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DSA / Das schwarze Auge: der Stein des Magiers

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Gen
OC (Own Character)
24.08.2016
24.08.2016
1
423
 
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24.08.2016 423
 


Die Figuren gehören teils mir teils Ulisses, die Welt und ihre Elemte gehört Ulisses und die Story mir. Würde mich über eine Bewertung freuen...


Gestatten... Tierno Alfonso ya Carvano, Comto von eigenem Recht, Herzog ehrenhalber.
Moment...? Wie kann man Herzog ehrenhalber sein? Das geht doch nicht, oder?
Ja und Nein, es geht theoretisch nicht, aber wenn der Horas selber einem diese Ehre zuteilwerden lässt geht es eben doch.
Nur? Wie komme ich zu der Ehre?
Das ist eine lange Geschichte, und ich fange am besten mit den Hintergründen an...

Also, vor nun mehr 20 Jahren herrschte in Horasia angespannte Stimmung vor.
Der Grund dafür war sicherlich die unsichere innenpolitische Lage des Horasreiches.
Immer neue Wellen von Verbrechen erschütterten das Reich in seinen Grundfesten und das dichte Netz von Intrigen und Machtspielen, in dem man mittlerweile im engen Kreis des Horas einfach den Überblick verlor tat das übrige. Jemand mit gesellschaftlichem Know-How war vonnöten … und da trat ich auf den Plan. Für die Nichthorasier unter den Lesern sei angemerkt, dass das Gesichtspiel, also das Erschaffen einer falschen Fassade, im Horasreich die Norm ist. Aus diesem Grund investieren die meisten Horasier viel Zeit in Geselschaftstalente, doch die wenigsten haben es, bei aller Bescheidenheit, so weit gebracht darin wie ich.
Diesem Umstand ist es wohl das zu verdanken, was sich am 14. Boron (entspricht dem November) vor eben jenen 20 Jahren zutrug...

Dieses Jahr war das Wetter Borons grade im lieblichen Feld, dem Reich des Horas, eine echte Scheußlichkeit. Die Bauern klagten über durchnässte Ernte, die Händler hatten wenig Freude daran, bei diesem Regen, Wind und Getöse auf dem Kutschbock zu sitzen und die Seeleute im Hafen Belhankas erzählten von Wellen, groß wie ein Schiff. Kurzum; Wer es sich leisten konnte, blieb zuhause. So auch der Comto ya Carvano, der, wie viele andere reiche Vinsalter Bürger, gerade von einem dieser Landhäuser in den Hügeln, in denen eben jene Betuchten die Sommermonate verbrachten, um dem heißen und engen Vinsalt zu entkommen, zurückgekehrt war und es sich nun in seinem Statthaus häuslich gemacht hatte.
An diesem Morgen war gerade die letzte Kiste ausgeräumt worden und er hatte sich just vor einer Minute daran gemacht, den Garten zu insplizieren, als der Himmel beinahe schlagartig zuzog. Das sah nach Sturm aus, und er wollte garantiert nicht drausen sein, wenn es richtig losging.
Tatsächlich stürmte es darauf den ganzen Tag über und dem Comto blieb nichts anderes über als gegen sein Spiegelbild zu fechten, als es des Abends, drausen tobte immernoch ein beachtliches Unwettler, an der Pforte klopfte...
 
 
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