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~Courage~

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Flaky Flippy
18.09.2016
18.09.2016
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4.843
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Legende:

"blablabla"................................jemand redet

//blablabla//.............................jemand denkt

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~Courage~




Es ist Nacht und die Sterne scheinen durch das Fenster hinein. Erhellen ein wenig den düsteren Raum in dem eine zierliche Gestalt mit roten langen Haaren auf einem großen Doppelbett liegt und leise vor sich hin weint. Denn es schmerzte. So sehr. Dabei sollte sie sich doch an sowas schon gewöhnt haben...

Nein, an sowas könnte und würde man sich nie gewöhnen. An so eine kranke Beziehung, die einfach nicht richtig ist. Egal wie oft es passiert und sie sich auf IHN einlässt, sie wird immer weinen, es im Nachhinein bereuen. Denn mit jedem mal rückt sie ihrem eigenen Verderben immer näher. Das weiß sie. Es ist ihr glasklar. Aber trotzdem würde sie ihn nicht verlassen. Würde versuchen, diese verrückte Liebesbeziehung zwischen ihnen aufrecht zu erhalten. Denn schließlich und endlich liebt sie ihn, und er liebt sie auch, auch wenn dies vielleicht kompliziert ist, wegen seiner 'Störung'. Sie weiß, dass er sie liebt und deswegen braucht.

Sie ist entschlossen ihm zu helfen, aber manchmal, in genau solchen Momenten wie jetzt zweifelt sie an sich, an ihrem Mut, an ihrer Stärke. Daran ob sie es wirklich noch durchhalten kann und die Kraft dazu aufbringt ihn weiter hin zu lieben. Um an seiner Seite zu sein. Denn sie fühlt sich einfach nur ausgenutzt und missbraucht. Auch wenn sie weiß, dass er keine richtige Schuld an diesem Vergehen trägt, da es ja nicht er war sondern diese 'Störung' von ihm schuld ist. Es sind die Momente in denen sie sich desewgen völlig hilflos und komplett verloren fühlt. Einfach nur eine gähnende Leere in sich selbst verspürt. Immer wieder realisiert sie wie tief sie doch schon gefallen ist und dass sie immer noch fällt...

//Wieso?// dachte sich das rothaarige Mädchen während sie sich immer kleiner zusammen krümmte zwischen den vielen Polstern zu einem Häufchen Elend, denn so fühlte sie sich gerade. Schmutzig, wie ein Haufen hoffnungsloser Dreck. Sie lag zusammengekrümmt nah an der Bettkante, versuchte so nicht ihren schlafenden Nachbarn zu wecken, der neben ihr lag.

Leise tropften die Tränen in die weiße Bettwäsche hinein und sie erinnerte sich was vor ein paar Stunden passiert war. Wieso sie mal wieder hier lag, neben dem Mann den sie doch liebte, aber sich dabei so schlecht fühlte.

~ℱℓashℬack~

Es ist ein sonniger Vormittag, und Flaky das rothaarige Mädchen mit den weißen Flocken im Haar hatte sich dazu entschlossen, ihren Freund zu besuchen.
Als sie vor seiner Wohnungstüre steht, klingelt sie an dieser und wartet.

"Ja?"
Ein junger Mann in Militärkleidung, grünen Haaren und tief dunklen Augen, die müde aussahen machte ihr auf. Es ist Flippy, ihr Freund, aber er war nicht besonders erfreut sie zu sehen. Er wirkte völlig fertig und müde. Wahrschinlich hat er letzte Nacht wieder wegen Albträumen nicht schlafen können. Es macht Flaky traurig ihn so sehen zu müssen, doch sie nimmt ihren Mut zusammen und versucht die Stimmung aufzuheitern.
"Flippy! Es ist so ein schöner Tag heute! Wollen wir nicht zusammen ein bisschen rausgehen? Es ist nicht gesund sich die ganze Zeit in deiner Wohnung  ein zu verbarrikadieren." fragte sie ihn sanft.
Es dauerte eine Weile bis Flippy ihr eine Antwort gab, denn er schien zu überlegen, suchte nach den richtigen Worten.
"Flaky... ich... Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist. Was ist wenn ich wieder ausflippe und alles ruiniere..." er drehte sich um, zeigte der Rothaarigen so seinen Rücken und meinte in leisem Ton:"Ich habe nachgedacht! Weißt du!"
//Was? Worüber hast du nachgedacht?// Ihr Herzschlag stoppte kurz und klopfte dann in dreifach schnellerem Takt weiter.
"So ziemlich die ganze Nacht... über uns, über diese kranke Beziehung, über unsere Zunkunft, über deine Zukunft, einfach über all das!" sagte er und wurde immer lauter. Er wirkte frustriert und wütend auf diese Situation, auf sich selbst. Denn er war der Grund für all diese Komplikationen in ihrer Beziehung.
//Ja, und? Worauf willst du hinaus!?// dachte sie traurig, obwohl sie doch schon längst wusste worauf das alles hinaus ging.
"Und mir ist klar geworden! Es kann nicht so weiter gehen!" brachte er es schließlich auf den Punkt. Es war nun eindeutig.
//Was!?!// Ihr Herz zog sich auf der Stelle zusammen und sie bekam Tränen in den Augen.
//Das wird doch nicht... Er wird doch nicht...// befürchtete sie das schlimmste und berührte ihn an seiner Schulter, wollte ihm sagen das er das nicht tun muss. Doch er entzog sich schnell von ihrer leichten Berührung und meinte kalt:"Ich glaube es ist Zeit, dass wir das hier endlich beenden, Flaky!"
//Nein! Nein! Nein!// Tränen tropften nun an ihrem hübschen Gesicht hinunter.
"Flippy... bi-bitte, tu' mir das nicht an! Ich dachte, wir hätten darüber geredet?" sagte sie und versuchte ihn umzustimmen. Sie wollte nicht, dass es mit ihnen zu ende geht. Sie haben zwar eine schwierige Beziehung, schwieriger sogar als viele andere Beziehungen, wegen Flippys psychischem Zustand. Aber bis jetzt haben sie doch so vieles gemeinsam überstanden, wieso will er das alles jetzt mit einem Schlag zu Nichte machen!!! Flaky war wütend! Hatte er so wenig vertrauen in ihr!? War sie so schwach in seinen Augen!?
"Was soll das, Flippy!? Ich werde nicht so einfach aufgeben!!! Warum kommst du einfach zu so einem Entschluss, ohne darüber vorher mit mir zu reden!?" sagte sie in aufgeregter Stimme und wischte sich während dem Reden immer wieder ihre Tränen aus dem Gesicht.
Flippy aber blieb, bei seiner Entscheidung und meinte nur:"Es ist vorbei, Flaky! Es tut mir leid."
"Nein, nein! Was soll das heißen!? Es tut dir leid!? Ich kann das nicht akzeptieren nur weil du eine Nacht darüber nachgedacht hast!!! Wovor hast du denn plötzlich solche Angst!? Dass du mir wieder weh tun könntest!? Ha! Ist das nicht normal für unsere Verhältnisse. Ich habe schon lange Zeit vorher, dieses Risiko in Kauf genommen. Was glaubst du wieso ich bis jetzt noch nicht Schluss gemacht habe. Du bist mir wichtig und ich will dich nicht verlieren! Darum habe ich-"
"BITTE!" rief er und unterbrach ihre Rede.
"Bitte, Flaky! Verschwinde!" sagte er und sie bemerkete nun wie er am ganzen Körper zitterte. Wie er wehmütig zu Boden blickt und seine Fäuste immer fester zuschließt, sodass diese zittern und man seine Venen durch die Haut heraus stechen sah.
"Flippy..." sagte sie traurig und nährte sich ihm, umarte ihn dann von hinten. Er zuckt auf, doch wehrt er sich nicht gegen ihre sanfte Umarmung und lässt es geschehen. Flaky lehnt ihren Kopf an seinen Rücken an und meinte dann in traurigem Tonfall:"Wenn... wenn du das wirklich willst... Wenn du dich tatsächlich von mir trennen willst, werde ich deine Entscheidung akzeptieren. Aber, bitte! Dann sag es mir orgdentlich ins Gesicht. Sieh mich an und sprich es aus. Denn anders werde ich deine halbherzige Entscheidung nicht akzeptieren."
Er zuckt auf und dreht sich zu dem zierlichen Mädchen um, welches wirklich im Vergleich zu ihm sehr klein ist. Er blickt dann auf sie hinunter mit seinen wunderschönen tiefen Augen, die die Farbe von grünen Diamanten besaßen. Jedenfalls beschrieb Flaky so seine Augen und wie jedes mal versank sie in seinen Seelenspiegeln, die sie so sehr liebte und er versank in ihren rot-braunen Augen. Lange sahen sich die zwei Liebenden einfach nur an. Und Flaky betete, dass dies nicht das letzte Mal sein wird, dass sie sich so ansahen. Flippy wiederum kämpfte mit sich selbst. Er wollte diese Beziehung beenden, wollte Flaky die Last nehmen. Er wollte ihr das alles einfach ersparen. Sie hatte was besseres verdient und darum will er sich von ihr trennen, er muss es tun um ihr so eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Doch wird er es tatsächlich über sein Herz bringen um sie fort zu schicken? Wird er es ihr direkt ins Gesicht sagen können? Dann bewegte er endlich seine Lippen und begann zu reden.
"Flaky... ich... ich..." sagte er, doch beendete er nicht seinen Satz. Flaky bemerkte leichte Tränen in seinen Augenwinkeln ansammeln und dann passierte es. Er umarmte das zarte Mädchen vor sich, fest.
"Du bist grausam, Flaky! So etwas kann ich dir doch unmöglich direkt ins Gesicht sagen. Es war schon schwer genug es vor dir auszusprechen." sagte er und drückte sie noch enger an ihn, so als ob er Angst hatte, dass sie verschwinden könnte.
Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihren Lippen und sie erwiderte seine Umarmung.
"Flippy!" sagte sie und machte auf sich aufmerksam. "Flippy, weißt du... Das habe ich dir schon einmal gesagt, aber du musst diese Last nicht alleine tragen, ich bin deine Freundin und ich helfe dir doch gern. Ich habe dir doch gesagt, dass ich mit dir und deinen Problemen schon fertig werde, also mach' dir bitte keine Sorgen mehr darüber." erklährt sie ihm, nahm dann sein Gesicht zwischen ihren zarten Händen und führte so seine Lippen zu ihren. Gab ihm einen kurzen keuschen Kuss auf die Lippen und sagte dann stolz:"Ich liebe dich, Flippy. Das werde ich immer."

Flippy sah Flaky daraufhin entschuldigend an, denn auch wenn er nur das beste für sie wollte, so war er einfach zu egoistisch als, dass er sie los lassen könnte und gehen lassen würde. Er war wirklich glücklich, dass Flaky ihm so blind vertraute, aber das wiederum bereitete ihm auch sorgen. Schließlich geht eine Gefahr von ihm aus, und auch wenn er sie veruchte vor ihm selbst, oder besser gesagt versuchte sie vor seinem 'bösen' Selbst zu schützen, er kann es nicht immer verhindern, denn er kann sich nicht kontrollieren. Verliert manchmal gegen seine dunkle Seite, die immer wieder versucht hinaus aus ihm zu kommen um Chaos anzustellen.
"Danke..." flüsterte der ehemalige Soldat und lächelte leicht.

"Ähm... " sagte Flaky nun etwas verlegen. Da es eigentlich gar nicht so ihre Art ist, von sich aus ihn zu küssen. Weil sie dazu viel zu prüde ist. Und meinte mit geröteten Wangen:"Also, wollen wir jetzt noch rausgehen, ein bisschen spazieren oder so?"

Flippy fand diese Verlegenheit von seiner Freundin einfach nur süß, küsste sie dann und meinte neckend:"Ja, wir können gerne noch ein bisschen rausgehen, aber nur wenn du mich noch mal küsst!"
Daraufhin läuft Flaky rot an wie eine Tomate, sodass ihr Gesicht die selbe Farbe wie ihre Haaren einnehmen und meint:"Uuh, das ist gemein!"
Bewegte sich dann aber zu seinen Lippen und küsste ihn erneut. Gerade als sie den Kuss wieder schnell beenden wollte, da es ihr sehr peinlich war, ließ Flippy das nicht zu, drückte ihren Kopf weiter hin zu ihm und zwängte sich mit seiner Zunge geschickt durch ihre Lippen. Entfachte in ihrer Mundhöhle einen feuerigen Zungenkuss und zog diesen ganz schön in die Länge. Als er wieder von ihr ab ließ, blickte Flaky ihn nur noch mit komplett vernebelten und Lust verschleierten Augen an. Und dann wusste er, da hat er es ein bisschen übertrieben mit seinem Spaß.

*
*
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Nach dieser Versöhnung ging das Paar zusammen in die Stadt ein wenig Bummeln. Hatten viel Spaß und erlebten eine schöne Zeit gemeinsam. Sie traffen dort auch ein paar Freunde, so wie Giggles und Cuddles. Das Mädchen mit den kurzen rosa Haaren und der blonde Bunny-Boy, welcher immer ein Lächeln im Gesicht trägt. Diese zwei sind auch ein Paar, sowie Flippy und Flaky.
Als Flippy die zwei so beobachtete, merkte er den großen Unterschied zwischen ihnen. Cuddles und Giggles hatten auch so manchmal ihre Streitigkeiten, aber ansonsten waren keine großartige Probleme in ihrem Weg. Sie führten eine normale Bezihung, nicht so eine abgefuckte wie bei ihnen. Flaky merkte den Blick von Flippy, und um ihn Mut zu machen, nahm sie seine Hand, drückte diese fest und lächelte ihn dann an. Flippy, konnte sich daraufhin einfach nur noch glücklich schätzen so eine tolle Freundin zu haben, die ihn in allem zu unterstützen versuchte.

*
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*

Zusammen gingen sie noch Eis essen und traffen auch andere Bekannte von ihnen auf der Straße.
Sie hatten einen wirklich schönen Tag zusammen erlebt und wie es dann schließlich Nachmittags wurde trotteten sie langsam zurück. Denn am Abend wollten sie Heim sein.

Ja, es war ein wirklich schöner Tag.
Das will Flaky gar nicht leugnen, aber jede gute Seite hat auch eine schlechte.
Und darum kam es so wie es kommen musste...

Flippy war so nett und hatte sie Heim geführt. Er wollte eigentlich auch gleich wieder gehen, doch Flaky bestand darauf ihm noch einen Tee zu machen. Das war ihr erster Fehler.

"Ich habe vor ein paar Tagen einen ganz besonders guten Tee von Petunia bekommen, der wird dir bestimmt auch schmecken." sagte sie fröhlich.

"Na gut, wenn du meinst..." sagte er etwas verlegen gegenüber ihrer Freundlichkeit.

"Ich bin gleich zurück. Setz' dich doch hin, schlalt den Fernsehr ein und mach es dir gemühtlich." sagte sie und verschwand in ihrer Küche.

Das war ihr zweiter Fehler.
Sie hätte ihn nicht allein lassen sollen...

*
*
*

"Hey, Flippy! Der Tee ist fertig, er ist noch ein bisschen heiß darum solltest du auf paasen, aber das Aroma ist wirklich fantastisch, willst du mal daran riechen?" sagte Flaky während sie den Tee auf einem Tablett transportierte und in das Wohnzimmer eintrat, dort wo Flippy sein sollte.
Doch dann. Kam alles ganz anders.

Flaky bemerkte im Fernseher die Nachrichten über einen Terroranschlag und sofort wusste sie welchem Risiko sie Flippy ausgesetzt hatte.
"Fli... Flippy!? Alles okay?" sagte sie aufgeregt und ging mit schnellen Schritten zum Sofa hin, doch er saß dort nicht.
Sie bekam ein ungutes Gefühl in ihrer Magendgegend und verkrampfte ihre Finger in das Tablett welches sie noch immer in ihren Händen trug.
Sie wollte sich gerade umschauen, als sie plötzlich hinter sich einen Bewegung wahrnehmen konnte, welche sie aufschrecken ließ und dabei das ganze Tablett mit dem frisch gemachten Tee fallen ließ.
"Oh, wie ungeschickt! Lass doch nicht einfach den Tee fallen. War der nicht für deinen 'Flippy' gedacht?" sagte eine boshafte Stimme in sarkastischem Tonfall.
Die Rothaarige dreht sich erschrocken um und sieht in zwei leuchtend gelbe Augen.
"Hallo, Flaky! Lang nicht mehr gesehen! Lass uns ein bisschen Spaß haben!"
Ein Schauer durch fuhr das ängstliche Mädchen, als sie das diabolische Grinsen ihres Gegenübers aus machte, der ihr laszive Blicke schenkte.
"Fliqpy..." entfuhr es ihr keuchend und sie schritt einen Schritt zurück, landete dabei aber in den Scherben von dem Tee, den sie ja vorhin hat fallen lassen. Sie verziehte ihr Gesicht und fiel deswegen unausweichlich ein wenig nach Vorne, woraufhin ihr der grünhaarige Mann mit dem identischen Gesicht von Flippy entgegen kam und auffing.
"Vorsicht, du dummer Tollpatsch! Du tust dir doch noch selbst weh!" sagte er und grinste sie an, woraufhin sie seine unmenschlich scharfen Zähne hervorblitzen sah. Sofort rattert es in ihrem Gehirn und eine Art Trauma mit ihm spielt sich in ihrem Kopf ab. Wie er sie folter. Quält. Dabei seinen Spaß hat und sich an ihrem elenden Erscheinungsbild ergötzt.
"Ah... L-lass mich..." sagte sie panisch und riss sich von ihm los, fiel dabei aber auf dem Boden. Genau in die vielen Keramikscherben. Wegen ihrem ziemlich kurzen Rock den sie trug schnitten sich sofort ein paar einzelne Scherben in ihr Fleisch.
Sie ließ ein schmerzverzerrtes Keuchen von sich und versucht aufzustehen, doch wird sie von dem Grünhaarigen aufgehalten, der sich ober ihr platziert hatte und sie so hinunter drückte. Er setzte sich auf ihre Hüfte und pinnte ihre Handgelenke jeweils neben ihrem Kopf auf den Boden. Es gab kein Entkommen für sie.

Nein! Nein! Nein! Nicht schon wieder. Sie wusste was sie nun erwarten würde und allein dieses Wissen brachte sie in Verzweiflung.
Tränen der Verzweiflung sammelten sich in den Augen der rothaarigen Schönheit und sie schluchzte flehend ihren Angreifer an:"Bi-Bitte,... Tu' das nicht..."

//Bitte, ich halte das nicht mehr aus! Diese Strapatzen. Diese Erniedriegungen. Deine Berührungen.... gegen die ich machtlos bin...// schoss es ihr durch den Kopf und sie schämte sich für ihre Gedanken.

Mit flehenden Augen sah sie ihn an. Den Mann der doch so identisch ist mit Flippy und ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
Fliqpy jedoch schien ihr Flehen nur amüsant zu finden und meinte mit einem breiten hinterlistigen Grinsen auf seinen Lippen:"Was denn, süße kleine Flaky? Was soll ich denn nicht tun?"
Er beugte sich zu ihr hinunter und küsste ihren Hals ab. Flaky bekam Gänsehaut bei der Berührung seiner Lippen wegen ihrer empfindlichen Haut und ein seltsames Gemisch an Gefühlen machte sich in ihr breit. Es sind SEINE Lippen die sie da gerade küssen, aber gleichzeitig auch nicht, denn er ist nicht ihr Flippy. Nein! Es ist Fliqpy die andere Hälfte von ihm. Die dunkle, böse und sadistische Hälfte von ihm, welche sie immer fürchtet und sogar verabscheut. Jedenfalls versucht sie das. Denn manchmal weckt dieser teuflische junge Mann dunkle Wünsche in ihr, verführt sie immer wieder.

Fliqpy ließ kurz wieder von ihm ab, nur um ihr ein paar Worte ins Ohr zu säuseln:"Flaky, du bist heute so richtig zum anbeißen! Ich glaube heute nehme ich dich ohne einem großen Vorspiel!"
Die Augen des Mädchen weiteten sich und sie versuchte sich mit aller Kraft aus seinen Fängen zu befreien. Strampelte ordentlich und versuchte so ihn von sich runter zu schubsen. Doch, natürlich Erfolglos. Schließlich war er viel größer und stärker als sie.
Er empfand ihre Befreiungs-Versuche noch nicht einmal als störend, sonder im Gegenteil, um so mehr sie sich wehre desto mehr erfreute es ihn und er machte sich lustig über sie.
"Dumme kleine Flaky! Du weißt doch, dass du gegen mich keine Chance hast! Aber mach' ruhig weiter! Ich liebe diese störische Seite an dir, das macht mich echt an, weißt du!"
"Nein, bitte... lass mich..." schluchzte sie auf und dicke Tränen kullerten an ihren Seiten hinunter.

Als Fliqpy sie so völlig verängstig und verzweifelt sah, regte sich in ihm etwas, auch wenn es äußerlich nicht den Anschein danach machte. Seine ander Hälfte Flippy kämpfte im Inneren mit ihm. Er wollte ihr doch nicht weh tun. Er wollte ihr keine Angst einjagen. Er wollte sie nicht traurig machen. Aber gleichzeitig ist da auch dieses Gefühl von Dominanz. Herrschsüchtigkeit. Und Gier. Alles Qualitäten die Fliqpy ausmachen. Er wollte dieses zarte Mädchen vor ihm quälen, ihr verwientes Gesicht sehen, ihre verzweifelten Rufe hören und sie 'sein' machen. Ja, wieso immer nur dieser Flippy! Sie soll ihn auch akzeptieren! Und deswegen wird er sich ihr aufzwingen, so lange bis sie es endlich akzeptiert. Dieses Verlangen sie zu kontrollieren ist stärker, gewinnen deshalb die Oberhand in ihm. Seine gute Seite verliert gegen seine böse Seite.

Er beugte sich wieder ein bisschen vor zu ihr und flüsterte in gefährlichem Ton:"Ich werde dich nicht einfach so gehen lassen, Flaky! Du gehörst mir!"
Als Flaky dies vernimmt stellen sich ihre Nackenhaar auf und ein Schauer durchfuhr sie. Doch seltsamerweise mischte sich Erregung in ihre verzweifelten Gefühle mitein und sie schämte sich. Denn vor ihm sollte sie sich nicht so fühlen, nach allem was er ihr immer angetan hatte. Aber sie konnte diese Tatsache nicht ändern, das seine tiefe raue Stimme sie feucht machte, schließlich und endlich ist es doch der Körper von ihrem geliebten Flippy...

Es ist so komplitziert.
Manchmal weiß sie gar nicht mehr, was sie von dem ganzen hier halten soll.
Es ist doch einfach nur so verrückt!

Plötzlich, ganz unerwartet wird sie von Fliqpy geküsst und in einen Zugenkuss verwickelt.
Es ist ein überstürzter und sehr grober Kuss. Denn gewaltsam drückte er seine rauen Lippen fest gegen ihre und zwang seine Zunge durch ihre Lippen. Gierig saugte er an ihren Lippen und biss in diese auch manchmal hinein.

"Aah!" Ein obszönes Stöhnen entfuhr durch ihre Lippen als sie plötzlich seine Hand unten an ihrer Weiblichkeit spürte. Denn er war mit seiner Hand unter ihr Höschen geschlüpft und reizte dort mit seinen Fingern ihre empfindliche Stelle.

Ein zufriedenes Grinsen legete sich auf die Lippen des Grünhaarigen, bevor er meinte:"Haha, Flaky! Du bist ja schon ganz nass! So sehr willst du es! Ich fühle mich geehrt. Ich werde deine Wünschen und Begierden natürlich sofort nachgehen!"

"N-Nein..." brachte sie stöhnend hervor und blickte ihn flehend an.
Daraufhin änderte sich sofort die Stimmung des Grünhaarigen und eine nun angenervte Aura ging von ihm aus.
"Tch!"
Er ließ einen abwertenden Ton von sich hören.
"Weißt du, Flaky! manchmal nervt mich diese Einstellung von dir gewaltig. Wieso konzentrierst du dich eigentlich immer so auf Flippy?! Du übersiehst, dass er auch anders sein kann! Er ist ein Monster. ER ist ich! Er ist nicht der nette und zuforkommende Junge von früher, denn du mal kanntest. Er war im Krieg. Er hat sich verändert. Und ja er versucht wieder dieses bescheuerte Engelhafte Verhalten an den Tag zu legen. Aber weißt du! Das ist doch nur gespielt, es ist nicht echt! Ich bin seine wahre Natur.  Also hör' auf dich an Illuzionen zu klammern und akzeptiere es endlich." erklärte er ihr und Flaky ist wie paralysiert. Sie konnte sich weder bewegen noch konnte sie sprechen. Ihr Mund fühle sich so trocken an und die Worte waren so unglaublich schwer zu formen.

//Was redet er denn da...? Das ist doch... Lügen! Ich will es nicht glauben! Aber... Nein! Eigentlich, weiß ich doch schon längst... Flippy ist Fliqpy und anders rum... Aber trotzdem, ich will dem nicht glauben schenken...// dachte die Rothaarige.

Ohne, dass es ihr auffiel, da sie zu beschäftigt mit ihren Gedanken war kam Fliqpy ihr wieder näher und hauchte gegen ihre Lippen:"Wobei... Ich denke du bist einfach nicht ehrlich zu dir selbst. Denn auch wenn du es leugnest, dein Körper spricht eine andere Sprache. Du willst es doch, gib' es zu!"

Erneut legten sich seine Lippen auf die ihren und gleichzeitig spürte sie wie sich langsam ihre Verteidigung zurückzog. Warum sollte sie sich noch wehren und es leugnen. Er hatte so recht. Eigentlich will sie es doch. Auch wenn es erschreckend klingen mag, sie liebte ihn und darum sollte sie doch vielleicht versuchen auch diese Seite von ihm. Seine teuflische Seite zu akzeptieren. Schließlich und endlich sind sie ein und die selbe Person...

Flaky schloss ihre Augen und versucht den Kuss zu genießen. Der so viele verschiedene Gefühle in ihr weckte. Denn zum einen mochte sie ja seine Küsse, es waren schließlich die Lippen von Flippy, aber dann auch schämte sie sich, denn es war einfach nicht richtig sich diesem sadistischen Mann hinzugeben.

Sofort wurde von Fliqpys Seiten registriert, dass er ihre Schutzmauer durchbrochen hatte und er lächelte in den Kuss hinein, während sich seine Hände auf Wanderschaften begaben und ihren ganzen Körper von oben bis unten abtasteten.
Diese Berührungen ließen ihre Haut erhitzen und sie musste bei jeder seiner Berührungen schwer aufatmen.

"Wow, Flaky! Süße, du gehst ja richtig ab!" meinte er in belustigtem Tonfall und seine Lippen wanderten ihren zierlichen Hals entlang. Entfachte so nur noch mehr, das Feuer in ihrem Körper und vernebelte ihr die Sinne.

//Das ist so falsch... Aber ich kann nicht anders...//

In benommenem Zustand bekommt sie mit, dass er ihren Faltenrock hochkrempelte und dabei ihre Beine ein bisschen spreizte.

//Nein, bitte nicht!// schoss es ihr noch durch den Kopf doch es war bereits zu spät.
Es passierte nur in Sekunden. Er zerriss ihre Unterhose und daraufhin spürt sie sofort etwas hartes gegen ihre Geschlecht stoßen. Sie muss aufkeuchen und noch mehr muss sie stöhnen als er tatsächlich mit einem brutalen und schnellen Bewegung in sie eindrang.

Sie klammert sich an seinen Rücken während sie der Orgasmus überwältigt. Sie mit Hormonen überschüttet und ihr keine Zeit mehr zum nachdenken lässt.
"Na wie gefällt dir das, Flaky!" keuchte er auf und bewegte sich in einem schnellerem Rhythmus in ihr, woraufhin sie nur noch mehr stöhnen musstest und ihren Kopf in den Nacken warf.
"Haha, ja das gefällt dir, was? Du hast es gern, so hart rangenommen zu werden. Du kleiner Masochist! Du brauchst es nicht verstecken, oder dich zügeln! Lass mich noch mehr von deinem schönen Gestöhne hören..." sagte er in begierigem Ton und presste seine Lippen auf ihre.
Flaky wusste nicht wie ihr gesah. Es ist zwar nicht ihr erstes mal dass sie Sex hat, aber Fliqpy ist so ganz anders als Flippy. Er ist brutaler, vernichtender und erbarmungsloser. Denn unendwegt stieß er in sie ein und es fühlte sich so an als könnte sie jeden Augenblick an ihm zerspringen in Tausend Stücke.

Sie kommt wie ein Tornardo der sie gepackt hat und mit vollerkraft weggeschleudert hatte.
Atemlos ließ sie langsam von ihm ab und löste sich von ihm, sank am Fußboden zusammen.
"Gar nicht schlecht, Kleine!" hörte sie ihn sagen, während er sich von ihr entfernte um sie in seine Arme zu nehmen.
Seine starken Arme wanderten an ihrem Rücken und zwischen den Kniekehlen, sodass er sie hochheben konnte.
In Brautsyle also trug er sie hinüber zu ihrem Bett.
"Hey, mach jetzt nicht schlapp, Flaky! Das war erst der Vorspann!" flüsterte der grünhaarige in ihr Ohr und ihre Nackenhaare stellten sich auf.
Denn Fliqpy wollte noch viel mehr. Dieses Mädchen machte ihn einfach nur süchtig und solange sich sein Bewustsein nicht mit das von Flippy austauschte, wllte er es ordentlich auskosten.

~ℱℓashℬack  ℇnde~

Die ganze Nacht musst sie ihn ertragen, bis er endlich befriedigt war und neben ihr einschlief. Flaky aber konnte nicht schlafen, auch wenn sie sehr müde war, sie fühlte sich einfach nur viel zu schlecht und viel zu viele Gedanken, Sorgen schwierten in ihrem Kopf auf.

Wie wird Flippy reagieren, wenn er wieder erwacht? Oder wird Flippy überhaupt wieder als Flippy erwachen? Vielleicht wird ja wieder Fliqpy an seiner Stelle erwachen? Was soll sie dann tun? Wie soll sie ihm entgegenblicken? Soll sie so tun als währe nichts gewesen? Was ist wenn er sie darauf anspricht? Was ist wenn er dann tatsächlich die Beziehung beenden will? Nein, an so was wollte sie nicht denken!

Es ist so krank. Eigentlich würde ein normaler Mensch sich nicht über solche Dinge sorgen machen sondern nur versuchen, sich von diesem psychisch instabilen Mann zu entfernen. Vor ihm so schnell wie möglich fliehen und den Kontakt mit ihm brechen.
Aber ist sie Mutig genug für so einen Akt?

Traurig blickt sie durch das Fenster, wo der Mond hoch am Himmelszelt hang und die Nacht beleuchtete.
//Vielleicht ist nicht er das Problem sondern ich? Er hatte schließlich den Entschluss fassen können sich von mir zu trennen, aber ich... Ich habe ihn daran gehindert... Weil ich selbstsüchtig war...// Flaky biss sich auf die Unterlippe und kam sich erbärmlich vor. Die ganze Zeit über ist sie selbst das Problem gewesen, nur weil sie nicht den Mut aufbringen konnte sich von ihm zu trennen und zu verabschieden. Sie musste endlich der Tatsache ins Auge sehen und sich von ihm verabschieden. Denn so kann es nicht weiter gehen.

Oder...?

Sie muss mutig sein.

Muss sie das?

Ja, sie muss mutig sein und sich von ihm trennen um nach vorne zu schreiten.

Muss sie das wirklich?

Sie kann diese Strapatzen nicht mehr länger auf sich nehmen. Darum wird sie es beenden.

Ist das wirklich wahr? Ist es nicht eine Lüge...
(Sie will es doch gar nicht beenden.)

"Flaky..."

Plötzlich vernahm sie ein Wispern und sie sah hinter sich.
Ein wunderschöner Junge mit grünen Haaren schlief vor sich hin.
//Flippy.// dachte sie als sie ihn so sah und betrachtete, er schien zu träumen und im Schlaf gesprochen zu haben, nichts ungewöhnliches für ihn, denn es kam öfter vor, dass er im Schlaf redete.
//Was wird bloß aus dir wenn ich dich verlasse...?//

Umso länger Flaky ihn beobachtete, erinnerte sie sich an die schönen Zeiten mit ihm und ein leichtes Lächeln bildete sich auf ihren geschwollenen Lippen.
Vielleicht ist sie das Problem?
Ja, wahrscheinlich ist sie das Problem, denn jetzt weiß sie es. Egal wie sehr er ihr auch weh tut und sie tiefer in den Abgrund zieht, sie will nicht von seiner Seite weichen.

Es ist nicht Flippy welcher zu wenig Mut besitzt um diese Beziehung zu beenden.
Sie ist es die keinen Mut besitzt.

//Ich kann dich nicht verlassen. Ich bin ein Feigling und ich liebe dich.// Diese Worte dachte sie bevor sie sich in seine Arme kuschelte und endlich friedlich einschlief.
Manchmal ist man gerne ein Feigling, wenn man bei der Person bleiben kann die man liebt.

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Irgendwie bin ich nicht ganz zufrieden mit dieser FF aber, was soll's
Ich hoffe es hat euch gefallen und lasst mir doch vielleicht Kommentare da, würde mich wirklich sehr freuen ^^
Bye~
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