Maybe its Love?

von No0ne
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Allan A Dale Djaq Little John OC (Own Character) Robin Sir Guy of Gisborne
05.09.2016
11.07.2019
21
45831
1
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Coralie's Sicht:
Ich stand am Bug des großen Frachtschiffs und ließ den Wind durch mein rötliches Haar streichen. Unter mir im Bauch des Schiffes wieherten die Pferde nervös. Ich sog die salzige Meeresluft tief in meine Lungen. Ich liebte die See. Ich atmete mit einem leisen Schnaufen aus. "Laaaand in sicht!", schallte die Stimme des Matrosen vom Ausguck. Ich stieg mit leisen Schritten die Stufen zum Frachtraum hinunter und marschierte zu den Pferdeboxen. Als ich an der Box meines grauen Wallachs ankam, pfiff ich leise durch die Zähne. Der Apfelschimmel drehte sich mit aufmerkasam gesptzten Ohren um und schnaubte mir sanft ins Gesicht. Ich streckte ihm die flache Hand mit einem Apfel entgegen den er vorsichtig mit den Lippen von meiner Handfläche nahm.
"Der Matrose im Ausguck hat Land gesichtet, mein Dicker. Bald sind wir in England!", flüsterte ich Faucon aufgeregt auf Französisch zu. Sein Name bedeutet übersetzt Falke und ich gab ihm diesen, als er das erste Mal mit mir im Wald im vollen Galopp über einen Baumstamm setzte. Er konnte laufen wie der Wind und flog mit mir wie ein Falke sicher über jedes Hindernis auf unserem Weg. Ich liebte ihn sehr und konnte ihn einfach nicht in Frankreich zurücklassen als ich aufbrach.
Ich kehrte in meine Kajüte zurück und packte meine Sachen in Satteltaschen und in meinen Rucksack. Mein Schwert wickelte ich n eine Decke ein, die ich später an den Sattel schnallen würde. Meine Dolche versteckte ich in meinen schwarzen Wildlederstiefeln, meinen Bogen und den Köcher mit den schwarz- und weiß befiederten Pfeilen verstaute ich auf meinem Rücken. Ich war kein Meisterschütze wie mein Bruder einer gewesen war, aber meistens traf iich mein Ziel an den gewünschten Stellen. Ich legte einen Beutel mit Münzen als Bezahlung auf das Bett und schlich mich zurück zu den Pferdeboxen, wobei ich fast auf der Leiter ausrutschte. Ich war eben ein kleiner Tollpatsch. Ich ging zielstrebig auf Faucon's Box zu, dann sattelte und zaumte ich ihn. Ich zog den Sattelgurt um seinen Bauch ein letztes mal fest und als ich mir sicher war das wir angelegt hatten, betätigte ich einen Hebel um ein Tor ins Freie zu öffnen. Ich schwang mich geübt auf Faucon's Rücken und drückte ihm die Schenkel in die Flanken und er preschte los. Ich jauchzte glücklich auf und mein Wallach meichte einige Freudenbuckler. Ich wusste das ihm die Bewegundg in der engen Schiffsbox gefehlt hatte.
Als wir den Wald erreicht hatten legte er noch einen Gang zu und zusammen flogen wir fast durch den Wald.
Als wir nach einem längeren Ritt ein kleines Dorf erreichten, zügelte ich Faucon und ließ ihn im Schritt durch das Dorf zu einem kleinen Bauernhof trotten. Die Bäurin stand vor dem Haus und schalt einen kleinen Jungen. Als sie mich erblickte, schickte sie den Jungen ins Haus.
"Sagt mir, gute Frau, hättet Ihr einen Platz zum Schlafen für eine Junge Frau und ihr Pferd? Ich bin soeben hier angekommen und habe keine Bleibe. Ich würde gerne für einige Zeit hier bleiben, natürlich würde ich Euch auf dem Hof helfen und mein Pferd könnte mit Sicherheit einen Pflug ziehen. In welchem Ort befinde ich mich überhaupt?", fragte ich die Bäurin.
Sie lächelte mich freundlich an und meinte:"Natürlich könnt Ihr eine Weile bei uns bleiben. Wir haben noch genügend Platz im Stall. Auch an Essen würde es euch nicht mangeln. Morgen müsstet Ihr zu unserem guten Lord Robin gehen, wenn Ihr gedenkt länger zu bleiben. Er ist ein guter Mann, allerdings weiß er gerne wer sich hier in Locksley aufhält. Natürlich müsste ich auch noch meinen Mann fragen, ob..."
"Ist schon gut, sie kann hier bleiben solange sie möchte", wurde der Redeschwall der Frau von einer tiefen Stimme unterbrochen. Als ich mich umdrehte sah ich einen Mann mitleren alters mit einem Strohut auf dem Kopf. Vermutlich der Bauer.
"Ich werde dann mal mein Pferd in den Stall bringen", sagte ich schüchtern. Er nickte mir milde Lächelnd zu.
Ich sattelte Faucon ab und rieb ihm seinen Körper mit Stroh ab. Er schnaubte und kaute zufrieden an einem Büschel Heu. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und flüsterte ihm zu:"Willkommen in England, Mon Amour." Ich tätschelte seinen Hals.
"Willkommen in England."


*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Hey, das ist meine erste Fanfiktion hier auf Fanfiktion.de und meine allererste Fanfiktion zu Robin Hood. Mir hat die Serie einfach total gut gefallen und da dachte ich mir, warum keine Fanfiktion schreiben? Ich hoffe das erste Kapitel hat euch gefallen und ich entschuldige mich schon mal für sämtliche Rechtschreibfehler die vielleicht schon da sind oder noch kommen werden. Wer will kann mir auch auf Wattpad folgen, dort heiße ich crazyBookfreaks (den Wattpad-Account teile ich mir mit einer Freundin).
Ich hoffe euch gefällt diese Fanfiktion, wer will kann ja mal ein Review hier lassen. ;)
Tschüssi, eure Becci <3
Review schreiben