That's life, you dickhead!

von Periana
GeschichteAllgemein / P12
Donna Paulsen Harvey Specter Michael "Mike" Ross OC (Own Character)
18.09.2016
10.10.2016
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Das erste Mal sah er sie auf der  Abschlussfeier in Harvard, wie er später herausfand. Die kleine Hübsche in dem roten Kleid. Hätte er damals schon gewusst, wer sie war und was sie mit ihm machen würde, er wäre entweder davongerannt oder hätte sich ihr direkt um den Hals geworfen. Im Nachhinein konnte er das nicht mehr so genau einschätzen.
Aber er musste es ja auch nicht einschätzen, denn damals hatte er sie noch nicht gekannt und so beginnt diese Geschichte nicht in einem Club in Cambridge, sondern in einem gläsernen Konferenzraum in einer der besten Kanzleien in New York.

"Harvey, schön, dass du es auch mal hier her schaffst!"
Als er sie an diesem Morgen das erste Mal sieht, schießen ihm tausend Gedanken gleichzeitig durch den Kopf. Sie ist hübsch, ihre dunklen Haare glitzern in der Sonne und wirken golden. Ihre Augen erinnern ihn an geschmolzene Schokolade, sie ist ordentlich angezoegn und angemessen geschminkt. Trotzdem...
"Jessica, ich bin mir ziemlich sicher, dass unser Schülerpraktikanten-Tag im März und nicht im Januar ist."
Die junge Frau rollt mit den Augen und scheint sich ein "ernsthaft?" nur schwer verkneifen zu können.
Jessica fand das ungefähr genuaso witzig. "Harvey, das ist Anna Marsch, sie arbeitet ab heute hier."
Das war ja fast klar gewesen.
Harvey hob die Bewerbungsmappe, die auf dem großen Glastisch lag, auf und las schnell über die ersten zwei Seiten.
"Guter Schulabschluss, das Jurastudium in harvard in der Regelstudienzeitt abgeschlossen, zwischen Schule und Studium ein Auslandsjahr in Indien. Durchschnitt. Solche Bewerbungen haben wir jeden Tag auf dem Tisch liegen. Warum sollen wir gerade sie einstellen?"
"Weil ich die Richtige für den Job und garantiert alles andere als Durchschnitt bin!", sagte die junge Frau und sah Harvey mit diesem einen Blick an. Sie forderte ihn heraus und aus unerklärlichen Gründen gefiel es ihm.
"Ach, sie hat auch eine Stimme?", sagte er, um ie zu provozieren.
"Sie steht vor allem gerade vor Ihnen und würde es sehr begrüßen, wenn SIe sie direkt ansprechen könnten, anstatt sie wie ein Kind zu behandeln!"
Harvey hob eine Augenbraue und sah Jessica an. "Weiß sie, mit wem sie da redet?", fragte er.
Jessica lächelte. "Ja, Harvey, weiß sie. Deshalb ist sie eingestellt."
Er rollte mit den Augen. "Wenn ihr doch eh schon alles entschieden habt, was mache ich dann hier?"
"Ich habe gleich meinen letzten Gerichtsermin als Anwältin von Dawson-Goldmann und Sie sollen sich ein Bild von meiner Art der Verteidigung machen!", antwortete diese Anna.
Harvey drehte sich ihr zu, selbst stehend würde sie ihm wahrscheinlich nur ungefähr bis zum Kinn reichen. "Ah ja. Und was sind ihre Fachbereiche? Familien- und Erbrecht?"
Ein müdes Lächeln umspielte ihre Lippen. "Straf - und Finanzrecht."
Harveys Augenbraue wanderte wieder nach oben, als er Jessica ansah. "Super, mit Finanzrecht witrd sie sich bei Louis Freunde machen. Und seit wann stellen wir Strafrechtler ein?"
"Seit heute!" Jessica klang entschlossen, die Diskussion zu beenden.
Er hob die Hände. "Okay, okay."
"Also, können wir los? Ich komme ungern zu spät ins Gericht, weil meine Begleitung zu langsam ist!"
Die Kleine hatte Feuer, soviel war klar.
Jessica lächelte. "Sie fangen am Montag dann hier an, Anna. Willkommen bei Pearson Specter!"
Anna erwiderte das Lächeln und schüttelte die ausgestreckte Hand. "Dankeschön, ich freu mich auf die Zusammenarbeit!"
"Als was fängt sie eigentlich an?", wollte Harvey noch wissen, der sie bewusst wieder ignorierte.
"Als Junior Partnerin!", antwortete Anna.
Harvey starrte Jessica an. "Ich hab hier als Rooky angefangen!"
"Du bist ja aber auch nicht Anna!"
Für einen kurzen Moment war er sprachlos, aber er fing sich schnell wieder und lächelte Anna falsch an. "Na dann, willkommen, Wunderkind. Ich bin gespannt, wie lange Sie es hier aushalten. Denn, lassen Sie sich eins gesagt sein: Das hier ist nicht der Kindergarten und ich bin mir sicher, dass Sie sich in weniger als einem Monat wünschen, Sie wären in ihrer kleinen Kanzlei geblieben!"
Anna lächelte. "Das werden wir dann sehen!"
Dann schnappte sie sich die Tasche, die bis jetzt auf dem Bodne neben ihr gestanden hatte und stand auf. Sie nickte Jessica zu und wandte sich auf halbem Weg zur Tür nach Harvey um.
"Können wir?", fragte sie und er starrte ihr wortlos hinterher. Mumm hatte die Kleine, das musste man ihr lassen.
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