Brothers Conflict:  I Love only him

GeschichteRomanze, Familie / P18
Hinata Ema
21.08.2016
25.07.2017
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21.08.2016 1.412
 
Bei dem schönen Wetter saß sie mit Yuki, ihrem besten Freund, draußen vor einem Café und aßen Eis. Yuki jedoch war etwas niedergeschlagen. Was keiner außer Ema wusste war, dass Yuki auf Männer stand, obwohl er selber ein Mann war. Und heute hatte er von seinem Schwarm einen Korb bekommen.
„Er war einfach nicht nett gewesen wie die anderen. Meinte etwas von wegen, er geht doch nicht mit Männer und dass ich Schwuchtel mich verpissen soll.“Yuki nahm einen großen Löffel Eis in den Mund.
„Das ist aber nicht nett. Die anderen haben immerhin nett gesagt, dass sie auf Männer nicht stehen, aber dich als einen Freund betrachten, mit dem man abhängen kann. Immerhin bist du gut in Karate.“
„Solltest es vielleicht auch mal probieren. Ich hörte dein Vater heiratet bald. Und die Frau hat mehr Geld als ihr.“er wechselte das Thema, um von sich abzulenken.
„Stimmt und ich soll in ein Haus ziehen, wo ich auf einen Schlag 13 Brüder bekomme.“Ema lächelte.
„Alle auf einmal kennen lernen, wird bestimmt stressig. Übernimm dich nicht.“
„Du besuchst mich aber, ja?“sie sah ihn hoffnungsvoll an. „Mit wem soll ich sonst meine Games spielen?“
Yuki lachte. „Ich werde vorbei kommen. Gib mir nur die Adresse und ich bin da.“
„Danke.“sie lächelte ihn an. „Vater wollte mir heute die genau Adresse geben und ich würde dann schon am Wochenende umziehen.“
„Soll ich beim packen helfen?“
„Du bist so lieb Yuki-chan.“sie umarmte ihn.
„Immer doch.“er grinste. „Aber du bleibst noch an der Schule, oder?“er wurde wieder ernst.
„Von einem Schulwechsel habe ich wenigstens nichts gehört. Ich denke mal, dass ich dann an der Schule bleibe.“
Yuki bezahlte für sie und sie gingen noch etwas durch einen kleinen Park. Der war aber so schön, dass man sich in der Zeit zurückversetzt vor kam. Yuki und Ema wohnten genau neben einander, so war es für die beiden immer möglich gewesen, selbst bis nach Mitternacht beim jeweils anderen zu bleiben. Das würde ab heute nicht mehr möglich sein. Yuki war manchmal auch über den Baum zwischen ihren beiden Häusern zu ihr ins Zimmer geklettert. Das würde leider auch nicht mehr klappen.
„Denkst du auch daran, wie ich immer durch dein Zimmerfenster zu dir kam?“fragte Yuki, der mit zu ihr ging.
„Ja und wie die Blätter dich immer vor dem Regen geschützt haben.“
„Aber nicht vor Schnee und Eis.“er verzog das Gesicht und strich über die Narbe an seiner Hüfte.
„Bist ja damals vom Baum gefallen.“meinte sie und sah auf seine Hüfte. „Juckt es immer noch?“
„Manchmal und besonders, wenn ich an den Fall denke.“
„Dann denken wir nicht mehr daran und gehen rein. Nett von dir, dass du mir beim packen hilfst.“sie grinste.
Ein Eichhörnchen sprang ihr auf die Schulter. „Chi, wo warst du so lange? Dein Vater hat die Adresse schon hin gelegt und ist zur Arbeit.“
„Hallo Julie.“sagte Yuki.
„Ach, Yuki-chan hilfst du beim packen?“fragte Julie.
„Sicher doch. Ema würde nur alles wieder aus und noch mal ein packen.“
„Verschwört euch nicht gegen mich.“sagte Ema mit sanfter Strenge.
Im Haus ging das Packen recht schnell voran. Man lud alles am Abend in den Umzugswagen, der bereit stand. Dieser wollte dann auch schon los fahren. Ema wollte erst am nächsten Morgen mit dem Zug los reisen. Yuki lud sie zu sich ein und dort schlief sie dann, da in ihrem alten Haus nichts mehr war.
Am nächsten morgen machte sich sich fertig und war nervös. „Ich bekomm bestimmt nichts herunter.“
„Das wird schon.“meinte Yuki. „Wenn du magst begleite ich dich.“
„Musst du nicht zu deiner Tante? Sie ist doch so krank.“
„Ach, das hab ich vergessen.“er verzog das Gesicht. „Oder will es vergessen. Die Frau ist unausstehlich.“
„Vielleicht solltest du ihr sagen, wie du sie findest.“sagte Ema und räumte das Geschirr ab, um es zu spülen.
„Mein Vater sagt, dass ich nett sein soll, weil sonst die Familie aus dem Testament gestrichen wird. Aber meine Tante nervt mich eh schon damit, dass sie mich einen perversen nett. Und das nur weil sie weiß,  dass ich auf Männer stehe.“er seufzte.
„Das wird schon, Yuki-chan.“Ema lächelte.
„Ich bring dich noch zum Zug und gehe dann von dort aus zu meiner Tante.“er machte sich fertig und ging dann mit ihr los.
Wie er es gesagt hatte, brachte er sie zum Zug. Ihr Zug war auch schon da und sie umarmten sich. Yuki versprach noch, dass er sie bald besuchen würde. Sie lächelte, weil sie wenigstens das, ihre Nervosität etwas vergessen ließ.
Der Zug fuhr los und sie sah aus dem Fenster noch, wie Yuki winkte ehe er den Bahnhof verließ. Sie winkte auch, aber da war sie schon zu schnell. Sie fragte sich, wie ihre neuen Brüder wohl waren. Waren sie Nett? Würden sie sie akzeptieren? Oder würde sie wohl eher eine last sein? Sie würde alles tun, damit ihre Brüder sie nicht hassen. Denn dass war echt das letzte was sie wollte.
Bald stieg sie aus uns wechselte auf eine Straßenbahn. An der letzten Haltestelle, musste sie dann zu Fuß weiter. Julie saß auf ihrer Schulter und sagte immer wieder, dass sie sich vor den Wölfen in Acht nehmen müsste.
„Julie, wir sind nun Geschwister. Sie werden schon nichts machen.“meinte sie dann und sah auf die Wegbeschreibung, die ihr Vater ihr gegeben hatte.
„Mann ist Mann. Und ihr seid nicht verwandt. Deshalb macht es diesen Wölfen bestimmt nichts, einfach so über dich her zu fallen.“meinte Julie, aber Ema hörte ihm nicht zu.
Endlich sah sie das Haus und der Umzugswagen war vor dem Haus. Sie hoffte nur, dass ihr neuen Brüder nicht sauer sein würde, dass sie sich darum kümmern mussten. Sie sah zwei Jungs da stehen. Ein großer, der älter war als sie und ein kleiner blonder Junge, der eindeutig ein Grundschüler war.  
„Ah, Hallo.“sagte Ema und kam näher.
„Ach, Hallo. Ich hab mich um deine Sachen gekümmert. Komm rein.“er klang freundlich und lächelte sie sanft an. Ich bin der älteste Bruder Masaomi. Das hier ist der jüngste Wataru.“stellte er sich und den jüngeren vor.
„Freut mich. Ich bin Hinata Ema.“sie verbeugte sich leicht. „Bitte gebt etwas auf mich Acht.“
„Komm rein. Du musst nicht so förmlich sein.“
Sie lächelte und folgte ihm nach drinnen. Sie fuhren einen Fahrstuhl hoch, der sie zu einem Flur führte, der zum Wohnraum gehörte. Um ins Wohnzimmer zu kommen. Musste man eine Treppe herunter. Vom Gelände aus, dass wie eine Terrasse wirkte, konnte man auf ein langes Sofa herabsehen. Die hintere Seite war komplett verglast. Als sie herunter ging, bekam Masaomi einen Anruf.
„Geh doch schon mal hier rechts in die Küche. Ich zeige dir später, den Rest.“er ging ran und verschwand nach oben.
Zusammen mit Wataru kam sie in die Küche. So eine große Küche, war schon immer ihr Traum gewesen. Doch in der Küche stand ein Mann. Als er sich um drehte, merkte sie, dass er nicht viel jünger sein konnte als Masaomi.
„Hallo, ich bin Hinata Ema.“sie verbeugte sich leicht.
„Du bist also endlich da. Tut mir leid das Essen ist noch nicht fertig.“er lächelte. „Ich bin der zweit älteste Ukyou. Freut mich sehr dich endlich kennen zu lernen.“
„Ganz meiner Seits.“sie sah ihn an und bemerkte, dass er eine Schürze um hatte. „Kann ich irgendwie helfen?“
„Du bist gerade erst an gekommen, warum ruhst du dich nicht einfach etwas aus.“er lächelte. „Die anderen müssten auch bald nach Hause kommen. Sie wollten von der Arbeit schnell nach Hause und dich kennen lernen.“
Sie sah ihn überrascht an und nickte. Er meinte dass sie doch ins Wohnzimmer soll. Genau dort war ein Junge an der Treppe. Seine Haare waren weiß und verliehen ihm etwas wildes. Er umarmte sie einfach.
„Hallo Nee-chan.“begrüßte er sie und drückte sie noch mehr an sich.
„Ähm....“
Plötzlich löste er sich von ihr, weil jemand ihn Schlug. „Aua Azusa.“sagte er zu einem Jungen.
„Sei netter Tsubaki.“sagte der Junge, der ihn geschlagen hatte. „Tut mir leid. Manchmal handelt er ohne nach zu denken.“
Sie sah ihn an und es verschlug ihr die Sprache. Sie brachte keinen Ton mehr heraus und sah ihn einfach nur an. Seine dunklen Haare passten perfekt zu seinen Lila Augen, die sie freundlich an sahen. Das Lächeln auf seinen Lippen, ließ seine Gesichtszüge noch weicher wirken. Da entdeckte sie das Muttermahl unter seinem Auge.