Two Worlds Combined

von yezz
OneshotRomanze / P18 Slash
Abarai Renji Kuchiki Byakuya
31.08.2016
31.08.2016
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Hallo zusammen,

ich bin nicht sonderlich gut darin, Geburtstagslieder zu singen, daher habe ich lieber ein Geburtstags-OS für Renji geschrieben :D

Es spielt irgendwann nach Two Worlds Collide (was man anhand des Namens ja überhaupt nicht ableiten kann *hust*). Ich hoffe, ihr habt Spaß damit :3

LG
yezz
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Lächelnd lag Renji auf ihrem großen Bett. Die Arme hatte er am Kopfende des Bettes hinter seinem Kopf verschränkt und er starrte gedankenverloren auf das große Bild eines Nue, das schräg gegenüber an der Wand, direkt neben den großzügigen Fenstern, hing. Byakuya hatte es für ihn gemalt gehabt, während sie Stress mit seinem Großvater gehabt hatten. Renji musste leise lachen. Alles kam ihm jetzt, bald schon 6 Jahre später, so furchtbar lange her vor. Doch ihn plagten keine sentimentalen Gedanken dabei, war ihr Leben doch besser verlaufen, als er sich überhaupt nur erträumt hatte.

Die Wogen hatten sich mittlerweile geglättet. Nicht zuletzt wegen drei atemberaubenden, kleinen Kindern. Ein breites Grinsen stahl sich auf Renjis Gesicht, als er an Mariko, Sachiko und Aki dachte. Hätte er vor Byakuya jemals daran gedacht, dass er selbst einmal Kinder haben würde? Ganz sicher nicht. Aber die Sache mit den Leihmüttern war ein hervorragender Einfall gewesen, immerhin bereicherten diese drei Kinder nicht nur ihr Leben, sondern, praktisch als Kirsche auf dem Sahnehäubchen kam noch hinzu, dass der ewig griesgrämige Großvater von Byakuya alle Bedenken in den Wind geschossen hatte.

Auch ihre Erfahrungen bei den Spezialisten für die künstliche Befruchtung war eine Sache, die er immer fest in seiner Erinnerung behalten würde. Ein schon fast verzweifelter Byakuya, der sich einfach nicht entspannen konnte. Renji hatte schwer in die Trickkiste greifen müssen, damit eine solch bezaubernde junge Dame wie Mariko hatte rauskommen können. Schon als Mariko auf die Welt kam, war Byakuyas Großvater wie ausgewechselt gewesen. Als dann noch eine Cousine von Byakuya Renjis Kinder austrug und dabei dann sogar noch ein Sohn herauskam, war er sofort Feuer und Flamme.

Sein persönliche Rache an Ginrei Kuchiki war gewesen, als Akis schwarzes Haar plötzlich nach 3 Wochen vollständig ausfiel und Renjis feuerrotes Haar nachkam. Die Hebamme hatte von diesem Phänomen, welches rote Haare begleitet, gesprochen. Vermutlich, da sie Renji Enttäuschung über die tiefschwarzen Haare erkannt hatte. Selbst Byakuya hatte lauthals gelacht und war beim ersten Anzeichen dieser markanten Haarfarbe bestimmt eine Stunde mit breitem Grinsen durch das Haus gegangen. Dem Großvater war das natürlich vollkommen gegen den Strich gegangen. Doch die Verbindung in der Blutlinie war einfach nicht von der Hand zu weisen. Auch optisch hatte Aki die Augenfarbe geerbt, die fast alle Kuchikis hatten. Rote Haare, graue Augen. Akis Zwillingsschwester Sachiko hingegen war das Gegenteil. Pechschwarze Haare, rotbräunliche Augen. Renjis Augen. Noch jetzt trieb es ihm ein breites Grinsen auf das Gesicht, wie sehr er sich in die Blutslinie der Kuchiki verankert hatte.

Er war nicht der gehässige Typ, aber nach all den Steinen, die ihnen in den Weg gelegt worden waren, war dies einfach ein doppelter Mittelfinger an alle Nörgler und Zweifler. Es befriedigte ihn auf perfide Art und Weise. Doch das Wichtigste war: Byakuya gehörte ihm. Er gehörte Byakuya. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihres Lebens. Renji schnaubte lachend und betrachtete wieder den schwungvollen Nue, der fast die ganze, fast mannshohe Leinwand einnahm. Sie hatten das Bild 'Zabimaru' getauft. Warum, konnte keiner von ihnen sagen. Und aus irgendeinem Grund hatte Byakuya irgendwann eine Halterung für sein Bokken aus Kirschbaumholz, dass er lange vor ihrer gemeinsamen Zeit 'Senbonzakura' getauft hatte, angebracht. Er nannte diesen Teil ihres Schlafzimmers 'Ecke der Erinnerungen'. Renji hatte nur gelacht und vielleicht war das Byakuya auch ein wenig sauer aufgestoßen. Er hatte ihn daraufhin in den Arm genommen und versucht, sich rauszureden. Was natürlich furchtbar schief gegangen war.

'Du bist offensichtlich doch multitaskingfähig', hatte Byakuya gesagt. 'Du kannst gleichzeitig sprechen und alles noch schlimmer machen.' Vergnügt lachte Renji vor sich hin, als sich die Szene vor seinem geistigen Auge abspielte. „Was amüsiert dich so?“, die Frage ließ ihn vor Schreck zusammenzucken. Er blickte zur Tür und sah, dass Byakuya im Rahmen lehnte. Im schicken, maßgeschneiderten, mitternachtsblauen Anzug und einer Krawatte in der gleichen Farbe. Sein Hemd war in einem hellen graublau gehalten, die Verkäuferin hatte die Farbe 'Bleu outremer' genannt. Für Renji war es einfach ein helles Blau. Und Byakuya sah wie immer fabelhaft aus.

„Na, big Boss? Was machst du denn schon hier? Keine Angestellten, die du herumhetzen kannst?“, grinste Renji breit. Byakuya hob eine Augenbraue, erwiderte das Grinsen jedoch leicht. „Ich habe mir gedacht, ich könnte meinen Leibeigenen zu Hause noch ein wenig rumhetzen. Zur Feier des Tages“, verspielter Hohn schwang in seiner Stimme mit, während er sich in Bewegung setzte und dabei seine Krawatte öffnete. Er hielt vor Renji an, beugte sich hinunter und küsste ihn. „Die Rasselbande außer Haus?“, fragte er, als er sich wieder löste und begann, sich aufzurichten. „Mhhmmm“, machte Renji bestätigend, griff nach der Krawatte und zog Byakuya in einen tieferen, leidenschaftlicheren Kuss hinunter. „Also wirklich, man küsst das Geburtstagskind anständig“, scherzte er, nachdem er von seinem Liebsten abgelassen hatte.

Byakuya richtete sich auf, zog sich die Krawatte vollständig aus und hängte sie in seinen Kleiderschrank, der natürlich zu 80% nur aus Anzügen bestand. „Und wo ist mein Geschenk?“, grinste Renji und richtete sich auf dem Bett auf, sodass er nun auf der weichen Matratze saß. „Du wolltest doch keins?!“, wandte sich Byakuya um und blickte ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Aber du wolltest mir unbedingt etwas schenken“, sagte Renji und schmollte ein wenig bei der Vorstellung, tatsächlich kein Geschenk zu erhalten. Natürlich hatte er Byakuya gesagt, dass so lange er ihn und ihre Kinder hatte, nichts weiter im Leben bräuchte, aber das kleine Kind im großen Mann bekam gerade leicht feuchte Augen.

Byakuya lachte leise. „Manchmal frage ich mich, ob ich 4 Kinder im Haushalt habe“, neckte er, als er auf Renji zukam, der mittlerweile seine Beine über das Bettende geworfen hatte und so im Raum saß. „Manchmal ist Yachiru erwachsener als du“, dabei stupste er seinen Zeigefinger gegen Renjis Brust. Dabei lachte er wieder. „Aber keine Sorge, meine kleine Schmollbacke. Natürlich habe ich ein Geschenk für dich. Tatsächlich sogar befindet es sich in meiner Hose.“ Renjis Grinsen wurde mit einem Mal breit und draufgängerisch. „Ach ja?“, fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen. „Hast du dir auch ein Schleifchen drumgebunden?“, lachte er spöttisch. Byakuya seufzte laut. „Tasche. Hosentasche. Nicht immer das, was du denkst.“

„Jetzt weiß ich nicht, ob ich mich freuen oder enttäuscht sein soll“ Renji schob die Unterlippe hervor, doch seine Augen funkelten vor Vergnügen. Byakuya konnte nicht widerstehen, sich den Lippen zu nähern und an der hervorstehenden Unterlippe zu saugen. Schnell hatte sich daraus ein leidenschaftlicher Kuss entwickelt und bevor er wieder halbwegs bei Sinnen war, war nicht nur seine Anzugsjacke verschwunden, sondern auch sein Hemd schon vollständig aufgeknöpft. Renji glitt mit seinen Fingern über die blasse Brust, hielt kurz inne, um Byakuyas Brustwarzen zu necken. Dann ließ er seine Hände über die Schultern wandern, um ihm das Hemd abzustreifen. Nun griff Byakuya nach Renjis T-Shirt und zog es ihm mit einer fließenden Bewegung über den Kopf. Sofort danach fanden sich ihre Lippen wieder, verschmolzen erneut miteinander.

Byakuya keuchte, als Renjis Hand leicht über die Beule in seiner Hose glitt und dann geschickt den Gürtel öffnete. Schnell war auch dieses Kleidungsstück mitsamt Unterwäsche von seinem Körper verschwunden, nachdem sich Renji mit ihm im Arm nach hinten hatte fallen lassen.. Nun saß Byakuya nackt auf Renji, dessen Jeans fühlte sich rau gegen seine Haut an. Ohne viel Zeit zu verlieren öffnete Byakuya den Verschluss der Hose und zog sie schnell aus. Danach schob er langsam seinen Oberkörper wieder zu Renji hin, doch nicht ohne mit seiner Brust und seinem Bauch an Renjis steifen Glied entlang zu fahren, was dem Anderen ein kehliges Seufzen entlockte.

Byakuya war froh, dass sein Nachttisch in Greifweite war, sodass er problemlos eine Tube Gleitmittel hervorholen konnte. Dies nutzte Renji, um sie umzudrehen. Mit Byakuya unter ihm, nahm er ihm die Tube aus der Hand und begann ihn, während er Küsse auf seinem Körper verteilte, vorzubereiten. Byakuya griff stöhnend in die Decke, streckte sich den Berührungen verlangend entgegen. Dabei keuchte er immer wieder etwas, dass Renji nach einer Weile als seinen Namen erkannte. Grinsend platzierte er sich zwischen den Beinen seines Partners, hob dessen Hüfte ein wenig an, bevor er sich langsam in ihm versenkte. Er warf dabei den Kopf in den Nacken, stöhnte hemmungslos auf, in dem Wissen, dass sie ungestört und alleine waren.

Dann beugte er sich zu Byakuya hinunter, küsste ihn hingebungsvoll, während er ihm die Möglichkeit gab, sich an ihn zu gewöhnen. Dann zog er sich fast vollständig zurück, um sich wieder von Neuem in die Enge zu treiben. Byakuya drückte den Rücken durch, warf seine Arme um Renjis Hals, stöhnte dabei laut auf. Renji grinste, hob eines von Byakuyas Beinen über seine Schulter, stieß so noch tiefer in ihn hinein, als vorher. Byakuya warf den Kopf in die weichen Kissen. „Ah... Re-renji!“

Keuchend und heftige Atemzüge erfüllten den Raum, während Renji das Tempo erhöhte und Byakuya unter ihm bebte. Renji knabberte leicht an seinem Hals und Kiefer, flüsterte ihm ins Ohr, wie gut er sich anfühlte, während er sie beide immer näher an den Orgasmus brachte. Als Renji befürchtete, nicht mehr lange durchzuhalten, richtete er sich etwas auf, umfasste Byakuyas Schwanz und pumpte im Takt seiner Stöße. Lange hielt Byakuya nicht durch, bis er mit Renjis Namen auf den Lippen kam und Renji gleich mit sich riss.



Sie lagen eingehüllt in ihrer Bettdecke und kamen langsam wieder zu Atem. Renji hatte Byakuya fest an sich gedrückt und die Nase in den schwarzen Haaren vergraben. „Alles Gute zum Geburtstag, mein Liebster“, sagte Byakuya leise und hob seinen Kopf, um Renji zu küssen. „So ein Geburtstagsgeschenk kannst du mir öfters machen“, grinste Renji. „Ah, dein Geschenk! Es ist noch in meiner Hosentasche...!“, kam es nun von Byakuya. „Was? Du hast mir wirklich...?“, in Windeseile hatte Renji sich aufgerichtet und saß auf dem Bett, fischte dabei mit den Zehen nach Byakuyas Anzugshose.

Als er sie endlich in der Hand hatte und in die Tasche griff, beförderte er zwei Flugtickets ans Tageslicht. „Was...?“ Er spürte, wie Byakuya ihn von hinten umarmte, die Lippen gegen seinen Nacken drückte. „Auch wenn es hier gesetzlich nicht von Bedeutung ist, lass uns ins Ausland fliegen und heirate mich“, hörte er Byakuyas heiser und leicht nervöse Stimme hinter seinem Ohr. Renjis Herz setzte einen Schlag aus, nur, um danach in doppelter Geschwindigkeit weiterzuschlagen. Er drehte sich in der Umarmung um und schlang die Arme um den Körper seines Liebsten. „Nichts lieber als das.“
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