The storie of the Girl from Sommer and Winter

von Melyna
GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Ariella Tularyn OC (Own Character)
23.08.2016
29.08.2017
2
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Prolog

Komisch wie sich manches von einem Moment auf den anderen ändern kann. Ich wollte doch  nur meine kleine Schwester beschützen, doch SIE ließen mir keine Wahl. Und nun sitze ich hier in einer fremden oder einer anscheinend nicht ganz so fremden Welt fest und weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Anscheinend gehöre ich, zumindest teilweise, in diese Welt, bin eine von IHNEN, doch das macht SIE nicht ungefährlicher für mich oder freundlicher, ganz im Gegenteil. Für SIE bin ich schwach, für SIE bin ich zu menschlich, was ja auch zum Teil zutrifft. Wenn ich nicht aufpasse werde ich hier untergehen und vergessen, so wie schon so viele vergessen worden sind, doch ich würde wieder geboren werden. Denn ich besitze etwas was SIE nicht haben. Eine Seele. Das macht mich IHNEN gegenüber verwundbar und doch kann es meine größte Waffe im Kampf der Macht sein , indem ich anscheinend hineingeboren wurde.

Ich war schon einmal hier. Das ist aber schon 11 Jahre her. Ich erinnere mich kaum noch daran. Damals zusammen mit meiner Urgroßmutter, kurz vor ihrem Tod. Damals war sie es die mich vor IHNEN schützte, obwohl sie selbst eine von IHNEN war, zumindest zur Hälfte. Doch heute gibt es diesen Schutz nicht mehr. Heute war ich anscheinend diejenige, die beschützen muss.
Meine kleine Schwester war auf  Schutz angewiesen, auf meinen Schutz, doch konnte ich ihr diesen  nicht so gut geben, wie ich es gerne wollte, denn auch ich brauchte Schutz. Doch danach fragte DORT ja niemand. Entweder man war stark genug oder wurde durch irgendjemanden oder irgendwas geschützt oder man ging DORT unter und starb einen meist schmerzhaften Tod. Oder wenn man Pech hatte, ereilte einen ein noch schlimmeres Schicksal.
In genau diese Welt würde ich hinein gezogen an einem zuerst ganz normalen Sommerabend kurz nach meinem 16. Geburtstag. Ich wusste schon immer,dass es übernatürliche Wesen gab, auch wenn ich sie meist nicht sah,konnte ich sie spüren, immer zu jeder Zeit. Und SIE kamen an jenem Abend. SIE kamen und SIE waren mächtiger als JENE denen ich sonst begegnet war.

Eigentlich fing der Abend ganz gut an. Unsere Mutter und unser Stiefvater waren für den Abend nicht da und wir machten es uns im Wohnzimmer auf dem Sofa bequem und schauten einen Film. Auf einmal spürte ich SIE wieder ganz deutlich, aber es war anders als sonst. SIE waren anscheinend mächtiger als DIE denen ich sonst begegnet bin. Sogar meine kleine Schwester schien nun etwas zu bemerken,obwohl sie sonst nie etwas von IHNEN gesehen oder SIE gespürt hat. Wir sprangen beide auf. Ich lief schnell in die Küche um Salz zu holen um es auf die Fensterbänke und vor die Türen zu streuen. Meine Schwester die ganze Zeit hinter mir, aber es war zu spät. SIE waren schon ins Haus gekommen. Es waren 5. 5 Winterritter in voller Rüstung, die uns ins Wohnzimmer zurück drengten. Ich hatte Angst, doch äußerlich ließ ich mir-hoffte ich zumindest- nichts anmerken. Ich achtete immer darauf, dass ich immer zwischen meiner Schwester und den Winterrittern war. Den einzigen Schutz, den ich ihr in diesem Moment geben konnte.
Wir kamen also im Wohnzimmer zum Stehen und einer der Ritter, der Anführer, löste sich aus der Gruppe und trat vor. Meine Schwester drengte sich dicht an meinen Rücken, den durch die Winterritter war es im Haus richtig kalt geworden. Der Anführer fing an ohne jegliche Emotion zu sprechen:" Töchter des Gläsernenhügels , In Nimmernie stehen die Zeichen auf Krieg. Ihre königliche Hoheit Königin Mab hat veranlasst, dass jedes Oberhaupt einer Grafschaft in ihrem Reich einen Nachkommen zur Verfügung stellen muss, um die Stärke der Armee zu sichern. Da alle ihre älteren Cousinen und Cousins alle abgelehnt haben, bleiben nur noch sie beide übrig. Sie müssen sich jetzt sofort entscheiden und diejenige wird uns sofort begleiten. Der Krieg gegen Sommer und Eisen gewinnt sich nicht von allein."
Ich war wie erstarrt und musste das Gesagte erstmal verarbeiten. Ich konnte nicht nur durch den Nebel und den Schein sehen, nein ich und meine Schwester und anscheinend die ganze Familie unseres Vaters waren Feen. Wer Sommer und wer Winter und wer Eisen war wusste ich und auch was es für eine Gefahr darstellte ins Nimmernie zu gehen und in den Krieg zu ziehen, aber ich wusste auch,dass wenn ich ablehnen würde meine Schwester, meine elfjährige Schwester nach Nimmernie müsste und wahrscheinlich nie zurück kehren würde. Als mir dies nun bewusst wurde ,stand meine Entscheidung fest. Ich würde gehen und ich würde zurückkehren. Ich wollte nicht sterben. Also sagte ich, bevor ich mich noch unentschieden konnte:" Ich gehe."

Und so begann meine Reise ins Nimmernie.







Hallo
Willkommen zu meiner ersten FF zu Plötzlich Fee meiner absoluten Lieblings Buchreihe:). Ich hoffe der Prolog gefällt euch und ihr lasst mir ne Review da.
Lg Melyna
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