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GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Gen
01.09.2016
01.09.2016
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„Dagobert!“ kam es aus dem Arbeitszimmer „Das Telefon!“
Der Butler rollte die Augen, stellte das Tablett mit einer Tasse Kaffee ab und nahm dann den Hörer in die Hand.
„Der Graf ist zurzeit beschäftigt, was kann ich ihm ausrichten?“ fragte Dagobert höflich.
„Dagobert, ich bin's Susanne, gib mir doch mal Falko.“ antwortete auch Frau Martin freundlich.
„Es tut mir leid, Frau Martin, aber der Graf möchte nicht gestört werden.“
„Dagobert..“ wollte sie ihn ohne Worte überzeugen.
„Es geht wirklich nicht.“ sagte er bestimmt und dennoch ein wenig unsicher.
„Dagobert..“
„Bringen Sie mich nicht in Unannehmlichkeiten!“
„Also?“ fragte Frau Martin siegessicher.
„Na schön, warten Sie einen Moment.“ gab Dagobert nun auf und beschloss, sich aus Diskussion mit dieser Frau raus zuhalten. Mit dem Hörer in der Hand, ging er nun den Gang entlang und klopfte an die Tür des Arbeitszimmers vom Grafen.
„Herein!“ rief der Herr des Hauses von innen. Dagobert trat ein und entschuldigte sich für die Störung.
„Was gibt es denn? Ist es wichtig?“ fragte der Graf leicht genervt.
„Frau Martin.“ meinte der Butler und bewegte das Telefon in seiner Hand, um zu verdeutlichen worum es ging.
Leicht überrascht nahm der Graf den Hörer entgegen. Dagobert verließ wieder das Zimmer.
„Ja? Susanne? Ist etwas passiert?“ sprach er noch immer verwirrt ins Telefon.
„Ah, hallo Falko! Nein, nein, alles bestens, ich wollte nur fragen, ob du Lust hättest heute Abend zum Martinshof zu kommen. Wir wollen ein Lagerfeuer machen und gemütlich zusammen sitzen, dein Sohn möchte natürlich auch hier übernachten. Ich finde, dass ist eine tolle Idee und Essen gibt es auch, du wirst also nicht verhungern.“ erklärte sie ihm voller Tatendrang.
Erst wusste er nicht was er sagen sollte, denn hatte er mit allem gerechnet, außer damit.
Nach einer kurzen Denkpause nahm er die Einladung überraschend an und musste zugeben, dass er sich ein wenig darauf freute.
„Super! Dann bis später!“ verabschiedete sie sich von ihm und legte auf.
In der Zeit kam Dagobert hinein und stellte das Tablett mit der Tasse Kaffee auf den Tisch. „Ihr Kaffee, Herr Graf.“
„Danke, Dagobert. Susanne hat mich gerade auf den Martinshof eingeladen, dass heißt, ich werde den heutigen Abend nicht im Schloss verbringen. Sie können dann schon früher Feierabend machen.“ sagte der Graf an den Butler gewandt.
„Wie Sie wünschen, Herr Graf.“ meinte Dagobert und verließ das Zimmer ein zweites Mal.

Zur selben Zeit, versuchten Bibi, Tina und Alex irgendwie ordentliches Holz zu beschaffen.
Natürlich waren sie schon im Wald gewesen und haben jegliches Geäst mitgenommen, aber das Problem war, dass dies entweder sofort weggebrannt ist oder erst gar nicht brannte.
„So wird das doch nie was!“ ärgerte sich Tina und zerbrach einen Ast in ihrer Hand.
„Kannst du nicht einfach hexen, Bibi?“ fragte Alex erschöpft von der Suche.
„Ich könnte schon, aber ich soll doch nicht hexen.“ erinnerte sie ihn an Frau Martins Worte.
Das brachte Tina auf eine Idee. „Sie muss es doch nicht wissen. Ich meine, wir suchen nun schon ewig nach dem perfekten Holz und wenn wir nun mit gehextem wieder kommen, dann fällt das doch gar nicht auf.“
„Ach ich weiß nicht, Tina. Ich will keinen Ärger.“ sagte Bibi unsicher.
„Es wird keiner merken und ich übernehme die ganze Verantwortung.“ argumentierte Tina.
„Wie ihr wollt..“ entgegnete Bibi und holte noch einmal Luft, bevor sie den Hexspruch sagte.
„Eene Meene falscher Stolz, vor uns nun ein Haufen Holz! Hex, Hex!“
Viele kleine Sternchen flogen aus Bibis Händen und am Boden wirbelten sie herum, bis sie schließlich ganz verschwanden und viel Brennholz hinterließen.
„Fantastisch!“ rief Alex „So können wir doch noch ein schönes Lagerfeuer machen.“
„Genau! Und nun zurück zum Martinshof, wir haben noch einiges zu tun.“ sagte Tina und so schwangen sich alle wieder auf ihre Pferde, jeder ein bisschen Holz in der Satteltasche und ritten zurück zum Martinshof.

...

„Ihr habt Glück, dass ich noch Marshmallows hier habe.“ tadelte Frau Martin.
Die drei Freunde schauten betroffen zu Boden. Nachdem sie wieder auf dem Martinshof waren, wollten sie sich um die Snacks und Getränke kümmern, aber um in die Stadt zu reiten war es schon zu spät und hexen durfte Bibi auch nicht.
„Entschuldigung..“ murmelten sie synchron.
Frau Martin sah die drei mit strengem Blick an, dann lockerte sich aber ihre Miene und sie lächelte sie an.
„Schon gut. Eigentlich wollte ich mich ja heraushalten, aber es ist doch keine so schlechte Idee und ich freue mich darauf, also kümmert euch um das Feuer, etwas zum Sitzen und passt mir auf die Tiere auf. Ich kümmere mich derweil um die Verpflegung.“
„Danke Mutti!“ rief Tina und umarmte ihre Mutter „Du bist die beste!“
Daraufhin musste Frau Martin lachen.
Auch Bibi und Alex bedankten sich und so gingen die drei an die Arbeit.
Sie suchten sich einen Platz auf dem Reitplatz, da konnte man nichts anbrennen und es war ausreichend Platz. Sie holten aus der Scheune Bänke hinaus und aus dem Haus noch einen Tisch, wo sich alles hinauf stellen konnten. Die drei richteten alles schön ein und die Ferienkinder halfen ihnen sogar beim tragen der Getränke und Snacks. Die Zeit verging viel schneller als sie dachten, auch der Graf kam schon auf seiner Araberstute angeritten.
„Guten Abend, Susanne.“ lächelte der Graf seiner alten Schulfreundin zu. Sie lächelte zurück.
„Schön, dass du gekommen bist.“ sagte sie freundlich.
Während der Graf sein Pferd in den Stall brachte und versorgte, entfachten die drei Jugendlichen das Feuer und es wurde gleich viel wärmer. Es war eine schöne Wärme. Jeder suchte sich einen Platz aus und die Ferienkinder waren schon ganz aufgeregt. Der Graf hatte jeden noch herzlich begrüßt und setzte sich dann auch. Langsam dämmerte es schon und das Feuer knackte und erleuchtete die Gesichter, die drumherum auf Bänken saßen. Es waren drei Bänke, die wie ein Dreieck um das Feuer standen. Auf der ersten Bank saßen Bibi, Tina und Alex. Hinter ihnen stand ein Tisch mit Getränken, Snacks und Decken. Die drei hatten wie die Ferienkinder, die auf der zweiten Bank saßen, Stöcke in den Händen und bräunten ihre Marshmallows. Die Erwachsenen Holger, Frau Martin und der Graf saßen auf der dritten Bank und unterhielten sich. Es war einer schöner Abend mit sternenklarem Himmel. Die Katzen hatten sich auf dem Heuboden versteckt, die Pferde und Kühe standen auf den Weiden, die Hühner schliefen und der Ziegenbock Hoheit betrachtete neugierig das Treiben am Feuer.

...

„Langsam wird es aber ziemlich frisch.“ bemerkte Bibi nach einiger Zeit und stahl sich eine Decke vom Tisch.
Alex tat es ihr gleich, entfaltete die blaue Decke und schmiss sie über seine und Tinas Schulter.
Tina schreckte leicht auf, worauf Alex nur lachen musste. Als Strafe dafür bekam Alex ihren Ellenbogen in die Seite.
„Hey!“ meinte er noch immer lachend und pikste sie in den Bauch. Daraufhin sprang sie kreischend auf und warf ihm die Decke ins Gesicht.
„Na warte!“ drohte Alex gespielt und wollte gerade auch aufstehen, als sich Bibi räusperte und die beiden wieder in die Realität holte. Tina saß sich mit leicht gerötetem Gesicht wieder hin und schaute Alex verlegen an, der genauso drein schaute. Bibi musste lachen als sie die beiden Gesichter sah und schob sich ihren goldgebräunten Marshmallow in den Mund.
„Mmmmmh lecker.“
„Oh ja!“ sagte eins der Ferienkinder und nahm sich einen weiteren Marshmallow in die Hand.
„Das ist aber der letzte für euch, danach geht es ab ins Bett!“ meinte Frau Martin.
„Schon?“, „Aber Frau Martin, wir sind doch noch gar nicht müde.“, „Bitte!“, „Nur noch fünf Minuten?“ riefen die vier Kinder durcheinander.
„STOP!“ griff Holger ein. Die Kinder wurden still.
„Ihr wollt doch morgen ausreiten nicht wahr?“ fragte er die vier. Sie nickten.
„Dafür müsst ihr ausgeschlafen sein und das könnt ihr nur sein, wenn ihr jetzt ins Bett geht.“ setzte Holger fort. Die Kinder sahen sich an und überlegten.
„Na gut.“ gaben sie auf und mussten auch gleich gähnen. Holger lachte.
„Dann bringe ich euch mal ins Bett.“ grinste Frau Martin.
„Lass mal, Mutti. Ich mach das schon und gehe dann auch gleich, weil ich doch morgen früh raus muss zur Weiterbildung.“ meinte Holger.
„Ach, dass habe ich ja ganz vergessen!“ sagte seine Mutter „Wann kommst du denn wieder?“
„In zwei Tagen bin ich wieder hier, ihr schafft es doch ohne mich oder?“ grinste er auch Tina und Bibi an.
„Natürlich, was denkst du denn?“ lachte Tina.
„Ich wollte nur sicher sein, also gute Nacht. Leon, Simon, Julia, Sophie - auf geht’s!“
„Gute Nacht!“ sagten auch die Ferienkinder und so liefen die fünf ins Haus.
Nun fing auch Alex an zu gähnen und mit ihm auch Tina und schließlich Bibi.
„Seid ihr etwa auch schon müde?“ meldete sich jetzt der Graf zu Wort.
„Ach Quatsch!“ meinte Alex und in dem Moment musste er wieder gähnen.
Frau Martin und der Graf mussten lachen.
„Es war ein anstrengender Tag, ihr solltet ins Bett gehen. Bettzeug für dich, Alex, liegt schon im Zimmer.“ sagte Frau Martin in einem ruhigen Ton. Auch sie ist müde vom Tag, aber sie hatte noch lange nicht vor ins Bett zu gehen. Ob es nun die warme Sommerluft war oder das Plaudern mit ihrem alten Freund, sie wusste nur, dass dieser Abend oder in diesem Fall schon Nacht, eine der schönsten seit langem war und diese würde sie nicht durch Schlaf vergeuden.
„Ja Mutti, du hast Recht. Kommt, lasst uns ins Bett gehen.“ gähnte Tina und stand auf. Bibi und Alex taten es ihr gleich, sie wünschten eine gute Nacht und gingen nun auch schlafen.

Als die drei im Haus verschwunden waren, drehte sich der Graf zu Frau Martin.
„Und was machen wir zwei hübschen jetzt noch?“ grinste er sie an.
„Aufräumen oder einfach alles stehen lassen und quatschen?“ fragte sie ironisch.
„Alles stehen und liegen lassen.“ antwortete der Graf.
„Wirklich? Dass ihr Männer auch nie aufräumen wollt.“ rollte sie grinsend mit den Augen.
„Aufräumen kann man immer. Diesen Abend wiederholen, nicht.“ sagte er und war sich sicher, dass er sie spätestens jetzt hatte.
„Du könntest auch öfter vorbei kommen, dann würden wir auch öfter zusammen sitzen.“ argumentierte sie und ging auf den kleinen Wettkampf ein.
„Du könntest genauso gut bei mir vorbei schauen.“ meinte er und zog siegessicher seine Augenbrauen hoch.
„Wenn Dagobert mich schon am Telefon abwimmeln will, wieso sollte ich dann extra zum Schloss reiten, nur um dann wieder zu gehen?“ grinste sie ihn an.
Jetzt wusste er nicht mehr, was er sagen sollte. Mit dieser Frau zu diskutieren könnte tödlich enden, vielleicht sollte er einfach aufgeben. Vielleicht sollte er einfach nur ihre Anwesenheit genießen, sich vom Feuer wärmen lassen und in die Sterne sehen.
„Okay, du hast gewonnen. Lass uns alles wegräumen.“ sagte er gespielt enttäuscht und musste lächeln.
„Sei nicht traurig, Falko. Irgendwann gewinnst du auch mal gegen mich.“ sagte sie ernst und fasste ihm an die Schulter. Daraufhin wischte er sich eine unsichtbare Träne aus dem Gesicht. Einen Moment später standen beide lachend auf und gingen zum Tisch herüber, um die Sachen hereinzubringen. Der Graf nahm die übrigen Snacks und Getränke und stapelte sie irgendwie auf seinen Armen. Frau Martin sah ihn nur an und schüttelte grinsend den Kopf. Lieber alles riskieren, anstatt zweimal zu laufen. Das sah sie bei ihrem Sohn auch oft und es ging nicht immer gut. Sie nahm derweil die Decken und lief an dem Grafen vorbei, der mit der Verpflegung kämpfte, damit sie auch nur nicht herunterfiel. Drinnen angekommen verstaute sie die Decken in einen Schrank im Flur. Kaum einen Augenblick später kam auch schon der Graf und stellte alles ordentlich auf dem Tisch in der Küche ab.
„So, war doch ganz einfach!“ sagte er stolz und schaute Frau Martin zufrieden an.
Diese erwiderte den Blick und musste einfach nur lachen.
„Was ist denn so lustig?“ fragte er verwirrt.
Sie machte eine wegwerfende Handbewegung und sagte: „Nichts, alles gut.“
Der Graf sah sie noch immer sehr misstrauisch an als sie zum Tisch herüber ging und die Snacks in den Schrank stellte. Er ließ das jetzt mal so stehen und nahm sich ein paar Getränkeflaschen.
„In den Kühlschrank?“ fragte er darauf.
„Ja, bitte.“ nickte sie und so stellte er auch die restlichen Flaschen in den Kühlschrank.
Nun war alles weg und sie einigten sich darauf, sich nochmal ans Feuer zu setzen. Der Graf ging voran und Frau Martin schloss hinter sich die Tür. Schweigend liefen sie nebeneinander und so setzten sie sich auch genauso still wieder auf ihre Plätze. Von der gerade noch herrschenden Gelassenheit war nichts mehr zu spüren. Frau Martin sah schweigend ins Feuer und der Graf zählte die Sandkörner auf dem Boden. So hingen sie beide ihren Gedanken hinterher. Gefühlte Minuten sah der Graf dann vom Boden auf in das Gesicht seiner alten Schulfreundin, die noch immer in die Flammen schaute. Ihr Gesicht wurde so rot erleuchtet, damit die Nacht noch dunkler wirkte, als sie eigentlich war. Weiterweg hörte man ab und zu ein zufriedenes Schnauben und eine Katze rannte über den Hof. Außer dem Knacken des Feuers und den regelmäßigen Atemzügen von Susanne, hörte man nichts. Ein wenig genoss er diese angenehme Stille. Es war nicht diese Stille, die den Raum füllte, wenn er arbeiten musste oder wenn er einsam in seinem Zimmer saß, nein, es war anders. Es war irgendwie schön. Er war nicht allein und ja, sogar nichts machen konnte Spaß machen, vor allem mit ihr. Sie kannten sich jetzt schon über dreißig Jahre, kaum zu glauben. Seit ihrer Geburt wohnen sie schon in Falkenstein, sind zusammen aufgewachsen, zusammen zur Schule gegangen und haben sich sogar lieben gelernt. Sie haben alles zusammen gemacht, obwohl ihre Väter das nicht guthießen, aber das war ihnen egal, bis zu dem Punkt als er nicht zu ihr stand und sie ihn nie wiedersehen wollte. Das war wohl der schlimmste Tag in seinem Leben, danach hatten sie auch keinen Kontakt mehr. Sie hatte geheiratet, den Hof gepachtet und zwei Kinder bekommen. Und er? Nach dem Tod seines strengen und intoleranten Vaters, ist er dann in seine Fußstapfen getreten und musste Land und Schloss verwalten, worauf er dann auch Dagobert einstellte. Über Alexanders Mutter wollte er nicht weiter nachdenken, er war stolz auf seinen Sohn und liebte ihn. Irgendwann dann starb Susannes Mann und nach ca. zwei Jahren brachte die kleine Hexe Bibi Blocksberg, Susanne und ihn wieder zusammen. Ihre Freundschaft baute sich schnell wieder auf und er war unendlich dankbar dafür.
Noch immer schaute er sie an und musste lächeln, wobei er wieder auf den Boden schaute. Kurz darauf sah dann Frau Martin zu ihm auf und sah das leichte Lächeln auf seinem Gesicht.
„Woran denkst du?“ fragte sie leise und durchbrach so die Stille.
Er sah wieder zu ihr auf, noch immer lächelnd. „Mmh?“
„Ich habe gefragt, woran du gedacht hast, weil du so gelächelt hast.“ wiederholte sie.
„Ach nichts weiter, ich habe mich nur an alte Zeiten erinnert.“ sagte er.
Frau Martin lachte auf. „Ich auch!“ berichtete sie eifrig, was ihn schmunzeln ließ.
„Ich bin wirklich froh, dass wir uns wieder so gut verstehen. Du warst immer die einzige, bei der ich so sein konnte, wie ich bin. Bei dir war alles immer so einfach, als ob es nichts außer uns und unsere Pferde gab. Ich habe dir niemals dafür gedankt, also: Danke!“ gab er ehrlich zu.
Als er das sagte, sah er die ganze Zeit ins Feuer, während Susanne ihn ansah. Es waren nur vier Sätze und trotzdem war sie sehr gerührt.
„Du musst dich nicht bedanken.“ sagte sie schlussendlich und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Das ließ ihn aufsehen und er lächelte sie liebevoll an.
„Wenn du das sagst, dann werde ich dir nicht widersprechen.“ meinte er und sah auf seine Armbanduhr, was seine Augen sich weiten ließ.
„Was? Schon um eins!“ bemerkte er überrascht.
„Wirklich?“ fragte Frau Martin skeptisch. Sie nahm darauf seinen linken Arm in die Hand und drehte ihn so, damit sie auf die Uhr schauen konnte.
„Tatsächlich!“ meinte sie nun genauso überrascht.
„Ich sollte mich lieber auf den Weg machen.“ meinte der Graf und sah wieder auf seine Uhr.
„Sei doch vernünftig, Falko! Du kannst doch nicht um diese Uhrzeit zum Schloss zurückreiten.“ entgegnete sie ungläubig, „Wir haben noch ein Bett frei.“
Der Graf sah sie an. Er kann das seiner Cleopatra nicht zumuten, vielleicht wäre es wirklich besser hier zu bleiben.
„Gut, ich bleibe hier. Du hast ja Recht..wie immer.“ sagte er mit einem schiefen Grinsen.
„Schön!“ lachte sie, „Dann lass uns noch das Feuer ausmachen und dann zeige ich dir dein Zimmer.“
Und kaum hatte sie das gesagt, standen die beiden auf und löschten zuerst mit Wasser grob das Feuer, um dann noch Sand darüber zuschütten. So war das Feuer schnell aus und sie konnten sich in ihre Zimmer begeben. Susanne zeigte Falko noch wo er die Nacht verbringen würde, sie wünschten sich eine gute Nacht und so schliefen sie beide mit einem zufriedenen Lächeln ein.
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