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Die Begegnung der Könige

OneshotFantasy, Übernatürlich / P12
Gilgamesh OC (Own Character) Rider / Iskandar Saber
17.08.2016
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Meine Augen fühlen sich schwer an. Ich hab es wohl wieder mit meinen Forschungen übertrieben. Doch dafür kann ich nun mal nichts; das Thema ist zu interessant!
Es gab sieben Gralskriege und beinahe wäre einmal ein Achter ausgebrochen! Da muss man Nachforschungen betreiben, auch wenn sie verboten sind! Die Verbandsmitglieder und die Verbündeten von Richard Einzbern suchen mich bestimmt überall! Seit Leonhard Einzbern, welcher der Sohn des Kriegsteilnehmers Erich Einzbern ist, verboten hat die Gralszeremonie zu benutzen und dies vom Verbund und der Kirche unterstützt wird, gab es keinen Gralskrieg mehr. Der Siebte und bis dato letzte Krieg, liegt 170 Jahre zurück!
Jeder hat sich damit abgefunden; doch ich lass mich nicht einschüchtern! Sechs Relikte habe ich bereits zusammengetragen! Wenn ich noch eines in die Hände bekomme, dann kann ich allein und OHNE irgendwelche Fremden, den Gral rufen! Das letzte Relikt soll hier in Deutschland sein; Einzberns Übermacht hindert mich jedoch daran, danach zu suchen! Offenbar habe ich mir zu oft eine Blöse gegeben. Egal. Erst mal eine Mütze voll Schlaf; dann kann ich morgen schön ausgeruht nach dem Relikt suchen.

Kurz nachdem er eingeschlafen ist.

Oh man, was ist denn das für ein Nebel? Wo kommt der denn her?
„Wer bist du?“ ertönt es plötzlich hinter mir! Sofort drehe ich mich um und erkenne dort eine blonde Frau in Rüstung. „Wer bist du?“ gebe ich die Frage zurück. Überraschenderweise gibt sie mir eine Antwort: „Mein Name ist Arturia Pendragon; der König von Britannien.“ Bei dieser Antwort wurden meine Augen größer! „Der König der Ritter.“ murmelte ich vor mich hin. „Wie kommt ihr hier her? Ich habe euch nicht beschworen!“ Ganz ruhig antwortet sie mir: „Ihr habt mich nicht beschworen; ihr seid hier aufgetaucht.“ „Was meint ihr?“ „Ihr seid in der Sphäre der Heldengeister.“ Was! Wie? Moment träume ich? Nein, dafür ist es zu Real! „Ok, wenn ich hier bin, dann kann ich auch gleich hier den Siebten Servant suchen.“ Doch bei dieser Aussage stellt sie sich mir in den Weg!
„Tut mir leid, doch ich lasse es nicht zu, dass ihr erneut einen Krieg heraufbeschwört!“ Mist! Ich bin bei weitem nicht stark genug um mich ihr entgegenzustellen. Doch plötzlich schießt ein Schwert auf sie zu, welches sie jedoch, mit einem Schlag, abwehrt. „Wieso stellst du dich dagegen? Als Saber hast du doch schon zweimal teilgenommen.“ Wer ist das? Wo ist er? „Bei all diesen unentschlossenen Kreaturen dort, wäre es doch nur gut, wenn ein wahrer König wie ich sie regieren würde. Dafür können wir den Gral nutzen.“ Zu unserer Rechten erscheint der geheimnisvolle Schütze. Ein Kerl mit blondem Haar und goldener Rüstung.
Ich habe schon viel über ihn gelesen! Der älteste Heldengeist der Geschichte! „Ich glaube es nicht! Der babylonische König Gilgamesh!“ Der König aller Helden! Taucht er jetzt auf, weil ich auch sein Relikt besitze? Wenn dies stimmt, dann müssten auch die anderen Könige auftauchen!
Wie erwartet taucht auch gleich der nächste auf! Nun ja er ist ja auch schwer zu überhören, wenn es blitzt und donnert und ein Streitwagen mit Ochsen auf uns zukommt! „Alalalalalalalai!!!!“ ertönt es und ein großer rothaariger Mann erscheint. Er bringt den Wagen zum stehen und gesellt sich zu dieser seltsamen Runde! „Ich habe gerade vernommen, dass es eine mögliche Chance gäbe, die Welt erneut zu erobern!“ „Ts. Willst du mich wieder herausfordern? König der Eroberer?“ Dieser lacht nur. „Ahahahahaha. Du kennst mich doch! Dies ist mein Pfad der Eroberung! Ich kann nicht anders als mir zu nehmen, was ich will! Denn ich bin Alexander der Große!“
Arturia scheint sich nun gegen zwei Helden behaupten zu müssen! „Komm schon, kleines Mädchen. Verschwinde und lass die wahren Herrscher sich um diese Welt streiten!“ „Wie bitte! Verspotte mich nicht, sonst schmeckst du bald meine Klinge!“ So geht es nun eine Weile weiter.
Dies sind also drei der sechs Heldengeister, die ich beschwören muss. Puh nicht so einfach, da wird sicher viel Mana anfallen. Dieses Treffen sollte jedoch noch ein Ausmaß annehmen, welches ich nicht mal zu träumen wagen dürfte!

„Kämpfen. Kämpfen. Kämpfen. Ihr alle wollt nur kämpfen, doch an das, was danach kommt, wollt ihr nicht denken.“ Arturia blickt hinter sich und freut sich fast die fremde Person zu sehen. Alexander scheint mir hingegen etwas verwirrt. Gilgamesh wirkt allerdings verdächtig ruhig! Bin gespannt wer jetzt aufgetaucht ist!
„Äh…Wer bist du?“ kommt es von Alexander. „Ich bin der König des Kampfes. Attila der Hunne.“ Hätte ich irgendwas im Mund gehabt; ich hätte es unter Garantie ausgespuckt! Nie im Leben hätte ich erwartet, dass der berühmte Attila, den man aus der Geschichte und Legenden kennt, ein weißhaariges Mädchen mit leichter Bekleidung wäre! Nun gut, ihre Waffe ist beeindruckend, doch ansonsten deutet nichts auf einen Kriegerkönig hin!
„hmhmhmhmhahahahahahaha!!!“ Zum Erstaunen aller, bricht Gilgamesh plötzlich in Gelächter aus! „Ein Weib, das von sich behauptet der König der Kampfkünste zu sein ist einfach zu possierlich. Hahahahahaha!!!“ Offenbar nimmt er sie nicht ernst. In das Gelächter steigt nun auch Alexander mit ein. „Ahahahaha! Der Kriegerkönig will keinen Krieg, der beste Witz seit langem! Ahahahahaha!“ Attila nimmt diesen Spott sehr gelassen; mehr noch sie reagiert gar nicht darauf. Merkwürdig?
„Die Götter sehen es gar nicht gern, wenn man über die reinen Worte einer Frau lästert!“ Dieser Satz erschallt über die ganze Ebene, auf der wir uns befinden! „Wollt ihr mich Ozymandias erzürnen! So lästert weiter!“ Urplötzlich erscheint ein Mann aus einer Wolke aus Sand! Seine Präsenz ist erdrückend, fast schon so stark wie die von Gilgamesh!
Nun herrscht Schweigen! Ich glaube nicht, dass Ozymandias, sein wirklicher Name ist; denn übersetzt bedeutet dieser Name Osiris! Auf seine Anspielung und sein Aussehen hin und wegen des Reliktes in meinem Besitz, muss es wohl Ramses der 2. sein; auch bekannt als der König der Könige.
Fünf Servants sind direkt vor mir; keiner von denen ist schwach! Allein ihre Kraft und Aura, kann ich auf meiner Haut spüren! Dies sind unglaubliche Kräfte, die hier am Werk sind. Je mehr von ihnen auftauchen und je länger ich sie alle vor mir sehe, desto mehr beginne ich zu zweifeln. Ist meine Entscheidung richtig? Soll ich den Gralskrieg wirklich, mit diesen Servants wieder aufleben lassen?
Während ich darüber nachdachte, bemerkte ich nicht, wie sich die Umgebung veränderte! Der Nebel war verschwunden, genauso die Heldengeister. Nur einer war noch übrig; ein unbekannter Heldengeist.
„Wer seid ihr?“ frage ich ihn, genau wie Arturia. „Mein Name ist Salomon; Sohn des David und der König der Magie, welchen ihr beschwören wollt.“ Dann ist er der Letzte.
Mit ernster Stimme redet er zu mir: „Du hast die anderen Könige gesehen. Glaubst du wirklich; nein. Bist du vermessen, zu glauben, dass du auch nur einen von ihnen beherrschen könntest! Jeder von ihnen könnte sich deiner Entledigen und sich eine permanente Mana-Quelle suchen um zu überleben.“ Gekränkt wende ich mich von ihm ab, doch ich weiß, dass er Recht hat. Vielleicht schaffe ich es, drei zu kontrollieren. Doch Gilgamesh und auch Ramses kann ich nicht kontrollieren! Ihre Kräfte sind einfach zu gewaltig!
„Was soll ich deiner Meinung nach tun? Alles hinschmeißen!“ Er kommt auf mich zu und legt seine Hand auf meine Schulter: „Alles hat einen Grund. Erich Rhoell von Einzbern wusste, dass der Krieg um den heiligen Gral nichts Gutes hervorbringen würde. Sein Sohn musste dies auf die harte Tour lernen! Doch letzten Endes kam er zur Einsicht und beendete die Zeremonien.“ „Anscheinend nicht gut genug! Ich hätte sie jederzeit starten können.“ „Nein hättest du nicht. Dir hätte das Wichtigste gefehlt; jenes, was nur die Einzbern besitzen.“
Diese Erkenntnis zog mir nun den Boden weg! All die Jahre der Vorbereitung und doch fehlt etwas! Und ausgerechnet meine stärksten Verfolger besitzen den Schlüssel. König Salomon zählte noch weitere Punkte auf, welche ich nicht bedacht habe.
Am Ende hatte ich keine Lust mehr auf den Gral. Salomon schien dies zu erfreuen. Als er dann mit den Fingern schnippte, geschah etwas Seltsames! Es riss mich hoch und ich viel von meinem Stuhl!
Als ich begann, mich umzusehen, bemerkte ich wieder wo ich bin. Anfangs noch verwirrt, versuchte ich mich zu sammeln und meine Gedanken zu ordnen.
War dies wirklich ein Traum oder eine Warnung? Womöglich hatte der Magierkönig Recht und der Gralskrieg sollte ein Relikt der Vergangenheit bleiben.
Daraufhin holte ich alle Servant-Relikte, die ich hatte! Ich legte sie alle in einen Magiekreis und vernichtete sie mit einem Zauber.
Manchmal ist es besser den harten aber sicheren Weg der Eigenarbeit zu gehen, anstatt sich auf den gefährlichen Pfad der Wunscherfüllung zu begeben.
 
 
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