Till the End

GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Cedric Diggory Draco Malfoy Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle OC (Own Character) Severus Snape Sirius "Tatze" Black
11.09.2016
17.10.2020
42
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17.10.2020 2.389
 
Kapitel 40 The obliviated Obliviator


Flashback


Reges Treiben herrschte im Zauberministerium. Hexen und Zauberer jeder Größe, jeden Alters, jeder Nation stürmten die langen, schwarzen Marmorgänge auf und ab. Ob in abgetragenen Hemden eingekleidet, in vornehmen Anzügen oder langen, eleganten Roben, eines hatte der Großteil von ihnen gemein: Auf ihren Gesichtern spiegelte sich Müdigkeit wider, die sich in Form von hängenden Lidern oder dunklen Augenringen bemerkbar machte. In manch anderen Gesichtern war es Stress oder Hektik, die den mangelnden Schlaf überschattete.  Die Szenerie ähnelte einem Kommen und Gehen, wie es im Bilderbuche stand.

Unter all den Zauberern befand sich ein mittelgroßer, blonder Mann mit schütterem Haar. Sein Arbeitsinstrument war nichts weiter als sein eigener Zauberstab, den er stets bei sich trug und wie seinen eigenen Augapfel zu hüten wusste. Sein Name war Arnold Friedlich. Ein hin und wieder etwas aufmüpfiger jedoch höflicher und sehr engagierter Mann. Keiner seiner Kollegen würde ein schlechtes Wort über diesen guten Herrn zu verlieren wissen, seine Arbeit stets gründlich und gewissenhaft erledigend. Noch nie war über ihn eine Beschwerde jeglicher Art eingetrudelt. Eine Rarität in seiner Abteilung.

Dieser Tag, der dritte Sonntag des Monats, begann für ihn wie jeder andere im Ministerium und doch verlief nichts wie geplant.

Angefangen bei der piepsigen Kinderstimme, die an Friedlichs Ohr drang, als er durch den goldenen Torbogen trat, um ins Innere seiner Abteilung zu gelangen. Inmitten davon saßen zwei kleine Mädchen mit dem Rücken zu ihm gewandt. Eines der beiden hatte glattes, karamellfarbenes Haar, das ihr beinahe bis zur Hüfte reichte. Das andere Mädchen hingegen trug goldglänzendes Haar in leichten Wellen, knapp bis über die Schultern. Kinder sah man selten hier.

„Was ist ein Muggel?“ fragte letztere, doch ihre Stimme wurde kaum einen Moment später von anderem Stimmgewirr übertönt.

„Schon gehört? Xenophilius Lovegoods Frau Pandora hat es erwischt. Ist gestern bei einem ihrer Zauberexperimenten tödlich verunglückt. Eine Tragödie sag ich dir.“ erzählte eine Kollegin aufgelöst in einer kleinen, angesammelten Runde, zog damit alle Aufmerksamkeit auf sich, während Friedlich die ersten Bürotische hinter sich ließ. Ohne es zu bemerken, machte Friedlich kurzzeitig Halt. Pandora Lovegood tot? Das konnte nicht sein.

Doch bevor er sich in das Gespräch seiner Kollegen einbringen oder sich gar weitere Gedanken darüber machen konnte, rief ihn ein anderer Kollege in Form von wilden Handbewegungen zu sich. Als er näherkam, sah er Schweißperlen auf dessen Stirn glänzen.

„Irgendein Scherzkeks hat es wohl für besonders witzig gehalten Occamy-Eier in einem Hühnerstall zu platzieren. Du kannst dir das Chaos ausmalen.“ erklärte dieser kurzangebunden, während er sich eilig seinen Mantel überzog, zeitgleich fassungslos den Kopf schüttelnd. „Die zwei da…“ Er deutete mit seinem Kinn in Richtung der beiden Mädchen, während er die obersten Knöpfe zuknüpfte. „… sind Zeugen von Magie geworden. Unsere einzigen Zeugen. Ich habe sie erst vor wenigen Minuten hierhergebracht, konnte mich noch nicht darum kümmern. Sie befanden sich in einem Baumhaus inmitten Londons.“ Er beugte sich über seinen Schreibtisch, nahm die nächstgelegene Feder und kritzelte etwas auf einen abgerissenen Zettel. „Die Adresse. Könntest du dich bitte um die beiden annehmen und herausfinden, was zum Barte des Merlins diese Verunstaltung verursacht hat?“

„Verunstaltung?“ Friedlichs Brauen trafen sich in der Mitte seiner Stirn, während er auf die gekrakelte und schlecht leserliche Schrift seines Kollegen starrte.

„Du kannst es nicht übersehen.“  Mit diesen Worten klopfte ihm sein Kollege bereits zweimal auf die Schulter und verließ eiligen Schrittes die Abteilung. Unter dem Türrahmen stieß er beinahe mit jemand anderem zusammen. Die zweite Merkwürdigkeit an diesem Tag. Es war Derwent. Sollte er nicht weiterhin beurlaubt sein? Aus der Ferne nickten sich die beiden kurzerhand zu, bevor sich Friedlich, seinen Zauberstab bereits gezückt, an seine Arbeit machen wollte und seinen Weg zu den Mädchen fortsetzte. Beide hatten sich in der Zwischenzeit in seine Richtung gedreht und musterten ihn mit Gesichtsausdrücken, die nicht hätten unterschiedlicher sein können.

Mit verschränkten Armen und zusammengekniffenen Augen saß das blonde Mädchen an Ort und Stelle. Ihr kaltes Eisblau durchbohrte ihn mit einer unnatürlichen Skepsis, die ihm eine leichte Gänsehaut verschaffte. Er spürte regelrecht eine Erleichterung, als er seinen Blick von ihr nahm und das zweite Mädchen musterte, die scheinbar darauf bedacht war einen besonders großen Abstand zu der anderen einzuhalten. Rote, verweinte Augen starrten ihn an. Im Schein des Lichts glänzten Spuren von Tränen an ihren rosigen Wangen. In ihrem Blick spiegelte sich Angst, doch ihr Äußeres war viel noch viel erschreckender. Ihr gesamter Körper war übersät mit großen, grünen Wucherungen, die er keine Sekunde später als haarige Warzen identifizierte, mit dem Durchmesser von etwas zu groß geratenen Erbsen. Sein Kollege hatte nicht untertrieben.

Früher hätte er bei diesem Anblick eine angewiderte Schnute gezogen, gefolgt von einem entschuldigenden Blick, sobald er bemerkt hätte, dass seine professionelle Maske noch einiges an Übung bedurfte. Heute, nach über 20 Jahren Erfahrung, wusste er es besser. Und noch besser wusste er, was er zu tun hatte. Friedlich war wahrlich nicht unberechtigt als einer der zuständigen „Vergissmich“ in der Abteilung für Magische Unfälle und Katastrophen bekannt. Seine Aufgabe war es, das Gedächtnis von Muggeln zu löschen, die etwas Magieverdächtiges erlebt oder gesehen hatten. Oder es am eigenen Leib spüren mussten, so wie es bei diesen beiden der Fall war.

Doch als er sich dem blonden Mädchen vorsichtig näherte, um sie näher betrachten zu können, legte sich seine Stirn in tiefe Falten. Keine Warzen. Nichts. Was auch immer diese Auswucherungen hervorgerufen haben musste, hatte scheinbar nur das dunkelhaarige Mädchen erwischt. Eine magische Pflanze? Ein magisches Wesen vielleicht?

„Kann ich dir behilflich sein, Arnold?“

Der Vergissmich zuckte heftig zusammen und fuhr herum. Er hatte Derwent nicht kommen hören.

„Nicht nötig.“ sagte er blinzelnd, rang sich ein Lächeln ab, während sein Herz durch diesen Schock noch immer kräftig gegen seinen Brustkorb hämmerte. Derwent trug wie gewöhnlich einen dunkelblauen Umhang über eine beige Robe, die ihn vermögender wirken ließ, als er tatsächlich war. Es musste eine Ewigkeit her sein, seitdem er ihn das letzte Mal gesehen hatte und doch hatte er sich kaum verändert. „Darf man dich wieder herzlich zurück heißen?“

„Bald.“ sagte Derwent, so etwas wie ein leichtes Mundwinkelzucken war auf seinem Gesicht zu sehen. „Ich war eigentlich hier, um mit unserem Vorgesetzten zu sprechen, aber ich denke, ich bin etwas zu früh dran. Bist du dir sicher, dass du nicht etwas Hilfe benötigen könntest? Ich bin ohnehin gezwungen zu warten.“

Friedlich wechselte einen Blick zwischen Derwent und den beiden Mädchen. „Wenn ich es mir recht überlege, könntest du sie zum Magischen Unfallumkehr-Kommando bringen? Die sollen sich dort um…“ Er drosselte seine Stimme, sodass ihn das kleine Mädchen nicht hören konnte „… diese Verunstaltung kümmern und sie im Anschluss wieder zu mir zurückbringen?“

Derwent nickte. „Selbstverständlich. Was ist mit der anderen?“

„Sie zeigt keinerlei Anzeichen für magisch verursachten Schaden.“

Sein Kollege ging in die Hocke und musterte die Kleine. Er nahm ihr Kinn in die Hand und drehte es einmal nach links und einmal nach recht, bevor er seine Hand wieder zurückzog.  Sie wehrte sich nicht. Das andere Mädchen gab ein lautes, verängstigtes Schniefen von sich.

„Nun.“ Derwent richtete sich auf. „Ich nehme an, du wirst umgehend ihr Gedächtnis modifizieren?“

„Zuvor muss ich noch herausfinden, was genau geschehen ist.“ erwiderte Friedlich.

„Natürlich. Um ehrlich zu sein, fehlt mir die Arbeit ein wenig.“ Derwents Mundwinkel zuckten erneut kurzzeitig.

„Mr. Friedlich?“

Eine zierliche Gestalt unter dem Türbogen räusperte sich und der Blick des Vergissmich löste sich von Derwent.

„Mrs. Hopfkirch.“ sagte er, konnte aber die Verwunderung darüber, sie hier anzutreffen, in seiner Stimme nicht gänzlich verbergen. Damit wäre Nummer drei an ungewöhnlichen Dingen an den Fingern abzuzählen. „Was führt Sie in unsere Abteilung?“

„Die Antwort liegt direkt vor ihnen.“ Mafalda Hopfkirch schritt in seine Richtung durch die Bürotische hindurch. Ihre spitzen Schuhe klackerten unaufhörlich auf dem Holzfußboden.

„Die Mädchen?“  

„Die Mädchen.“ wiederholte sie und ein blasses, unechtes Lächeln erschien auf ihren schmalen Lippen. Als sie direkt vor den beiden Vergissmich stehen blieb, ließ sie Derwent eine kurze Begrüßung in Form eines knappen Nickens zukommen.

„Ich muss sie leider vorerst vertrösten, Mrs. Hopfkirch. Es war mir leider noch nicht möglich, die Ursache hierfür herauszufinden.“

„Das wird auch nicht mehr nötig sein. Sie wird mit mir kommen.“

Nun war es Derwents Blick, der auf Friedlich ruhte.

Friedlich blinzelte. „Ohne sie vorher einer Gedächtnismodifikation unterzogen zu haben? Mrs. Hopfkirch, es ist meine Pflicht als Vergissmich Sie an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesen beiden Mädchen um Muggel handelt und es eine potentielle Gefahr für die magische Welt darstellen würde, wenn sie jetzt mit Ihnen käme, ohne vorgenommener Gedächtnismodifikation.“

Ein lautes ‚Klack, Klack‘ ertönte, als Mrs. Hopfkirch zwei Schritte auf die beiden zutrat, ihren Blick nicht von Friedrich nehmend und ein etwas zu freundliches Lächeln auf den Lippen wahrend. „Ich weiß Ihre Bemühungen zu schätzen, Mr. Friedlich, doch dabei handelt es sich um eine Anordnung von oben.“

Der Vergissmich nahm einen tiefen Atemzug, doch dann trat er zur Seite. Eine Anordnung von oben. Er wusste genauso gut wie Hopfkirch, dass dies das Stichwort war, lieber keine Fragen zu stellen, zumal Hopfkirch hierarchisch eine Stufe über ihm stand.

„Gut.“ murmelte er. Sein Unbehagen über diese Entscheidung stand ihm so klar ins Gesicht geschrieben, dass man meinen könnte, die antrainierte Maske der letzten 20 Jahre hätte nie existiert.

„Ich brauche nur die Blonde. Die andere bringen Sie…“ Mafalda Hopfkirchs rechte Braue hob sich unweigerlich an, als sie ihren Blick musternd über die grünen Warzen gleiten ließ. „… nun, zum magischen Umkehrkommando. Löschen Sie ihr Gedächtnis und kommen Sie dann bitte umgehend in mein Büro.“

Friedlich nickte lediglich. In seiner linken, geschlossenen Hand fühlte er das weiche Papier, auf dem der Ort des Unfalls notiert stand.

„Und Derwent.“ Ihr Blick glitt nach rechts. „Sie begleiten mich.“

Kaum einen Augenblick später nahm alles seinen Lauf. Hopfkirch und Derwent verließen gemeinsam mit dem blonden Mädchen die Abteilung der Vergissmich, während Arnold Friedlich tat, was ihm aufgetragen wurde.

*****


Etwa eine Stunde später ertönte ein schweres Klopfen an der Tür zu Hopfkirchs Büro.

„Kommen Sie herein.“

Arnold Friedlich kam ihrer Aufforderung unmittelbar nach. Das Büro war nicht allzu groß, doch auch nicht sonderlich klein. Eine alte, metallene Schreibmaschine stand auf dem Bürotisch. Ihre Tasten betätigten sich von selbst, verursachten ein unregelmäßiges, metallisches Klicken nach dem anderen. Madalfa blickte angestrengt auf ihre Schreibunterlagen, eine Lesebrille mit schmalen, eckigen Gläsern auf ihrer Nasenspitze sitzend. Ihre Gesichtszüge wirkten etwas eingefallen, begleitet von leichten Augenringen, die sie älter wirken ließen, als sie eigentlich war.

„Nun. Ich denke, Sie haben einige Fragen, nicht wahr?“ meinte sie, ohne dabei jedoch aufzusehen.

Friedlich räusperte sich, bevor er zu sprechen begann. Etwas hier stimmte nicht, doch er konnte nicht sagen, was es war. Ein seltsames Gefühl von Unbehagen breitete sich auf ihn aus, als würde man ihn beobachten. „Wo ist das Mädchen?“

„Wurde abgeholt.“

„Und ihre Erinnerungen?“

Ein Klirren ertönte. Die Schreibmaschine hatte ihren Bericht scheinbar fertiggstellt und regte sich nicht mehr. Nun sah die Ministeriumsangestellte hoch, durchleuchtete ihn mit ihren grünen Augen.

„Darum wurde sich gekümmert. Sie befindet sich bereits wieder Zuhause bei ihren Eltern, ohne die leiseste Ahnung.“ Mafalda Hopfkirch befeuchtete mit ihrer Zunge ihre schmalen Lippen. „Weshalb erzählen Sie mir nicht, was genau Sie über das andere Mädchen erfahren haben, Mr. Friedlich?“  Sie nahm ihre Brille von ihrer Nase, legte sie neben einer halbvollen Tasse Tee ab und verschränkte ihre langen, dünnen Finger ineinander.

Er zögerte, wohlwissend, dass ihm nicht zustand, ihr Ratschläge zu geben oder eine Erklärung für all das hier zu fordern. Doch das, was er soeben im Gedächtnis des Mädchens gesehen hatte, ließ ihm nach wie vor das Blut in den Adern gefrieren. In all den Jahren, in denen er nun bereits als Vergiss-mich arbeitete, hatte er vieles zu Gesicht bekommen. Drachen, die so plötzlich über den Köpfen von Muggeln hinweggezischt waren, magische Teekannen, die sich niemals leerten, Imps, die auf Muggeldachböden Chaos hinterlassen hatten. Doch das hier war von ganz anderer Dimension.

„Das Mädchen, das sie mitgenommen haben…“ Friedlichs Brustkorb hob sich stark an. Ihm war bewusst, dass er sogleich etwas vollkommen Absurdes, etwas gänzlich Unmögliches aussprechen würde. Hätte er es nicht selbst gesehen, würde er es nie wagen, derartiges in den Mund zu nehmen. „… sie ist für die magische Verletzung des anderen Mädchens verantwortlich gewesen. Sie ist eine Hexe.“

Die beiden starrten einander an, als er die letzte Silbe ausgesprochen hatte.

Dann, so plötzlich, erhob sich Mafalda Hopfkirch von ihrem Bürostuhl, schlendere um ihren Schreibtisch herum und blieb vor Friedrich stehen.

„Ich weiß.“ sagte sie unnatürlich beherrscht und ruhig. „Und Sie müssen verstehen, dass Sie Zeuge von etwas geworden sind, das größter Geheimhaltung unterliegt. Deshalb ist es von äußerster Wichtigkeit, dass Sie mir sagen, ob noch jemand über ihren Aufenthalt Bescheid weiß.“

Friedlich nickte zögerlich und nannte ihr den Namen seines Kollegen, der ihm diesen Fall übergeben und anschließen zu dem Vorfall mit den Occamyeiern aufgebrochen war. Als er zu Ende gesprochen hatte, war von neuem das Tacken der Schreibmaschine zu hören und das Klirren, als sie einen Absatz machte.

„Sind Sie sicher, dass abgesehener Ihrer anderen anwesenden Kollegen niemand ihre Anwesenheit zur Kenntnis genommen hat?“

Er bestätigte, doch dann fiel ihm etwas ein, das ihn schon auf dem Weg hierher durch den Kopf gegangen war. „Wo ist Derwent?“

„Das ist mir nicht bekannt. Unsere Wege haben sich vorhin getrennt.“

Hopfkirchs Antwort hinterließ eine fremde Unordnung in seinem Kopf. Wollte Derwent nicht noch ihren Vorgesetzten sprechen? Etwas stimmte hier nicht. Er konnte es so intensiv fühlen, als würde sich die Antwort nur wenige Meter von ihm entfernt befinden.

„Wissen Sie, Mr. Friedlich, mir ist durchaus bekannt, dass Sie einer der fähigsten Vergiss-mich des Ministeriums sind…“ begann Hopfkirch. Ihre grünen Augen wirkten kühl und leer. „…und genau aus diesem Grund sollten Sie verstehen, dass ich keine andere Wahl habe.“

„Was meinen Sie damit?“ Doch noch bevor er die Frage zu Ende gesprochen hatte, verstand er.

Und dann passierte es. Auf einmal fühlte Friedlich, wie ihn etwas Kaltes am Rücken traf und ihn lähmte. Im nächsten Moment fiel er unsanft zur Seite. Für einen Moment verschwamm seine Sicht und das Nächste, an das er sich erinnern konnte, war, den Boden und Hopfkirchs Schuhe plötzlich viel genauer als ihm lieb gewesen war, betrachten zu können. Doch das Letzte, woran er dachte, bevor ihn kalte Schwärze einholte, war nicht das blonde Mädchen, auch nicht das Geräusch von schweren Schuhen auf dem Boden, sondern die Nachrichten über Pandora Lovegoods Tod.
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