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Erstkontakt Liebe

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12
Florence Spencer Grayson Spencer Jasper Grant Pandora Porter-Peregrin
12.09.2016
09.02.2020
21
31.076
6
Alle Kapitel
41 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
12.09.2016 1.323
 
Hallo ihr Lieben :)

Ich bin endlich wieder zurück, alle privaten Probleme sind soweit geklärt und ich will meine volle Aufmerksamkeit wieder meinen Geschichten hier widmen. Ich hoffe noch immer, dass ihr mir die Wartezeit nicht übel nehmt :)

Und ich starte direkt mit einem neuen "Baby" wie ihr seht. Es zeigt unsere lieben Helden mal ein paar Jahre früher. Ihr dürft euch freuen. Die Suche nach der ersten großen Liebe ist nicht immer einfach, da spreche ich aus Erfahrung :D ;D

Die Charaktere gehören natürlich wie immer in diesem Fandom der wunderbaren Kerstin Gier <3

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr ein Review dalassen würdet und natürlich sind auch Favo-Einträge und Empfehlungen herzlich willkommen. Mich interessiert es, was ihr zu der neuen Idee sagt und ganz besonders interessiert es mich, was ihr zu der kleinen Neuheit sagt, die ihr in Kapitel zwei kennen lernen werdet. Ihr dürft gespannt sein :*

Jetzt aber viel Spaß und ganz liebe Grüße
Eure Mrs Snuggles

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Eins – Florence Spencer ♀


Mit einem lauten Reißen beförderte ich das nächste Poster von meiner Wand und warf es neben mir in den schon überfüllten Mülleimer, jemand räusperte sich hinter mir. „Was treibst du hier, Flo?“, fragte Grayson verwirrt und sah sich in meinem Zimmer um, ich funkelte zu meinem Bruder herüber. Er trug bloß eine Jogginghose und unseren Schulpullover, beide hatten anscheinend schon etwas länger nicht mehr unsere Waschmaschine gesehen – Grayson konnte gelegentlich ein richtiges Schwein sein. „Ich räume auf und werde das Zimmer neu streichen, das treibe ich“, fauchte ich und Grayson zog eine Braue in die Höhe, ich machte einfach weiter. Ich war unglaublich wütend und auch irgendwie traurig, enttäuscht. Wie konnte man bloß irgendein französisches Flittchen nehmen, wenn ich ihn doch gefragt hatte, ob wir nicht einmal etwas machen wollten? Wieso musste Arthur das machen? Ich presste meine Lippen aufeinander, als ich daran dachte, wie stolz Arthur Henry gestern bei uns im Garten von der blöden Praktikantin seines Dads erzählt hatte. Daran wie er gegrinst hatte, als er davon erzählte, wie das Mädchen nackt ausgesehen hatte und das er Henrys Leidenschaft für Sex verstehen könne. Ich nahm die ganzen Bilderrahmen von meiner Wand, darunter war das Rot meiner Wand ein wenig intensiver. Ich würde einfach nie wieder an Arthur denken, an keinen Jungen dieser Welt – sie waren alle zusammen Idioten und keinen meiner Gedanken wert. Ich würde einfach eine unabhängige Frau werden, die niemals einen Mann brauchte! Und das fing damit an, dass ich von meinem Mädchenzimmer wegkommen musste – deswegen würde ich es streichen. In einem hellen Cremeton, Dad hatte mir die Farbe bereits besorgt und auf mein Schnauben und Wüten hin einfach schnell das Zimmer verlassen. Was Grayson auch tun sollte! „Und warum, wenn man fragen darf?“ „Weil nicht jeder den ganzen Tag vor seiner blöden Konsole hängen kann, andere fangen etwas mit ihrem Leben an.“ „Zick mich nicht so an, Flo. Ich kann nichts dafür, wenn dir irgendjemand dumm gekommen ist oder so“, brummte Grayson und verschwand dann, ich atmete tief durch. Ich schüttelte meinen Kopf und machte dann einfach weiter.
Ich räumte mein Regal aus, klebte die Kanten und Leisten ab und versuchte dann meinen Schrank von der Wand weg zu ziehen – dem musste ich mich allerdings geschlagen geben. Ich ließ mich mit dem Hintern auf den Boden fallen und rieb mir fest über das Gesicht, drückte die Handballen gegen meine Augen. Ich durfte nicht weinen, nicht wegen Arthur – nicht, weil er nicht mich, sondern nur andere Mädchen gut fand. Meine Nase kribbelte und brannte, während ich meine Lippen immer fester aufeinander drückte – jemand klopfte leicht gegen meine offene Tür. „Prinzessin?“, fragte Dad und ich schniefte, spürte kurz darauf Dads Arme um meinen Schultern. Er zog mich sanft an sich und wog mich hin und her, einzelne Tränen liefen mir über die Wangen herunter. „Egal was es ist, es wird wieder gut, Florence“, flüsterte Dad und strich mir über das Haar, ich atmete zittrig ein. „Nein, wird es nicht. Es ist alles doof und ich hasse...“, fing ich an, brach jedoch ab – ich wollte nicht, dass Dad wusste, dass ich Arthur mochte. Das ich Arthur gemocht hatte. Vielleicht sogar ein bisschen in ihn verliebt gewesen war. „Ein Junge, der dich zum Weinen bringt, ist es nicht wert, Prinzessin. Und den würde ich auch gar nicht im Haus haben wollen! Du findest jemand viel besseren, ok?“ Dad hob mein Gesicht an und lächelte ein wenig unsicher, wahrscheinlich wünschte er sich Mum gerade her – damit sie mich trösten und mit mir über Jungs reden konnte. Ich lächelte schwach, Dad strich mir sanft meine Wangen trocken. „Danke, Dad.“ „Immer, Prinzessin. Soll ich dir vielleicht bei dem Schrank helfen?“ Ich nickte und wir rappelten uns beide vom Boden auf, das Telefon begann zu klingeln. „Grayson!? Geh ran!“, rief Dad und deutete auf die eine Ecke des Schranks, ich umgriff die Kanten. „Wir ziehen in meine Richtung und...“ „Warum kann Flo nicht gehen? Das ist doch bestimmt eh wieder für sie!“, brüllte Grayson und stampfte betont laut durch den Flur, ich verdrehte meine Augen. „Er trägt schon wieder den ganzen Tag nur seine Jogginghose, Dad“, meinte ich und Dad seufzte, rieb sich über seine Glatze hinweg. „Er...“ „Es ist Pandora, wie ich gesagt habe. Flo!“, rief Grayson und ich ließ wieder von dem Schrank ab, schob mich in den Flur und nahm meinem blöden Bruder das Telefon ab. „Was gibt’s, Pandora!?“

Ich band mir meine Haare neu zu einem Zopf und zog einzelne Strähnen strammer, Pandora neben mir klickte immer wieder auf ihrem Kugelschreiber herum. „Das nervt, Pandora.“ „Wir sollen uns Sportkurse aussuchen, Flo. Ich finde aber alles davon ziemlich doof“, seufzte die Blondine und hob ihren Kopf, rümpfte die Nase etwas. „Nimm doch einfach Tanzen.“ „Ich kann aber nicht tanzen und will mich nicht auslachen lassen“, murmelte meine Freundin und richtete ihre Augen wieder auf das Blatt vor sich, um uns herum füllte sich das Klassenzimmer allmählich. Es war die erste Woche des ersten Schuljahrs, in dem wir zu den Ältesten gehörten – wir waren jetzt in der Oberstufe und alles änderte sich. Wir waren nun keine Klassen mehr und mischten uns untereinander, ich war trotzdem froh Pandora noch in einigen Kursen bei mir zu haben. Wir waren schon seit unserer ersten Woche hier auf der Frognal befreundet, sie kannte mich am besten von allen. Doch ich hatte es noch nicht über's Herz gebracht ihr von Arthur erzählen. Ich wollte es nicht noch einmal sagen, geschweige denn daran denken. Ich zog meine Mappen hervor und schlug mein Biobuch auf, Pandora seufzte. „Basketball kann ich auch nicht und Hockey ist so brutal. Was hast du genommen, Flo?“ „Tanzen“, grinste ich und wieder seufzte die Brünette neben mir, jemand räusperte sich.
„Ähm, ist da vielleicht noch frei?“, fragte ein Junge mit brünetten Haaren, die ihm etwas in der Stirn hingen – er versuchte es mit einem unsicheren Lächeln. Ich glaubte, es war Callum Caspers, ich kannte ihn nur durch Secrecy – letztes Jahr hatte er sich auf einer Klassenfahrt wegen dem verdorbenen Essen übergeben und sie hatte es ganz groß in ihrem Blog aufgezogen. „Klar“, lächelte ich und sah dann wieder zu Pandora, während Callum sich neben mich setzte – ich nahm meiner Freundin den Kugelschreiber aus der Hand. „Du tanzt einfach mit mir, Pandora. Das wird lustig.“ „Das wird der Horror“, jammerte sie sofort und sah etwas scheu zu Callum herüber, der unser Gespräch nun hören konnte. „Ich bringe es dir bei, Pandora. So sind wir wenigstens zusammen, mh?“ Sie nickte ergeben und ich machte zufrieden lächelnd einen Harken in das richtige Feld, Mr Bridgewater betrat den Klassenraum. „Wann fährt dein Dad eigentlich nochmal weg?“, flüsterte Pandora und verstaute ihren Zettel, ich nahm die Kappe von meinem Füllfederhalter. „In zwei Wochen, ich muss Grayson noch die Idee von einem langen Lan-Party-Wochenende austreiben.“ Pandora kicherte leise. „Das wird nicht gerade einfach?“ „Das wird eine Schlacht“, grinste ich und hob meinen Blick, als Mr Bridgewater sich räusperte.
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