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Nine times she frowned at him deadly, but the time her smile hit him was killer

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
04.09.2016
05.09.2016
10
4.349
1
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Dieses Kapitel
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04.09.2016 680
 
A/N: Dieses Projekt war viel leichter als gedacht und hat so unglaublich viel Spaß gemacht! Das lustigste überhaupt bisher. Ich fand es sollte zumindest eine Captain Boomerang Fanfic hier geben. Weil, also, schaut ihn euch doch an! ^^

Hier der Link zum Projekt und die Regeln:

1. Pick a character, pairing, or fandom you like.
2. Put iTunes or equivelent media player on random.
3. For each song that plays, write something related to the theme you picked inspired by the song. You have only the time frame of the song: no planning beforehand: you start when it starts, and no lingering afterward; once the song is over, you stop writing. (No fair skipping songs either; you have to take what comes by chance!)
4. Do 10 of these, then post.

Cheats:
> Weil ich aus den Teilen eine zumindest lose zusammenhängende Geschichte basteln wollte, habe ich die zufälligen Titeln zuerst in eine Playlist gepackt und mir angehört (ein bisschen getanzt und mitgesungen) und die danach entstandenen Ficlets in eine Reihenfolge gebracht.
> Und ich habe mir im Vorfeld die Erlaubnis gegeben einen Titel zu überspringen, wenn ich komplett anstehe, dass war dann "Blinded by the lights" von den Streets. Dafür hab ich dann das Weihnachtslied bekommen und kurz war mir nach Weinen zumute. : D
> Rechtschreibung und Grammatik habe ich korrigiert, sowie da und dort vergessene Worte eingefügt, weil sonst kann man das ja niemandem zumuten.
> Bei Atari Teenage Root hab ich den Ton abgedreht, weil mal ehrlich, dazu kann man nicht schreiben oder auch nur klaren Gedanken fassen.

Warnings:
Absolute Canon Divergenz zum Comicverse außer wenn es mir in den Kram passt (weil mal ehrlich niemand mag dort Captain Boomerang, er ist außer uncool nur arschig)




Nine times she frowned at him deadly, but the time her smile hit him was killer



1.
Lifestyle of the rich & the famous
— Good Charlotte


"Lifestyles of the rich and the famous
They're always complaining
Always complaining"


Mister Harkness.“ Digger klappt sofort den Mund wieder zu und dreht den Kopf. Das Gesicht von Richterin Mayweather, mit dem sie zu ihm herunterschaut, sieht nicht im Geringsten amüsiert aus. „Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen aber der Inhalt der Schließfächer, war nicht das Gemeineigentum, zu dem Sie es gerne erklären wollen und ich kann auch keine gute Tat daran erkennen, diese zu leeren.“ Wie ein artiger Schüler hebt er die Hand, um sie zu unterbrechen und Mayweather erteilt ihm tatsächlich wieder das Wort in dem sie ihm mit einer leicht resignierten Geste zuwinkt.
„Na ja“, setzt Digger wieder an. „Es heißt doch immer Reichtum macht nicht glücklich, ich hab’ nur ein paar wirklich sehr, sehr reiche Leute von einem Teil ihrer schweren Last befreit.“ Er zuckt die Schultern und versucht sich an einem treuherzigen Lächeln. Für einen ziemlich langen Moment starrt die Richterin ihn an, dann streicht sie sich mit dem Handrücken über die Stirn, als wären die letzten drei Monate die schlimmste Verhandlung, deren Vorsitz sie je geführt hat. „Mister Harkness, Ihnen werden 54 Fälle von schwerer Körperverletzung und 98 räuberische Überfälle vorgeworfen. Das von Ihrem Anwalt eigentlich zu Ihrer Entlastung geforderte Gutachten attestiert Ihnen geistige Verwirrtheit und höchstwahrscheinlich sind Sie Alkoholiker.“ Digger rechnet schnell in Gedanken nach, kommt auf eine andere Summe, beschließt das aber besser für sich zu behalten. Als die Richterin beim letzten Punkt ihrer Aufzählung angekommen ist, schaukelt er leicht den Kopf. Sieht nicht so gut aus für ihn. In der folgenden Stille, gleitet sein Blick über die zwölf Augenpaare auf der Geschworenenbank, die ihn mit verschieden Nuancen von Abscheu anstarren. Dann zu seinem Anwalt, der sichtlich verspannt seinen Krawattenknoten lockert und wahrscheinlich grade von seiner kurzen Karriere als Strafverteidiger Abschied nimmt. In der ersten Reihe des Zuschauerraums, in dem sich die anwesenden Journalisten fast stapeln, entdeckt Digger eine farbige Frau, mit todernstem Gesicht, die ihn nicht aus den Augen lässt und bei ihrem Anblick kommt ihm der Gedanke, dass die richtig schlimmen Typen dieser Welt, sich immer auf der anderen Seite der Anklagebank befinden.
 
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