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Puella Magi Madoka Magica: Apokalypse

von Nymphen
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P12 / FemSlash
Homura Akemi Kyouko Sakura Madoka Kaname Mami Tomoe OC (Own Character)
26.08.2016
29.10.2017
6
5.443
 
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31.08.2016 1.093
 
Kapitel 1 ✧ Als wäre ich ihr im Traum begegnet

Das war komisch. Alles, seit ich aufgewacht war, war komisch.
Ich hatte einen Traum gehabt, doch seit ich meine Augen aufgeschlagen hatte, war die Erinnerung verschollen. Egal wie sehr ich mich anstrengte, ich konnte mich an gar nichts erinnern. Doch irgendwie war der Traum seltsam gewesen.
Wahrscheinlich hatte ich von Madokas wiederholten Tod geträumt, denn ich war schweißgebadet und mein Atem hing schwer in der Luft.

Beim Betrachten meiner Umgebung war ich kurzerhand wieder ins Bett gefallen, so groß war der Schock gewesen.
Ich lag Zuhause im Bett und nicht im Krankenhaus.
Wie hatte das passieren können?

„Homura wo bleibst du denn? Mami-San wartet schon sei 5 Minuten auf dich!“

Zwar vernahm ich die Stimme meiner Mutter, doch hatte ich mich wohl verhört. Wieso um alles in der Welt sollte Mami auf mich warten?
Schnell sprang ich auf und musste feststellen, dass ich schon meine Schuluniform trug. Seltsam… genau das war es.
Gerade noch hatte ich eine neue Timeline gestartet. Madoka hatte schon wieder den Pakt geschlossen, zwar konnte ich mich nicht mehr an ihren Wunsch erinnern, doch wusste ich noch ganz genau, wie ich gegen Walpurgis verloren hatte und jetzt war alles anders als ich es gewohnt war.

„Ich komme!“

Schrie ich nach unten und kämmte noch kurz durch meine Haare, bevor ich die Treppe nach unten lief. Mein Soul Gem hatte ich zu einem Ring umgeformt und als ich Mami erblickte hatte diese dasselbe getan.

„Hallo Homura-Chan.“
„Hallo.“

Die Blondhaarige runzelte kurz ihre Stirn, als sie meine gefühlslose Stimme hörte. Dabei hatte ich mich extra angestrengt nicht feindseelig zu klingen.

„Dann können wir ja los. Wiedersehen Frau Akemi.“
„Wiedersehen. Habt einen schönen Schultag, Mädchen.“

Drang es noch in mein Ohr, bevor ich die Tür hinter mir ins Schloss zog.

„Du hast wohl genauso schlimm geschlafen wie ich, obwohl so wie du aussiehst bist du gestern mit deinen Klamotten ins Bett gefallen. Es war ja auch eine anstrengende Hexenjagd gewesen.“

Was redete sie da? Welche Hexenjagd? Ich würde doch heute erst an die Schule kommen. Und da sprang es mir wie Groschen ins Auge. Die Zeitung von heute.
Heute war der 30 diesen Monats. Ich war schon vor 2 Wochen entlassen worden, was hieß, dass Madoka wahrscheinlich schon den Pakt mit Kyubey geschlossen hat. Wenn dies der Fahl war, könnte ich gleich wieder von vorne beginnen.

„Homura-Chan? Geht es dir gut? Du scheinst etwas abwesend.“
„Ich… Es ist alles Bestens, Tomoe-San.“

Selbst wenn ich im Moment Lust gehabt hätte, über meine Probleme und meine Verwirrung zu reden. Mami Tomoe war wohl die Letzte Person auf dieser Erde, der ich mich öffnen würde. Es gab wohl nur einen Menschen, denn ich voll und ganz vertraute und dieser Mensch kannte mich nur als gefühlskalte Schuhlwechslerin.

„Madoka-Chan, Kyoko-Chan, Hier drüben!“

Rief Mami plötzlich neben mir. Anscheinend hatte sie bemerkt, dass ich keine Lust auf ein Gespräch hatte. Dabei sollte sie mich gar nicht kennen.

„Ihr seid aber spät dran. Sonst kommt doch immer Madoka als Letzte.“

Ich merkte zwar wie sich die Lippen meiner Freundin auf diese Behauptung bewegten, doch ich hörte ihre Stimme nicht. Mein Herz setzte für einen kurzen Moment aus. Genau in den Moment als sie zu uns rüber gelaufen war und ihre Hand zum Gruß gehoben hatte. Ein Pinker Stein hatte mir zu gewunken.
Madoka hatte bereits den Pakt geschlossen.

„Homura?“

Ich blickte verwundert auf. Die Pink haarige hatte ihre Hand auf meine Schulter gelegt und sah mich besorgt an. Irgendwie ließ mich die Art wie sie sich um mich kümmerte lächeln. Immer wieder hatte ich die Zeit wiederholt, doch solch einen Blick hatte ich nur selten ab bekommen. Es war etwas neues, doch es gefiel mir.

„Ja? Oh wir sollten los, der Unterricht beginnt gleich.“

Die Glocke hatte bereits geläutet und von unseren Standpunkt aus, hatten wir noch an die 3 Minuten Fußmarsch vor uns. Kyoko machte den Anfang und drehte sich sogar im Laufen um, um uns mit ihrem Grinsen zu verspotten.
Wir hatten gerade die Schule betreten, als Mami mir hinterher rief.

„Homura-Chan wo willst du denn hin? Unser Klassenzimmer ist dort drüben.“

Ich blieb mitten auf der Treppe stehen und sah gerade noch, wie Madoka und die Rothaarige verschwanden. Wieso war ich mit Mami in einer Klasse?

„Komm schon. Du möchtest Herrn Zutler doch nicht verärgern, oder?“
„Nein. Natürlich nicht. Ich bin heute etwas neben der Spur.“

Ich folgte Mami in einen der Nebengänge und bemerkte, wie sie wieder die Stirn runzelte. Ich war wohl nicht die Einzige, die verwirrt war.

„Das habe ich bemerkt, aber du hast doch wohl nicht vergessen, dass wir heute eine neue Schülerin bekommen, oder?“

Damit stieß sie die Tür auf und ich blickte in die Gesichter einer mir völlig fremden Klasse.

„Beehren uns die 2 Damen auch noch mit ihrer Anwesenheit. Ich werde heute gnädig sein, aber nur weil wir heute eine neue Mitschülerin bekommen.“
„Hallo, darf ich rein kommen?“

Während ich neben Mami Platz nahm, warf ich einen Blick zum Türrahmen, wo sich die Schülerin entspannt anlehnte. Ihre dunkelblauen Haare waren etwas kürzer als meine und sie trug einen silbernen Ohrring mit einen blauen Stein drin. Ihre Strümpfe hörten knapp unter ihrem Rock auf. Doch der wohl bedeutendste Blickfang war ihre Hand, wo ein silberner Ring mit einem Blauen Stein glitzerte.
Anscheinend hatte sie meinen Blick bemerkt, denn sie sah jetzt genau in meine Richtung und lächelte sanft. Eigentlich hatte ich mit einem selbstgefälligen Grinsen, wie das von Kyoko gerechnet, doch dies war nicht der Fall.

„Aber natürlich. Stell dich doch bitte gleich vor.“
„Ryu Sayuri. Ich gehe ab heute in eure Klasse. Sehr erfreut.“

Ihre ganze Art erinnerte mich an jemanden, doch an wen? Ich hatte einfach keine Ahnung, wo ich gelandet war. Hatte ich meine Erinnerungen verloren?
Ryu-San schien selbstbewusst, aber auch freundlich und trotzdem jagte mir ihre Haltung einen Schauer über den Rücken.

„Hast du ihren Ring gesehen?“
„Ja.“

Antwortete ich Mami in Gedanken. Es war komisch nach all der Zeit mit ihr so zu reden, da ich noch nie mit ihr richtig befreundet gewesen war.

„Hallo ihr zwei. Ich kann euch hören.“

Ich zuckte erschrocken zusammen. Es war mir noch nie passiert, dass mich jemand ohne meine Erlaubnis hören konnte.

„Hey keine Angst, ich beiße doch nicht.“

Ich blickte mich um, wo sich die Blauhaarige hingesetzt hatte und mir jetzt wieder ein Lächeln schenkte. Ich wusste nicht woher ich die Gewissheit nahm, doch irgendwie wusste ich, dass mein heutiger Traum mit ihr zu tun gehabt hatte.
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