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von Draco45
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
OC (Own Character)
16.09.2016
27.09.2020
45
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7
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Dieses Kapitel
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16.09.2016 2.538
 
Mädchen im Regen

Völlig erschöpft keuchten die drei Mädchen und schnappten nach so viel Luft wie sie konnten. Die drei waren Mitten in einen Wald, der sich am Rande der Stadt befand. Umgeben von Bäumen schien das Tageslicht nur schwach durch die Blätter. Frustriert setzte sich das Mädchen mit dem leuchtenden orangen Harren auf den Boden. Ihre Harre waren zusätzlich von gelben Strähnen durchzogen und sie hatte ein dunkel lila Kleid an. Dazu trug sie einer normalen Liliane Strumpfhose und ziemlich aggressiv aussehende Schuhe mit spitzen an den Fersen. „Wie konnten wir schon wieder auffallen? Ich sagte euch doch, das Ihr Vorsichtig sein sollt.“: keifte Adagio mit aggressiver Stimme.

„Sieh nicht mich an, ich hab aufgepasst. Sonate hat sich schon wieder von den Tacoladen ablenken lassen!“: erklärte das Mädchen mit dunkel lila Harren, die mit türkisen Streifen durchzogen waren. Aria hatte sich Ihr langes Harren zu zwei Zöpfen gebunden. Sie trug ein weißes Hemd mit einer grünen Jake darüber, an Ihren Armen trug sie zwei lila Armbänder. Dazu trug sie eine lila Hose mit einem Gürtel der einen Stern als Schnalle hatte und lila Stiefel. Dabei schaute sie wütend auf das Mädchen mit dem hellblauen Harren, die von dunkelblauen Strähnen durchzogen war. Sie trug eine dunkel lila Bluse mit sechs hellblauen Knöpfen die mit drei Bändern verbunden waren. Ihre Harre hatte sie zu einen Pferdeschwanz gebunden. Das Mädchen trug dazu einen rosa Rock und lila Stiefel.

„Ich war so hungrig, mir kommt es schon eine Ewigkeit vor, das ich was gegessen habe.“: verteidigte sich Sonata und sah bedrückt zu Boden. Adagio seufzte nur, es war alles nicht mehr so leicht wie früher. Seit Ihrer Niederlage gegen die Rainbooms hatte sie Ihre Rubine verloren und somit die Kraft Magie zu rauben. Doch das war nur das kleinste Problem, jeder in der Stadt der in der Canterlot High war, hatte es nun auf sie drei abgesehen. Zudem hatten sich die Taten der drei Sirenen auch noch herum gesprochen, so das es auch noch andere auf sie abgesehen hatten.  Oft wurden sie verjagt und im schlimmsten Fall sogar von einem Mob verfolgt. Sie konnte sich in der Stadt einfach nicht mehr aufhalten, ohne früher oder später entdeckt zu werden. Obendrein kommt auch noch dazu, dass sie kein Geld hatten. So konnten sie sich keine Unterkunft besorgen, geschweige etwas zu essen.

„Ich habe diese Stadt satt, schlimm genug dass wir keine Magie mehr sammeln können. Jetzt  müssen wir Obst von den Plantagen stehlen, ich werde verrückt, wenn ich noch mal einen Apfel essen muss!“: schrie Aria wütend und trat gegen einen Baum. „Was sollen wir sonst tun, die Stadt verlassen?“: fragte Sonata neugierig. „Und wie? Wir haben kein Geld für einen Bus oder einen Zug. Außerdem werden wir wohl kaum einen Ort finden, der von Magie so überläuft wie dieser.“: erklärte Adagio und stand wieder auf. „Wir könnten doch per Anhalter fahren.“: schlug das Mädchen mit den blauen Haaren vor. Ihre beiden Freunde sahen sie nur skeptisch an und schüttelten den Kopf. „Sonata, du Dummkopf. Das hatten wir doch schon mal, oder? Man steigt zu niemand Fremden ins Auto ein.“: sprach Aria zornig. „Außerdem will ich mich noch an den Rainbooms rächen, sie haben alles Zerstört. Unsere Rubine und die Hoffnung jemals wieder nach Equestria zurückzukehren. Ich will eine Revanche, aber zuerst müssen wir mal unsere Lage verbessern. Wir warten bis es Finster geworden ist und dann gehen wieder zurück in die Stadt.“: meinte das Mädchen mit den orangen Harren und sah hoch zum Himmel.

Am Abend gingen die drei ehemaligen Sirenen in die Stadt runter, nur noch ein paar Menschen waren noch auf den Straßen und ein paar Autos. „Okay, wir teilen uns besser auf. Aria du siehst zu, dass du was Ordentliches zu Essen findest und ich werde mich etwas um hören. Sicher hat sich was Neues bei unseren Zielen ergeben.“: sprach Adagio mit ernster Stimme. „Und was soll ich machen?“: fragte Sonata fröhlich. „Du gehst zu dieser Farm, von dieser nervigen Wahrheit Apostlerin und holst ein paar Äpfel und lass dich nicht erwischen.“: belehrte die ehemalige Sirene mit den orangen Harren streng und verließ die Gruppe. „Sieh zu dass du wenigsten ein Apfel für jeden mit bringst, dazu dürftest du wohl fähig sein.“: meinte Aria gehässig und machte sich auch auf den Weg. Es dürften immerhin noch ein paar 24 Stunden Läden offen haben und dort wollte das Mädchen mit dem dunkel lila Harren die Finger lang machen.

„Die beiden könnten mir wenigsten etwas mehr vertrauen.“: dachte sich die ehemalige Sirene mit den hellblauen Haaren zornig und ging los. Ihr Weg war immerhin sehr weit und sie hatte auch sehr großen Hunger. Auf Ihren langen Marsch kam sie zufällig an der Schule Canterlot High vorbei, zum Glück war niemand da. Das riesige Gebäude mit der Pferde und Hufeisen Statue war schon recht beeindruckend, allerdings erinnerte sie auch an die Niederlage, die die Sirenen hier einstecken mussten. „Adagio glaubt sie wäre so perfekt, dabei waren es doch Ihre Pläne die uns in diese Situation gebracht haben. Und Aria tut immer so hart, dabei tut sie doch auch alles was Adagio von Ihr verlangt.“: dachte sich Sonata etwas wütend. Sie seufzte und ging dann weiter, Ihr Weg war noch weit.

Aria hatte in der Weile einen kleinen Laden gefunden der noch offen hatte, ein paar Menschen waren zwar noch einkaufen. Aber das würde nichts machen, sie schaute sich etwas um und entdeckte eine Auslage mit ein paar Sandwiches. Vorsichtig schaute sie sich etwas um und sah dass nur beim Eingang eine Kamera war. Also musste sie nur den Ladenbesitzer im Auge behalten und dann auf die Richtige Gelegenheit warten. „Fast schon zu einfach.“: dachte sich das Mädchen mit den lila Harren und stellte sich unauffällig zu einen Regal und tat so, als würde sie sich umsehen. Aria sah etwas zur Seite und bemerkte eine alte Frau, die gerade in Ihre Richtung ging. Sie hatte einen langen roten Rock an und trug ein hell besches Hemd, um den Hals trug sein ein oranges Tuch auf den roten Äpfel abgebildet waren. Passen dazu trug sie Ohrringe die ebenfalls wie Äpfel aussahen, Ihr Harre waren schon grau und war zu einem Haarknoten zusammengebunden. Jedoch wirkte Ihre Figur noch kräftig und in Ihrer Hand trug sie eine Einkaufstasche.

Immer näher kam Granny Smith und Aria lächelte hinterhältig. Gerade als die alte Frau an der ehemaligen Sirene vorbei ging, stellte das Mädchen mit den lila Haaren Ihr ein Bein. Da Granny Smith die Regale begutachtete, bemerkte sie das nicht. Sofort stolperte sie und flog gegen die Auslage mit den Sandwiches. „Oje, ist Ihnen was passiert?“: fragte Aria mit gespielter Besorgnis und half der älteren Frau auf. „Oh danke, Kindchen. Ich muss wohl über meine Beine gestolpert sein.“: sprach die ältere Dame mit den grauen Haaren verwirrt. Sie war von dem Sturz etwas benommen und achtete nicht so sehr auf die Person die Ihr gerade half. „Wow, das war ja ein ordentlicher Sturz. Ich helfe Ihn beim zusammen räumen.“: sprach das Mädchen mit den lila Haaren mit gespielter Freundlichkeit und bückte sich um die Sandwisches auf zu heben. Gerade als Granny Smith sich zu Ihr drehte wollte, kam der Geschäftsführer. Er war ein älterer Herr mit ordentlich gekämmten weißen Haaren und einen dazu passenden Schnurrbart, er trug ein schwarz rotes kartiertes Hemd. Dazu eine blaue Jeans Hose und eine Schürzte. „Alles in Ordnung, Miss Smith?“: fragte der älterer Herr besorgt. „Ach John, sie sollen mich doch einfach mit meinen Namen ansprechen. Wir müssen doch nicht so förmlich sein, mir geht es gut. Die freundliche junge Dame hat mir geholfen…“: wollte Granny Smith erklären, allerdings war Aria schon weck als sie sich umdrehte. Verwirrt sah sie nach rechts und links.

Besagtes Mädchen war in der weile schon längst aus dem Laden spaziert, mit drei Sandwisches unter Ihrer Jacke versteckt und ein viertes das sie gerade aß. „Es ist wirklich zu einfach, wenn der Ladenbesitzer abgelenkt ist.“: dachte sich Aria und biss von Ihrem Brot runter. Nun musste sie nur noch zu dem Treffpunkt.

In der weile war Sonata schon auf den Bauernhof angekommen und war über den weißen Holzzaun geklettert, leise schlich sie über die Plantage. Die Sonne war schon fast hinter dem Horizont verschwunden und es war nur mehr sehr wenig zu sehen. Zielstrebig ging sie zu dem kleinsten Baum und versuchte rauf zu klettern. Jedoch rutschte sie aus und fiel schmerzhaft zu Boden. „Aua, das war wohl nichts. Wie macht das diese Bauernmädchen, ich glaube sie tritt gegen den Baum.“: sprach das Mädchen mit den hellblauen Haaren und trat so fest sie konnte gegen den Stamm. Allerdings musste die ehemalige Sirene doch zugeben, dass das mehr weh tat als sie gedacht hatte. Schmerzhaft rieb sie Ihren Fuß, während hinter Ihr ein paar Äpfel auf den Boden fielen. „Na, die zwei werden staunen.“: dachte sich Sonata siegreich und schnappte sich so viele Äpfel wie sie tragen konnte.  

Nun musste sie nur mehr den Hof verlassen, doch da stolperte das Mädchen mit blauen Haaren plötzlich und ein riesen Krach ertönte. Schmerzhaft rieb sich die einstige Sirene den Kopf und erkannte dann worüber sie da gestolpert war. Es war es ein Seil, an den eine  Menge alter Pfannen und Töpfe hing. „Ist das nicht etwas zu Altmodisch?“: dachte sich das Mädchen mit dem Pferdeschwanz verwirrt und rieb sich den Kopf. „Wer ist da? Komm raus!“: hörte sie eine bekannte Stimme rufen, es war die Stimme von Applejack. Schneller als es Sonata jemand zu getraut hätte, war sie aufgestanden und zum Zaun gelaufen. Zum Glück war der Zaun nicht so hoch und sie war schnell drüber und lief die Straße runter. Das Mädchen mit den hellblauen Haaren könnte schwören, dass sie hinter sich Taschenlampen Licht gesehen hätte und Hunde Gebell gehört hat.

Nach einer Zeit lang blieb sie stehen und keuchte erschöpft. Sie drehte sich um und seufzte. „Na toll, ich habe alle Äpfel verloren. Adagio wird mich fertig machen und Aria wird Ihr sicher wieder dabei helfen. Schlimmer kann es nicht werden.“: dachte sich Sonata frustriert. Genau in diesen Moment fing es an zu Regen und es gab nirgends einen Platz zum unterstellen. „Na große Klasse, dabei hat es heute gar nicht nach Regen ausgesehen.“: dachte sich das Mädchen mit den blauen Haaren frustriert. Langsam ging sie den Weg entlang zum Treffpunkt, beeilen wollte sie sich nicht. Der Regen war für sie immer noch besser, als wenn sie auf Adagio und Aria treffen würde. Die beiden würden sicher wütend wegen den Äpfel sein, warum sollte sie sich beeilen fertigt gemacht zu werden?

Mit hängendem Kopf ging die ehemalige Sirene die Straße entlang, sie machte sich viele Gedanken. „Wie wird das weiter gehen, es sind schon drei Wochen vorbei und es wird einfach nicht besser. Warum musste es nur so weit kommen, ich will doch nur ein Dach über den Kopf und was zu essen. Ist das so viel verlangt, seit wir in dieser Welt sind, ist uns nichts Gutes passiert. Keine Magie, keine Möglichkeit nach Hause zu kommen und jetzt werden wir noch von allen fertig gemacht.“: dachte sich Sonata traurig. Der Regen hatte sie in der Weile schon durchnässt und es war Ihr kalt. Doch das war nicht annähert so schlimm, wie bald auf Adagio und Aria zu treffen. Sie blieb an einer Wand von einem Geschäft stehen und verweilte dort einen Augenblick. Einzig und alleine die Lichter der Straßenlaternen spendeten Ihr Licht. Das Mädchen mit durchnässter Frisur war den Tränen nah und sie biss verzweifelt die Zähne zusammen.

Plötzlich spürte sie, wie der Regen sie nicht weiter durchnässte. Dabei hörte sie noch wie es Regnete, ein Blick nach oben und Sonata erkannte einen schwarzen Regenschirm. Vorsichtig drehte sie sich um und sie sah einen Jungen, der wohl so alt war wie die Schüler der Canterlot High. Er war größer als sie, er auch etwas kräftiger als sie. Er trug eine schwarze Jacke, jedoch konnte man seine schwarzen Haare erkennen. Die noch dunkler als der Jacke waren, auf dem Jacken war ein Drachenkopf abgebildet, genau auf der linken Seite auf den Brustkorb. Die Jacke hatte eine Kapuze, die die linke Seite seine Gesicht verdeckte. Auf der Kapuze waren seltsame silberne Streifen abgebildet, dazu trug er noch eine weiße Hose. Sein Gesicht wirkte ernst und doch erkannte Sonata, dass es nicht dasselbe Gesicht war, wie die anderen in dieser Stadt sie ansahen. Der Junge trug seine Jacke offen so dass sie sein rotes Hemd sehen konnte, sowie ein rote Kreuz das er um seinen Hals trug. Er hatte einen Plastiksack in der Hand und schützte mit seinem Regenschirm Sonata vor dem Regenguss

„Gibt es einen Grund, warum du hier im Regen herum läufst und das noch ohne einen Regenschirm?“: fragte er neugierig. Das Mädchen mit den hellblauen Haaren traute sich nicht was zu sagen und schüttelte einfach den Kopf. „Sehr gesprächig bist du nicht, hier nimm.“: sagte der Junge mit den schwarzen Haaren und drückte der ehemaligen Sirene den Regenschirm in die Hand. Verwundert sah sie Ihm an und fragte sie sich was sie darauf antworten sollte, aber es gab etwas das sie noch mehr verwunderte. „Warum gibst du mir den Regenschirm, jetzt wirst du doch selber ganz nass? Weißt du nicht wer ich bin?“: fragte das Mädchen etwas schüchtern. „Doch, du bist eine dieser Sängerinnen. Jeder in meinem Alter ist schlecht auf euch zu sprechen, allerdings reden die viel über euch. Nur nichts Gutes.“: erklärte der Junge leicht amüsiert. „Und warum gibst du mir dann den Schirm?“: fragte Sonate vorsichtig nach und befürchtete schon das schlimmste. „Weil du Ihn mehr brauchst als ich, ich habe es nicht mehr weit. Zudem siehst du nicht aus, als wärst du Gefährlich. Ich gehe nicht auf jemanden los der schwächer ist und ich schau auch nicht weck wenn jemand Hilfe braucht. Und du brauchst jede die du kriegen kannst.“: erklärte der Junge mit den schwarzen Haaren.

Sonata klammerte sich fest an den Regenschirm und sprach leise: „Danke.“ Darauf lächelte der Junge nur, was das Mädchen sehr überraschte. Seit dem Band Fiasko wollte niemand etwas mit Ihr zu tun haben, geschweige Ihr helfen. Und dennoch wirkten seine Absichten sehr ernst, noch nie hatte sie so eine Person getroffen. Gerade als sie den Gedanken vertiefen wollte, mischte sich Sonatas Magen mit einen Lauten knurren ein. Verwundert sah sie der Junge an, während die ehemalige Sirene einfach nur Rot wurde. „Du klingst mehr als nur Ausgehungert, warte Mal.“: sprach er und gab dem Mädchen mit den hellblauen Haaren den Plastiksack den er trug. „Es sind zwar nur die Rest von heute, aber sie sind noch gut.“: meinte der Junge und ging an Ihr vorbei. „Hey, warte. Was ist mit deinen Regenschirm?“: fragte Sonata. „Kein Problem, ich wohne ein Stück weiter. Behalt Ihn.“: sagte der Junge und winkte Ihr zu, dann verschwand er um die nächste Ecke.

Gespannt sah Sonata in den Plastiksack und konnte nicht fassen was sie sah. Frisches Gebäck, von Brot bis hin zu Semmeln. Sie konnte Ihr Glück gar nicht glauben und dazu konnte sie jetzt nicht mehr nass werden. Fröhlich machte sich auf den Weg, allerdings blieb sie stehen und sah zurück zu der Ecke, wo der Junge verschwunden war. „Er war wirklich sehr nett, hoffentlich sehe ich Ihn wieder.“: sagte Sonata und lächelte dabei Glücklich.
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