Schicksale [Reader Fanfiction]

GeschichteRomanze, Angst / P16
Lawless / Hyde OC (Own Character) Sleepy Ash / Kuro
18.09.2016
24.09.2016
5
18365
7
Alle Kapitel
15 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Nun denn, hier ist gleich das nächste Kapitel. Ich hoffe dass es euch gefallen wird und auch, dass ich die Charaktere richtig treffen, was bei mir immer eine Sache ist ^^‘ Aber ich werde mein bestes versuchen.


Lg


¸.•*(¸.•*´ `*.¸)`*



Kapitel 1 – Vertrag Teil 1


Blut spritzte mir entgegen als ich den Mann vor mir erstach, indem ich meinen Dolch tief in seiner Kehle rammte. Ich hörte die anderen, wie sie auf mich zu rannten um mich anzugreifen. Allerdings nutzte ich den nun toten Mann vor mir als Schild um mich so vor die Schusswaffen zu schützen. Doch ich wusste, dass es nicht lange dauern würde, eher man mich traf. Gut zu wissen, dass ich weiß, wie viele von ihnen eine Schusswaffe hatten und die anderen nur Messer. Schnell warf ich den Mann in die Richtung der Männer, eher ich schon auf sie los rannte und den ersten das Genick brach, den zweiten trat ich fest in sein Sternum, also seinen Brustkorb, als ich mich an den anderen abstützte. Anschließend sprang ich nach oben und vollführte einen Salto. Schnell duckte und drehte ich mich gleichzeitig um den Typen vor mir zum Fallen zu bringen, als ich auf den Boden aufkam. Sofort rammte auch ich ihn mein Doch in die Kehle, entnahm ihn seiner Schusswaffe und zielte auf die anderen. Es klappte sehr gut, bis ich einmal unachtsam und von hinten festgehalten wurde. Der Griff war fest und ich konnte mich nicht befreien, zudem nahmen sie mir auch meine Waffen ab. Ein großgewachsener Mann kam auf mich zu und grinste gefährlich auf, was mich in gewisser Weise beruhigt stimmte.

„Dreh dich mal um.“, meinte ich nur ruhig, doch er lachte nur und meinte, dass ich ihn nur verarsche. Doch bevor er noch etwas sagen konnte, wurde er aufgespießt, mit einem gelb schimmernden Schwert.

Lachend zog er das Schwert wieder raus und der hinter ließ mich auch sofort los. Durch das plötzliche loslassen verlor ich mein Gleichgewicht, aber fallen tat ich nicht, denn  ich wurde noch rechtzeitig aufgefangen.

„Man wie das nervt… da könnte ich auch sterben….“, erklang die monotone Stimme, die mich irgendwie deprimierte.

„Kuro~!“, jammerte ich und er wandte nur seinen Blick von mir ab und seufzte genervt aus.

„Aber [Reader-chan] wir haben sie alle vernichtet, auch wenn du langsamer warst!“, der blondhaarige kam großen Schritten auf mich zu und faselte etwas von Shakespeares. Ich verdrehte meine Augen.

„Ihr seid so verdammt nervig…euretwegen sind wir in diesem Schlamassel geraten!“, knurrte ich und stützte mich mit einem Arm auf Kuros Schulter ab. Der Blonde kam neben uns zu stehen, sein Schwert über seine Schultern. Zu dritt sahen wir auf das Gemetzel, was wir veranstaltet haben.

„Sooo… ich bin müde, lasst uns nach Hause.“, gähnte ich und Kuro kam mein Beispiel gleich und verwandelte sich in seiner Katzenform und nahm auf meiner Schulter Platz. Lawless ließ sein Schwert verschwinden. Wir verließen das alte Gebäude und kamen auf dem Dach zu stehen. Der Mond schiel hell über uns, eher mich der Blonde Vampir Brautstyle like hochhob und Kuro auf  mich fiel, sprang Lawless mit uns von Dach zu Dach.

„Moe…. Jetzt muss ich euch auch noch tragen!“, rief er nicht gerade begeistert aus.

„Wir haben dich nicht darum gebeten.“, sagten Kuro und ich Synchron. Ich sah eine Wutader an seiner Stirn, was mich zum grinsen brachte. Ich gähnte wieder und lehnte mich an Lawless, der sofort still wurde. Erst jetzt merkte ich, wie müde ich wirklich war. Was nicht zu unterschätzen ist, immerhin erfuhr ich erst heute Vormittag, wer die beiden sind! Rückblickend ließ ich alles noch mal Revue passieren…


Heute muss ich zur Arbeit und das kotz mich richtig an. Warum? Weil ich mich aus meinen weichen Kissen hochbequemen müsste und mich von meinen beiden Wärmequellen trennen müsste, die sich fest an mich schmiegten. Mich wunderte es sowieso, warum Lawless Stacheln mich nicht piekten. Unglücklicherweise musste ich dennoch aufstehen. Vorsichtig um die beiden nicht zu wecken, was mir irgendwie seltsam erschien, dass sie nicht einmal wach wurden, entschied ich mich dazu an meinem Kleiderschrank zu gehen und mir meine Arbeitsklamotten raussuchte und von da aus gleich ins Badezimmer zu gehen. Ausgiebig duschte ich und entspannte mich sehr, auch wenn meine Wunde etwas schmerzte, aber gut, es war immerhin nur eine leichte Prellung.

Nach dem duschen, putzte ich mir meine Zähne und cremte meine Haut ein, eher ich mich umzog und meine Haare föhnte und stylte. Ich schaute auf meiner Uhr, die auf dem Rand der Badewanne lag und stellte fest, dass ich fast eine Stunde im Bad verbrachte. Naja, ich selbst habe noch zwei Stunden Zeit, eher ich auf Arbeit sein müsste.

Mit allem fertig ging ich wieder raus in den Flur und seltsamerweise verspürte ich den Drang vorsichtig sein zu müssen. Unbewusst spannte ich mich an und vernahm seltsame Geräusche, die aus meiner Stube kamen. Dann aber schlug ich mich selber auf die Stirn. Ich musste nicht vorsichtig sein, wenn dann waren das Kuro und Hyde. Uhh, sie waren nun anscheinend wach. Doch ich stockte wieder, als ich etwas scheppern hörte und wie sich anscheinend zwei Personen stritten. Mein Blick wurde finster und ich zückte ein Klappmesser, der unter mein Long Shirt, versteckt an mein Bein gebunden war. Langsam ging ich zur Stube und guckte durch den Türschlitz. Ein blauhaariger und ein blondschwarzhaarige schauten sich gefährlich an. Sofort wusste ich aber, dass ich nicht die geringste Chance hätte gegen die beiden… und doch… Wie waren sie in meiner Wohnung gekommen und warum ist es Dunkel da drin? Gott sei Dank konnten sie mich nicht sehen. Langsam, schlich ich mich in die Stube und sprang dann auf die Couch, beide sahen zu mir und schauten verwirrt, aber da sprang ich den blondhaarigen schon entgegen und wollte ihn mit meinem Messer treffen, aber er wich schnell aus, packte meine Hand und drückte mich zu Boden, was ich sofort ausnutzte und ihn ins Gesicht trat. Er ließ mich los und ich ging in Kampfposition, das Messer schützend vor mich haltend. Mein Blick glitt zu den blauhaarigen, der gelangweilt da stand und dann genervt meinte: „Ach… das wird gleich so nervig… das ich lieber sterben will…“, ich dropte, wie depressiv musste man sein?

„Wer seid ihr und wie seid ihr hier reingekommen?!“, meine Stimme war gefährlich ruhig und der blonde  - zugegebenermaßen gutaussehender – Typ stand wieder auf, als wäre nichts. Sein Blick war interessiert und irre zugleich. Ich rannte auf den blauhaarigen nun auch zu, der leicht auswich und neben den blonden zum Stehen kam. Ruhig stellte ich mich hin und mein Blick analysierend. Vor dem Fenster standen sie, wo die dunklen Vorhänge verschlossen waren. Dieses mal sprang ich auf sie zu und beide wichen in entgegengesetzter Richtung aus. Ich blieb mit den Rücken zu ihnen und öffnete die Vorhänge, da es viel zu dunkel war. Sofort entstand ein kurzer Rauch und vor mir waren auf einmal eine Katze und ein Igel.

„Eh… EEEEEEHHHHH?! Kuro? Hyde?!“, rief ich aus und auf einmal leuchteten meine beiden Handgelenke auf. Es entstanden ein grünblaues Licht und ein Kreis um mich und den beiden.

„Was ist das?“, rief ich überrascht und erschrocken aus.

„Na großartig…“, kam es Synchron von ihnen und klangen nicht so begeistert, obwohl ich diejenige hier sein muss die das nicht toll findet! Schnell machte ich die Gardinen wieder zu und rasch, wurden sie wieder zu den Menschen. Dieses Licht löste sich danach auch sofort aus.

„N-N-Naniiiii?!“, ich fiel auf den Boden.

Dann öffnete ich wieder die Gardienen, weswegen sie sich wieder in Tiere verwandelten. Das auf und zumachen tat ich ein paarmal um das zu verstehen…

„Hä?“, ich war verwirrt.

„Kannst du das mal unterlassen…das ist nervig, außerdem vertrage ich ein Sonnenlicht…“, seine Stimme vom blauhaarigen klang etwas gereizt.

„Was seid ihr?“, fragte ich stattdessen, nachdem ich die Gardienen wieder zu machte. Kuro hockte sich hin und meinte ruhig und so richtig schläfrig: „Ich…bin ein freundlicher Stubenhocker Vampir.“,

„…“

„…“

„… Wie?“, ich blinzelte mehrmals und sah zu den blonden.

Hiya! Ich bin Lawless ein Igel und die Habgier!“, sagte er und umkreiste mich wie ein Tiger seine Beute.

„M-Moment, um das richtig zu verstehen… V-Vampire?“, ich wich zurück.

„Ihr wollt doch nicht mein Blut oder?!“, ich hielt sofort mit einer Hand eine Hand vor meinem Hals. Lawless grinste mich spielerisch an und leckte über seine Lippen.

„Wenn du schon sowas sagst…“, er ging langsam auf mich zu.

„Bleib sofort stehen!“, befahl ich, er sollte mir bloß nicht zu nahe kommen. Glücklicherweise tat er es auch und die Kette kam wieder zum Vorschein, aber nur auf mein linkes Handgelenk. Diese Kette führte direkt zu Lawless.

„W-was ist das?“, fragte ich stotternd nach und hatte das eben verdrängt. Der blonde ließ sich genervt zu Boden fallen.

Kuro und Lawless hoben gleichzeitig ihre Ketten an und sagten Synchron: „Das ist ein provisorischer Vertrag“, ich war wieder verwirrt und packte beide am Kragen und schüttelte sie durch.

„Wie was Vertrag?! Nwww ich schmeiß euch einfach raus!“, knurrte ich und zog beide am Kragen mit mir, aber sie krallten sich im Laminat Boden fest, dass ich mich schon halb hinknien musste.

„Ich Vertrage kein Licht, ich sterben. Lass mich los, du bist viel zu brutal…“, ich packte Kuro und zog an seinen Wangen. „Sei verdammt noch mal nicht so träge!“, rief ich und er sah weg.

Ahh- das nervt…“, ich bekam eine Wutader an die Stirn und ließ ihn los.

„Bleib ruhig, der Vertrag löst sich nach 24 Stunden auf, wenn wir nicht dein Blut trinken.“, ich wurde sofort ruhig und schlug in meiner Handfläche.

„Achso… dann…auf wiedersehen.“, ich packte beide unter meine Arme und schmiss sie aus meiner Wohnung, da sie auf einmal so klein waren, nutzte ich es aus. Ich klatschte mir selber in die Hände, als ich die Tür zumachte und sie sich in ihrer Tiergestalt zurückzogen. Aber weit kam ich nicht, denn ich wurde zurückgezogen und landete gegen der Tür, die ich öffnete. Das Band um meine Handgelenke, zierte auch um die beiden.

„Wir können uns solange nur eine bestimmte Distanz bewegen…“, lustlos antwortete Kuro mir und ich zog beide an den Ketten rein. Sie wirkten etwas und als die Tür ins Schloss fiel, waren sie wieder die Menschen, halt nein… Vampire.

„Und was genau bewirkt dieser Vertrag?“, fragte ich dann nach einigen Minuten Stillschweigen.

„Nun… es ist nervig zu erklären… Wie soll ich sagen. Wir bekommen von unseren Herren, mit dem wir einen Vertrag geschlossen haben, sein Blut zu trinken, und müssen die Befehle unseres Harrens – auf wenn es nervig ist – gehorsam leisten. Wir haben auch Namen, aber es hätte eh keinen Sinn dir diesen zu verraten…“, sofort wandte er sich wieder an die Chips, während ich den Staubsauger schon zur Hand hatte.

„Am frühen morgen so einen verdammten Stress!“, knurrte ich und ging mit dem Staubsauger auf Kuro drauf.

„Ahhh! Misshandelt man so sein süßes Haustier?“, grummelte er genervt und dieser Lawless lacht und bekam auch mit dem Staubsauger ein. Er rieb sich den Kopf.

„Heißt… 24 Stunden. Richtig? Na super… das ist lästig... ich muss arbeiten und kann euch nicht mitnehmen, erst recht nicht als Haustiere…“, murrte ich und legte den Staubsauger zur Seite.

„Dann sag du bist krank!“, murrte Lawless und ich hielt ihn mein Messer an die Kehle.

„Klappe Igel!“, knurrte ich und überlegte, was ich machen könnte.

„Ich kann nicht absagen, ich habe die letzten male gesagt, dass ich krank bin und mich nicht wohl fühle, wegen meinen Aufträgen…“, beide sahen mich irritiert an.

Ich seufzte aus.

„Ich bin eine Auftragskillerin.“, gab ich trocken von mir und die beiden wirkten weniger überrascht.

„Naja, deine Kampffähigkeiten und deine Mordslust waren deutlich spürbar.“, sagte Lawless gelangweilt und zuckte mit den Schultern. Ich seufzte genervt aus.

„Mir egal, ich muss zur Arbeit…“, dabei beide wieder irgendwie so klein waren, schnappte ich mir die beiden und ging zur Tür, sofort verwandelten sie sich zurück. Kuro und Hyde sprangen auf meine Schultern. Ich seufzte und nahm meinen Dolch und steckte diesen wieder in der Tasche meines Beines, was wieder von mein Long Shirt bedeckt wurde. Meine Tasche die im Flur schon bereit steht, nahm ich und packte Lawless kurz im Nacken um mir meine Tasche umzuhängen, danach ließ ich ihn wieder auf meiner Schulter.

Mh~ deine Stacheln fühlen sich so leicht an.“, summte ich und ging los, nachdem ich mir noch meine Jacke über die Tasche hing.

„Die können auch weh tun.“; sprach er mit einem irren Unterton. Irgendwie fühlte ich mich unwohl… Nicht nur, weil beide Vampire waren, sondern sich auch noch in Tiere verwandelten, wann sie wollten. Aber gut, in den 24 Stunden wird schon nichts passieren, also von daher.

Jetzt musste ich nur noch meinen Chef überreden, dass die beiden bleiben dürfen, aber da sie Niedlichkeit liebte, dürfte das kein Problem darstellen.

„Hört mir zu, bei mir auf Arbeit will ich, dass ihr euch ruhig verhaltet, benehmt euch wie…ein Igel und eine Katze… ich frage meine Chefin ob ihr bleiben könnt und da ihr viel zu niedlich aussieht, wird das kein Problem darstellen.“, beide nickten einfach und machten es sich bequem. Von einigen Menschen wurde ich seltsam angeguckt und wurde etwas rot…


„Ich bitte sie, können die beiden heute hier bleiben? Morgen sind sie nicht mehr da. Sie gehören zu meiner besten Freundin, die im Krankenhaus liegt und sie sonst keinen hat, der sich um sie kümmert. Sie sind Handzahm, lieb und faul, vor allem die Katze hier wird keine Probleme bereiten.“ Ich faltete meine Hände zusammen und die beiden Tierchen auf meine Schultern leisteten ihren Beitrag, indem sie niedlich schauten und meine Chefin sofort weich wurde. Sie nahm die beiden an sich und quietschte, aber Hyde ließ sie sofort los.

„Aua!“, rief sie aus und ich hob Hyde hoch, der einmal um meine Schulter ging und mir ins Ohr flüsterte, dass er sich nicht von ihr anfassen lassen kann.

„W-wahrscheinlich mag er sie nicht. Er ist etwas menschenscheu.“, versuchte ich es, aber sie lächelte nur und strich ihn über den Kopf, ohne seine Stacheln zu berühren.

„[Reader], ausnahmsweise dürfen sie heute bleiben. Sie sollen aber im Pausenraum bleiben.“, ich nickte glücklich und bedankte mich bei ihr.

„Kuro!“, rief ich und er sprang wieder auf meine Schulter. Beide brachte ich nach hinten und setzte sie auf den Tisch, meinen anderen Kolleginnen kamen auch nach hinten und betatschten die beiden, denen es wohl sehr gefiel.

Ich seufzte auf. Naja, das klappte schon mal gut. Ich hockte mich auf den Boden und verschränkte meine Arme auf den Tisch, eher diese ausstreckte und beide über den Rücken strich. Beide schloss ihre Augen, eher ich ihre Nacken fester packte. Beide versuchten sich zu befreien.

„Versprecht mir keinen Unsinn anzustellen!“, knurrte ich und setzte sie wieder auf dem Tisch und kraulte sie noch einmal.
Review schreiben