Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Dampier Hearts

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
Christian Ozera Dimitri Belikov OC (Own Character) Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
29.08.2016
17.09.2016
4
5.316
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
29.08.2016 1.478
 
»Finn zu mir!«, ruft mit Adam, die Personalisierung eines wahren Sunny-boys und einer der coolen der Schule, zu und wirft als Unterstreichung seinen Arm in die Luft und rennt richtung Tor. Mit einem schnellen Blick nehme ich die jetztige Lage in mir auf. Die feindlichen Verteidiger sind zu weit vom Tor entfernt. Adam steht frei und liegt perfekt in meiner Schussbahn. Breitgrinsend nicke ick knapp und trete gegen den Ball. In einem Bogen fliegt er durch die Luft und Adam fängt ihn mit seiner Brust ab und rennt näher ans Tor. Die Verteidiger rennen um ihr leben aber wir alle wissen, dass es bereits zu spät ist. Der Torwart, ein eher schmächtiger dafür aber ein flinker Junge aus meiner Klasse, steht breitbeinig im Tor und macht sich bereit, den Ball um jeden Preis zu fangen. Auch ich renne grinsend los und bin im Fall der fälle bereit, falls Adam sich entschliesst, mich das Tor schiessen zu lassen.
Adam holt zum Schuss aus und Michael ,der schmächtige Torwart, macht sich zum Sprung bereit. Der Ball landet in der oberen rechten Ecke und fliegt genau zwischen Michaels Händen hindurch. Jubeln und kreischen ist am Rand des Spielfeldes zu vernehmen. Erst jetzt blicke ich wieder zu dem kleinen Fanclub der sich während des Spiels geblidet hat. Schmunzelnd sehe ich zu Adam der sich Kopfschüttelnd durch die verschwitzten Haare fährt. Er war noch nie der Typ, der es anziehend fand wenn Mädchen sich über Jungs hermachten.
Mir geht dises Gekreische auch auf den Wecker seit ich auf diese Schule gewechselt bin. Ich war nun schon an 3 verschiedenen Highschools und somit auch bei 3 verschiedenen Familien. Als ich 5 Jahre alt war wurden meine Eltern von irgend welchen echt kranken Typen getötet. Mich hätte es eigendlich auch erwischen sollen aber dank einem unbekannten Jungen, der mich in letzter Sekunde verarztet hatte, hatte ich den überfall überlebt. Meine erste Pflegemutter sagte mir, dass die Ärzte gesagt hatten, dass ich eigendlich auch tot sein sollte, da auch ich extrem viel Blut verloren hatte. Doch wie man jetzt sieht lebe ich noch.
Mr. McAllen ruft uns wieder zusammen und beendet den Sportunterricht und so auch für uns den heutigen Schultag. Zusammen mit den anderen mache ich mich auf den Weg zu den Umkleiden und bin, wie immer, bei Adam und seinen Jungs. Ich habe mich sehr schnell in seine Gruppe intigriert, da ich sie einfach sympathisch fand. Mit den meisten Mädchen dieser Schule kann man eh nichts anfangen.  
Nachdem wir uns umgezogen haben gehen wir auch direkt ins Foxy. Das Foxy ist ein einfaches Restaurant, dass früher mal ein Tankstellenladen war. Roxy, die Besitzerin, hatte es in einem 70er Jahren Stile umbauen lassen und hat es das Foxy genannt, weil jeder in der Stadt sie Foxy Roxy nennt. Ab und zu helfe ich ihr aus da sie eine gute Freundin meiner Pflegemutter ist.
Wie immer setzten wir uns an unseren Stammplatz. Auf der Tischplatte blick uns ein Wolf grimmig entgegen. Der Wolf ist das Schulmaskottchen der Schule und zeigt, dass nur Schüler der Jefferson High hier sitzen dürfen. Oder mit anderen Worten, Adam und seine Jungs.
»Na ihr Lieben was darf ich euch heute bringen?«, erkundigt sich Roxy mit einem strahlenden Lächeln bei uns. Mit ihren Fuchsroten Haaren, dem kleinen aber kräftigen Körper und den Schoko-braunen Augen macht Foxy Roxy ihrem Namen allen Ehre.
Wir geben ihr alle unsere Bestellung auf und quatschen dann weiter. Irgendwann kommen wir wieder auf den Fussballclub der Schule zu sprechen was mich grimmig dreinblicken lässt.
»Ich finde es auch Mist, dass keine Mädchen erlaubt sind. Man könnte ja wenigstens eine Mädchenmannschaft aufstellen!«, regt sich Lincoln auf. Ich nicke zustimmend, seufze frustriert und erkläre, »Selbst wenn der Coach könnte, würde es eh nichts bringen wenn er eine Mädchenmannschaft ins Leben ruft. Ich wäre so oder so die einzige die sich freiwillig melden würde. Und wir alle wissen, dass man nicht alleine Fussballspielen kann.«
Zustimmendes Gemurmel geht durch die Gruppe worauf ich schmollen meinen Kopf auf den Tisch lege.
»Kopfhoch kleines der Coach weiss, dass du Talent hast. Oder was glaubst du warum spielt ihr so viel Fussball? Nicht weil er denkt, dass die Adlerkrallen motivierter für den Sportunterricht sind weil sie die Jungs schwitzen sehen können,« mischt sich Roxy ein und grinst belustigt. Die Adlerkrallen wie Roxy sie genannt hat, sind die Mädchen meiner Schule. Wir haben mal bei einer Abendschicht bei der ich ausgeholfen habe festgelegt, dass das unser, mehr oder weniger, Geheimcode für die Bitches unserer Schule ist.
Lachend meint James, ebenfalls ein Junge aus unserer Gang, »Gut aber dieser Gedanke hatte er sicher auch im Hinterkopf,« worauf wir wieder alle zu lachen beginnen.
Roxy verteilt unsere Bestellungen und zufrieden beginnen wir zu essen. Ich blödle noch etwas mit den Jungs rum bis ist mich in den Personalbereich begebe und mir meine Arbeitskleidung anziehe. Ein Paar weisser enge Hochwasserhosen und eine schwarze halb lange Bluse. So begebe ich mich wieder in den Essens-Bereich und nehme die Bestellungen der Gäste auf.  Die Jungs sind noch immer hin und machen Blödsinn. Hin und wieder pfeifen sie mir auch hinterher, nur um mich zum lachen zu bringen. Ich liebe diese Jungs echt. Irgendwann gegen sieben Uhr geht Adam mit James und Theodor, der letzte der Gruppe der noch gefehlt hat, und lassen Lincoln wie immer alleine zurück da er meine einzige Mitfahrgelegenheit ist. Er wohnt eine Querstrasse von mit entfernt was sich als sehr praktisch erwiesen hat als ich zur Gruppe gestossen bin.
Irgendwann kommt eine kleine Gruppe von zwei Mädchen, einem Jungen und einem Mann ins Restaurant und setzten sich in die hinterste Ecke. Auf den ersten Blick machen sie keinen ungewöhnlichen Eindruck aber wenn man sie etwas genauer ansieht merkt man, dass das blonde Mädchen und der schwarzhaarige Junge sich in der Mitte des grossen dunkelhaarigen Mannes und des kleineren aber gut gebauten Mädchens halten. Auch wirkt der Mann als würde er jeder Zeit bereit sein, jemandem, der gefährlich wird, den Kopf einzuschlagen. Und auch das kleinere Mädchen scheint immer wachsam zu sein.
Ich atme tief durch und gehe auf die Gruppe zu. Sie bestellen alle etwas zu essen und zu trinken und sehen mich an bis ich wieder weg bin. Als würden sie nicht wollen, dass ich höre worüber sie sprechen.
Nachdem ich ihnen ihr Essen gebracht habe beginne ich ein paar Tische abzuwischen und den Zucker auf den Tischen nachzufüllen. Stirnrunzelnd sehe ich zur Türe und als hätte ich es gewusst, taumelt Richie durch die Türe. Er ist in der Stadt als der Crazy Richie bekannt weil er immer wirres Zeug vor sich her brabbelt und fremde Leute belästigt. Er ist auch als Säufer bekannt und hat auch hier schon ein paarmal einen seiner Wutanfälle ausgelebt. Sofort bin ich angespannt und mustere ihn genau.
Als er die Gruppe in der Ecke entdeckt reisst er die Augen auf und stolpert zu ihnen und brabbelt aufgeregt vor sich hin. Der Mann ist sofort angespannt und auch das kleinere Mädchen ist bereit aufzuspringen.
Aufgeregt redet Richie auf das blonde Mädchen ein und sie scheint aufgewühlt zu sein. Schnauben setzte ich mich in Bewegung und rufe, »Richie ich glaube nicht, dass dich diese Leute kennen also bitte setzt dich hin und warte bis ich dich bediene.«
Richie schenkt mir nur einen kurzen Blick und macht Anstalten nach der Hand der blonden zu fassen. Ich lege ihm meine Hand auf die Schulter und will gerade ansetzten, weiter auf ihn einzureden als er sich schnell zu mir dreht und mit versucht ins Gesicht zu schlagen. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie der Mann gerade aufspringen will um Richie aufzuhalten bevor er mich trifft. Doch er weiss garnicht, dass das nicht nötig ist. Gekonnt weiche ich seiner Faust aus und nutze den Schwung seines eigenen Schlages, um ihm den Arm umzudrehen und ihn mit dem Gesicht nach vorne ab den Boden zu drücken.
»Ich habe gesagt du sollst dich hinsetzten,« knurre ich wütend und reisse sie auf die Füsse. Ich sehe zu Roxy welche bereits das Telefon in der Hand hält und seinem Sohn anruft. Anders als Richie ist sein Sohn jemand, den die Leute in der Stadt schätzen.
Ich zwinge Richie an einem Tisch auf der anderen Seite des Restaurants platz zu nehmen und drücke ihm ein Glass Wasser in der Hand. Lincoln hat sich in der Zwischenzeit zu Richie gesetzt und lenkt ihm mit dem Thema Fussball erfolgreich ab. Auch alle die dem Spektakel erschrocken zugeschaut haben, tauen langsam wieder auf und essen weiter.
Ich sehe mich schnell um, ob alle Gäste zufrieden sind und lehne mich dann seufzend an die Theke. Roxy stellt neben mich ein Glass EisTe und lächelt mich schief an.
»Es war wirklich eine gute Idee dich hier arbeiten zu lassen,« meint sie lächelnd und tätschelt mir die Schulter. Schief lächelnd nippe ich an meinem Glass und behalte Richie im Auge.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast