Trying to educate

OneshotRomanze, Familie / P12 Slash
25.08.2016
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Hi Leute!

Heute mal wieder eine Übersetzung . . . weil das deutsche Bioshock-Fandom dringend cute Booker / Robert Fanfiktions braucht (und irgendjemand muss ja den Anfang machen....).

Das Ganze ist eine Übersetzung der FF Trying to educate von Fawkes_Rinzler auf ao3.

Viel Spaß!
LG Alice


Trying to educate


Als Booker in Roberts Zimmer gekommen war, um ihn etwas zu fragen, hatte Robert nicht erwartet, dass es lange dauern würde.
Eine Frage wie zum Beispiel „Wo sind die Reste vom Abendessen?“ oder „Darf Anna länger aufbleiben und lesen, wenn es ein Physikbuch ist?“.

Er hatte nicht erwartet, dass Booker ihn tatsächlich etwas über Physik fragen würde, und erst recht nicht, dass es eine Frage war, die ein bisschen mehr Erklärung bedurfte.

Als er Booker deswegen warnte, zuckte der Mann mit en Schultern und meinte, er sei sowieso noch nicht müde.
Robert machte sich nicht die Mühe, anzumerken, dass er es aber war, auch wenn er es unbedingt wollte...

Das war vor zwei Stunden.

Es war nun beinahe 1 Uhr morgens und Booker lag zusammengerollt in Roberts Bett, zu ihm hochstarrend, als der Rotschopf fortfuhr, von der Theorie über geteilte Zeitlinien zu faseln.
Der Brünette gähnte und Robert sah zu ihm hinunter und griff dann nach seiner Armbanduhr, um nach der Uhrzeit zu sehen.

„Mr. DeWitt. Booker. Bitte. Es ist 1 Uhr. Können wir das am Morgen fortführen?“

Robert gähnte, als er sich die Augen rieb.

„Warum in aller Welt wolltest du überhaupt etwas etwas über die Theorie von sich teilenden Zeitlinien wissen?“

Robert stöhnte, als er sich erneut die Augen rieb und lehnte sich zurück.
Booker richtete sich auf und stützte seinen Kopf mit seinem Ellbogen, während er zu dem Rotschopf hoch sah, einen nachdenklichen Ausdruck auf dem Gesicht.

„Ja...sorry...es ist nur...“, Booker schürzte die Lippen und sah zur Schlafzimmertür herüber, „Als ich Anna heute Nacht ins Bett gebracht habe, fing sie an, mir zu von all den Sachen zu erzählen, die sie an dem Tag gelesen hat. Ich hatte keine Ahnung, wovon sie redet, aber sie schien so glücklich und aufgeregt. Ich wollte mich mit ihr freuen, aber...“

Booker zuckte hilflos mit den Schultern.

„Ich hatte keine Ahnung, wovon sie redet. Ich wollte einfach mehr darüber hören, nehme ich an“, gab Booker zu, als er seinen Kopf auf das Kissen legte und die Augen schloss.
„Danke für den Versuch, es mir zu erklären, Robert. Ich weiß das zu schätzen.“

Robert schürzte seine Lippen, als er sich ins Bett legte, dann streckte er seinen Arm aus und schaltete das Licht aus.

Er war erschöpft, aber er wusste, er konnte das hier nicht so stehen lassen.

Robert rutschte herum, bis er seinen Kopf auf Bookers Schulter legen konnte.

„Physik ist nicht leicht zu verstehen, Booker. Es ist nicht leicht zu erklären und es ist nicht leicht zu verstehen. Ich bin gehe zwar davon aus, dass Klein-Anna deine Bemühungen, etwas über die Dinge, an denen sie interessiert ist, zu lernen, zu würdigen wissen würde, aber ich bin mir sicher, dass sie es versteht. Sie kann zu Rosalind oder mir kommen, wenn sie mit jemandem reden möchte, der sich damit auskennt. Sie mag es, mit dir darüber zu reden, aber auch es zu erklären. Sie ist wie Rosalind, Booker. Sie mag es, Sachen zu erklären und Leute darüber zu informieren“, murmelte Robert, als er seine Augen schloss.

Booker drehte sich um und schlang seine Arme um Roberts Taille.

„Denkst du?“, wisperte er hoffnungvoll.

Robert drehte sich ebenfalls um und drückte Booker einen Kuss auf die Stirn, bevor er auf seine Seite des Bettes rutschte.

„Es würde nicht schaden, zuzuhören, wenn sie etwas erklärt“, argumentierte Robert, „aber du musst kein Experte darin sein. Dafür sind Rosalind und ich da“, antwortete er leichthin.

„Und jetzt, Mr. DeWitt, können wir bitte schlafen gehen?“

Booker kicherte leise, als er sich näher an Robert heranschob und zog ihn dann an sich heran, bis der Rotschopf an seine Brust gelehnt lag.

„Ja, wir können schlafen gehen. Danke, Mr. Lutece“, flüsterte Booker.

Robert schnaubte bei dem Namen still, dann beruhigte er sich, wurde allerdings knallrot, als Booker ihn erst auf die Wange, dann auf die Schläfe küsste.

„Gute Nacht, Robert. 'Liebe dich.“

Es war beiläufig gesagt worden. Eingeworfen wie etwas, das er häufig anmerkte.
Das war das erste Mal. Robert strahlte, als er sich enger an Booker lehnte.

„Gute Nacht, Booker. Ich liebe dich auch“, murmelte Robert leise.

Seine Augen schlossen sich und sein Gehirn verschwand im Nebel einer schläfrigen Erschöpfung.

„DAAAADDYYY!!!“

Robert riss die Augen auf, als Booker aus dem Bett sprang und zu Annas Schlafzimmer rannte.
Er setzte sich langsam auf, seine Augen brennend und seine Geduld endgültig am Ende.

„Da, siehst du, Mr. DeWitt?“, zischte Robert säuerlich.
„Du brauchst gar kein Physiker zu sein, weil du bereits ein exzellenter Vater bist.“

Robert griff sich sein Kissen, warf es auf die Matratze und schlug  einmal darauf ein, um seine gestaute Frustration loszuwerden.

„Dafür allerdings ein furchtbarer Freund.“
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