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Eine neue Familie

OneshotFamilie, Freundschaft / P12
Emiya Kiritsugu Emiya Shirou Irisviel von Einzbern
23.08.2016
23.08.2016
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Ich bin gleich beim Schloss. Ich weiß nicht warum aber der Gral blieb, obwohl Saber ihn zerstört hat! Möglicherweise ist er ja doch zerstört worden und nur der materielle Teil blieb zurück. Es gab trotzdem ein Feuer! Die halbe Stadt brannte und überall waren Tote! Doch da war ein Junge, der gerade noch lebte! Ich war so froh darüber, dass er noch am Leben war. Um ihn zu retten nutzte ich Avalon, jenes Relikt, welches ich benutzte um Saber zu beschwören.
Einige Tage nachdem der Krieg zu Ende ging, adoptierte ich den Jungen den ich gerettet habe. Sein Name ist Shiro. Doch da gibt es noch jemanden, der auf mich wartet. Der Gral ist gefüllt und in meinem Besitz. Heavens Feel ist eine der großen Magien dieser Welt, doch nur der Älteste kennt diese Technik. Doch dies betrifft mich nicht mehr! Ich habe den Gral! Laut unserer Vereinbarung von vor acht Jahren bekommt er den Gral und dafür kommt Illya zu mir! Ich musste Iri bereits für den Krieg opfern; doch Illya werde ich nicht zurücklassen! Ich habe s ihr versprochen! Ich werde sie holen kommen; und dann werden wir zu einer Familie werden.
Ich kam vor wenigen Stunden in Deutschland an. Es dauerte noch weitere Stunden, bis ich zum Schloss kam. Ich konnte den Gral vorweisen; dadurch öffnete Jubstacheit die magischen Barrieren. In der Halle traf ich den Ältesten dann. „Du hast unsere Erwartungen zu unserer Zufriedenheit erfüllt.“ Ich senke mein Haupt: „Vielen Dank, Ältester. Was ist mit IHR?“ „Ihr wurde das letzte Mittel verabreicht, wodurch sie auch außerhalb des Schlosses leben kann. Nimm sie mit.“ Mit einer Handbewegung entließ er mich und verschwand mit dem Gral.
Mich führt man zu Illyas Zimmer. Als ich dann endlich das Zimmer betrete, sehe ich meine Tochter von ihrem Bett springen und auf mich zu rennen! „Kiritsugu! Du bist endlich wieder da!!!“ Sie springt mir um den Hals und küsst mich auf die Wange!
Ich halte sie fest und drücke sie zu mir! Ich dachte schon, dass ich sie nie wiedersehen werde. Ich musste Iri opfern, doch ich konnte unsere Tochter retten. Ich erklärte Illya, dass sie mit mir mit nach Japan kommen wird. Sie ist deswegen ganz aufgeregt. „Juhu ich kann in das Land reisen wo Mama und Kiritsugu waren!“ Sie ist so fröhlich. Sie wird sich sicher auch mit Shiro gut verstehen.
Zwei Tage dauerte es, bis wir alles gepackt hatten. Illya trägt zwar noch den Namen der Einzberns; doch in Wahrheit will er sie nicht haben! Nun kann er seinen Plan in die Tat umsetzen. Ich habe mein Ziel erreicht und nun will ich mich zurückziehen; ich habe genug gekämpft.
Den Großteil des Fluges über schlief Illya. Dabei hielt sie sich an mir fest. Anscheinend habe nicht nur ich sie vermisst. Auch sie muss immer wieder darauf gewartet haben, dass ich zurückkomme. Ich strich ihr über den Kopf und sie fängt an zu lächeln.
Als wir dann landeten, war es 10:00 Uhr in Fuyuki. Der Sohn des örtlichen Yakuza-Bosses und dessen Tochter passten in meiner Abwesenheit auf Shiro auf, zudem fingen sie schon an mit der Renovierung des Emiya-Anwesens.
Nun sehen sich Illya und Shiro zum ersten Mal. Nachdem wir uns alle begrüßt haben, fragt Illya zuerst: „Kiritsugu. Warum hat er den gleichen Namen wie du?“ „Weil er auch zur Familie gehört, Illya. Er ist dein Bruder.“ Daraufhin begann sie zu lachen und viel ihm um den Hals. „Hallo Brüderchen!!!!!“ Mehr war nicht zu hören, bevor die beiden hinfielen. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Anfangs hat Shiro noch so ausgesehen, als hätte er Angst vor ihr, doch dann konnte er es sehr schnell akzeptieren. Meine Sorgen waren dann wohl doch unbegründet.
Nach mehreren Wochen Bauzeit, wurde unser Zuhause endlich fertig gestellt. Der Alltag, den alle Menschen genießen, kam nun auch zu uns. Ich lehre meine Beiden Kinder die Magie und lebe mit ihnen ein ruhiges Leben.

Fünf Jahre sind seitdem vergangen. Kiritsugu, der mich aus dem Feuer gerettet hat, ist gestorben. Seinem Wunsch entsprechend, hielten wir eine einfache Zeremonie ab. Die meisten Personen auf der Beerdigung kannte ich nicht. Fuji-nee sagte mir später, dass dies alte Bekannte von Kiritsugu sind. Sie riet mir, nicht weiter nachzufragen, was ich auch nicht vorhatte.
An diesem Tag ging es mir schlecht, denn ich hatte meinen Mentor und Lebensretter verloren. Illya erging es noch schlechter, denn sie ist ja seine leibliche Tochter. Sie weinte fast pausenlos! Als er zu Grabe getragen wurde, hielt ich sie fest, da sie sonst zusammengebrochen wäre. In den folgenden Tagen hing ein schwarzes Tuch über unserem Haus. Die einzige Person, welche Licht hereinbringt, ist Sakura, welche jeden Tag vorbeikommt.
Es dauerte seine Zeit, bis wir uns wieder fangen konnten und unseren Alltag wieder aufnehmen konnten. Wir gehen alle drei auf die gleiche Schule. Sakura und ich sind im Bogenschieß-club. Illya sieht man öfters mit Freundinnen nach der Schule tanzen. Sie ist eine freundliche Seele, weiß sich aber zu wehren. Doch wenn die Jungs kommen, dann muss der Bruder wieder herhalten!
Wir sind uns begegnet, als sie 8 Jahre alt war und ich 7 Jahre. Doch nach fünf Jahren sieht man, dass sie schon eine Schönheit geworden ist. Sie ist auch sehr sportlich und klug. Wäre ihr kindliches Gemüt nicht so ausgeprägt, dann wäre sie in einer anderen Liga als wir alle.
Doch so ist es besser. So kann ich ihr auch leichter helfen; wie ich es Kiritsugu versprochen habe. Vor zwei Jahren saß ich mit ihm vor dem Haus; Illya schlief zu dem Zeitpunkt.
Er erzählte mir von seinem Traum ein Held zu werden und dass er es nicht schaffte. Jedoch ist er stolz darauf, dass er seine Tochter retten konnte. Da beschloss ich, seinem Beispiel zu folgen: „Wenn du es nicht schaffst, dann überlass es mir! Du bist ein alter Mann und erschöpft. Also überlass deinen Traum mir! Ich werde ein Held der Gerechtigkeit werden und ein guter Bruder, der auf seine Schwester aufpasst.“
Er lächelte mich an und sagte: „Jetzt habe ich meinen Frieden gefunden.“
 
 
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