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Roommates

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Derek Hale Laura Hale Lydia Martin Mieczyslaw "Stiles" Stilinksi Peter Hale Scott McCall
30.08.2016
09.05.2021
14
23.233
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Dieses Kapitel
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04.05.2021 1.332
 
Nach einigen Überlegungen hatte Stiles sich doch das neue Handy genommen, es wieder zurück gelegt, es wieder genommen und wieder zurück gelegt und es schlussendlich doch genommen. Derek hatte alles leicht amüsiert beobachtet.

Nun hatten sie es zusammen aufgeladen, Stiles hatte seine Simkarte eingebaut und es angeschaltete. Sobald es aktiviert war blinkte und piepte es ununterbrochen. Nachrichten gingen ein, Anrufe in Abwesenheit wurden angezeigt. Es dauerte eine ganze Zeit bis es endlich still war und Stiles nachsehen konnte.

Die neueren Nachrichten waren von Scott, Allison und Isaac, sie wünschten ihm gute Besserung und versprachen Krankenbesuche, alle weiteren waren von...Derek. 5 Nachrichten und 4 verpasste Anrufe, eine Mailboxnachricht.

Er schaute zu seinem Mitbewohner hinüber, dieser kratzte sich verlegen. “Ich...uhm...hab mir Sorgen gemacht” sagte er kleinlaut.

“Das ist wirklich süß von dir” lächelte der Student und las die Nachrichten. >Ich brauch noch die Einkaufsliste< war die erste Nachricht. Dann >Hey, sicher hast du viel zu tun, wann kommst du denn? Soll ich Einkaufen gehen?< dann >Wenn es spät wird kann ich uns auch etwas bestellen, dann musst du nicht kochen< und die letzte >Stiles? Alles okay? Stimmt was nicht?< dann hatte Derek versucht anzurufen, gegen 6, 7, 8 und 9 Uhr Abends. Normalerweise war Stiles nie später als 6 zu Hause. Offensichtlich hatte Derek sich wirklich Sorgen gemacht. Stiles lächelte noch etwas mehr, schlang einen Arm um den dunkelhaarigen und drückte ihn kurz. Die Mailboxnachricht würde er sich später anhören, vermutlich war es Derek sonst noch peinlicher und das wollte er nicht.

“Danke...und danke für das Handy, vielen Dank” murmelte Stiles gegen seine Schulter.


Sie schauten sich zusammen einige Folgen an und Stiles spielte nebenbei mit seinem neuen Handy herum, richtete es ein. Mit nur einer Hand dauerte das natürlich etwas länger und manchmal musste ihm Derek helfen, wenn er fluchend und meckernd etwas nicht hin bekam.

Als Derek dann einmal zur Toilette ging hörte er sich die Nachricht auf der Mailbox an.

“Hey, ich bins, Derek...ja...meld dich einfach mal...bitte...ob alles okay ist...ob es dir gut geht. Dann bis später” hörte er den älteren auf seinem Band und er klang wirklich besorgt. Ein bisschen bekam Stiles ein schlechtes Gewissen. Er selbst wäre sicher auch unheimlich besorgt, würde Derek einfach nicht nach Hause kommen. Aber er hatte sich ja nicht melden können, nicht das er nicht daran gedacht hätte. Er kannte Dereks Nummer nicht, die war nur im Handy, also hatte er keine Möglichkeit gehabt. Trotzdem tat es ihm irgendwie Leid, dass er sich wegen ihm solche Sorgen gemacht hatte.

Und er nahm sich vor, einen Zettel mit wichtigen Nummern zu schreiben, auch mit Dereks, falls wieder einmal sowas passierte.

Dabei fiel ihm ein, dass er vielleicht mal seinen Dad anrufen sollte, damit er zumindest Bescheid wusste.


Am nächsten Tag fuhr in Derek zum Arzt, der Verband musste gewechselt werden. Das war zwar lange nicht so schlimm wie das Fäden ziehen, aber auch nicht gerade schön. Wenigstens begleitete Derek ihn und blieb bei ihm.

Anschließend hatte Derek ihn zu einem Eis eingeladen, wovon er wieder etwas bessere Laune bekam.

Er hatte eine neue, rote, Bandage bekommen und löffelte zufrieden sein Eis.

“Eigentlich könnte ich doch morgen wieder zur Uni gehen” überlegte er dann.

“Willst du nicht lieber noch ein paar Tage zu Hause bleiben?” erwiderte Derek.

“Ich weiß nicht, ich hab ja nichts an den Füßen oder am Kopf...eigentlich könnte ich hingehen…” sagte Stiles und betrachtete den Verband.

“Aber du hast doch Schmerzen” gab Derek zu bedenken.

“Mhm...ja schon...naja ich denke ich bleib morgen wohl noch zu Hause, da ist eh Freitag und nächste Woche schau ich mal, vielleicht nur zu den wichtigen Vorlesungen” nickte der jüngere. “Aber...ich kann nicht den ganzen Tag nur auf dem Sofa sitzen...auch wenn ich es mag…” seufzte er dann ein wenig deprimiert.

“Na wenn es dir soweit gut geht...dann können wir ja etwas unternehmen” bot Derek an.

“Ja? Was denn?” murmelte Stiles.

“Was möchtest du denn tun? Wir können...ähm...Essen gehen...oder ins Kino...auf den Trödelmarkt...ich hab ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung” gab der ältere zu.

Stiles konnte nicht anders und musste ein wenig lachen. Die Versuche von Derek waren so schrecklich süß und so niedlich unbeholfen.

“Trödelmarkt klingt eigentlich ganz cool” sagte er dann. “Und Samstag vielleicht irgendwo was essen und trinken?” fragte er und zog eine Schnute, so dass Derek gar nicht ablehnen konnte.

“Na gut” stimmte dieser auch zu.


Später gingen sie noch in den Supermarkt, fuhren dann nach Hause und schauten bis abends fern.

Stiles wollte natürlich wieder bei Derek schlafen und dieser erlaubte es ihm auch.

Auch dieses Mal legte Derek den Arm um ihn. Stiles kuschelte sich an ihn, legte den verletzten Arm vorsichtig auf Dereks Bauch ab und den Kopf an seiner Schulter. Es fühlte sich so unglaublich gut an und jede Menge Schmetterlinge flatterten in seinem Bauch herum.

Er hatte ja früher auch schon mit Scott in einem Bett geschlafen und auch schon gekuschelt, wenn irgendwas gewesen war, aber Scott war Familie, das hier war etwas anderes.

Derek war so warm und roch so gut, seine Haut war so weich und es war so gemütlich.


Am nächsten Tag fuhren sie zusammen zum Trödelmarkt, nachdem Stiles versichert hatte, dass es ihm gut ging.

Es gab viele Stände mit den verschiedensten Dingen und sie liefen nebeneinander her und schauten sich alles an. Ab und zu blieben sie stehen um sich etwas genauer anzusehen.

Es gab dort nicht nur gebrauchte Sachen, sondern auch neue Dinge von interessanten Herstellern. Taschen, Schmuck, Kleidung, Schuhe und vieles mehr.

“Schau mal, meinst du der Pullover würde mir stehen?” fragte Stiles und zeigte einen dunkelblauen Kapuzenpullover mit dem Capitan America Logo. “Bestimmt” nickte Derek neben ihm. “Oh, schau nur, eine Spidermanjacke” kicherte er und hielt einen roten Hoddie mit Spidermanmuster und Kapuze hoch. “Wenn du sie willst, kaufe ich sie dir” sagte der dunkelhaarige und lächelte leicht. “Nur wenn wir für dich auch etwas kaufen” wand Stiles ein, denn er hatte langsam eingesehen, dass es nichts brachte mit Derek über Geld zu diskutieren. “Magst du lieber Superman oder...mhm...Batman würde doch passen…” kicherte er wieder. “Du musst es ja nicht in der Öffentlichkeit tragen...trag es zu Hause wenn wir auf dem Sofa sitzen” fügte er hinzu, als er Dereks skeptischen Blick gesehen hatte.

“Such du mir etwas aus” nickte der ältere und schüttelte amüsiert den Kopf.


Sie gingen weiter, setzten sich an den verschiedenen Essensständen auf die Bank und Derek holte ihnen etwas zu Essen. Es gab Asiatische Nudeln mit gebackenem Huhn und anschließend bekam Stiles noch einen großen Crêpe mit Schokolade.

“Was magst du am liebsten für Limonade?” fragte der jüngere und nippte an seiner Pfirsichlimonade. “Zitrone...oder...Blutorange” überlegte Derek.


Später waren sie wieder zu Hause und packten ihre Tüten mit den gekauften Sachen aus. Stiles hatte die ausgesuchten Pullover aufgeteilt und überreichte Derek einen schwarzen Pullover mit Batman Motiv und ein schwarzes Shirt mit Superman Motiv.

Außerdem hatte er für sein neues Handy eine tolle Hülle gekauft.

“Ich hab das mit meinem Arm fast vergessen heute. Das war wirklich eine tolle Idee” strahlte er den dunkelhaarigen an.

“Das freut mich sehr. Wo sollen wir morgen hingehen?” lächelte Derek erfreut.

“Mhm...warst du schonmal in dem Indischen Restaurant eine Straße weiter? Das sieht total gemütlich aus und die haben auch Cocktails und Drinks und so” überlegte Stiles.

“Nein, aber das Essen ist gut, das hab ich mir mal liefern lassen” antwortete der dunkelhaarige.

“Toll. Sollen wir dann dort hin?” fragte der Student und versuchte seine Handyhülle auf das Handy zu montieren. “Ach man” grummelte er.

Derek nahm ihm beides aus der Hand und setzte es zusammen.

“Danke” seufzte Stiles.

Bevor der jüngere wieder deprimiert werden konnte, machte Derek ihm einen Becher Eis und setzte sich mit ihm vor den Fernseher. Natürlich durfte er sich auch wieder ankuscheln. Das half sehr gut, es ging ihm gleich wieder viel besser.
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