Melancholy Love

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Sakuya Watanuki Tsubaki
10.09.2016
21.11.2016
18
30493
7
Alle Kapitel
30 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
Hallöle ^3^/

Eure SleepyAshley hier :D
Da ich meine Vorstellung im Prolog total vergeigt habe, möchte ich es hier nachholen~
Also, Hallo :D XD

Da ist es nun, das erste Kapitel (wenn man den Prolog nicht mitzählt) und ich hoffe sehr, dass es euch gefallen wird :D
Falls es Leute gibt, die sich mit dem Reader Vokabular nicht gut auskennen, hier sind sie einmal im Schnelldurchlauf:

(y/n) = Your Name = Dein Name
(h/l) = Hair Lengh = Haarlänge
(h/c) = Hair Colour = Haarfarbe
(e/c) = Eye Colour = Augenfarbe

Und ich habe die Fanfiktion aus der "Ich" - Perpesktive, welches eigentlich relativ ungewöhnlich ist )hab ich so von anderen Seiten gehört), dennoch hab ich dies gemacht, damit ihr euch besser in den Reader hineinversetzen könnt (hoffe ich /D).

Viel Spaß ~! :D

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



2 Monate war es nun her, seitdem Tsubaki mich bei sich aufgenommen hatte.
Alles fühlte sich immer noch so seltsam und fremd an, auch wenn ich mich schön längst an die Tatsache hätte gewöhnen müssen, dass ich nun nicht mehr so war, wie vorher.
Denn ich, (y/n), wurde von nun an zu einem Vampir.
Gerade stand ich vor dem großen Spiegel und machte mir meine (h/l), (h/c) Haare zurecht, als ich mich nochmal genauer darin betrachtete.
Im Großen und Ganzen hatte sich eigentlich nicht wirklich etwas verändert, nur meine Augen waren anders. Anstatt ich meine von Natur aus (e/c), funkelnden Augen sah, blickte ich nun viel mehr in ein zwielichtig schimmerndes Blutrot, welche zwar cool aussahen, mir jedoch trotzdem jedes Mal einen Schauer über meinem Rücken jagte.
Was noch anders war, was man aber auf dem ersten Blick nicht sehen konnte, waren meine Zähne. Langsam und unsicher öffnete ich meinen Mund und stupste mit der zarten Zungenspitze an den spitzen Eckzähnen, die man eigentlich schon nicht mehr "Eckzähne" nennen konnte, sondern schon Reißzähne. Wie bei normale Vampire eben.
Alles eindeutige Anzeichen, dass ich eine Wandlung zum Vampir hinter mir hatte. Zu einer Person, die ich sehr gut kannte, jedoch auf einmal, von heute auf Morgen, völlig fremd wirkte.
Eine vertraute Fremde.

Nachdem ich mein Aussehen nach geschlagenen 30 Minuten hinter mir hatte, verließ ich, noch ein wenig verschlafen, mein Zimmer, um den anderen einen schönen "Guten Morgen" zu wünschen.
Tsubaki hatte mich bei sich aufgenommen, hieß aber jedoch nicht, dass wir beide komplett alleine wohnten. Es gab noch andere Vampir Mitbewohner, die er ebenfalls bei sich aufgenommen hatte, die sogenannten "Abkömmlinge".
Da gab es Belukia, der exzentrische und stark nach Aufmerksamkeit suchende Magier-Vampir, nur um eben ein kurzes, knackiges Beispiel zu nennen.
An sich war ja eigentlich ganz nett, nur war er, besonders wenn er Tsubaki zusammen war, einer der Lautesten und aufgedrehtesten Personen, die ich je in meinem Leben getroffen hatte.

Stören tat mich dies nicht, um Himmels Willen, ich war ja innerlich auch eine Frohnatur, nur hatte man sehr viel, und damit meine ich wirklich SEHR VIEL, Mühe, mich aus meinem Schneckenhaus zu locken, welches ich mir über die Jahre der endlosen Verluste und Mobbing Attacken aufgebaut hatte. Es... Brauchte einfach nur die richtige Person sein, und war dann noch aufgedrehter wie ein Eichhörnchen auf Ecstasy.

Jedenfalls bestätigte Belukia's Aussehen alleine schon, was für ein Exzentriker er war:
Knallpinke Haare, einen schneeweißen, Anzug, wie Magier ihn normalerweise trugen, plus Zylinder, und allen möglichen Schnickschnack an Accessoires: Anhänger, Haarspangen, Ketten, Ringe, Armbänder etc. pp.
Aber um ganz ehrlich zu sein, auch wenn er so durchgeknallt erschien: Wenn es darum ging, jemanden aufzuheitern, wenn er traurig war, oder einfach nur zum Lachen zu bringen, war er sozusagen der beste Freund dafür. Wenn die Stimmung sehr drückend oder trist war, war er immer der Erste, der versuchte alle wieder auf den Damm zu bringen.
Das war eines der Kernpunkte, die mich ihn so sympatisch finden ließ.

Ich stolzierte gemütlich die Diele entlang und musste doch noch einmal ausgiebig gähnen, als man mich schon voller Enthausiasmus, und das schon früh am Morgen, begrüßte.

"Guten Morgen, (y/n)-chaaaan~! Naaaaa hast du gut geschlafeeeen~? Siehst aber noch total müüüüüde aus~!", rief mich der, wie immer, gut gelaunte und breit grinsende Belukia während er wie ein Frosch auf einem Barhocker hocke, der an der Kücheninsel stand.

Wenn man gerade so zufällig an den Teufel dachte, lief man ihn auch schon direkt in die Quere. Natürlich war dies jedoch nicht boshaft gemeint.

"Guten Morgen, Belu~! Ja, ich habe ausnahmsweise mal gut geschlafen~!", posaunte ich munter und freudestrahlend aus mir heraus.

Nachdem ich munter zu ihm rüber gehüpft war, wurden seine Augen und sein Grinsen immer breiter.

"Ahhh~! Endlich scheinst du mal munter zu sein~!", gab er in einem fröhlichen Singsang wieder, "hast dich wohl endlich gefangen, hm~?"

Als Belukia die anmerkte, horchte ich in dem Moment ein Stückchen in mich hinein.

Tatsächlich war es so, dass ich nicht nur einigermaßen anders aussah, ich fühlte mich auch anders.
Die ersten paar Tage lief ich durch die Weltgeschichte wie ein Schluck Wasser in der Kurve und war kaum richtig ansprechbar, da ich noch zu verwirrt war. Beispielsweise konnte ich mich an die ersten 2 Wochen, seitdem ich hier war, kaum erinnern, weil ich das alles noch nicht so richtig fassen konnte. Meine Wahrnehmung war mehr als nur benebelt und ich hatte das Gefühl, dass ich nur ziellos umher wuselte.
Doch je mehr mich nicht nur Tsubaki, sondern auch die anderen Abkömmlinge, Stück für Stück aufklärten, desto mehr lichtete sich der Nebel und so langsam konnte ich wieder klarer denken.
Noch dazu kam, dass ich das erste Mal seit langem wieder richtig fröhlich sein konnte. Ich konnte so sein, wie ich war, ohne dass mich jemand auslachte oder dafür auf Anhieb verurteilte.
Ich war frei.
Dieses Gefühl der Freiheit war etwas, was ich mir vor meiner "Vampir-Zeit" ewig nicht mehr erlaubt hatte... Doch dazu kommen wir später nochmal.
Gerade genoss ich einfach die Gefühle der Freiheit und Glückseligkeit in vollen Zügen, ohne großartig darüber nachdenken zu müssen.

"Ausnahmsweise...", kicherte ich verlegen und errötete leicht, "ich denke, ich habe mich so langsam an das alles hier gewöhnt."

Belukia stieß ein fröhliches Lachen aus, sprang vom Hocker und nahm mich breit lächelnd an die Hand, um mit mir gemeinsam in Richtung Küche weiterzuhüpfen.

"Weißt duuuu~, das freu mich wiiiiiirklich sehr~! Ehrlich gesagt, hatte ich mir schon wahnsinnige Sorgen um dich gemaaaacht~!"

"H-Hattest du?", gab ich zwar verwundert, aber auch geschmeichelt von mir.

"Jaaaaa~, hatte ich~! Ich weiß, es ist am Anfang nicht leicht, aber mit der Zeit wird alles besser, glaub mir~!

In dem Moment konnte ich einfach nicht anders, als ein sanftes Lächeln von mir zu geben-
Seine aufmunternde Art steckte mich einfach erbahmungslos an.
Was mich aber noch mehr freute: Es gab tatsächlich Leute, die sich ernsthaft um mich sorgten.
Ebenfalls ein Privileg, welches ich damals nie wirklich genossen hatte...

"Mittlerweile kann ich auch wieder klarer denken", riss ich mich zwanghaft aus meinen Gedanken, die wieder in die entgegengesetzte Richtung meiner anhaltenden Gefühle umschlagen wollte, "und ich bin einfach Glücklich~ Was soll ich noch dazu sagen~?"

"Am besten gar nichts~ Lass es einfach geschehen~", sang Belukia und öffnete den Kühlschrank, um ein großes Tablett heraus zu zaubern, voll gepackt mit vielen Frühstücksutensilien.

Ich musste lachen, als ich genauer hinsah, WAS er da so auf dem Tablett hatte.

"So langsam hast du dir gemerkt, was ich gerne esse, hm?", scherzte ich und deutete mit dem Zeigefinger auf den extra großen Schokopudding.

Neben den Schokopudding fanden sich noch Wurstscheiben, Käsestückchen, Brot, verschiedene Marmeladenaufstriche und Quark wieder.

"Najaaaa~ Manches habe ich schon wieder vergessen~ Ich hab noch nicht gefrühstückt, ich wollte nämlich auf dich warten~ Alleine frühstücken ist soooooooooooooo langweilig~"

Wo er Recht hatte, hatte er Recht.

Wir stolzierten zurück zum Wohnzimmer, was sich zu einer richtigen Herausforderung herausstellte, denn Belukia war nicht gerade der geschickteste Vampir im Mondschein.
Tatsächlich brachte er es fertig, mehrmals auf den Küchenfliesen auszurutschen, ohne das irgendwas im Weg lag, wie zum Bleistift eine Bananenschale.
Schallenden Gelächters schob ich Belukia letzten Endes in Richtung Sofa, und er legte das, komischerweise unbeschadete, Tablett auf den Wohnzimmertisch.
Dann plumpsten wir nebeneinander aufs Sofa, sahen uns an und mussten breit grinsen.

"Wegen dir wird das Frühstück einiges Tages noch zum Ausdauersport deklariert", neckte ich ihn und schnappte mir sofort, den Schokopudding, ehe man es mir vor der Nase weg stibitzte.

"Und wenn schoooon~ Immerhin sind noch alle Käsestückchen drauf~", lachte er und zählte sie alle nach.

"Was zum Geier ist das hier für ein Lärm so früh am Morgen...? Da kriegt man ja Ohrenschmerzen...", brummte eine gewisse andere Person in den Raum rein.
Review schreiben