Die Schattenjägerin

von Black-Cat
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18
Elijah Mikaelson Kol Mikaelson Niklaus Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
31.08.2016
07.02.2017
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Ich begrüße dich zu meiner neuen Story und hoffe sie macht dir so viel Freude zu lesen wie mir sie zu schreiben.

Etwas an dir lässt mich wie eine gefährliche Frau fühlen. Etwas an dir lässt mich Dinge wollen, die ich nicht sollte. Dangerous Woman– Ariana Grande

In die Falle gegangen

Einige Wochen zuvor

“Du hättest nicht herkommen sollen“, erklärt Jayna mit ruhiger, gelassener Stimme.
Vor ihr steht Scabior ein Hexenmeister, der dunkle Magie benutzt um Menschen nach seinem Willen zu formen und der andere Hexen und Hexenmeister tötet. Sie hat ihn schon etwas länger auf dem Schirm, doch bisher war er schlau genug sich zu verstecken, aber nun ist er ihr direkt in die Arme gelaufen.
Alleine, ohne die Unterstützung ihres Zirkels, steht sie vor ihm, doch sie hat keine Angst, weiß, dass sie es locker gegen ihn aufnehmen kann, obwohl er sicherlich 15 Jahre älter ist als sie.
“Vor einem kleinen Mädchen wie dir habe ich keine Angst. Ich habe viel mehr Erfahrung als du. Die wenigsten können mir das Wasser reichen.“
Liebreizend sieht sie ihn an, klimpert mit den Wimpern und lächelt ihn verführerischen an. Es ist zu erwarten, dass er sie unterschätzt, das macht jeder, selbst die Mitglieder ihres Zirkels. Niemand weiß um ihre Macht und Jayna hat nicht vor das zu ändern.
“Das solltest du aber“, erwidert sie mit warmer, weicher Stimme in aller Seelenruhe und ihr Lächeln verzieht sich zu einem frechen Grinsen.
Sie bemerkt nur am Rande wie groß seine Augen werden, vor Überraschung, als sie ihre Hände auf Höhe ihrer Schultern erhebt, ihren Kopf leicht in den Nacken legt und ihre sonst schon hellen blauen Augen förmlich zu strahlen beginnen.
“Cor desinit, actum est , sanguis exit corpori et animae tuae instrumenta dampnantur in eternum“, spricht sie ihren Zauberspruch aus, woraufhin Scabior nicht einmal Zeit hat seinen Mund aufzureißen, ehe sein Körper leblos auf die Straße fällt.(Dein Herz hört auf zu schlagen, dein Blut verlässt deinen Körper, deine Organe sterben ab und deine Seele ist für die Ewigkeit verdammt.)
Und wieder hat Jayna ihren Job zu ihrer vollsten Zufriedenheit ausgeführt, denn die Bestimmung ihres Hexenzirkels gilt der Vernichtung alles Bösen dieser Welt.
Sie und ihre 12 anderen Mädchen töten nun schon seit drei Jahren jede böse Kreatur, ganz egal ob Vampir, Werwolf, Hexe oder Mensch, jeder der schlimme Dinge tut, wird von ihr und ihren Anhängern getötet, ohne Ausnahme.
Und extra für diesen Auftrag hat sie einen Zauberspruch angewandt mit dem sie jede Aura der anderen wahrnehmen kann. Er war schwierig für ihre damaligen 15 Jahre, aber mit Hilfe ihrer Freundinnen hat sie es geschafft. Seither sieht sie jedem Lebewesen dem sie begegnet sofort an ob dieser gute oder schlechte Absichten hat, ein praktisches Werkzeug für ihre Arbeit.
Nun wird sie jedoch zurück nach Asheville gehen, dem Ort in dem sie mit ihrem Zirkel lebt, und Scabior von ihrer Liste, der zu tötenden Personen, streichen.

Doch als sie in ihrem Haus ankommt ist alles anders. Ihre Mädchen kreischen, weinen oder sitzen verschreckt in der Ecke. Es braucht eine ganze Weile bis sie sieht was los ist, denn ihre beste Freundin Lou, liegt mit dem Kopf auf dem Schoß von Rahel. Im ersten Moment sieht es aus als würde sie schlafen, aber Lous Aura ist weg, es ist nichts zu sehen.
Jayna reibt sich mit den Händen über die Augen, glaubt der Zauber sei weg, oder ihre Augen haben einen Fehler, aber die anderen Auren kann sie sehen.
Dann fällt sie vor ihrer Freundin auf die Knie, greift nach ihrer Hand und fühlt ihren Puls, doch nichts. Sie ist tot. Ihre beste Freundin von 18 Jahren, tot.
Die ersten Tränen bahnen sich ihren Weg aus ihrem Innersten um auf ihren Wangen oder ihrem Oberkörper zu verenden. Das kann nicht sein, niemand von ihnen war heute draußen um einen Auftrag zu erledigen, nur sie. Wieso ist Lou tot?
Ihr Körper bebt vom weinen förmlich, aber ansonsten gibt sie keinen Ton von sich. Es dauert lange bis sie sich soweit wieder beruhigt hat, wurde bereits von Manon in den Arm genommen und hebt nun ihren Kopf aus ihrer Halsbeuge um die anderen anzusehen. Sie möchte endlich wissen was passiert ist.
„Wie konnte das passieren?“, fragt Jayna, bemüht gefasst zu klingen, doch man hört deutlich das Zittern in ihrer Stimme.
Sie sieht in die Runde, sieht wie die Mädchen die Tränen um die ihre vergießen, sich versuchen zusammenzureißen und wieder anfangen zu weinen, sieht wie sie einander im Arm halten um sich Kraft zu geben, doch der Schock sitzt zu tief.
Tamara ist die Erste die sich räuspert um ihre Stimme wieder einigermaßen festklingen zu lassen und sieht sie aus tief traurigen Augen an.
„Sie hatte vor sich mit Marvin zu treffen und dann ist sie vorhin durch die Tür gekommen, schon so gut wie Tod, sie konnte sich kaum auf den Beinen halten. Wir sind alle zu ihr hingelaufen und dann hat sie einen Namen geflüstert ehe sie aufgehört hat zu atmen.“ Tamara beginnt bei den letzten Worten wieder zu schluchzen und fällt gleich darauf in die Arme von Ziva.
„Welchen Namen hat sie genannt?“, fragt Jayna nach, denn sie weiß, dass ihr Tod mit dieser Person zusammenhängt, ansonsten wären das nicht ihre letzten Worte gewesen.
Die Mädchen sehen sich kopfschüttelnd an, keiner hat sie richtig verstanden, doch plötzlich fixiert Rahel sie.
„Niklaus Mikaelson“, haucht sie und Jayna bemerkt wie die anderen Hexen zusammenzucken.
„Der Urvampir Klaus?“, ruft eine ihrer Mädchen entsetzt und auch ihr läuft es kalt den Rücken herunter. Doch sie weiß, was zu tun ist. Sie wird ihn töten.

Heute

Drei Wochen sind seitdem vergangen, in denen sich langsam wieder der Alltag eingerichtet hat, aber für Jayna ist nicht ein Tag vergangen, an dem sie nicht daran gearbeitet hat ihre beste Freundin zu rächen.
So haben sie und ihr Zirkel, dessen Anführerin sie ist, das Gerücht verbreitet, dass sie einen Weg kennt den Sonne-und-Mond-Fluch zu brechen ohne den Doppelgänger. Sie weiß, dass Klaus Mikaelson seit Jahrhunderten versucht diesen Fluch zu brechen, doch ihm ist Katharina Petrova kurz vor dem Ritual verschwunden.
Jayna weiß so einiges über die Urvampire, auch weil sie auf ihrer Liste stehen, doch ihr Fluch wirkt nicht bei ihnen. Es gab eine Situation, in der sie es heimlich ausprobiert hat, doch es hat nicht funktioniert, der Vampir hat überhaupt nichts gemerkt, es war Elijah. Das war kurz nachdem ihr Zauberspruch fertig war.
Nun bietet sich eine Möglichkeit mehr über sie rauszufinden. Sie will sich weigern den Zauberspruch zu nennen und gefangen nehmen lassen um sich so einzuschmuggeln und die Schwäche der Urvampire herauszufinden. Sobald sie hat was sie will, wird sie alle töten und hat zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Nun sitzt sie in der Bar in Asheville, bereit auf Klaus zu treffen, unwissend wie er aussieht, da sie bisher nur Elijah begegnet ist. Ein hübscher Mann, in einem eleganten Anzug gehüllt, aber nicht hübsch genug um sie zu reizen. Bisher gab es sowieso kaum Männer die sie gereizt hätten. Obwohl sie schon 18 Jahre ist, hatte sie bisher nur einen einzigen Freund, der ihr mit 15 die Unschuld geraubt hat und danach weggezogen ist. Er hat sich nie wieder bei ihr gemeldet. Seither hat sie sich nur noch ihrem Zirkel verschrieben.
Sie spürt dann wie sich jemand zu ihr setzt, starrt aber weiterhin auf ihr Glas, ignoriert den Blick der sich in ihre Seite bohrt.
Erst als sie ein eindringliches Räuspern hört, hebt sie den Blick und sieht links neben sich einen attraktiven jungen Mann, mit blondem Haar und blaugrünen Augen, markantem Gesicht und einem Dreitagebart. All das fällt ihr im Bruchteil einer Sekunde auf, aber was ihr im Gedächtnis bleibt ist das charmante Lächeln, welches Grübchen um seine Mundwinkel und kleine Fältchen um seine Augen zaubert. Dennoch sieht sie seine schwarze Aura, die ihr zeigt, dass er in seinem Leben schon oft getötet hat.
Seine Augen fixieren sie, während er weiter lächelt und sich bequem zurücklehnt.
“Hallo Liebes, ich habe dich schon überall gesucht.“
Jayna lächelt ihn beinahe etwas schüchtern, aber dennoch offen an und beugt sich ein wenig zu ihm rüber, nicht viel, aber so, dass nur er sie hören kann.
“Ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht“, erwidert sie aufreizend und zwinkert ihm zu.
Er lacht laut auf, eine Reaktion mit der sie nicht gerechnet hat, weshalb sie zusammen zuckt.
“Jetzt wo ich dich gefunden habe, Teuerste, darfst du dich glücklich schätzen.“
“Ich habe mich nicht versteckt gehalten“, antwortet sie, wendet sich von ihm ab und nimmt einen Schluck aus ihrem Drink.
Jayna kann seinen Blick förmlich spüren, ehe er sich vorbeugt und seinen Mund nah an ihr Ohr bringt.
“Du solltest nicht mit mir spielen Schätzchen, dass kann sonst unangenehm für dich werden“, raunt er ihr ins Ohr, woraufhin es sie schüttelt. Alles in ihr schreit, dass sie vor ihm zurückweichen soll, doch sie hält sich tapfer.
“Ich spiele nicht, dafür bin ich mir zu schade. Sie haben sich zu mir gesetzt, mit gesagt Sie suchen mich seit einer Weile, aber Sie haben mit keinem Wort erwähnt wer Sie sind und was Sie wollen.“
Sie senkt ihren Blick und sieht durch ihren Wimpernschleier zu ihm rauf. Er lächelt. Entweder lächelt er dauernd, oder ihre Worte haben sie dazu gebracht.
“Entschuldige, wie unhöflich von mir. Mein Name ist Klaus und wie ich hörte, kennst du einen Zauberspruch für einen Fluch, den ich seit Jahrhunderten zu brechen versuche.“
Das ist also Niklaus Mikaelson. Obwohl sie es bereits geahnt hat, ist sie dennoch überrascht. Er wirkt nicht halb so Angsteinflößend und gemein wie sie gedacht hat, aber Psychopaten sind meist gutaussehend, haben Charme und kennen sich gut mit Anstandsregeln aus, beherrschen sie zumeist perfekt. Man darf sich eben nicht immer von der äußeren Schale blenden lassen, manchmal steckt ein wirklich fauliger Kern innen drin.
“Der Sonne-und-Mond-Fluch?“, fragt sie mit unsicherer Stimme obwohl sie genau weiß, dass es genau das ist was er meint.
Doch er beginnt zu lachen und sie weiß sofort, dass er sie auslacht, weshalb sich ein schlechtes Gefühl in ihr ausbreitet und sie spürt wie ihre Wangen Rot werden.
“Ja könnte man so sagen“, lacht er, ehe er wieder ernst wird. “Man hört in letzter Zeit ein Gerücht, dass eine Hexe vom Asheville Zirkel den Fluch auch ohne den Doppelgänger brechen kann. Ich will, dass du diesen Fluch für mich brichst.“
Obwohl sie ihm zugehört hat, reagiert sie nicht drauf, sondern trinkt ihr Glas leer, stellt es zurück auf den Tresen und erhebt sich. Doch bevor sie auch nur einen Schritt geht, steht Klaus vor ihr, einen halben Kopf größer als sie, mit einem Blick, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Normalerweise hat sie keine Angst, doch nun hat sie keinen tödlichen Zauberspruch, der sie rettet.
Undurchdringlich bohrt sich sein Blick in ihren und sie weicht einen Schritt zurück, doch er folgt ihr, packt ihr Handgelenk so fest, dass sie aufschreit. Einige Köpfe drehen sich zu ihr rum, doch niemand kommt ihr zur Hilfe geeilt.
“Ganz schön frech von dir mich einfach stehen lassen zu wollen“, zischt er, “aber nicht mit mir. Komm wir gehen!“, befiehlt er dann und zieht sie einfach hinter sich her. Er schleift sie aus der Bar, die Köpfe drehen sich zu ihnen um, aber niemand greift ein. Nicht einmal der Barkeeper beschwert sich das sie nicht gezahlt hat, sie lassen sie einfach gehen.
Umso besser, denn ansonsten bestünde die Gefahr, dass ihr Plan nicht aufgeht, dabei glaubt sie kaum, dass wirklich jemand gegen Klaus ankommen würde, sie hat schon einiges über ihn gehört.
Draußen auf dem Parkplatz der Bar zerrt der UrvampirJayna zu einem schwarzen Jeep mit schwarzgetönten Scheiben, reißt die Hintertür auf und schubst sie hinein. Wenn sie wollte könnte sie ihm Schmerzen zufügen, könnte sein Blut zum kochen bringen, ihm Aneurysmen zaubern und sie immer wieder zum Platzen bringen oder ihn innerlich ertrinken lassen, aber sie möchte es ihm so einfach wie möglich machen. Vermutlich fällt ihm nicht einmal auf, dass es zu einfach ist, vielleicht denkt er sie wäre zu ängstlich, als das sie sich versuchen würde zu wehren.
Es ist immer wieder das gleiche, sei blond und blauäugig und habe am besten noch eine zierliche Gestalt und schon traut dir niemand etwas zu, weil die Leute Vorurteile haben.
“Wo bringst du mich hin?“, fragt sie, klingt dabei fast so hart wie sie es beabsichtigt hat, als er auf dem Fahrersitz Platz nimmt und den Motor startet. Überrascht sieht er sie über den Rückspiegel an, doch dann bohrt sich sein Blick tief in ihren.
“Du wirst dieses Auto erst verlassen wenn ich es dir sage.“
Sie nickt zustimmend, will ihn im Glauben lassen er könne sie manipulieren, doch als Hexe die übernatürliche Wesen jagt, ist sie auf vieles vorbereitet. So auch auf manipulative Vampire.
Dann fährt er los, woraufhin sich Jayna sogleich einen Kugelschreiber aus ihrer Handtasche nimmt, sich eine Nachricht auf ihre Handfläche schreibt und dann ihr kleines Taschenmesser hervorholt. Kurz wartet sie, damit sie sich sicher sein kann, dass er nicht guckt, als sie die Spitze auf ihrer Handfläche ansetzt, sie durch die Haut in ihr Fleisch bohrt und über drei Wörter „Es hat geklappt“ zieht, die sie dort hin gekritzelt hat, während sie sich Rahel bildlich vorstellt, damit die Nachricht auf ihrer Handfläche zu sehen sein wird.
Sofort kommt der Wagen abrupt zum stehen, sodass Jayna nach vorne geschleudert wird und gegen den Sitz knallt, weil sie sich nicht angeschnallt hat. Ihr fällt das Messer aus der Hand welches unter den Beifahrersitz rutscht und schon öffnet sich ihre Tür.
Erschrocken sieht sie in das Gesicht ihres Entführers und des Mörders ihrer besten Freundin, welcher rote Augäpfel hat und rote Adern unter seinen Augen hervorstehen und pochen. Sie hat schon öfter Vampirgesichter gesehen die nach Blut gedürstet haben, aber dennoch ist sie gleichermaßen erschrocken wie fasziniert von Klaus Anblick.
“Was soll das werden?“, knurrt er und gewährt ihr dabei unfreiwillig einen Blick auf seine spitzen Eckzähne. Ein Schauer durchläuft sie bei der Vorstellung er würde sie ihr in den Körper rammen, jedoch nicht vor Lust, sondern vor Ekel.
Bevor sie antworten kann, packt er ihr Handgelenk und zerrt an ihrem Arm. Ihre Hand ist zur Faust geballt, weshalb er sie gewaltsam öffnet und seine Adern noch mehr zu pochen beginnen, als er das frische Blut sieht.
Eine ganze Weile scheint er mit sich zu kämpfen, während sie ihn einfach nur anstarrt, bis er ihre Hand zurück auf ihren Schoß schleudert und sich sein Gesicht wieder normalisiert.
“Antworte mir!“
“Nichts!“
Klaus sieht ihr in die Augen, sein Kiefer ist angespannt bis er einen Schritt zurücktritt und sie entspannt anlächelt.
“Glaub mir Liebes, es wird nicht lange dauern bis du begriffen hast wie du dich mir gegenüber zu verhalten hast.“
Sie starrt ihn einfach nur an, glaubt, dass er jetzt gehen wird, doch plötzlich hat er ihre Hand in seiner und leckt genüsslich das Blut von ihrer Hand. Es passiert alles so schnell, dass sie es erst bemerkt, als ihre Hand sauber wieder auf ihrem Schoß liegt und er sie in der nächsten Sekunde schon am Hals packt und zudrückt.
“Wo ist das Eisenkraut?“
Verständnislos sieht Jayna ihn an, doch er packt noch fester zu, sodass sie röchelt.
“Tu nicht so als wüsstest du nicht was ich meine! Sag es mir oder ich töte dich!“
Zitternd und nach Atem ringend schlägt sie ihre Hände auf seine Hand, versucht sich zu befreien und tatsächlich lässt er lockerer.
“Überall“, krächzt sie. Sie hat schon oft Geschichten gehört, das jemandem sein Eisenkraut weggenommen wurde oder das man jemanden hat ausbluten lassen, aber damit ihr das nicht passiert, hat sie sich etwas anderes ausgedacht.
“Was meinst du mit überall. In deinem Blut ist nichts, das habe ich eben überprüft als ich dein Blut getrunken habe.“
Noch immer hat sie Probleme vernünftig zu atmen, doch es ist nicht so, dass sie jedem Moment ersticken würde, weshalb sie frech grinst, doch sofort drückt er wieder zu, sodass sie sich ergibt.
“Ich habe es mir unter die Haut gepflanzt, du müsstest mich häuten, damit es weg ist.“
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