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Puella Magi Madoka Magica: Apokalypse

von Nymphen
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P12 / FemSlash
Homura Akemi Kyouko Sakura Madoka Kaname Mami Tomoe OC (Own Character)
26.08.2016
29.10.2017
6
5.443
 
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1 Review
 
 
29.10.2017 785
 
Kapitel 5 ♛ Hexe oder Magical Girl?

Ich musste mich wirklich bremsen, um nicht zu Homura-Chan zu laufen. Nur zu gerne, hätte ich sie jetzt umarmt, gemustert und erfahren, ob es ihr gut ginge, doch das ging nicht. Das konnte ich ihr nicht antun. Tatsächlich hatte ich schon mit den Gedanken gespielt, überhaupt nicht zur Schule zu gehen, damit das Mädchen mich niemals kennenlernen würde, aber auch das ging nicht. Das konnte ich mir nicht antun.
„Möchtest du dich wirklich mit mir anlegen, Bebe?“
Mit fast eiskalter Stimme hatte ich mich der Süßigkeiten-Hexe zugewandt. Ich musste nicht zu meiner dunkelblauen, behandschuhten Hand schauen, um zu spüren, wie ein Dolch in eben dieser erschien. Gelassen warf ich ihn in die Luft und fing in mit meiner anderen Hand, welche unbekleidet war, auf.
„Was sollte das, Ryu? Hintergehst du sie etwa?“
Ich fletschte leicht die Zähne, bevor ich meine Waffe gegen die nächste Blase, welche genau auf mich zukam, warf. Für einen kurzen Moment, konnte ich mich selbst sehen. Meine geflochtenen Haare, meine hellblauen Schuhe mit nur einen dunkelblauen Strumpf, der bis übers Knie reichte. Dazu ein hellblaues Kleid, welches einen so tiefen Ausschnitt besaß, dass man meinen ganzen Bauch sehen konnte, mit einem dunkelblauen Gürtel, welcher zwei Seitenschwingen aufwies. Zudem noch die drei blauen Kreise, welche zu einem meinen Oberarm, zum anderen meinen Oberschenkel und zum letzten meinen Hals, umkreisten und meine Haut nicht berührten. Mein Soul Gem, war in Form eines dunkelblauen und hellblauen Ohrrings zu erkennen. Und dann war mein so fremder Anblick, schon wieder verschwunden. Ich hatte mich wirklich noch nicht, an diese Transformation gewöhnt.
„Ich hintergehe niemanden. Aber wenn du nicht gleich verschwindest, halte ich mich nicht mehr zurück.“
Wie um meinem Statement Ausdruck zu verleihen, leuchtete ich auf und sammelte meine Energie. Langsam schien selbst die Weißhaarige zu verstehen, dass ich keine Witze machte. Kurz hob sie ihre Arme hoch, schien sich aber dann doch für einen Rückzug zu entscheiden, um ihr Bericht zu erstatten.
Wieder biss ich mir auf die Lippen. Das war meine Entscheidung gewesen, also musste ich auch mit den Konsequenzen leben.
Nur vage nahm ich wahr, wie sich der Bannkreis löste, zu geschockt war ich von der Gestalt, welche ich hinter einer Säule erahnen konnte. Dieser weiße Umhang… Verflucht! Wie hatte ich nur annehmen können, dass sie nicht ihre beste Kriegerin mitschicken würde? Wenn es jemals zu einen Kampf kommen sollte, würde ich meine ganze Kraft brauchen, denn entgegen Sayaka, hatte ich in dieser Transformation nichts entgegenzusetzen.
„Was war das den bitte? Du hast sie einfach entkommen lassen.“
Dafür, dass Kyoko gerade noch von Schmerzen gekrümmt am Boden gelegen hatte, schien ihre Stimme wieder einiges an Kraft gewonnen zu haben. Zwar war sie immer noch am Boden, doch hatte sie sich mittlerweile wieder entwandelt. Schnell tat ich es ihr gleich, als ich bemerkte, dass auch die anderen drei Magical Girls ihre Schuluniformen trugen. Meine Haare lösten sich sofort auf und vielen wieder glatt auf meine Schultern.
„Und?“
Meine roten Augen, trafen auf ihre und fast glaubte ich schon, es würde ein Streit ausbrechen, doch dann legte sich schon Mamis Hand auf Kyokos Schulter. Sie hatte sich neben dem Mädchen gesetzt und nutzte gerade ihren Soul Gem, um die Wunden der Rothaarigen zu heilen.
„So wie du mit ihr geredet hast… Man hätte meinen können, ihr kennt euch.“
Ich steckte meine Hände in meine Rocktaschen, welche ich extra hatte annähen lassen. Solange es kein Lehrer bemerken würde, würde ich damit auch durchkommen. Mein Blick glitt zu der Pinkhaarigen, welche keine Ahnung hatte, dass sie Bebe eigentlich auch hätte kennen müssen. Jeder hier hätte sie kennen müssen. Schnell schüttelte ich den Kopf und wandte mich ab.
„Wie gesagt. Ich kämpfe nicht gegen Hexen…“
Ich hielt mitten in der Bewegung inne und drehte meinen Kopf noch einmal zu dem Vierer-Team um. Erneut lag meine Aufmerksamkeit ganz auf dem Schwarzhaarigen Mädchen, welche sich nicht wehrte, als Madoka ihre Hand ergriff. Homura schien glücklich und das war das einzige, was zählte. Wenn sie froh war, konnte sie mich auch gerne hassen. Dann machte es mir nichts, wenn sie irgendwann gegen mich kämpfen würde.
„Denn ich bin selbst eine.“
Damit rannte ich los. Versuchte Entfernung aufzubauen. Von den Magical Girls abzuhauen. Mit einem Keuchen kam ich an meiner Haustür an. Meine Hände zitterten, während ich den Schlüssel rausholte. Hätte ich es nicht sagen sollen? Doch… Es war nur richtig so, immerhin könnten wir niemals Verbündete sein.
Seufzend warf ich das Metall in die dafür zuständige Schüssel, drehte mich zur Tür um und schloss sie ab, bevor ich mich umdrehte und erstarrte. Auf meinen Hals lag eine glitzernde Klinge und fast schon feindselig sahen mich zwei blaue Augen an.
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