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Ihr Leben in der Einsamkeit

von -Maemi-
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Mimi Tachikawa und Palmon Taichi "Tai" Yagami und Agumon
06.09.2016
18.02.2021
18
34.199
11
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31.03.2017 2.735
 
~Kapitel 14~

Aufgeregt stand Mimi vor der Tür von Tai und drückte auf die Klingel. Das Kleid, welches sie gestern mit Sora gekauft hatte, brachte ihre Figur perfekt zur Geltung. Der Saum des Kleides umspielte sanft ihre Beine, es zeigte ein wenig Dekolletee. Die Haare fielen ihr in sanften Locken über ihre Schultern und ein dezentes Make-up rundete das ganze ab. In der Hand hielt sie die Tüte in der das Geschenk von Kari drin war. Eigentlich waren sie erst in zwei Stunden bei Tai verabredet, aber er hatte sie verzweifelt angerufen, weil er Hilfe bei der Dekoration brauchte und so hatte sie eher losgemacht und wollte ihm nun helfen. Als er die Tür öffnete trat ein überraschter Ausdruck in seine Augen. Natürlich, immerhin hatte sie sich nicht angekündigt und er schien auch nicht mit Besuch gerechnet zu haben. Wie es aussah kam es grade aus der Dusche. An seiner Brust waren noch einige Wasserperlen zu erkennen, auch seine Haare waren noch nass. Als sie ihren Blick nach unten gleiten ließ errötete sie und sah ihm wieder ins Gesicht. Das einzige was er trug war eine schwarze Boxershorts. Verlegen fuhr er sich mit einer Hand durch die Haare.

„Ich war grade duschen. Komm rein.“ Er trat einen Schritt zur Seite und ließ Mimi in seine Wohnung. Leise schloss er die Tür hinter ihr und verschwand schnell in sein Zimmer. Wahrscheinlich zog er sich grade an, ging es ihr durch den Kopf, den sie schnell schüttelte, um auf andere Gedanken zu kommen. Auf gar keinem Fall wollte sie so von Tai denken. Sie stellte die Tüte auf das Sofa, legte ihre Tasche daneben und schlüpfte aus ihren schwarzen Ballerinas, als die Tür zu Tais Schlafzimmer wieder aufging. Er hatte sich eine schwarze Hose angezogen und knöpfte sein weißes Hemd grade zu. Er sah nicht auf, als er wieder zu ihr sprach. „Was machst du denn schon hier?“

„Ich dachte ich helfe dir. Immerhin klangst du vorhin ziemlich verzweifelt, als es um die Dekoration ging“, zuckte Mimi mit den Schultern. Natürlich schaffte sie es einfach nicht ihren Blick von ihm zu wenden. Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihrem Bauch breit. Sie räusperte sich und knetete nervös ihre Hände. „Es soll doch alles perfekt sein für Kari.“

Jetzt sah er zu ihr auf. Ein breites Grinsen hatte sich auf seinem Gesicht breit gemacht. „Danke, Mimi. Ich bin dir wirklich etwas schuldig. Kari macht mich einen Kopf kürzer, wenn hier nicht ordentlich dekoriert ist.“

„Das würde sie niemals tun. Also, wo wollen wir anfangen?“, fragte sie und ließ ihren Blick durch das Wohnzimmer schweifen. Fieberhaft überlegte sie wie man den Raum besser zur Geltung bringen konnte, als Tai ihr auch schon eine Tüte vor die Nase hielt. „Was ist das?“, fragte Mimi und nahm die Tüte verwundert entgegen. Als sie diese öffnete lächelte sie Tai an. Dieser zuckte mit den Schultern. „Sie hat dir also eine Tüte vorbei gebracht“, schlussfolgerte sie und schüttelte den Kopf, als sie eine Girlande, auf der Happy Birthday drauf stand, aus der Tüte zog. Natürlich war sie rosa. Und natürlich sah Tai richtig begeistert aus, als er eine Rolle Klebeband und eine Schere aus der Küche holte und wieder zu Mimi kam.

„Das war übrigens der Moment in dem ich verflucht habe, dass ich ihr meine Wohnung überlassen habe“, murmelte er leise, als sie an die Wand traten und die Girlande ran hielten. Tai korrigierte die Hand von Mimi ein wenig, was ein Herzflattern bei ihr auslöste, schnitt dann etwas Klebeband ab und befestigte die erste Ecke von der Girlande. „Warum hätte sie nicht eine bunte nehmen können? Nein, es muss eine pinke sein.“

„Rosa“, kam es leise von Mimi, die kicherte, als Tai sie augenrollend ansah. „Glaub mir, Tai, zwischen Rosa und Pink liegt ein himmelweiter unterschied. Aber sie wird dir dankbar sein, dass du das für sie machst. Wollen wir danach die Luftschlangen in der Wohnung verteilen?“

„Wer räumt das eigentlich alles wieder auf?“ Brummend schüttelte Tai den Kopf, als er die nächste Ecke der Girlande befestigte. Dabei stand er ganz dicht hinter Mimi. Ihr Duft stieg ihm in seine Nase und auch Mimi konnte sein Aftershave deutlich riechen. Sie biss sich auf die Zunge, als das mulmige Gefühl in ihrem Magen größer wurde. Sie spürte seinen Oberkörper auf ihrem Rücken und schloss die Augen. Ihr Herz schlug immer schneller. „Wahrscheinlich muss ich das alles alleine machen.“

„Nun hab dich mal nicht so“, sagte Mimi und schaute nach oben, damit sie Tai in die Augen blicken konnte. Sie war einen ganzen Kopf kleiner wie er. Ihr Kopf lehnte auf seiner Schulter. „Ich werde dir dabei helfen. Aber nur, wenn du aufhörst jetzt zu meckern!“

„Ist ja schon gut. Du bist die Beste“, sagte Tai, hauchte ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn und löste sich dann schnell von ihr. Mimi blieb verdutzt stehen und bekam nur am Rand mit wie Tai weiter mit ihr redete und in der Tüte kramte. Noch immer hatte sie das Gefühl den Druck seiner Lippen auf ihrer Stirn zu spüren. Er hatte sich bei dem Kuss sicher nichts gedacht. Es war einfach nur eine kleine Geste gewesen, damit er ihr seinen Dank ausdrücken konnte. Sie löste sich erst aus ihrer Starre, als Tai ihr eine Rolle mit Luftschlangen unter die Nase hielt. Ihre Hand zitterte, als sie diese entgegen nahm und aufriss. Gemeinsam gingen sie durch die Wohnung von Tai und verteilten überall Luftschlangen. Sie hingen sogar zwei draußen an die Tür, damit sofort jeder sah wo die Party stattfand.

„Hast du schon die Getränke kalt gestellt?“, fragte Mimi und ging zu ihrer Tüte, um eine Flasche Sekt aus dieser zu holen, die sie sofort in den Kühlschrank stellte. Als sie diesen öffnete traf sie fast der Schlag. „An Essen hast du wohl nicht gedacht? Die Gurke hat schon einen Pelz“, schüttelte Mimi sich und funkelte Tai an, der neben ihr stand und lachte. Er hatte die Arme vor seiner Brust verschränkt und sah sie an.

„Matt kümmert sich um das leibliche Wohl. Außerdem steht da nicht nur Bier drin. Hinten stehen Wasser und Cola. Ich habe bestimmt nicht vor dafür zu sorgen, dass meine kleine Schwester sich heute abschießt.“

„Ist ja schon gut“, verdrehte Mimi die Augen und schloss den Kühlschrank wieder. Zufrieden sah sie sich in der Wohnung um und setzte sich dann auf einen Stuhl. Obwohl die Küche relativ klein war, hatte Tai es trotzdem geschafft sich hier eine kleine Essecke einzurichten. Sie blickte auf die Uhr. „Wir haben noch eine Stunde Zeit bis die anderen kommen.“

„Lust auf eine Runde Mario Kart?“, fragte Tai sie belustigt und Mimi zog eine Augenbraue nach oben, als sie sich langsam erhob und seinen Blick erwiderte. „Solange du nicht heulst, wenn ich dich schlage“, sagte sie leise und ging ins Wohnzimmer, während Tai ihr lachend folgte.

εїз - ❁ - ɞ - ❁ - εїз


Es war weit nach Mitternacht, als Mimi sich erschöpft neben Tai auf das Sofa fallen ließ. Sein Arm lag auf der Lehne und seine Finger streiften ihre Schulter, als sie sich neben ihn setzte. Wortlos nahm sie ihm die Wasserflasche aus der Hand und trank einen Schluck aus dieser. Sie beobachtete wie Kari mit Takeru tanzte und schüttelte den Kopf. Heute war Kari wirklich in höchstform und Mimi brauchte dringend eine Pause.

„Die Party scheint ein voller Erfolg zu sein“, raunte Tai ihr leise ins Ohr. Sein Atem streifte ihren Hals, als sie mit dem Kopf nickte und ihm die Wasserflasche zurück reichte. „Und ich freue mich auch schon total aufs aufräumen.“ Mimi schlug ihm gegen die Brust und unterdrückte ein Gähnen.

„Wir können nachher schon damit anfangen, dann müssen wir das heute Nachmittag nicht alles machen.“ Sie griff nach der Decke, die Tai vorhin gebracht hatte, als ihr kalt geworden war, legte sie über sich und zog die Beine an.

„Deswegen durften sie meine Wohnung nicht benutzen“, kam es von Matt, der vor ihnen auf dem Boden saß und auf seinem Handy zockte. „Weil ich genau wusste in welchem Chaos das alles enden würde. Immerhin schmeißen wir nicht die erste Party. Du kannst froh sein, dass es heute nur wir sind“, sagte er und sah Tai an. Mimi hatte das Gefühl das Tai und Matt eine stumme Botschaft miteinander austauschen. Kurzzeitig hatte sie sogar das Gefühl das die Augen von Matt kurz zu ihr gehuscht waren und danach direkt wieder zu Tai. Inzwischen kreisten seine Finger über ihre Schulter und Mimi war sich nicht sicher, ob er dies überhaupt bewusst wahrnahm.

„Vielleicht sollte ich Kari und Takeru einfach dazu verdonnern hier aufzuräumen“, zuckte er mit den Schultern und sah zu seiner kleinen Schwester, die jetzt zu Sora gelaufen war und sie auf die provisorische Tanzfläche zog. „Aber ich glaube das wird dann diese Woche nichts mehr und ich muss in diesem Saustall leben.“

Mimi kicherte und griff nach der Chips Tüte, die Matt ihnen entgegenhielt. Beherzt griff sie in diese und nahm sich ein paar Chips raus. „Aber sie ist glücklich. Ich glaube sie ist froh, dass sie heute ohne die Aufsicht ihrer Eltern feiern durfte. Wo schlafen Takeru und Kari eigentlich?“

„Bei Takeru. Er hat heute sturmfrei. Ich musste ihm heute dabei helfen das Zimmer zu dekorieren. Mit Kerzen, Lichterketten und den ganzen quatsch.“

„Wie süß“, hauchte Mimi leise und sah dabei zu Takeru. Kari hatte wirklich riesiges Glück, dass sie so einen Freund an ihrer Seite hatte. Obwohl sie ein bisschen neidisch war gönnte sie Kari ihr Glück. „Da hat er sich also richtig für sie ins Zeug gelegt.“

„Könnt ihr jetzt die Klappe halten?“, fragte Tai frustriert und riss die Packung Chips an sich. „Wir reden hier immerhin von meiner kleinen Schwester“, fluchte er laut und schnaubte.

„Und von meinem kleinen Bruder.“

„Schwester ist schlimmer. Bei seinem Bruder ist man stolz darauf und bei seiner Schwester möchte man die Jungs am liebsten im Meer versenken.“

„Das heißt, wenn Takeru irgendwann verschwunden ist sollte ich da suchen?“

„Vielleicht“; sagte Tai leise und zuckte mit den Schultern bevor er den Kopf schüttelte. „Er ist einer von den Guten. Trotzdem möchte ich nicht darüber reden, dass er das Zimmer für meine Schwester dekoriert hat. Ich weiß auch so zu was das führt.“

„Oh Gott, Tai“, lachte Mimi und schüttelte wieder den Kopf. Tränen liefen ihr über die Wangen und sie schaffte es einfach nicht sich zu beruhigen. „Du tust grade so, als würde er wie ein wahnsinniger über sie herfallen“, japste sie leise und wischte sich ein paar Tränen aus dem Augenwinkel.

„Worüber redet ihr?“, fragte Kari und ließ sich auf der anderen Seite von Tai fallen. Sie riss ihm die Wasserflasche aus der Hand und trank gierig einen Schluck aus dieser.

„Daraus haben schon Mimi und ich getrunken“, kommentierte Tai ihr tun trocken und zog eine Augenbraue nach oben, als Kari mit den Schultern zuckte. „Ihr werdet schon nicht giftig sein. Also, worüber habt ihr geredet?“

„Darüber wie toll die Party ist“, sagte Mimi schnell, als Tai und Matt sich einen unsicheren Blick zuwarfen. „Du wirkst richtig ausgelassen und glücklich. Wir sind einfach nur froh, dass dir die Party so gut gefällt.“

„Natürlich gefällt sie mir. Was habt ihr denn gedacht?“, lachte Kari, stand wieder auf und sah Mimi an. „Los, wir tanzen. Ihr beide klebt schon den ganzen Abend aneinander und redet. Jetzt lasst uns ein bisschen Spaß haben.“

„Wir kleben gar nicht den ganzen Abend aneinander“, kam es synchron von Mimi und Tai, die sich daraufhin in die Augen sahen und sich schief anlächelten. Mimi wollte grade etwas sagen, als Kari entschlossen ihre Hand packte und sie von dem Sofa hochzog. Sie wäre fast über die Decke gestolpert, hätte Tai sie nicht am Arm festgehalten. Entschuldigend lächelte sie ihn an, befreite sich aus der Decke und folgte Kari, während Tai ihr hinterher sah und nachdenklich an dem Etikett seiner Flasche puhlte.

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Inzwischen war es halb fünf in der Früh. Die anderen waren schon längst gegangen und Mimi und Tai hatten die Zeit genutzt und den Großteil des Aufräumens jetzt schon übernommen, damit sie morgen ein bisschen länger schlafen konnten. Jetzt saßen beide erschöpft auf dem Sofa und hatten ihre Augen geschlossen. Mimi graulte es jetzt schon, wenn sie daran dachte, dass sie noch nach Hause musste. Und dann auch noch mit dem Nachtverkehr. Sie würde noch mindestens eine Stunde unterwegs sein. Langsam sollte sie sich vom Sofa aufrappeln und sich auf den Weg machen. Aber sie war viel zu erschöpft. Nur am Rand bekam sie mit wie Tai sich langsam von dem Sofa erhob und in sein Schlafzimmer ging. Kurze Zeit später kam er wieder und schmiss etwas in Mimis Arme. Erschrocken riss sie die Augen auf und konnte ein T-Shirt und eine Hose von ihm erkennen.

„Ich wasche jetzt bestimmt nicht noch deine Wäsche, Taichi“, funkelte sie ihn böse an und gähnte laut. Sie legte die Sachen neben sich und streckte sich einmal.

„Du kannst heute Nacht hier schlafen, Mimi. Denkst du ich lasse dich jetzt, mitten in der Nacht, draußen alleine rumlaufen? Ich bin viel zu fertig, um mit dem Auto zu fahren. Außerdem habe ich heute was getrunken. Also schläfst du halt bei mir“, zuckte er mit den Schultern und ließ den Blick über sie gleiten. Seine Augen waren auf einmal ganz dunkel und Mimi musste den Kloß in ihrem Hals runter schlucken.

„Aber nur, wenn du deine Hände heute Nacht bei dir behältst“, sagte sie, um die Stimmung aufzulockern, als sie sich erhob und ins Badezimmer ging. An der Tür blieb sie stehen und drehte sich zu ihm um. „Danke, Taichi“, flüsterte sie leise und huschte schnell ins Bad. Dort angekommen lehnte sie sich gegen die Tür und versuchte ihr Herz, welches schnell gegen ihren Brustkorb schlug, zu ignorieren. Schnell schlüpfte sie in die Sachen von Tai und wusch sich mit Wasser so gut wie es ging das Make-up aus dem Gesicht. Die Locken waren langsam aus ihren Haaren verschwunden und sie war froh, dass sie in ihrer Handtasche immer eine kleine Bürste bei sich trug. Leise tapste sie wieder ins Wohnzimmer, legte ihr Kleid ordentlich über die Lehne und griff nach ihrem Handy. Während sie ins Schlafzimmer von Tai lief tippte sie eine Nachricht an ihre Mutter, damit diese sich am nächsten Morgen keine Sorgen um sie machte. Unsicher betrat sie das Schlafzimmer. Tai stellte grade eine Flasche Wasser auf die eine Seite des Bettes und ging dann herum auf die andere Seite. Er zog die Decke zurück und drehte sich zu ihr, als er hörte wie sie leise die Tür schloss. Auch er sah sie unsicher an. Nervös lief Mimi Richtung Bett und krabbelte in dieses.

Das Bett von Tai war ihr damals nicht so groß vorgekommen, als sie seine Wohnung zum ersten Mal gesehen hatte. Sie kuschelte sich in die Kissen und konnte den Duft von Tai wahrnehmen. Sofort beruhigte sich ihr Herzschlag ein bisschen. Bei Tai fühlte sie sich sicher, geborgen. Es war okay, dass sie hier bei ihm war. Hier würde ihr nichts passieren. Er würde sie beschützen.

„Gute Nacht, Mimi“, kam es heiser von ihr. Als sie ihren Kopf drehte, konnte sie sehen wie er zu ihr gewandt lag und ihr in die Augen. „Schlaf gut, Tai“, wisperte sie leise. „Und danke nochmal, dass ich hier schlafen darf.“ „Ich hoffe du schnarchst nicht“, kam es leise von ihm. Seine Augen funkelten, als sie ihn mit offenem Mund ansah. „Ich schnarche nicht!“ „Dann ist gut“, er lachte leise und schloss dann seine Augen. Für einige Sekunden betrachtete sie ihn noch, prägte sich sein Gesicht ganz genau ein, bevor auch sie ihre Augen schloss und versuchte zu schlafen.

Obwohl sie unheimlich müde war konnte sie einfach nicht einschlafen. Die plötzliche Nähe von Tai machte sie nervös. Inzwischen hatte sie aufgehört zu zählen wie oft sie sich von der einen Seite auf die andere gedreht hatte. Seufzend schloss sie ihre Augen und versuchte krampfhaft einzuschlafen. Doch es dauerte nicht lange und sie öffnete die Augen wieder und starrte auf die Wand. Wieder drehte sie sich um und sah in das Gesicht von Tai. Wieder seufzte sie laut und schloss die Augen. Plötzlich bewegte sich die Decke und Tais Arm legte sich um ihre Taille und zog sie dicht an sich ran. „Es ist alles gut“, murmelte er leise ohne die Augen zu öffnen. „Ich bin ja da.“ Lächelnd betrachtete sie ihn für einen kurzen Moment bevor sie sich in seine Arme kuschelte und endlich einschlief.....
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