe ich sowieso nicht verdient.//

~Pah! Also das ist echt nicht gesund, Alter! Du entwickelst dich noch zu einem Stalker! Du solltest sie entweder jetzt sofort aufgeben, oder endlich zu ihr hingehen und sie ansprechen!~

Mann, heute nervte meine Innere Stimme aber auch gewaltig. Ich versuchte aber trotzdem weiterhin so gut es ging Fliqpy in meinem Kopf zu ignorieren. Seinen Worten keine Bedeutung zu schenken. Doch dann brachte er mich doch dazu ihm zu zuhören. Denn damit hatte ich nicht gerechnet. Oder eher soweit hatte ich die Sache nicht überlegt. Denn tief im Inneren wollte ich an sowas nicht denken müssen.

~Würdest du eigentlich immer noch, nur daneben stehen und zusehen, wenn sie dir von einem anderen Kerl weggeschnappt wird? Wird dich das denn nicht irgendwie stören? Es wäre doch unglaublich irritierend sie mit jemand anderem zu sehen, wie sie sich langsam anfängt für diese Person zu interesieren und dann letzendlich verliebt, in einen anderen! So irritierend. Also wenn es nach mir ginge würde ich dann natürlich sofort denjenigen töten, der ihr auch nur zu nahe kommt. Aber ich mein, du bist da ja ganz anders! Spielst den vorbildhaften und ritterlichen Gentelman und überlasst sie einfach jedem nächst besten Maker der aufkreuzt, nur weil du meinst, so wird sie ihr Glück finden können. Sehr ehrenhaft von dir! Aber tja, innerlich wird es dir womöglich gar nicht gut gehen damit! Und ach ja falls du's vergessen hast, ich würde früher oder später sowieso wieder aus dir hinaustretten um meine Ansprüche auf sie zu legen!~

//Was? Was redest du denn da?//

~Oh! Tu' nicht so scheinheilig! Du bist ich und ich bin du. Ich weiß genau wie du tickst. Du willst doch nur das ich aus dir rauskomme und mir sie schnappe. Schließlich sind das deine tiefen Wünsche und solange diese Wünsche wie Begierden in dir nicht gestillt sind, wirst du versuchen eine Ausrede zu suchen und dich dann unbewusst an mich wenden, damit ich sie zu 'mein' mache. Das ist es doch was du willst. Hör auf es zu leugnen, du willst sie besitzen und darum will ich es genauso. Nur bist du eben die 'gute' Seite von uns beiden die das nicht zugeben möchte und deshalb immer alle Anschuldigungen auf mich schiebt, damit ich die Drecksarbeit erledige. Das war schon immer so. Auch im Krieg hast du dich nie getraut, darum musste ich einschreiten.~

Er...

Er hatte recht. Die dunkle Seite in mir ist doch eigentlich nur in mir erschienen, weil ich immer nach einer Ausrede gesucht habe und unangenehme Dinge nie auf mich nehmen will. Ich bin feige. Das ist die Wahrheit.

~Na endlich siehst du es mal ein. Also sprich sie endlich an, Weichei!~

//Ich... Ich kann sie doch nicht einfach ansprechen, sie ist gerade mit ihren Freunden unterwegs und isst ein Eis. wie kommt denn das rüber!//

~Ha, du bist echt anstrengend, Mann!~

Sagte die Stimme und verblasste aber langsam in einem Echo, ließ mich in Ruhe.

Ich beobachte weiterhin einfach nur aus der Ferne die rothaarige Schönheit.

Lange Zeit unterhielt sie sich mit ihren Freunden, während sie mit denen ein Eis ass. Ihre Freunde bestanden aus bunt zusammen gemixten Leuten. Dem rosahaarigen Mädchen mit der roten Schleife im Haar, welche immer neben ihr war. Einem heiteren blonden Jungen mit gelber Kapuzenjacke, an welche Hasenhoren genäht sind und letztendlich noch einem Jungen mit Sommersprossen und Hasenzähnen, welcher viel Lila trug. Doch viel Beachtung schenkte ich ihnen nicht, viel mehr betrachtete ich die meiste Zeit das rothaarige Mädchen mit dem wunderschönen Lachen. Sie hatte heute einen weißen Pullover an, welcher aber viel von ihren Schultern links und rechts entblößte, daher stachen einem gut die schwarzen Träger ihres Tops ins Auge. Unten rum trug sie eine kurze helle Jeans, welche komplett einen freien Blick auf ihre schlanken Beine ermöglichte. Dazu trug sie einfache schwarze Convers. Kein besonders nennenswerter Kleidungsstiel, aber doch etwas aufreizend, schließlich zeigte sie doch ordentlich viel Haut und das auch gerade an den Stellen, wo ein Mann gerne seine Hände hinführen würde. Ja, diesen Schultern würde ich gerne mal berühren, genauso wie ich auch gerne mal über diese hammer Beine streichen würde. Diese fein geformten Oberschenkel. Es sah so einladent aus... Einfach alles an ihr.

Als sich dann endlich die Freunde von ihr verabschiedeten und sie sich auch von ihnen verabschiedete, da sie in entgegengesetzten Richtungen gingen, war ich sofort alamiert und folgte ihr.

Es war bereits spät und dämmerte daher schon. Die Dunkelheit brach schneller ein als erwartet und ehe man sich versah lief das Mädchen alleine durch die dunklen spärlich beleuchteten Gassen der Stadt. Irgendwie kam ich mir nun wirklich wie ein Stalker vor und wollte mich daher ihr endlich offenbaren, da ich ihr nicht die ganze Zeit heimlich hinterher gehen wollte. Also beschleunigte ich meine Schritte damit ich sie einholen konnte, doch als ich dies tat, sah sie sich panisch um und schien alamiert zu sein vor mir weg zu laufen, denn sie beschleunigte genauso ihre Schritte und versuchte sich von mir zu entfernen.

"Hey! Warte!" rief ich und wollte nach ihr greifen doch ich erreichte sie nicht, denn sie lief davon.

"Warte! Das verstehst du falsch! Ich will nichts böses!" sage ich, doch sie schien es gar nicht mehr zu hören.

~Toll! Und weg ist sie! Weil du nicht schnell genug bist!~

"Ach, sei leise!" zischte ich und rannte ihr nach. Ich konnte sie bestimmt noch einholen. So schnell kann sie nicht sein. Und ich hatte recht. Bald daruf ist sie völlig außer Puste. Sie war in den Park gelaufen, wo sie sich an einem Baum anlehnte und versuchte wieder einen regelmäßigen Atem zu kriegen.

Als ich mich ihr nähere bemerkt sie mich wieder sofort und hüpft schreckhaft von mir weg. Wie ein kleines ängstliches Tier welches Angst hatte aufgefressen zu werden.

~Hm. Irgendwie gefällt es mir wenn sie so Angst vor mir hat!~

//Ach, halt doch die Klappe!//

~Ach komm! Gib es zu! Du stehst doch auch drauf den Dominanten zu spielen! Schon vergessen du bist ich also sind meine Gedanken auch gleichzeitig deine.~

Natürlich ignorierte ich einfach Fliqpy, denn es hatte einfach keinen Sinn ihm weiter Beachtung zu schenken, sondern versuchte das verängstigte Mädchen vor mir zu beruhigen, welche nun schon wie ich bemerkt habe leicht zu zittern begann.

//Wow, bin ich so furchteinflösend!// dachte ich, aber dann fiel mir auch wieder ein, dass ich ja ziemlich groß bin und noch dazu in meiner Militärkleidung nicht gerade friedfertig aussehen musste.

"Hey! Ganz ruhig! Ich will dir nichts tun! Das ist ein Missverständnis." sagte ich sanft und nährete mich ihr vorsichtig, doch diese schien meinen Worten nicht ganz zu glauben den verunsichert schritt sie wieder ein paar Schritte zurück um den Abstand zwischen uns zu erhalten.

~Naja, kluges Mädchen ist sie schon. Ich mein, du könntest ja auch ein irrer Mörder sein!~

//Ha, da redet gerade der richtige!//

"Bi-bitte, la... lass mich in Ruhe!" sagte sie stotternd, während sie noch einen Schritt nach hinten machte, doch daraufhin stolpert sie über einen Ast und fällt.

"Vorsicht!" rief ich, und eilte schnell zu ihr hin.

Ich war schnell genug, noch bevor sie den Boden berühren konnte, hatte ich sie aufgefangen und nun war sie in meinen Armen. Das zierliche rothaarige Mädchen, von der ich nicht den Namen kenne, aber sie schon seit Tagen insgeheim begehrte ist in meiner Umarmung. Sofort spielen meine männlichen Bedürfnisse wie Hormone verrückt als ich realisiere, dass ich ihre schlanke Taille berührte und ihren verführerischen Körper an mich drückte. Ihr süßlicher Duft kam mir entgegen und ich versuchte mich sehr zu beherrschen nicht gleich über sie her zu fallen.

"Puh, das war knapp." sagte ich etwas lachend und ließ sie wieder los, auch wenn es sehr widerwillig war, was ich mir aber natürlich nicht anmerken ließ.

"Du brauchst wirklich keine Angst zu haben. Ich will dir nicht weh tun. Ich wollte nur mit dir reden." erklärte ich ihr nun und sie sah mich daraufhin verwundert an.

"D-du, w-wolltest, m-m-mit mir reden?" stotterte sie ungläubig und betrachtete mich nun zum ersten mal von oben bis unten, sie schien nämlich die ganze Zeit nur einen Schatten von mir wahrgenommen zu haben. Eine Röte legte sich auf ihrem Gesicht und sie sah peinlich berührt zur Seite.

~Hey! Ich glaub, die Kleine steht auf mich! Sie hat guten Geschmack!~

Sagte Fliqpy stolz und arrogant im Inneren meines Kopfes, und irgendwie freute es mich auch, dass sie so auf mich reagierte.

"Ü-Über, was möchtest du denn mit mir reden?" fragte sie kleinlaut während sie gen Boden blickte.

~ Über vieles, Süße! Aber lass uns doch mal mit deinem...~

"Namen!" sagte ich aufgeregt.

"Ja, ich will wissen wie du heißt! Ich... Ich bin übrigens Flippy!" sagte ich und ich spürte wie die Röte mir ins Gesicht stieg. "Freut mich sehr deine Bekanntschaft zu machen!"

Daraufhin schien sie erleichtert, und lächelte sanft.

"Mein Name ist Flaky! Freut mich ebenfalls, Flippy!"
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