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Victoria Edison - Through the Scorch

von Nyala
GeschichteAllgemein / P12
Newt OC (Own Character) Thomas
14.09.2016
29.12.2016
26
42.179
3
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24 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
14.09.2016 1.291
 
So. Hier ist das erste Kapitel des zweiten Teils. Ich hoffe es ist okay, dass ich jetzt in der Ich-Perspektive schreibe. Wenn nicht, dann schreibt mir das und wenn es eine gewisse Anzahl nicht mag, schreibe ich es nochmal um ^^
Und jetzt viel Spaß!
Nyala





Kapitel 1: 'Es gibt noch mehr?'

Vorsichtig wische ich mir mit dem Lappen über meine Seite. Sie tut höllisch weh, bei der kleinsten Berührung. Dieser dumme Griever hat mich ordentlich erwischt. Aber ich kann nichts machen. Zähne zusammen beißen und durch. Der Prem Typ meint, dass ich direkt nach dem duschen genäht werden soll. Soll mir recht sein. Je eher, desto besser. Und umso eher kann ich wieder zu Thomas und Newt und den anderen.
   Etwas später warte ich vor den Duschen auf Prem. Er meinte, dass er uns, mich und Teresa, hier abholen wird und uns zum Behandlungsflügel bringt. Teresa steht neben mir, ihre nassen Haare zu einem Dutt gebunden. Meine hängen mir über die Schultern und nässen mein T-Shirt ein. Dann kommt Prem endlich. Er lächelt uns an. "Schön. Ihr seid schon fertig. Dann bring ich euch zu den anderen." Mit einer Kopfbewegung zeigt er uns, dass wir ihm folgen sollen.
   Als wir durch die ganzen Gänge gehen, erklärt er uns, was heute noch auf uns zu kommen wird. "Ihr werdet jetzt medizinisch untersucht. Auf eure Fitness und ob euch irgendwas fehlt. Danach werdet ihr erstmal auf eure Zimmer gebracht. Ihr zwei werdet von den Jungs getrennt, damit nichts unschönes passiert. Aber ihr werdet ja auch nicht allein in dem Zimmer sein." Verwirrt wechseln Teresa und ich einen Blick. "Was meinen Sie damit?" Kurz schaut er lächelnd über seine Schulter. "Das werdet ihr noch sehen." Mein Blick wird noch verwirrter. Was meint er damit? "Gegen 19 Uhr gibt es dann essen. Dann trefft ihr auch wieder auf eure Freunde."
"Warten Sie! Erst zum essen? Was ist mit davor?" Der Mann bleibt stehen und mustert mich schnell. "Wir dürfen euch leider nicht allein rumlaufen lassen. Regel von ganz oben. Tut mir leid." Kurz verharrt er noch so, ehe er sich umdreht und weiter geht. Das ist doch totaler Klunk! Das heißt, dass ich, was weiß ich wie lange, mit Teresa und fremden Mädchen in einem Zimmer hocke? Wow, toll.
   Etwas später sitze ich auf einem Krankenbett. Von den Jungs ist noch nichts zu sehen und langsam mache ich mir sorgen. So lange werden sie doch nicht duschen, oder? "Deine Freunde sind sicher auch bald hier." sagt eine Ärztin und kommt auf ihrem Stuhl zu mir gerollt. Diese Bewegung kommt mir so vertraut vor, obwohl ich mich nicht daran erinnere. "Ich bin Dr. Schell. Bevor wir uns deiner Verletzung widmen," sie deutet auf mein blutiges Shirt, "muss ich dir etwas Blut abnehmen und ein paar Tests machen." Nebenbei legt sie ein paar Sachen neben mich. Eine Nadel und ein paar längliche Gefäße. Eindeutig für mein Blut. "Bitte gib mir deinen linken Arm." Ich tue, was sie verlangt und schnell bindet sie ein Tuch um meinen Oberarm. "Das wird nur kurz etwas weh tun. Aber nach allem was ihr durchgemacht habt, ist das nichts." Sie lächelt, tastet nach einer Vene und steckt dann die Nadel rein. Kurz verziehen ich mein Gesicht, aber es stimmt. Es tut wirklich nur etwas am Anfang weh.
   Als Dr. Schell zwei dieser Gefäße voll hat, geht die Tür auf und die Jungs kommen rein. Sofort grinse ich, als ich Newt sehe. Er grinst zurück und wird von einem anderen Arzt zu einem Behandlungsstuhl gebracht. Dieser Stuhl ist nicht weit von meinem Bett entfernt. "Ich spritze dir jetzt ein paar Vitamine, zur Vorsorge." Ich schaue wieder zu Dr. Schell, die eine Spritze öffnet. Eine andere Frau kommt und stellt sich zu Newt. Vermutlich um das selbe zu tun, wie Dr. Schell bei mir.
   Zehn Minuten später sind meine Blutwerte da. Dr. Schell schaut sie sich an und ich hab' keine Ahnung, was ihr Gesicht sagt. Newt sitzt neben mir, er ist fertig und hat darauf bestanden, dass er bei mir bleibt. Das ist schon extrem süß von ihm. Er nimmt meine Hand, als Dr. Schell auf schaut. "Wir können dich nicht narkotisieren. Es wäre zu riskant. Trotzdem müssen wir das dringend nähen." Ich überlege. Mir fällt nur eine Sache ein. "Dann näht ihr mich ohne Narkose. Ich mein, ich hab' Griever überlebt und da werde ich so ein paar Stiche wohl auch gut überstehen." Mein Blick fällt auf Newt, der etwas skeptisch schaut. "Bist du dir sicher?" Ich nicke und schaue wieder zu Frau Dr. Schell. "Also wenn du dir da ganz sicher bist. Wir haben auch eine Creme, die die Haut etwas betäubt, aber du wirst trotzdem was spüren." Wieder nicke ich. Ich bin mir total sicher. Ich will das die verdammte Wunde heilt und das kann sie nur, wenn sie genäht ist. "Du bleibst bei ihr?" fragt Dr. Schell Newt. Dieser stimmt sofort zu. "Gut. Ich geh' schnell alles vorbereiten. Leg du dich schon mal bequem hin und zieh dein Shirt hoch. Ich bringe dir auch gleich ein frisches mit." Ich nicke verstehend und schon geht Dr. Schell.
   Nur wenig später ist sie wieder zurück. Sie zieht die Vorhänge zu und bereitet sich vor. "Du willst das immer noch machen, Blume?" Ich nicke und lächel ihn an. Newt sitzt vor mir auf den Boden. "Ja. Ich bin mir sicher." Seufzend nickt er und ich halte ihm meine rechte Hand hin. Meine linke liegt unter meinem Kopf. Newt nimmt sie in die Hand und küsst meine Finger. Zufrieden verschränken sich unsere Finger. "Sollte es sehr weh tun, darfst du ruhig meine Finger abquetschen." Ich lache kurz. "Ich hoffe doch nicht das es so schlimm wird."
"Bist du bereit, Victoria?" Kurz schiele ich zu Dr. Schell, die mich fragend anschaut. "Jap. Kann los gehen." Im nächsten Moment spüre ich die kalte Nadel an meiner wunden Haut und danach ein stechen. Ich atme tief ein und verziehe mein Gesicht vor Schmerz. Wenn die Salbe den Schmerz etwas lindert, dann will ich nicht wissen, wie sehr es ohne weh tun würde. "Verdammt. Es tut mehr weh, als ich dachte." Beruhigend streicht Newt mir mit den Daumen über die Hand. Tränen steigen mir in die Augen, aber ich schaffe es, dass sie diese nicht verlassen. Ich beiße meine Zähne zusammen und habe etwas Angst Newts Finger zu brechen.
   "Hey, alles gut. Es ist bald geschafft. Soll ich dir erzählen, wie's den anderen Gladern geht?" Newt versucht mich abzulenken, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Ich nicke also und konzentriere mich auf ihn und seine Stimme. "Clint hat es ich glaube mit am schlimmsten getroffen. Er hat sich sein Bein gestaucht. Ein Wunder das er so weit laufen konnte. Minho hat nur ein paar Kratzer und Prellungen, wie eigentlich auch alle anderen. Teresa ist auch noch bei ein paar Tests. Chucky geht es sehr gut und auch Thomas. Er hat 'nen ziemlichen Kratzer am Oberschenkel, aber sonst alles okay. Im nachhinein gibt es gar nicht so viel zu erzählen." Ich lächel kurz und bringe zwischen zusammen gebissenen Zähnen hervor: "Wie geht's dir?" Ein Lächeln huscht über sein Gesicht. "Mir geht's gut. Bin froh endlich aus dem shuck Maze raus zu sein. Ich hoffe jetzt wird alles besser."
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