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Final Fantasy Crystal Warriors

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
OC (Own Character)
18.09.2016
18.09.2016
1
1.452
 
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18.09.2016 1.452
 
Hey, mein Name ist Theodore, meine Freunde nennen mich auch Theo.
Du wirst dich vielleicht wundern wer ich bin, ich erwarte auch gar nicht dass du das weißt. Vielmehr möchte ich euch von meinem Abenteuer erzählen das ich mit meinen Freunden erlebt habe.

Ich war ca 18 als mein Leben sich komplett ändern sollte. Ich lebte in Necor, der Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs das zu dieser Zeit sehr mächtig war. Wie jeder andere wollte auch ich dem Königreich dienen und als Soldat unterstützen.
Aus genau diesem Grund begann ich mein Training als Paladin.
Steven, welcher mich aufzog nachdem meine Eltern starben, war ein sehr bekannter Weiser und unterstüzte mich von Anfang an.
Er brachte mir viel über Weißmagie und sogar ein wenig Schwarzmagie bei, was mich meinem Ziel viel näher brachte.

Eines Tages wollten wir in der Nähe einer südlich gelegenen Stadt trainieren. Eigentlich handelt es sich bei Süd-Necor mehr um ein großes Dorf als um eine Stadt. Es gab einen großen Umschwung zu dieser Zeit, da viele Städte anfingen Maschinen zu nutzen. Da waren die Städte die modernisiert worden und die, die es ablehnten. Necor war eine der modernen Städte, die Elitetruppen waren sogar mit Gewehren ausgestattet die sehr schnell schießen können. Süd-Necor widerum weigerte sich gegen die Maschinen.
Ich schweife ab,
Steven wollte mit mir auf den umliegenden Feldern trainieren.
"Also dann, zeig mir was du gelernt hasst. Du solltest nun im Stande sein Vitra zu zaubern, oder etwa nicht? "
Ich sah ihn lächelnd an und nickte bevor ich die Augen schloss und mich konzentrierte. Ich breitete meine Arme nach vorne aus und kurz darauf waren wir von einer weißen Aura umgeben, ein warmes Gefühl ging durch meinen Körper.
Ich sah zu Steven und er lächelte.
"Sehr gut, um einiges besser als erwartet. Bedenke jedoch, dass du noch einen langen weg vor dir hast. Das nächste mal will ich einen perfekten Medica Zauber sehen. Eventuell kannst du ja sogar... "

Bevor er seinen Satz beenden konnte wurde er von einem lauten Knall unterbrochen.
Wir drehten uns um und sahen wie hinter einem Hügel Rauch aufstieg. Wir beide wussten das es aus der Stadt kommen mussten.

"Wir verschieben dein Training auf Morgen. Ich muss nachsehen was los ist, du kehrst schonmal zurück!"
Ich war gerade dabei loszurennen als ich mich plötzlich umdrehte
"I-ich komme mit. "
"Das wirst du nicht! "
"Aber ich möchte es selbst sehen, außerdem kann ich meine Fähigkeiten im echten Fall verwenden!"
"Du machst zwar Fortschritte, allerdings bist du auf den Ernstfall noch lange nicht vorbereitet. "
"D-dann lass mich wenigstens eventuelle Verletzte versorgen... "
"Ich dachte ich hätte dir klar und deutlich gesagt, dass... Hrmpf, ich werde dich wohl nicht überreden können, oder? Na schön, aber versprich mir wegzurennen wenn es zu brenzlig wird! "
"Versprochen! "

Wir rannten sofort los und erreichten kurz darauf die Stadt, oder zumindest dass was davon übrig war.
Alles stand in Flammen, je tiefer wir kamen desto mehr Feuer wütete. Wir versuchten mit ein paar Eisra Zaubern die Flammen weitgehend zu löschen, was uns schließlich auch gelang. Allerdings war es bereits zu spät, die Stadt war bereits völlig zerstört.
Wir liefen weiter und erreichten schließlich das Zentrum, es handelte sich um einen riesigen Stall, zumindest war es das früher. Jetzt war es eine einzige Ruine.

Wir betraten das Gebäude um es zu durchsuchen, als Steven mich plötzlich zurück hielt.
"Shhht, leise!" Er zeigte auf etwas, allerdings konnte ich nichts erkennen. Steven hielt sich bereit sein Schwert zu zücken als wir uns langsam näherten. Ich konnte nun sehen, dass dieses etwas eine Person war, die auf dem Boden kniete, scheinbar etwas suchend.
"Verdammt, schon wieder nichts. Nun den, nur no-"
Ich übersah einen morschen Holzbalken und erzeugte somit einen lauten Ton. Die Person hörte es natürlich und drehte sich sofort in unsere Richtung.

Es handelte sich um einen etwa 2 Meter großen Mann mit blauen Haaren, gelben Augen und einem hellbraunen Bart.
Er trug einen roten Mantel an dessen Rückseite ein Schwert befestigt war. Nach genau diesem griff er langsam. Ich fühlte mich sehr unwohl als ich sein Gesicht betrachtete, da er keinerlei Emotion zeigte.
Steven schien das nicht zu beeindrucken als er sein Schwert nahm.
"Bist du verantwortlich für all das hier?! "
Der Mann zog nun sein Schwert und schaute uns an "Das geht euch gar nichts an. Geht aus dem weg und lasst mich in Ruhe, dann wird auch keiner verletzt."
Steven ging in Kampfposition "Etwas spät das zu sagen, meinst du nicht? Du hast gerade eine ganze Stadt zerstört, dich niederzustrecken ist das mindeste was zu tun ist! "
Der Mann schnippte kurz mit den Fingern und erzeugte damit eine kleine Flamme, die er zu Steven schleuderte. Diese konnte er leicht abblocken "Ist das etwa alles was du kannst? "
"Das war eine Warnung! Ich habe kein Interesse an einem Kampf, allerdings hält mich das nicht davon die zu töten, die mir im weg stehen. "
"Wie das, etwa mit dieser Winzflamme? "
"Ich sage es ein letztes mal, geh mir aus dem Weg wenn dir dein Leben etwas wert ist! "
Steven war genervt und überraschte den Mann mit einem Flare Zauber, zumindest versuchte er es. Seine Reaktion war eine schnelle Handbewegung mit der er eine Lichtbarriere erzeugte. Reflex tat seine Wirkung und warf den Zauber auf Steven zurück.
Es kam zu unerwartet, so dass Steven direkt zu Boden ging. Ich war wie gelähmt und konnte nur zusehen als die Person näher kam und zu Steven blickte, immernoch ohne Emotionen.
"Dummkopf, du hattest die Chance zu rennen. Ich werde dir schon zeigen, dass ich keine halben Sachen mache!"
Er schnippte erneut und warf etwas grünes auf Steven das sofort in desen Körper eindring. Bio saugte langsam aber stetig die Energie aus Steven bis er sich schließlich nicht mehr bewegte.
Ich war immernoch bewegungsunfähig und fing an zu weinen. Der Mann sah mich mit dem immernoch gleichen Blick an. "Was wirst du tun, willst du mich auch bekämpfen? Bist du schlauer als dein Freund und rennst weg?"
Ich war voller Wut und konnte dennoch nichts tun. Der Mann stellte sich neben mich "Ich sagte ihm, dass ich nicht kämpfen will. Ich habe nur auf seine Angriffe reagiert! "

Er wollte weitergehen als ein Schuss fiel, der direkt vor seinen Füßen landete. Das Gebäude war von den königlichen Elitesoldaten umgeben, die ihre Waffen auf uns richteten. "Keine Bewegung! Ihr beide kommt mit uns!"
Der Mann sah sich um "Versucht nicht mich aufzuhalten! "
Die Soldaten kamen näher "Ihr zwei seid verantwortlich für die Zerstörung einer ganzen Stadt, seit froh wenn wir euch nicht umbringen! " Ich war völlig erschrocken, sie hielten mich für den Feind.
Bevor ich reagieren konnte griff der Mann meine Schulter. "Komm mit! "
Damit wirkte er Teleport und brachte uns einige Meter hinter die Soldatenwand. Er griff meinen Arm und schon rannten wir los.

Die Soldaten begannen zu schießen. Ich bemerkte wie einige Kugeln an mir vorbei flogen. Der Mann hatte nicht ganz so viel Glück, er machte einige schmerzverzogene Geräusche. Dennoch rannte er weiter.
Wir nahmen den Weg über die Felder und erreichten eine schmale Felsspalte.
Die Soldaten waren bereits abgeschüttelt, so dass wir normal laufen konnten.
Wir sagten nichts zueinander, was meiner Meinung nach sehr logisch war. Nach einigen Minuten wurde er langsamer und fiel auf die Knie.
Er tat mir irgendwie leid. Ich wusste zwar was er angerichtet hat und war voller Wut, andererseits wusste ich aber auch, dass er kein Monster war. Ich hieß natürlich nicht gut was er tat und von Vergebung war ich erst recht entfernt, allerdings hat er mich gerettet. Es fällt mir noch heute schwer es zuzugeben, aber er hatte recht mit Steven. Es war Steven der ihn attackiert hat, er hatte die Möglichkeit zu rennen. Ich bin mir sicher, dass er ihn tatsächlich verschont hätte.
Ich weiß nicht wer oder was er war, aber ich musste ihm helfen.
Ich ging also zu ihm, wurde allerdings von einem Schuss gestoppt. Die Soldaten standen auf den Felsen und richteten ihre Waffen auf uns.
Der Mann sah wie einer der Soldaten schießen wollte und sammelte seine Kräfte. Er rannte los und warf mich über seine Schultern. Er rannte so schnell er konnte und hängte so die Soldaten ab.

Nach einiger Zeit erreichten wir den kleinen Ort Blumigen.
Der Mann setzte mich ab und wurde kurz darauf ohnmächtig.
Ich brachte ihn in die Herberge wo er behandelt worde. Ich wollte mit ihm reden wenn er wieder aufgewacht ist.
 
 
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